<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Humboldthafen</id>
	<title>Humboldthafen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Humboldthafen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humboldthafen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:12:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humboldthafen&amp;diff=672983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GS63 am 7. September 2025 um 16:55 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humboldthafen&amp;diff=672983&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-07T16:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Humboldthafen Berlin von der Hugo-Preuß-Brücke fotografiert im September 2019.jpg|mini|hochkant=1.5|Humboldthafen hinter der Humboldthafenbrücke in der Bildmitte, 2019]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humboldthafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hafenbecken im [[Bezirk Mitte]] von [[Berlin]]. Das nach den Plänen des Landschaftsarchitekten [[Peter Joseph Lenné]] errichtete und nach Naturforscher [[Alexander von Humboldt]] benannte Becken hat eine Wasserfläche von 33.500&amp;amp;nbsp;m². Die Wassertiefe beträgt rund 3,5&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;senstadt-2013-10-23&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1310/nachricht5090.html |titel=Erneuerung der Uferwände im Humboldthafen abgeschlossen |hrsg=Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt |datum=2013-10-23 |abruf=2013-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute steht der Humboldthafen unter [[Baudenkmal|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der trichterförmige Humboldthafen liegt nördlich des [[Spreebogen]]s. Er ist der Beginn des [[Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal]]s, der im Humboldthafen von der [[Spree]] abzweigt. Er liegt in direkter Nachbarschaft des [[Berlin Hauptbahnhof|Berliner Hauptbahnhofs]] und wird mittig von dessen [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahntrasse]] / [[Humboldthafenbrücke]] überquert. Er wird begrenzt vom [[Friedrich-List-Ufer]] im Westen, vom [[Alexanderufer]] im Osten, von der [[Invalidenstraße (Berlin)|Invalidenstraße]] im Norden und von der [[Hugo-Preuß-Brücke]] im Süden. Östlich schließt sich das Areal des Berliner Universitätsklinikums [[Charité]] an, im Westen und Norden das [[Europacity#Südliches Gebiet|Bahnhofsviertel]] und die [[Europacity]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrter Bahnhof, 1910.jpg|mini|Um 1910: Der [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]] und der Humboldthafen an der rechten Bildseite sowie ein Teil der (ersten) Humboldthafenbrücke, die Ende 2002 im Zuge des Baus des Hauptbahnhofs abgebaut wurde.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Humboldthafen und Neuer Packhof 1896.jpg|links|mini|Humboldthafen 1896 mit Neuem Packhof und Lehrter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Anlage des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals und der Aufwertung des Spreebogens zum [[Moabiter Werder]] und den ehemaligen Pulverwiesen hin entstand der Humboldthafen in den Jahren 1848 bis 1850 auch als Schmuckbassin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pulvermuehlenterrain&amp;quot; /&amp;gt; An der Stelle des Hafenbeckens befand sich vorher der sogenannte [[Hoher Weinberg|Hohe Weinberg]], der 1848 abgetragen wurde. Man legte Ladestraßen und Flächen für den Güterumschlag an. Die Uferwände wurden bis 1859 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;senstadt-2013-10-23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb des Hafens wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingestellt, da die Berliner Häfen den wachsenden Massengütermengen nicht gewachsen waren und der Berliner [[Osthafen (Berlin)|Osthafen]] und der [[Westhafen (Berlin)|Westhafen]] fertiggestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Umstand, dass in den Jahren der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]] die [[Berliner Mauer|Sektorengrenze zwischen Ost und West]] direkt am westlichen Ufer des Hafenbeckens verlief, verfiel die Gegend für Jahrzehnte in einen „Dornröschenschlaf“. Am 24. August 1961 kam hier [[Günter Litfin]] als erstes [[Todesopfer an der Berliner Mauer]] beim Durchschwimmen durch Schüsse ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] zunächst als Lagerstätte genutzt, rückte der Hafen erst im Zuge des Baus des neuen Hauptbahnhofs wieder in das öffentliche Interesse. Die [[Planwerk (Berlin)|Planungen der Berliner Stadtentwicklung]] sehen eine Reihe von möglichen Nutzungen vor, die von der Anlage eines [[Marina (Hafen)|Yachthafens]], einer Ausstellung historischer Schiffe bis zum Bau von Anlegern für die touristische [[Dampfschifffahrt]] reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
Das 3,5 Hektar&amp;lt;ref name=&amp;quot;senstadt-2013-10-23&amp;quot; /&amp;gt; große Brachland um das Hafenbecken wurde in den 2010er-Jahren mit Wohn-, Büro- und Einzelhandelsgebäuden bebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.immobilien-zeitung.de/1000015741/lip-und-abg-bauen-am-berliner-humboldthafen Bautätigkeiten von LIP und ABG zwischen 2014 und 2016] immobilien-zeitung.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liegenschaftsfonds-berlin.de/site/fileadmin/user_upload/pdf/Humboldthafen_broschuere.pdf |text=Bauvorhaben Hafenrandbebauung. |format=PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20131101211032}} liegenschaftsfonds-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Als erste Maßnahme der Hafenrandbebauung wurden zwischen 2008 und 2013 die Uferwände zu großen Teilen erneuert. Diese sind 700&amp;amp;nbsp;Meter lang und rund sechs Meter hoch. Das Tragwerk wurde neu errichtet, die Verkleidung mit Sandsteinplatten folgte dem historischen Vorbild, wobei etwa die Hälfte der alten Platten denkmalgerecht aufgearbeitet wiederverwendet wurden. Die Erneuerung der noch fehlenden Abschnitte am Ostufer erfolgt nach Abschluss der Baumaßnahmen zum [[S21 (Berlin)|S-Bahnprojekt S21]].{{Zukunft|2026|05}} Die Gesamtkosten betragen rund 20&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;senstadt-2013-10-23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humboldthafen Eins ===&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Humboldthafen Eins&amp;#039;&amp;#039; wurde im Sommer 2015 das erste Gebäude an der Südost-Ecke des Hafenbeckens eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin/article205453691/Humboldthafen-soll-Berlins-Aktiv-Quartier-werden.html Humboldthafen soll Berlins Aktiv-Quartier werden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-woche.de/mitte/bauen/investor-ovg-uebergibt-buerokomplex-humboldthafen-eins-d80650.html Humboldthafen Eins übergeben]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Grundstein_in_Berlin_fuer_KSP-Buerobau_3305563.html?source=google-news Hofstruktur am Humboldthafen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es beherbergt seither den Berliner Sitz der Wirtschaftsprüfergesellschaft [[PricewaterhouseCoopers]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-woche.de/mitte/bauen/investor-ovg-uebergibt-buerokomplex-humboldthafen-eins-d80650.html &amp;#039;&amp;#039;Investor OVG übergibt Bürokomplex „Humboldthafen Eins“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Woche|berliner-woche.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Hauptstadtbüro von [[MSD Merck Sharp &amp;amp; Dohme|MSD Sharp &amp;amp; Dohme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude zeichnet sich durch ein besonders effizientens Energiemanagement mit integriertem [[Blockheizkraftwerk]] und [[Wärmerückgewinnung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lüftungsanlagen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wilhelm Horstmeyer Skizzen 15.tif|Hafenarbeiter des Humboldthafens bei der Mittagspause (Skizze von [[Wilhelm Horstmeyer]], 1899)&lt;br /&gt;
 BerlinHauptbahnhof.jpg|Der T-förmige Humboldthafen an der Eisenbahnbrücke zum westlich anschließenden [[Berlin Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]]. Südlich liegen [[Bundeskanzleramt (Berlin)|Kanzleramt]] (links) und [[Paul-Löbe-Haus]] (rechts).&lt;br /&gt;
 110930-Humboldthafen-Sanierung-Kaimauer.JPG|Sanierung der Kaimauern, September 2011&lt;br /&gt;
 20200110 130308 Humboldthafen Eins (Berlin).jpg|[[PricewaterhouseCoopers|PwC]]-Gebäude am Alexanderufer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordhafen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
* [[Westhafen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
* [[Osthafen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Neumann: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/senat-forciert-neue-plaene-fuer-nahverkehr---proteste-der-reedereien-wie-in-venedig---mit-dem-wassertaxi-zur-arbeit-und-ins-museum,10810590,10400998.html &amp;#039;&amp;#039;Wie in Venedig – mit dem Wassertaxi zur Arbeit und ins Museum&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09011294|ja}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Humboldthafen |Bezirk=Mitte |ID=humboldthafen |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.humboldthafeneins.de/humboldthafeneins.html/ Portal der Humboldthafen Eins Projektgesellschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pulvermuehlenterrain&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Manfred Becker&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Planung des Pulvermühlenterrains – zum Konflikt zwischen Lenné und Schinkel&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Berlin: Von der Residenzstadt zur Industriemetropole&lt;br /&gt;
 |Band=I. Band&lt;br /&gt;
 |Verlag=TU Berlin&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1981&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-7983-0773-3&lt;br /&gt;
 |Seiten=453–463&lt;br /&gt;
 |Kommentar=Katalog zur Ausstellung Herbst 1981}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/32/N |EW=13/22/20/E |type=waterbody |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spreeschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexander von Humboldt als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter Joseph Lenné]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GS63</name></author>
	</entry>
</feed>