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	<title>Humiria balsamifera - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-27T18:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Humiria balsamifera&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jean Baptiste Christophe Fusée Aublet|Aubl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Humiria&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Humiriaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Humiria balsamifera Brazil-Pará-Bragança inflorescence.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Blütenstand. Ajuruteua-Halbinsel, [[Bragança (Pará)|Bragança]], Pará, Brasilien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Humiria balsamifera Brazil-Pará-Bragança bark.jpg|mini|Anschnitt der Rinde eines Stammes von &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; (Humiriaceae). Ajuruteua-Halbinsel, Bragança, Pará, Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Humiria balsamifera Brazil-Pará-Bragança fruits.JPG|mini|Fruchtstand mit unreifen Früchten von &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; (Humiriaceae). Ajuruteua-Halbinsel, Bragança, Pará, Brasilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Humiriaceae]]. Sie ist im nördlicheren [[Südamerika]] heimisch. Das [[Holz]] ist hart und sehr beständig, weshalb es international gehandelt und verarbeitet wird, oft unter den Handelsnamen „Tauroniro“. Sie findet auch als [[Heilpflanze]] Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; wächst als [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]], bei manchen Varietäten niedriger [[Strauch]] oder meist als kleiner bis großer [[Baum]] und kann Wuchshöhen von 27 bis 37 Meter erreichen. Der meist zylindrische Stamm weist Längen von 18 bis 21 Meter auf. Der Durchmesser des Stamms liegt häufig bei 0,50 bis 0,70 Meter, vereinzelt sogar bis zu 1,20 Meter. Das Holz ist hart. Die Zweige sind je nach Varietät fast stielrund bis abgeflacht; sie können durch die herablaufende Blattbasis geflügelt sein. Die [[Rinde]] der Zweige ist behaart oder kahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt; Die Art führt einen rötlichen [[Balsam]] oder ein [[Oleoresin]]. Die gräuliche [[Borke]] ist dick und rissig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind gestielt bis sitzend oder pseudo-gestielt. Die kahle, einfache, mehr oder weniger ledrige, dünne oder dicke, flexible oder oft steife Blattspreite ist in der Form variabel. Häufige Spreitenformen sind elliptisch, verkehrt-eiförmig oder länglich. Die Spreitenbasis ist meist etwas herablaufend, bei einigen Varietäten ist sie mehr oder weniger spitz zulaufend, keilförmig bis stumpf, manchmal abrupt in einen geflügelten Blattstiel verschmälert, seltener abgerundet bis stumpf. Das obere Ende der Blattspreite ist beispielsweise abgerundet bis stumpf oder gestutzt und öfters eingebuchtet, manchmal stachelspitzig, bis spitz oder zugespitzt. Die auch bzgl. der Größe sehr variable Spreite kann eine Länge von 18&amp;amp;nbsp;cm und eine Breite von 7&amp;amp;nbsp;cm erreichen. Die Blattoberseite ist kahl oder selten behaart. Die Mittelrippe ist auf der Blattoberseite auffällig und auf der Blattunterseite erhaben. Die Blattunterseite ist nahe dem Blattrand drüsig punktiert. Die dünnen Seitennerven sind bei einem Abstand von 3 bis 5&amp;amp;nbsp;mm ausgebreitet, etwas erhaben sowie auffällig und gebogen; sie vereinigen sich nahe dem Spreitenrand. Der Blattrand ist ganz bis schwach gekerbt. Die [[Nebenblätter]] sind klein und fallen früh ab oder fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Fast end- oder seitenständig stehen die 1,5 bis 6&amp;amp;nbsp;cm langen Blütenstandsschäfte, die in typischer Weise geflügelt oder einfach kantig sind. Auch die gedrungene und steife Blütenstands[[rhachis]] kann mehr oder weniger geflügelt sein und ist mehr oder weniger dicht kurzborstig behaart oder kahl. Viele Blüten stehen in fastendständigen, achselständigen und dichotomen oder abwechselnd verzweigten [[schirmrispe|schirmrispigen]] Blütenständen, oft in zusammengesetzten [[Rispe|rispigen]] [[Blütenstand|Gesamtblütenständen]], zusammen. Die beständigen [[Tragblatt|Tragblätter]] (Brakteen) sind bei einer Länge von 0,5 bis 3&amp;amp;nbsp;mm dreieckig oder eiförmig. Die gegliederten Blütenstiele sind im unteren, 1 bis 2&amp;amp;nbsp;mm langen, Teil steif, sowie flaumig behaart und im oberen, 0,5 bis 2&amp;amp;nbsp;mm langen, Teil dick, sowie kahl oder selten kurzborstig behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt;. Die fünf kurzen, 1 bis 2&amp;amp;nbsp;mm langen und dicklichen, fast kreisförmigen oder eiförmigen, sich dachziegelartig überlappenden ([[Knospendeckung|imbrikaten]]) [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind becherförmig verwachsen; sie sind selten außen kurz borstig behaart und der Rand ist bewimpert, ansonsten sind sie kahl. Die fünf freien, relativ dicken, kahlen oder selten außen flaumig behaarten, weißen oder grünlich-weißen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind bei einer Länge von 4,5 bis 7&amp;amp;nbsp;mm und einer Breite von 1 bis 1,6&amp;amp;nbsp;mm eilanzettlich mit rundspitzigem oberen Ende. Die 20 [[Staubblatt|Staubblätter]] stehen in einem Kreis. Die aufrechten, steifen, 4 bis 5&amp;amp;nbsp;mm langen Staubfäden sind auf etwa der unteren Hälfte zu einer Röhre verwachsen, dabei wechseln zehn längere mit zehn kürzeren ab und die freien Bereiche sind dicht [[Papille (Botanik)|papillös]]. Die bei einer Länge von 0,8 bis 1&amp;amp;nbsp;mm eiförmigen [[Staubbeutel]] sind oberhalb ihrer Basis dorsifix und das zungenförmige oder eilanzettliche [[Staubblatt|Konnektiv]] ist viel länger als die zwei fast kugeligen, weich behaarten Theken, die fast seitlich an der Innenseite der Basis ansetzen; sie öffnen sich, wenn sie weggezogen werden. Der den [[Fruchtknoten]] umgebende [[Diskus (Botanik)|Diskus]] wird aus 20 länglichen, dicken, an ihrer Basis verwachsenen, kahlen Schuppen gebildet. Fünf [[Fruchtblätter]] sind zu einem oberständigen, fünfkammerigen, eiförmigen Fruchtknoten verwachsen, der an seinem oberen Ende etwas weich behaart, aber sonst kahl ist. Jede Fruchtknotenkammer enthält zwei anatrope, hängende [[Samenanlage]]n und besitzt zwei [[Integument (Botanik)|Integumente]]. Der aufrechte, säulenförmige, dickliche [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist mehr oder weniger rau behaart, aber am oberen Ende kahl und mindestens so lang wie die Staubfäden. Die dicken [[Narbe (Botanik)|Narben]] sind sternförmig gelappt und kopfig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Die bei einer Länge von 10 bis 15&amp;amp;nbsp;mm und bei einem Durchmesser von 5 bis 8&amp;amp;nbsp;mm relativ kleine, kahle [[Steinfrucht]] ist eiförmig bis ellipsoid. Das schwärzliche [[Perikarp|Epikarp]] ist dünn. Das fleischige [[Perikarp|Mesokarp]] ist mehr oder weniger süß, aromatisch und essbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;/&amp;gt; Das holzige, harte [[Endokarp]] (Steinkern) ist ellipsoid-länglich sowie an seiner Basis stumpf oder gerundet und besitzt zehn feine Streifen; diese gleich weit entfernten Streifen markieren fünf longitudinale, schmale Klappen, die sich mit fünf Vertiefungen am oberen Ende abwechseln (Keimöffnungen).&amp;lt;ref&amp;gt;F. D. Boesewinkel: &amp;#039;&amp;#039;The ovule and seed of Humiria balsamifera (Aubl.) St. Hil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Botanica Neerlandica.&amp;#039;&amp;#039; 34(2), 1985, S. 183–191, [[doi:10.1111/j.1438-8677.1985.tb01878.x]], [https://natuurtijdschriften.nl/record/540557 online] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede Fruchtknotenkammer entwickelt sich zu jeweils zwei überlagerten Kammern, die jeweils nur einen Samen enthalten, manchmal ist auch nur in einer dieser Kammern ein Samen entwickelt und [[Fruchtbarkeit|fertil]]. So enthält eine Frucht oft nur ein bis vier entwickelte Samen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind bei einer Länge von 3 bis 5&amp;amp;nbsp;mm fast birnenförmig-ellipsoid oder länglich mit einem spitzen oberen Ende. Das äußere [[Samenschale|Episperm]] ist schuppig und das innere Tegmen häutig. Es ist ein fleischiges [[Endosperm]] vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
[[Calciumoxalat]] kommt als [[Druse (Botanik)|Druse]] in den Blättern und als Druse sowie Einzelkristall in den [[Sprossachse]]n vor. Die aus der Rinde gewonnene [[Droge (Pharmazie)|Droge]] enthält [[Bergenin]]. Fruchtfleisch und Samen enthalten fettes [[Pflanzenöle|Öl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegnauer1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das relativ große natürliche Verbreitungsgebiet von &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in Südamerika in [[Guyana]], [[Französisch-Guayana]], [[Surinam]], [[Venezuela]], [[Kolumbien]], [[Peru]] oder auch [[Brasilien]] ([[Amazonas]]gebiet). &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; gedeiht in dichten Wäldern auf sandigen oder tonigen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Aus &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039;, aber auch aus anderen &amp;#039;&amp;#039;Humiria&amp;#039;&amp;#039;-Arten, gewinnt man einen Balsam, aus dem  &amp;#039;&amp;#039;Umiri&amp;#039;&amp;#039; erzeugt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schultes1979&amp;quot; /&amp;gt; Er wird beispielsweise zur Herstellung von Duftstoffen genutzt. Die chemischen Abkömmlinge des enthaltenen [[Terpene|Sesquiterpens]] riechen nach Holz und werden beispielsweise in Parfums und Deos verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scienceticker2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind essbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Verwendung ===&lt;br /&gt;
Der Balsam und eine [[Tinktur]] aus der Rinde wird in der Volksmedizin eingesetzt. Sie wird getrocknet und pulverisiert von den indigenen Stämmen am [[Rio Piraparaná]] bei frischen Wunden zur Beschleunigung der Heilung verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schultes1979&amp;quot; /&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Umiri&amp;#039;&amp;#039;-Balsam wird zum Verfälschen von [[Perubalsam]] verwendet. Die Rinde wird zur Behandlung von [[Amöben]][[dysenterie]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegnauer1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Repellent ===&lt;br /&gt;
Amerikanische und chinesische Forscher haben den Balsam von &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; als neues [[Repellent]] entdeckt, also als ein Mittel als Schutz gegen Mücken und andere Blutsauger. [[Mücken]] und [[Zecken]] sollen ähnlich gut abschreckt werden wie durch herkömmliche Abwehrmittel. Für Menschen ist der Wirkstoff [[Isolongifolenon]] geruchlos. Jährlich gibt es weltweit mehrere Hundert Millionen Infektionskrankheitsfälle, die durch blutsaugende [[Gliederfüßer]] (Arthropoda) übertragen werden. Gute Ergebnisse mit Isolongifolenon wurden beispielsweise bei [[Gelbfiebermücke]]n (&amp;#039;&amp;#039;Aedes aegyptii&amp;#039;&amp;#039;) und [[Hirschzecke]]n (&amp;#039;&amp;#039;Ixodes scapularis&amp;#039;&amp;#039;) erzielt. Isolongifolenon kann preiswert synthetisiert werden. Die Synthesemethode und die Verwendung als Repellent wurden als Patente angemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scienceticker2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holznutzung ===&lt;br /&gt;
Das Holz wird in den Herkunftsländern sehr vielseitig verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thewoodexplorer&amp;quot; /&amp;gt; Handelsnamen für das Holz sind beispielsweise Tauroniro, Umiri/Houmiri, Chanul, Bastard Bulletwood, Oloroso, Tabaniro, Turanira und Tawanengro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thewoodexplorer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartholzDe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das recht schwere, rötliche Holz wird in den Industrieländern vorwiegend in der Garten-, Terrassen- und Balkongestaltung verwendet. Als Terrassenholz&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartholzDe&amp;quot; /&amp;gt; bzw. für Terrassendiele ist dieses Holz durch seine Härte und Langlebigkeit sehr gut geeignet. Außerdem findet es als Bauholz mit Erdkontakt Verwendung. Die Oberfläche ist sehr gut ölbar und das Holz ist mechanisch leicht bis mäßig schwer zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzeigenschaften ===&lt;br /&gt;
Das [[Kernholz]] ist rosa-braun bis rot-braun. Es hat eine recht feine Struktur und ist nur schwer vom rosa-grauen [[Splintholz]] zu unterscheiden. Das Holz wird in die Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2 eingestuft (Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze nach [[Europäische Norm|EN]] 350-2), was einer Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen [[Hartholz|Harthölzern]] ist es fast frei von Insektenlöchern (Wurmlöchern, Pineholes). Diese haben zwar bei geringen Vorkommen keinen Einfluss auf die Haltbarkeit, werden jedoch als ein optischer Mangel eingestuft. Es vergraut wie jede andere Holzart witterungsbedingt ([[Patina]]). Es zeigt keine auffälligen Auswaschungen oder Verfärbungen im Gegensatz zu anderen ähnlichen Holzarten, bei denen es zum „Ausbluten“ von Inhaltsstoffen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Mit der [[Erstbeschreibung]] der Art &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; hat [[Jean Baptiste Christophe Fusée Aublet]] 1775 in &amp;#039;&amp;#039;Histoire des Plantes de la Guiane Françoise&amp;#039;&amp;#039;, 1, S.&amp;amp;nbsp;564–566, Tafel 225&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt; die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Humiria&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt, dort in der Schreibweise „Houmiri“. Ein [[Synonym (Taxonomie)|Homonym]] ist &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; J.St.-Hil., in [[Jean Henri Jaume Saint-Hilaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Exposition des Familles Naturelles&amp;#039;&amp;#039;, 2, 1805, S. 374 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Houmiri balsamifera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}}, &amp;#039;&amp;#039;Humiria arenaria&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Baill.}}, &amp;#039;&amp;#039;Humirium amplexicaule&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mart. ex Urb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Humirium balsamiferum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Benth.}}, &amp;#039;&amp;#039;Humirium multiflorum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mart.}}, &amp;#039;&amp;#039;Myrodendrum amplexicaule&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Spreng.}}, &amp;#039;&amp;#039;Myrodendrum amplexicaule&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Willd.}}, &amp;#039;&amp;#039;Myrodendrum balsamiferum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Raeusch.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Humiria&amp;#039;&amp;#039; ist vom karibischen Namen „umiri“ abgeleitet, er wurde in [[Französisch-Guayana]] für &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; verwendet; auch im brasilianischen Amazonasgebiet wird die Art mit diesem Namen bezeichnet. Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Humiria&amp;#039;&amp;#039; an Stelle von „Houmiri“ wurde vom [[Internationaler Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen|Code of International Nomenclature]] festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;balsamifera&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;balsamum&amp;#039;&amp;#039; (βαλσαμον) für „Balsam des [[Balsambaum]]es“ und &amp;#039;&amp;#039;-fer&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;ferre&amp;#039;&amp;#039;, tragen) für „enthaltend“ ab; dies bezieht sich auf den roten Balsam, der rötlich eintrocknet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}} gibt es etwa 7 bis 14 [[Varietät (Biologie)|Varietäten]]:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aubl.}} &amp;#039;&amp;#039;balsamifera&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;floribunda&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mart.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;guianensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Benth.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;laurina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Urb.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;parvifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(A.Juss.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pilosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steyerm.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;savannarum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Gleason) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;subsessilis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Urb.) Cuatrec.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* José Cuatrecasas: &amp;#039;&amp;#039;A taxonomic revision of the Humiriaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Contributions from the United States National Herbarium.&amp;#039;&amp;#039; 35(2), 1961, S. 25–214. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/399756 Eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;]: &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; mit ihren Varietäten S. 87–118 (Abschnitt Beschreibung und Systematik).&lt;br /&gt;
* Franklin R. Longwood: &amp;#039;&amp;#039;Commercial Timbers of the Caribbean.&amp;#039;&amp;#039; United States Department of Agriculture, Forest Service, Handbook 207, 1962, [https://naldc-legacy.nal.usda.gov/naldc/download.xhtml?id=CAT87208418&amp;amp;content=PDF online] (PDF; 9 MB).&lt;br /&gt;
* Martin Chudnoff: &amp;#039;&amp;#039;Tropical Timbers of the World.&amp;#039;&amp;#039; United States Department of Agriculture, Forest Service, April 1980, [https://www.esf.edu/wus/documents/TropicalTimbersoftheWorld-chud_total.pdf online] (PDF; 29,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guyana Forestry Commission&amp;#039;&amp;#039;, Guyana Woods, 21 Species, Revised September 2004, [https://www.yumpu.com/en/document/view/12163609/21-species-booklet-2004pdf-guyana-forestry-commission online] bei Yumpu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot;&amp;gt;[https://www.biodiversitylibrary.org/page/362540 Erstveröffentlichung eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=15800041|WissName=Humiria balsamifera}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=438405|WissName=Humiria balsamifera}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuatrecasas1961&amp;quot;&amp;gt;J. Cuatrecasas: &amp;#039;&amp;#039;A taxonomic revision of the Humiriaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Contributions from the United States National Herbarium.&amp;#039;&amp;#039; 35 (2), 1961, S. 25–214, [https://www.biodiversitylibrary.org/page/399756 Eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;]: [https://biodiversitylibrary.org/page/399842 &amp;#039;&amp;#039;Humiria balsamifera&amp;#039;&amp;#039; mit ihren Varietäten S.&amp;amp;nbsp;87–118].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegnauer1966&amp;quot;&amp;gt;[[Robert Hegnauer|R. Hegnauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chemotaxonomie der Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Dicotyledoneae: Daphniphyllaceae bis Lythraceae&amp;#039;&amp;#039;, Band 4 - Band 19 von &amp;#039;&amp;#039;Lehrbücher und Monographien aus dem Gebiete der exakten Wissenschaften / Chemische Reihe Series&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Birkhäuser, 1966, ISBN 978-3-0348-9384-8 (Reprint), S. 269, {{Google Buch| BuchID=yYn0BQAAQBAJ| Seite=PA269}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;scienceticker2009&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.scienceticker.info/2009/02/06/harz-gegen-blutsauger/ |wayback=20090409161247 |text=&amp;#039;&amp;#039;Harz gegen Blutsauger&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-10 07:03:20 InternetArchiveBot }} bei scienceticker.info, mit Informationen aus dem &amp;#039;&amp;#039;Journal of Medical Entomology&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartholzDe&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hartholz.de/hartholz/fileadmin/PDF_DATEN/Merkblatt_-_Tauroniro.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tauroniro&amp;#039;&amp;#039; - Datenblatt] (PDF; 162&amp;amp;nbsp;kB) bei hartholz.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;thewoodexplorer&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thewoodexplorer.com/maindata/we643.html Datenblatt] auf thewoodexplorer.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* [[Eduard Winkler (Botaniker)|Eduard Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Real-Lexikon der medicinisch-pharmaceutischen Naturgeschichte und Rohwaarenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039;, Brockhaus, 1840, {{Google Buch| BuchID=TKvtAAAAMAAJ}} auf S. 775.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malpighienartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malpighiales]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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