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	<title>Humboldtgasse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humboldtgasse&amp;diff=1764297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-30T06:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Humboldtgasse&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Wien - Bezirk Favoriten, Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Wien&lt;br /&gt;
|Bild=Humboldtgasse 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Wien&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Favoriten]] (10. Bezirk)&lt;br /&gt;
|Angelegt=1874&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Sonnwendgasse]], Landgutgasse, Raaber-Bahn-Gasse, Keplergasse, Uhlandgasse, [[Gudrunstraße (Wien)|Gudrunstraße]] &lt;br /&gt;
|Plätze=Humboldtplatz&lt;br /&gt;
|Bauwerke=Umspannwerk Favoriten&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußverkehr|Fußgänger]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=[[Einbahnstraße]]&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=ca. 567 m&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humboldtgasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt seit 1874 im 10. [[Wien]]er Gemeindebezirk, [[Favoriten]] (zuvor 4. Bezirk). Sie ist nach dem deutschen Naturforscher [[Alexander von Humboldt]] benannt (Benennungsdatum vor 1874 nicht bekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Die Humboldtgasse liegt im nördlichen Bezirksteil, im historischen [[Favoriten (Wiener Bezirksteil)|Favoriten]], dem ältesten Teil des ehemaligen Arbeiterbezirks, zwischen der parallelen [[Favoritenstraße]] im Westen und dem in den 2010er Jahren entstandenen [[Sonnwendviertel]] auf dem Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs des [[Wien Südbahnhof|Südbahnhofs]] bzw. beim neuen [[Wien Hauptbahnhof|Wiener Hauptbahnhof]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zweigt gegenüber der Einmündung der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße von der [[Sonnwendgasse]] nach Süden ab. An der Abzweigung befindet sich das Umspannwerk Favoriten, ein architektonisch bemerkenswerter Industriebau der Zwischenkriegszeit. Das südliche Ende der Gasse befindet sich bei ihrer Einmündung in die [[Gudrunstraße (Wien)|Gudrunstraße]]. Kurz vor ihrem Ende berührt sie die Parkanlage am Humboldtplatz, die bis zur östlich parallelen Scheugasse reicht. Ansonsten ist die Humboldtgasse mit Wohnhäusern aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart dicht verbaut. Die Gasse wird als Einbahnstraße nach Süden geführt, es verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel auf ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
=== Nr. 1–5: Umspannwerk Favoriten ===&lt;br /&gt;
Das [[Umspannwerk]] Favoriten ist einer der bemerkenswertesten Industriebauten des Bezirks. Es wurde in den Jahren 1929 bis 1931 von [[Eugen Kastner]] und [[Fritz Waage]] erbaut. Die für Wien ungewöhnliche Formgebung geht möglicherweise auf sowjetische Vorbilder zurück. Charakteristisch ist der Wechsel von rechtwinkeligen und runden Baukörpern auf dem spitz zulaufenden dreieckigen Grundstück zwischen [[Sonnwendgasse]] und Humboldtgasse, der dem Bauwerk monumentale Wirkung verleiht. Außerdem wird die Horizontale durch Fensterbänder und Profile betont und verstärkt. Das Umspannwerk Favoriten wird vom stadteigenen Konzern [[Wien Energie]] betrieben. (Auf der ersten Abbildung: links die Sonnwendgasse, rechts die Humboldtgasse.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umspannwerk Favoriten 3.JPG&lt;br /&gt;
Humboldtgasse 05.JPG&lt;br /&gt;
Umspannwerk Favoriten, Innenansicht 1.jpg&lt;br /&gt;
Umspannwerk Favoriten, Innenansicht 4.jpg&lt;br /&gt;
Umspannwerk Favoriten, Innenansicht 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 13: Gebrüder Humboldt ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wohnhaus befindet sich ein Terrakottareliefbild mit der stilisierten Darstellung der Gebrüder [[Wilhelm von Humboldt|Wilhelm]] und [[Alexander von Humboldt]], das mit den Initialen F.X.H. signiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 27: Ehemals Humboldttempel ===&lt;br /&gt;
Auf dem Standort Ecke Humboldtgasse / Humboldtplatz befindet sich heute ein 1974 errichtetes Wohnhaus. Eine Gedenktafel erinnert an den hier bis 1938 bestehenden [[Humboldttempel]], der 1895 / 1896 nach Plänen des Architekten [[Jakob Gartner]] errichtet wurde. Die [[Synagoge]] wurde 1896 provisorisch und 1898 feierlich eingeweiht. Eigentümer war zuletzt der israelitische Bethausverein &amp;#039;&amp;#039;Chewra Beth Hatfila&amp;#039;&amp;#039;. 1938 fiel der Tempel der [[Reichspogromnacht]] zum Opfer. Nach der zwangsweisen Auflösung des Bethausvereins, 1939, gehörte das Grundstück mit vom NS-Regime bedingter Unterbrechung der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde]], die es 1970 an eine Wohnbaugesellschaft verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch die Vierungskuppel des Tempels auf oktogonaler Grundform, umgeben von mehreren Zwiebeltürmen. Darunter befand sich der quadratische Betraum der Männer, der 428 Sitzplätze fasste. Vier Kuppelständer waren, wie die gesamte Synagoge, mit Stuck verkleidet und trugen die Galerien mit einem Fassungsvermögen von 277 Sitzplätzen für die Frauen. Das Haus konnte durch drei Portale betreten werden. Über ein Vestibül erreichte man den Betraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Humboldttempel 1900.jpg|Ehemaliger Humboldttempel um 1900&lt;br /&gt;
Jakob Gartner 004.jpg|Entwurf des Humboldttempels von Jakob Gartner&lt;br /&gt;
Humboldtgasse 08.jpg|Gedenktafel&lt;br /&gt;
Humboldttempel P.JPG|Wohnhaus Humboldtgasse 27 anstelle des Humboldttempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nr. 34: Alexander von Humboldt ===&lt;br /&gt;
An der Hausecke Humboldtgasse / Keplergasse, gegenüber dem ehemaligen Synagogengrundstück, befindet sich in der Höhe des ersten Stockes eine Nische mit einem Standbild von Alexander von Humboldt, dem „Namensgeber“ der Gasse, der einen Globus in Händen hält. Zu seinen Füßen steht ein Stapel mit Büchern. Die Plastik wurde 1958 von [[Karl Nieschlag]] geschaffen.&lt;br /&gt;
Im Haus befindet sich das Verbindungsheim der Katholischen Studentenverbindung Rhenania (K.St.V.Rhenania) im MKV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Tschulk: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bezirkskulturführer Favoriten&amp;#039;&amp;#039;. Jugend &amp;amp; Volk, Wien 1985, ISBN 3-224-16255-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Humboldtgasse, Vienna|Humboldtgasse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.1805213|EW=16.377496|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Favoriten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenstraße in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexander von Humboldt als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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