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	<title>Humboldtstrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Meeresströmung; Ergänze Kategorie:Meeresströmung (Pazifischer Ozean)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Meeresstr%C3%B6mung&quot; title=&quot;Kategorie:Meeresströmung&quot;&gt;Kategorie:Meeresströmung&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Meeresstr%C3%B6mung_(Pazifischer_Ozean)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Meeresströmung (Pazifischer Ozean) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Meeresströmung (Pazifischer Ozean)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Humboldt current.jpg|mini|Humboldtstrom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Humboldtstrom.webm|mini|Video: Der Humboldtstrom]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humboldtstrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perustrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine kalte, salzarme, oberflächennahe [[Meeresströmung]] an der Westküste [[Südamerika]]s, benannt nach dem deutschen Naturforscher [[Alexander von Humboldt]], der 1845 in seinem Buch [[Kosmos (Humboldt)|„Kosmos“]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander von Humboldt |Titel=Kosmos – Entwurf einer physischen Weltbeschreibung |Hrsg= |Sammelwerk=Kosmos |Band=1–5 |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Cotta |Ort=Stuttgart; Tübingen |Datum=1845 |ISBN= |URN=nbn:de:kobv:b4-16724-6 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Messungen der kalten Meeresströmung veröffentlichte. Der Humboldtstrom hat seinen Ursprung in der [[Antarktis]] und fließt entlang der südamerikanischen Westküste von [[Chile]] und [[Peru]] nach Norden. Südlich des [[Äquator]]s etwa auf der geografischen Breite des nördlichen Peru oder [[Ecuador]]s verlässt die Strömung die Küste und dreht nach Westen in Richtung des zentralen Pazifiks. Auf diesem Weg erwärmt sich das Wasser langsam und vermischt sich, um dann seinen Weg als warme Südäquatorialströmung fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Humboldtstrom ist über 6500 km lang von ca. 45 Grad südlicher Breite bis ca. 4 Grad südlicher Breite und hat eine Breite von bis zu 900 Kilometer. Die Oberflächentemperatur ([[Meeresoberflächentemperatur|Sea Surface Temperature]]; SST) kann bis zu 15 Grad [[Grad Celsius|Celsius]] sinken und ist damit deutlich kälter (ca. 7 bis 8 °C) als andere Seegebiete gleicher geografischer Breite. Die Wassermassen des Humboldtstroms verdrängen andere subtropisch temperierte Wassermassen von der Küste und beeinflussen so das Küstenklima von Chile und Peru. Die nordwärts gerichtete Strömung zusammen mit den vorherrschenden Winden und dem damit einhergehenden [[Ekman-Transport]] führt nördlich des 30. Breitengrades südlicher Breite zu einem [[Auftrieb (Ozeanographie)|Auftriebsgebiet]]. Der Auftrieb von nährstoffreichem Tiefenwasser hat direkten Einfluss auf die biologische Produktion. Diese Meeresströmung gehört zu den produktivsten Gebieten der Welt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;P. Penven, V. Echevin, J. Pasapera, F. Colas, J. Tam: &amp;#039;&amp;#039;Average circulation, seasonal cycle, and mesoscale dynamics of the Peru Current System: A modeling approach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Geophysical Research&amp;#039;&amp;#039;, Jg. (2005), C10021, [[doi:10.1029/2005JC002945]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und produziert weltweit den meisten Fisch pro Flächeneinheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;M. Barange, T. Bahri, M.C.M. Beveridge, K.L. Cochrane, S. Funge-Smith, F. Poulain (Hrsg.): [https://www.fao.org/americas/noticias/ver/en/c/1144974/ &amp;#039;&amp;#039;Impacts of climate change on fisheries and aquaculture: synthesis of current knowledge, adaptation and mitigation options.&amp;#039;&amp;#039;] (= FAO Fisheries and Aquaculture Technical Paper No. 627). FAO, Rom 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier werden ca. 18 bis 20 Prozent des weltweit gefangenen Meeresfisches gefangen. Die meisten gefangenen Fischarten sind [[Pelagial|pelagische]] Fische: [[Sardine]]n, [[Anchovis]] und [[Stachelmakrelen|Makrelen]]. Diese hohe Produktion macht kommerzielle Fischerei möglich und ist auch für eine große Population von marinen Meeressäugern ([[Ohrenrobben]] und [[Wale]]n) und -vögeln verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kalte Wasser des Humboldtstroms kühlt die darüber fließende Luft ab, bevor sie auf die Küste Südamerikas in [[Chile]], [[Peru]] und [[Ecuador]] trifft. Die abgekühlte Luft verringert die Niederschlagswahrscheinlichkeit, auch wenn sich entlang der Küste Wolken und Nebel regelmäßig bilden. Aufgrund dieses Effekts ist der Humboldtstrom für die Trockenheit der [[Atacama-Wüste]] im nördlichen Chile und der Küstengebiete Perus sowie der des südlichen Ecuadors verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem periodischen Auftreten des Phänomens [[El Niño]] schwächt sich der kalte Humboldtstrom mit großen sozio-ökonomischen und klimatischen Auswirkungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Müllstrudel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aaron Sachs: &amp;#039;&amp;#039;The Humboldt Current: Nineteenth-Century Exploration and the Roots of American Environmentalism&amp;#039;&amp;#039;. Penguin, New York City 2007, ISBN 978-0-14-311192-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4136699-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresströmung (Pazifischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexander von Humboldt als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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