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	<title>Humiliaten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:32:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humiliaten&amp;diff=325899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MenkinAlRire: italienischen Namen ergänzt, da ital. Orden</title>
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		<updated>2023-09-17T15:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;italienischen Namen ergänzt, da ital. Orden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:UmiliatiEstense.jpg|mini|hochkant|Emblem der Humiliaten (1605)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humiliaten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;humilis&amp;#039;&amp;#039; ‚niedrig, demütig‘) waren Anhänger einer mittelalterlichen christlichen [[Armutsbewegung|Armuts- und Bußbewegung]] in Norditalien (dort &amp;#039;&amp;#039;Ordine degli Umiliati&amp;#039;&amp;#039;). Ursprünglich als Gemeinschaft von [[Laie (Religion)|Laien]] gegründet, stieg diese ab 1201 in den Rang eines [[Ordensgemeinschaft|Ordens]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gebildet wurde die Gemeinschaft der Humiliaten im 12. Jahrhundert durch [[Lombardei|lombardische]] Adlige nach ihrer Rückkehr aus ihrer Gefangenschaft in [[Deutschland]]. Als Stifter gilt der [[Mailand|mailändische]] [[Adeliger|Edelmann]] [[Johann von Meda]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Humiliaten lebten von gemeinschaftlicher Arbeit in Handwerksgenossenschaften. Zweck ihrer Vereinigung war das Führen eines ihrem Verständnis nach gottgerechten einfachen und [[Demut|demütigen]] Lebens in der Nachfolge [[Jesus Christus|Christi]]. Die Richtschnur dafür bildeten die [[Evangelium (Buch)|Evangelien]] der [[Bibel]]. Sie hielten als Laien [[Predigt]]en ab und widmeten sich der Bekämpfung von [[Häresie|Häretikern]]. Ihre Mitglieder durften heiraten, lehnten es jedoch ab, [[Eid]]e zu schwören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Konflikt mit der [[katholische Kirche|katholischen Kirche]] kam es insbesondere wegen der Ausübung der [[Laienpredigt]], denn Predigen war nur [[Klerus|Klerikern]] gestattet. Die Humiliaten wurden deshalb durch Papst [[Lucius III.]] in seiner 1184 verfassten [[Dekretale]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ad Abolendam]]&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit anderen christlichen [[Laienbewegung]]en (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Waldenser]], [[Katharer]]) verurteilt und mit dem [[Anathema|Kirchenbann]] belegt. Fortan galten die Humiliaten als [[Ketzer]]. Nach Verhandlungen mit der Kirche unter Papst [[Innozenz III.]] erfolgte 1201 ihre kirchliche Wiedereingliederung. Als Gegenleistung für die Anerkennung ([[Päpstliche Approbation|Approbation]]) ihrer Vereinigung, die somit den Rang eines [[Ordensgemeinschaft|Ordens]] erhielt, hatten die Humiliaten die ihnen von der Kirche vorgeschriebenen Statuten zu akzeptieren, welche das Recht auf Predigt durch Laien massiv einschränkten. Viele Humiliaten wandten sich danach von ihrer Gemeinschaft ab und traten zu den Waldensern über. Dennoch erlebten die Humiliaten in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts eine beachtliche Blüte, insbesondere im Raum [[Mailand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde der männliche vom weiblichen Zweig des Ordens getrennt, beide Zweige nahmen die [[Regula Benedicti|Benediktiner-Regel]] an. Als im 16. Jahrhundert der Orden reformiert werden sollte und auf den zuständigen [[Kardinal]] [[Karl Borromäus|Borromeo]] durch den Priester La Farina ein Mordanschlag verübt wurde, hob Papst [[Pius V.]] 1571 den männlichen Orden auf. Die weiblichen Humiliaten, die nach ihrer Stifterin, der Mailänderin [[Clara Blassoni]] auch &amp;#039;&amp;#039;Blassonische Nonnen&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, existieren in Italien bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Pia Alberzoni: &amp;#039;&amp;#039;Die Humiliaten zwischen Legende und Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039; 107 (1999), S. 324–353.&lt;br /&gt;
* Herbert Grundmann: &amp;#039;&amp;#039;Ketzergeschichte des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, ein Handbuch. 3. Auflage, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1978 (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche in ihrer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;), ISBN 978-3-525-52327-8, S. 28&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Antonietta Moretti: &amp;#039;&amp;#039;Gli umiliati, le comunità degli ospizi della svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039;  Helbing und Lichtenhahn, Basilea / Francoforte sul Meno 1992, ISBN 3-7190-1225-5 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Helvetia Sacra]],&amp;#039;&amp;#039; italienisch).&lt;br /&gt;
* {{HLS|11717|Humiliaten|Autor=Antonietta Moretti}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Humiliati}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4160790-9|LCCN=sh/85/062934|VIAF=239944582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische christliche Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MenkinAlRire</name></author>
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