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	<title>Humanitas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039;; für die Loge der Freimaurer siehe [[Humanitas (Großloge)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[antike]] lateinische Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet allgemein das &amp;#039;&amp;#039;Menschsein&amp;#039;&amp;#039; sowie die Normen und Verhaltensweisen, die den Menschen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Heautontimoroumenos&amp;#039;&amp;#039; des [[Terenz]] findet sich die erste literarische Erwähnung der &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Homo sum, humani nil a me alienum puto&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung nach Grimal: „Ich bin Mensch, und nichts Menschliches ist mir fremd“). Nach [[Alexander Bätz]] gehörten &amp;#039;&amp;#039;[[Concordia (Mythologie)|concordia]]&amp;#039;&amp;#039; (Eintracht), &amp;#039;&amp;#039;[[Fides (Mythologie)|fides]]&amp;#039;&amp;#039; (Vertrauenswürdigkeit), &amp;#039;&amp;#039;[[iustitia]]&amp;#039;&amp;#039; (Gerechtigkeit), &amp;#039;&amp;#039;[[audacia]]&amp;#039;&amp;#039; (Wagemut) und &amp;#039;&amp;#039;[[disciplina]]&amp;#039;&amp;#039; (militärische Disziplin) zu den &amp;#039;&amp;#039;[[mos maiorum]]&amp;#039;&amp;#039;, „ein[em] Inventar von Bräuchen, Regeln und Werten der Vorväter, das als Orientierungsrahmen für das individuelle und kollektive Verhalten der Mitglieder des Gemeinwesens fungierte“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maximilian Braun (Philologe)|Maximilian Braun]], [[Andreas Haltenhoff]], [[Fritz-Heiner Mutschler]]: &amp;#039;&amp;#039;Moribus antiquis res stat Romana: Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; In: Beiträge zur Altertumskunde, Bd. 134. Leipzig 2000, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Folgt man Bätz&amp;#039; Darstellung ist die &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; eine vergleichsweise späte Erscheinung der römischen Kulturgeschichte. Obwohl das Konzept selbst bereits auf das ius gentium, das Fremdenrecht, zurückgeht, kam die Idee der &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; erst unter dem Einfluss der griechischen Philosophie voll zur Geltung  (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[paideia]]&amp;#039;&amp;#039;). Man kann jedoch davon ausgehen, dass die verschiedenen Auffassungen zur &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; schon im Altertum großen Spielraum für Interpretationen ließen. So kann das lateinische Nomen &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; für Mitmenschlichkeit, Menschenliebe und Menschsein im Sinne einer sittlichen und geistigen Bildung (vgl. [[Menschlichkeit|Humanität]]) stehen. [[Pierre Grimal]] beschreibt die &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; einerseits als die Vorstellung, &amp;#039;&amp;#039;„daß alle Mitglieder des menschlichen Geschlechts verwandt seien wie die Mitglieder derselben [[gens]]“&amp;#039;&amp;#039; und andererseits als ein &amp;#039;&amp;#039;„Gefühl einer gewissen Solidarität“&amp;#039;&amp;#039;, dass Freundschaft, in jedem Fall aber Achtung gegenüber anderen Menschen beschreibt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; wurde von einigen lateinischen Schriftstellern diskutiert, die sie zur &amp;#039;&amp;#039;„Formel einer universellen Gerechtigkeit machten“&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Vorstellung ist nach Grimal eine Erweiterung der [[civitas]] Romana zur civitas humana zu konstatieren. Der [[Renaissance-Humanismus]] griff den Wertbegriff der &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; im 14. Jahrhundert neu auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum römischen Wertbegriff ===&lt;br /&gt;
Nach [[Andreas Haltenhoff|Haltenhoff]] sind römische Werte und Wertbegriffe anhand ihres „situativen Charakter[s]“ zu beschreiben. Einerseits meint dies die Einbettung in den sozialen Kontext und andererseits die Einbettung „in eine konkrete Handlungssituation“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sozialen Kontext üben Werte wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;pietas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;fortitudo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;fides&amp;#039;&amp;#039; eine „handlungsregulierende Funktion“ aus, die im Kreise der politischen Führungsschicht, Identitätssicherung und Legitimierung gewährleisten sollen. Es lassen sich nach Haltenhoff jedoch auch „engere Kontexte“ heranziehen, z.&amp;amp;nbsp;B. Klientelbeziehungen, das Hauswesen oder das römische Heer.&lt;br /&gt;
Im Sinne einer konkreten Handlungssituation werden sittliche Werte als situationsbestimmend aufgefasst. Dieses situative Verständnis gibt Handlungssituationen vor, z.&amp;amp;nbsp;B. eine „pietas-Situation“, oder eine „fortitudo-Situation“, die ihrerseits wiederum eine „pietas-Handlung“ oder „fortitudo-Handlung“ voraussetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Haltenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Wertbegriff und Wertbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. In: Moribus antiquis res stat Romana: Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr. In: Maximilian Braun, Andreas Haltenhoff, Fritz-Heiner Mutschler (Hg.): Beiträge zur Altertumskunde, Bd. 134. Leipzig 2000, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man könnte unter diesem Gesichtspunkt die Behauptung wagen, dass die römische &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; auch ein Wert gewesen sein mag, der mit einer Erwartungshaltung einherging. [[Aulus Gellius]] sollte die &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; schließlich als Menschsein durch das Streben nach Wissen und Bildung beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Autoren und Schriftsteller ==&lt;br /&gt;
=== Publius Terentius Afer (2. Jhd. v. Chr.) ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Heautontimoroumenos&amp;#039;&amp;#039; des aus [[Karthago]] stammenden Komödiendichter Publius Terentius Afer (im deutschen Sprachraum häufiger bekannt als [[Terenz]]) ist die erste literarisch überlieferte Quelle, in welcher das Nomen &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; zu finden ist („homo sum, humani nil a me alienum puto“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Büchner (Altphilologe)|Karl Büchner]]: &amp;#039;&amp;#039;Terenz in der Kontinuität der abendländischen Humanität&amp;#039;&amp;#039;. In: Humanitas Romana. Studien über Werke und Wesen der Römer. Heidelberg 1957, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach dem Altphilologen [[Karl Büchner (Altphilologe)|Karl Büchner]] lässt sich dieser Ausspruch beispielhaft für die [[gnomisch]]en Formulierungen des Dichters anzuführen, die häufig in geflügelten Worten weiterlebten. Zudem beschrieb Büchner die Pionierrolle des Terenz bei der „griechisch-römische[n] Geistespaarung“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Büchner (Altphilologe)|Karl Büchner]]: &amp;#039;&amp;#039;Terenz in der Kontinuität der abendländischen Humanität&amp;#039;&amp;#039;. In: Humanitas Romana. Studien über Werke und Wesen der Römer. Heidelberg 1957, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von substantieller Bedeutung für die Entwicklung eines eigenständigen lateinischen Humanitasbegriff ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aulus Gellius (~130 n. Chr.) ===&lt;br /&gt;
Das [[Janus (Mythologie)#Darstellung|Janusgesicht]] der &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. von [[Aulus Gellius]] in seinen [[Noctes Atticae]] (XIII, 17) wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Qui verba Latina fecerunt quique his probe usi sunt, „humanitatem“ non id esse voluerunt, quod volgus existimat quodque a Graecis philanthropia dicitur et significat dexteritatem quandam benivolentiamque erga omnis homines promiscam, sed „humanitatem“ appellaverunt id propemodum, quod Graeci paideian vocant, nos eruditionem institutionemque in bonas artis dicimus. Quas qui sinceriter cupiunt adpetuntque, hi sunt vel maxime humanissimi. Huius enim scientiae cura et disciplina ex universis animantibus uni homini datast idcircoque „humanitas“ appellata est.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thelatinlibrary.com/gellius/gellius13.shtml]. AVLI GELLI NOCTES ATTICAE: LIBER XIII . Abgerufen am 12. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilfried Stroh]] gab die Worte des Gellius folgendermaßen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Diejenigen, die die lateinischen Wörter geschaffen und sie richtig verwendet haben, wollten unter humanitas nicht das verstanden wissen, was der Pöbel darunter versteht und was die Griechen φιλανθρωπία nennen, indem es eine Art Gefälligkeit und Wohlwollen bezeichnet, das sich auf alle Menschen gleichermaßen erstreckt [das wäre humanitas im Sinn der Menschenliebe], sie benannten vielmehr mit &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; gerade das, was die Griechen παιδεία [= Bildung], wir dagegen Bildung und Unterweisung in den wertvollen Wissenschaften (bonae artes). Die Menschen, die nach diesen aufrichtig verlangen und streben, die sind in vorzüglicher Weise die ‘Humanen’ (humanissimi). Denn das Sorgen um dieses Wissen und sein Erlernen ist von allen Lebewesen nur den Menschen gegeben und darum wurde es humanitas (Menschsein) genannt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epub.ub.uni-muenchen.de/1273/1/senior_stud_2006_11_01.pdf]. „Der Ursprung des Humanitätsdenkens in der Römischen Antike“ – Vortrag. Abgerufen am 12. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Auffassung impliziert auch die von [[Aristoteles]] eingeführte [[Kategorie (Philosophie)|philosophische Kategorie]] „[[Poietik|Poiein]]“ ({{grcS|ποιεῖν; |deutsch: Tun, Schaffen, Bewirken}}) als wesentliches Merkmal des Menschseins.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe unter [[Kategorien#Die Liste der Kategorien|Liste der aristotelischen Kategorien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marcus Tullius Cicero (1. Jhd. v. Chr.) ===&lt;br /&gt;
Für [[Marcus Tullius Cicero]] beschreibt &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; unter anderem sowohl die Möglichkeiten als auch die Beschränkungen des Menschen, die diesen damit auch vom Tier unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaius Iulius Caesar (1. Jhd. v. Chr.) ===&lt;br /&gt;
[[Gaius Iulius Caesar]] beschrieb in seinem aus 8 Büchern bestehenden Werk &amp;#039;&amp;#039;Comentarii [[de Bello Gallico]]&amp;#039;&amp;#039; nicht nur seine Feldzüge gegen die verschiedenen gallischen bzw. germanischen Stämme, sondern widmete die Einführung seines Berichtes (1,1,3) der Lage und Bevölkerung Galliens. In diesen Zusammenhang verwendet er die Nomen &amp;#039;&amp;#039;cultus&amp;#039;&amp;#039; (Lebensart, Lebensweise) und &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; (hier: Bildung), um den Stamm der Belger näher zu charakterisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„horum omnium fortissimi sunt Belgae, propterea quod a cultu atque &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;humanitate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; provinciae longissime absunt minimeque ad eos mercatores saepe commeant atque ea, quae ad effeminandos animos pertinent, important proximique sunt Germanis, qui trans Rhenum incolunt, quibuscum continenter bellum gerunt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gottwein.de/Lat/caes/bg1001.php]. 1,1,3: Beschreibung Galliens und seiner Bevölkerung. Abgerufen am 14. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitete Übersetzung nach Baumstark:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Die tapfersten unter allen sind die Belger, weil sie sich von der feineren Lebensweise und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des römischen Gallien ganz fern halten und durchaus in keiner häufigen Berührung mit fremden Kaufleuten stehen, die ihnen also auch keine Gegenstände zuführen, die geeignet sind, eine weibische Erschlaffung der Kraft zu bewirken. Sie wohnen ganz nahe bei den Germanen des rechten Rheinufers und führen mit diesen unaufhörlich Krieg.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gottwein.de/Lat/caes/bg1001.php]. 1,1,3: Beschreibung Galliens und seiner Bevölkerung (Übersetzung nach Baumstark). Abgerufen am 14. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humanitasbegriff im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
In der zweiten, verbesserten Auflage des Brockhauses 1941 ist die Distinktion von Menschlichem und Tierischem unter dem Lemma &amp;#039;Humanität&amp;#039; angeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Humanität&amp;#039;&amp;#039; (lat. humanitas &amp;#039;Menschlichkeit&amp;#039;) die, -, Gesittung, edle Bildung;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;in der Sittlichkeitslehre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;1) alles rein Menschliche im Gegensatz zum Tierischen;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;2) das zum sittlichen erhobene Allgemein-Menschliche, besonders die Achtung vor der Würde des Menschen und dessen Anerkennung als Selbstwert (Humanitätsidee).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der römischen &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; derivierte Konzept der [[Humanität]] wurde im [[Nationalsozialismus]] einer Anpassung an die staatlich getragene Rassenlehre unterzogen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;Eine entartete Auffassung von H. im späteren 19. und beginnenden 20. Jahrh. verfocht unter führender Beteiligung des Judentums den Schutz alles Menschlichen um seiner selbst willen, also auch des Minderwertigen und Entarteten. Entgegen solchen gesunden sittlichen Anschauungen zuwiderlaufenden Ansichten betont die [[völkisch]]e Weltanschauung eine naturgegebene, bes. rassisch bedingte Ungleichheit der Menschen und den Vorrang von Gott und Staat vor einem allgemeinen Menschheitsideal.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt; [[Friedrich Arnold Brockhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Brockhaus: Allbuch in vier Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Zweite, verbesserte Auflage, zweiter Band (F–K), Leipzig 1941, S. 456 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalsozialismus brach mit der antiken Wertvorstellung der &amp;#039;&amp;#039;humanitas&amp;#039;&amp;#039; im Sinne der &amp;#039;&amp;#039;civitas humana&amp;#039;&amp;#039;, da seine Anhänger den nunmehr in Verwendung stehenden Begriff der Humanität nur mehr für jene gelten ließen, die nicht infolge der von ihnen vertretenen „rassisch bedingten Ungleichheit der Menschen“ als „Minderwertige“ oder „[[Entartung (Medizingeschichte)|Entartet]]e“ stigmatisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rieks]]: &amp;#039;&amp;#039;Homo, humanus, humanitas. Zur Humanität in der lateinischen Literatur des 1. nachchristlichen Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. W. Fink, Tübingen 1967.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Grimal]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. München 1961, S. 98.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Stroh]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ursprung des Humanitätsdenkens in der römischen Antike&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag vor der Goethe-Gesellschaft zum Jahresthema Das Problem der Humanität in der Goethezeit und heute. München 1989, S. 6&lt;br /&gt;
* [[Alexander Bätz]]: &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Kalkül&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitgeschichte 2/14. Augustus: Roms erster Kaiser, Hamburg 2014, S. 71&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Arnold Brockhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Brockhaus: Allbuch in vier Bänden&amp;#039;&amp;#039;. Zweite, verbesserte Auflage, zweiter Band (F–K), Leipzig 1941, S. 456&lt;br /&gt;
* [[Christoph Horn]], [[Christof Rapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der antiken Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. München 2002, S. 200f.&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Braun (Philologe)|Maximilian Braun]], [[Andreas Haltenhoff]], [[Fritz-Heiner Mutschler]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Moribus antiquis res stat Romana: Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; In: Beiträge zur Altertumskunde, Bd. 134. Leipzig 2000, S. 24&lt;br /&gt;
* Simone Mollea: &amp;#039;&amp;#039;„Humanitas“ in the imperial age: from Pliny the Younger to Symmachus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Lumina&amp;#039;&amp;#039;, 1). De Gruyter, Berlin 2024, ISBN 9783111500881. – Rezension von Jaewon Ahn, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2025/2025.10.10/ 2025.10.10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Anthropologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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