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	<title>Humiriaceae - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T14:31:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humiriaceae&amp;diff=981263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kingbossix: /* Blütenstände und Blüten */ Anp.</title>
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		<updated>2021-04-06T18:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Blütenstände und Blüten: &lt;/span&gt; Anp.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Humiriaceae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Adrien Henri Laurent de Jussieu|A.Juss.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Vantanea guianensis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Vantanea guianensis&amp;#039;&amp;#039;, Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humiriaceae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] in der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Malpighienartige]]n (Malpighiales) innerhalb der [[Bedecktsamer|Bedecktsamigen Pflanzen]] (Magnoliopsida). Bis auf eine Art kommen alle etwa 50 bis 55 Arten nur in der [[Neotropis]] vor. Viele Arten werden durch den Menschen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blätter ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um [[Immergrüne Pflanze|immergrüne]] verholzende Pflanzen mit der Größe von kleinen [[Sträucher]]n bis zu großen [[Baum|Bäumen]]. Das [[Sekundäres Dickenwachstum|Sekundäre Dickenwachstum]] geht von einem konventionellen [[Kambium]]ring aus. Das [[Korkkambium]] ist initial superfizial. Die jungen Zweige sind kantig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig und spiralig oder zweizeilig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in einen kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die Blätter können aromatisch duften. Die ledrigen Blattspreiten sind einfach mit Fieder- und Netznervatur. Die Blattränder sind glatt, gekerbt oder gesägt. Die [[Stomata]] sind anomocytisch oder paracytisch. Wenn [[Nebenblätter]] vorhanden sind dann sind sie nur klein und fallen früh ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Meist sind in seiten- oder selten endständigen [[Rispe|rispigen]] [[Blütenstand|Gesamtblütenständen]] zymöse Teilblütenstände angeordnet. Die zwittrigen [[Blüte]]n [[radiärsymmetrisch]] oder etwas [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]] (Perianth). Die fünf haltbaren Kelchblätter sind im unteren Bereich zu einer dicken Röhre oder Becher verwachsen; der freie Teil besteht aus fünf oder drei (weil oft zwei unterdrückt sind) Kelchzipfeln. Die fünf dicken Kronblätter sind frei und stehen dachziegelartig oder gedreht zusammen; sie können haltbar oder vergänglich sein. Es sind 10 bis 30 oder bei &amp;#039;&amp;#039;Vantanea&amp;#039;&amp;#039; 40 bis 100 [[Staubblatt|Staubblätter]] vorhanden. Die in ein bis fünf Kreisen stehenden Staubfäden (Filamente) sind auf einem großen Teil ihrer Länge zu einer Röhre oder zu Bündeln verwachsen, aber sie sind nicht mit den Kronblättern verwachsen. Es können alle Staubblätter fertil sein oder ein Teil ist zu [[Staminodien]] umgewandelt. Die [[Pollen]]körner besitzen meist drei oder selten Aperturen und sind selten porat oder meist colporat. Es ist ein intrastaminaler Diskus vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist fünf (vier bis sieben) Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, (vier- bis sieben-) meist fünfkammerigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Je Fruchtknotenkammer sind ein oder zwei hängende, epitrope oder anatrope, bitegmische, crassinucellate [[Samenanlage]]n vorhanden. Der Griffel endet in einer (vier- bis sieben-) meist fünflappigen oder selten einfachen Narbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist ein-, selten zwei- bis dreisamige [[Steinfrucht]] besitzt ein mehr oder weniger fleischiges [[Exokarp]] und ein holziges [[Endokarp]], das oft durch Kanäle skulptiert ist, diese Kanäle können mit harzartigen Substanzen gefüllt sein. Die Samen besitzen reichlich ölhaltiges [[Endosperm]] und einen leicht gekrümmten oder geraden Embryo. Die Früchte werden von [[Nagetiere]]n (Rodentia), [[Tapire]]n, [[Primaten]], [[Vögel]]n und [[Fledertiere]]n gefressen, die Verbreitung der [[Diaspore]]n erfolgt also durch [[Endochorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Bis auf eine tropische [[westafrika]]nische Art (&amp;#039;&amp;#039;Sacoglottis gabonensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Baill.) Urb.}}) kommen alle anderen Arten nur in der [[Neotropis]] vor. Das Zentrum der Artenvielfalt ist das [[Amazonasbecken]]. Sie gedeihen hauptsächlich in Tiefland- oder Berg-Regenwäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Gattungen konnten fossil beschrieben werden, aber Herrera et al. 2010 verwarfen alle Fossilbelege außerhalb Südamerikas als nicht zur Familie gehörend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Humiriastrum glaziovii - Jardim Botânico de São Paulo - IMG 0273.jpg|mini|Die Steinfrüchte von &amp;#039;&amp;#039;[[Humiriastrum glaziovii]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Adrien Henri Laurent de Jussieu]] fasst 1829 in [[Augustin François César Prouvençal de Saint-Hilaire]]s &amp;#039;&amp;#039;Flora Brasiliae meridionales&amp;#039;&amp;#039; (quarto ed.) 2, S. 87&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt; die damals bekannten Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Humirium&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Humiria]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Helleria&amp;#039;&amp;#039; (heute in &amp;#039;&amp;#039;[[Vantanea]]&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet) und &amp;#039;&amp;#039;[[Sacoglottis]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals in der neuen Familie Humiriaceae zusammen. Die Humiriaceae wurden früher als Unterfamilie in die [[Leingewächse|Linaceae]] gestellt, werden heute aber als eigenständige Familie betrachtet. Ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für {{Person|Juss.}} ist Houmiriaceae {{Person|Juss.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der Humiriaceae enthält acht Gattungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; mit etwa 50 bis 55 Arten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duckesia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cuatrec.}}: Mit der einzigen Art:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Duckesia verrucosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Ducke) Cuatrec.}}: Die Heimat ist das nördliche [[Brasilien]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endopleura&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cuatrec.}}: Mit der einzigen Art:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Endopleura uchi]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Huber) Cuatrec.}}: Die Heimat ist das nördliche Brasilien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Humiria]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}}: Mit etwa vier Arten in [[Kolumbien]], [[Venezuela]], [[Guayana]], [[Suriname|Surinam]], [[Französisch-Guayana]], [[Peru]], Brasilien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Humiriastrum]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Urb.) Cuatrec.}}: Mit etwa zwölf Arten in [[Costa Rica]], [[Panama]], Kolumbien, Venezuela, Guayana, Französisch-Guayana, [[Ecuador]], Peru, Brasilien und [[Bolivien]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hylocarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cuatrec.}}: Mit der einzigen Art:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Hylocarpa heterocarpa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Ducke) Cuatrec.}}: Die Heimat ist das nördliche Brasilien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sacoglottis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mart.}}: Mit etwa zehn Arten in [[Costa Rica]], [[Trinidad (Insel)|Trinidad]], [[St. Vincent]], Panama, Kolumbien, Venezuela, Guayana, Surinam, Französisch-Guayana und Brasilien sowie in West- und Zentralafrika.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Sacoglottis gabonensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Baill.) Urb.}}: Aus West- und Zentralafrika.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistostemon]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Urb.) Cuatrec.}}: Mit etwa sieben Arten in Venezuela, Guayana, Surinam, Französisch-Guayana, Peru und Brasilien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vantanea]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}}: Mit etwa 16 Arten in Costa Rica, Panama, Kolumbien, Venezuela, Guayana, Französisch-Guayana, Peru, Brasilien und Bolivien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Von vielen Arten wird das [[Holz]] genutzt. Von einigen Arten wurde die medizinische Wirkung untersucht, als [[Droge (Pharmazie)|Droge]] werden die Rinde und/oder die Blätter verwendet. Sie besitzen essbare Früchte. Der balsamartige Pflanzensaft und das Öl der Samen werden genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/orders/malpighialesweb.htm#Humiriaceae Die Familie der Humiriaceae] bei der [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/welcome.html APWebsite.] (Abschnitt Systematik und Beschreibung)&lt;br /&gt;
* [http://delta-intkey.com/angio/www/humiriac.htm Die Familie der Humiriaceae] bei [http://delta-intkey.com/angio DELTA von L. Watson &amp;amp; M. J. Dallwitz.] (Abschnitt Beschreibung)&lt;br /&gt;
* Fabiany Herrera, Steven R. Manchester, Carlos Jaramillo, Bruce MacFadden, Silane A. da Silva-Caminha: &amp;#039;&amp;#039;Phytogeographic history and phylogeny of the Humiriaceae&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Plant Sciences&amp;#039;&amp;#039;, Volume 171, Nr. 4, 2010, S. 392–408. (Abschnitt Systematik, Verbreitung und Beschreibung)&lt;br /&gt;
* Luiz Carlos da Silva Giordano: [http://www.kew.org/science/tropamerica/neotropikey/families/Humiriaceae.htm &amp;#039;&amp;#039;Neotropical Humiriaceae&amp;#039;&amp;#039;] bei [http://www.kew.org/science/tropamerica/neotropikey Neotropikey.] (Abschnitt Systematik, Beschreibung und Nutzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[{{GRIN|ID=554|Rang=family|WissName=Humiriaceae|Linktext=nein}} Die Humariaceae bei GRIN.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.biodiversitylibrary.org/page/31619741#page/85/mode/1up Erstveröffentlichung des Familiennamens eingescannt bei biodiversitylibrary.org.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzende Literatur ===&lt;br /&gt;
* José Cuatrecasas Arumi: &amp;#039;&amp;#039;A taxonomic revision of the Humiriaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Contributions from the United States Herbarium&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 35, Smithsonian Institution, Washington, D.C., 1961&lt;br /&gt;
* Urania Pflanzenreich, Blütenpflanzen 1 aus &amp;#039;&amp;#039;Die große farbige Enzyklopädie Urania-Pflanzenreich&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Urania-Verlag, 2000, ISBN 3-332-01169-3&lt;br /&gt;
* Pérez-Consuegra, N., Góngora, D. E., Herrera, F., Jaramillo, C., Montes, C., Cuervo-Gómez, A. M., Hendy, A., Machado, A., Cárdenas, D., Bayona, G. (2018). New records of Humiriaceae fossil fruits from the Oligocene and Early Miocene of the western Azuero Peninsula, Panamá. &amp;#039;&amp;#039;Boletín de la Sociedad Geológica Mexicana&amp;#039;&amp;#039;, 223.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Humiriaceae|Humiriaceae}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malpighienartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malpighiales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kingbossix</name></author>
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