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	<title>Humanistische Union - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-05T02:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name = Humanistische Union&lt;br /&gt;
| Abkürzung = HU&lt;br /&gt;
| Logo = &lt;br /&gt;
| Rechtsform = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 26. August 1961&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/berichte/veranstaltungsberichte_details/back/veranstaltungsberichte/article/50-geburtstag-der-hu/ &amp;#039;&amp;#039;HU wird 50 – und ist kein bisschen müde&amp;#039;&amp;#039;] (HU-Veranstaltungsbericht vom Empfang des Regionalverbandes München-Südbayern anlässlich des 50. Jahrestags am 8. Juli 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründungsort = &lt;br /&gt;
| Gründer = &lt;br /&gt;
| Sitz = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| Geschäftsstelle = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52.5289007&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.4250691&lt;br /&gt;
| ISO-Region = DE-BE&lt;br /&gt;
| Motto = Menschenwürde achten, Bürgerrechte durchsetzen, Demokratie stärken&lt;br /&gt;
| Zweck = Schutz und Durchsetzung von Bürgerrechten&lt;br /&gt;
| Vorsitz = Stefan Hügel&lt;br /&gt;
| Geschäftsführung = Philip Dingeldey und Carola Otte&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.humanistische-union.de/ www.humanistische-union.de]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humanistische Union e. V. (HU)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine deutsche [[Bürgerrechtsbewegung|Bürgerrechtsvereinigung]]. Ihre Ziele sind unter anderem die Verwirklichung einer umfassenden [[Informationsfreiheit]] und mehr [[direkte Demokratie]] sowie die Abschaffung des [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Verfassungsschutzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Till Müller-Heidelberg |Titel=Weg mit dem Verfassungsschutz – der (un)heimlichen Staatsgewalt |Sammelwerk=HU-Schriften |Nummer=17 |Verlag=Eigenverlag |Ort=München |Datum=1991 |Online=http://www.humanistische-union.de/themen/innere_sicherheit/wegvs/}} oder {{Webarchiv |url=http://hpd.de/node/13957 |text=Verfassungsschutz: Qualifizierte Kontroverse |webciteID=6CnCgRS9J}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die strikte [[Trennung zwischen Religion und Staat]] ist Teil ihres Programms. Die HU wurde 1961 in München gegründet und hat die Rechtsform eines [[Eingetragener Verein|eingetragenen Vereins]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/wir_ueber_uns/verein/satzung/artikel_12 Satzung der Humanistischen Union e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:portrait gerhard szczesny.jpg|mini|hochkant|Gerhard Szczesny, Gründer der HU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HU wurde am 26. August 1961 auf Initiative von [[Gerhard Szczesny]], der am 6. Juni 1961 einen entsprechenden Aufruf verfasst hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gruendungsaufruf&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Szczesnys &amp;#039;&amp;#039;[http://www.humanistische-union.de/wir_ueber_uns/geschichte/geschichtedetail/back/geschichte/article/aufruf-zur-gruendung-einer-humanistischen-union/ Aufruf zur Gründung einer Humanistischen Union]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet. Die Gründungsmitglieder, darunter der hessische Generalstaatsanwalt [[Fritz Bauer]], sahen die HU weniger als eine Bürgerrechtsorganisation, sondern als lose kulturpolitische Vereinigung [[linksliberal]]er Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wollten eine „[[Humanismus|humanistisch]] begründete [[Gegenöffentlichkeit]]“ zur herrschenden christlich-konservativen Grundstimmung der [[Adenauer-Ära]] herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erklärtes Gründungsziel war die {{&amp;quot; |Befreiung des Menschen aus den Fesseln obrigkeitsstaatlicher und klerikaler Bindungen}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gruendungsaufruf&amp;quot; /&amp;gt; Das Prinzip der {{&amp;quot; |geistigen Bevormundung}} durch Staat und Kirche sollte dem Grundsatz der [[Eigenverantwortung|Selbstverantwortung]] und [[Selbstverwirklichung]] des Einzelnen weichen. Wissenschaft, Presse, Literatur, Kunst und Kultur sollten sich ohne staatlichen oder kirchlichen Einfluss auf Basis der freiheitlichen demokratischen Rechtsordnung des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] frei entfalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Grundgesetz statuierten [[Freiheitsrecht]]e sahen die Gründungsmitglieder der HU insbesondere durch kirchliche Einflüsse bedroht. Sie forderten daher die strikte Trennung von Kirche und Staat. Aufgrund dieser Forderung wurde und wird die HU teilweise als antichristliche Organisation angesehen. Sie selbst bezeichnet sich als [[antiklerikal]] und antikonfessionell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren entstanden auf lokaler Ebene Ortsverbände. Am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1962 wurde die [[Humanistische Studentenunion]] (HSU) gegründet. In den meisten Bundesländern arbeiten bis heute Landesverbände zu bürgerrechtlich relevanten landespolitischen Fragen wie z.&amp;amp;nbsp;B. des [[Strafvollzug]]s oder [[Polizeirecht]]s. Die gesellschaftliche Ausdehnung der HU und die damit verbundene Aufnahme neuer Mitglieder führten schon bald zu einer Erweiterung des Tätigkeitsbereichs. Im Fokus stand zunächst die Liberalisierung des [[Strafrecht]]s. Hier wandte sich die HU gegen die Strafbarkeit rein [[Sittenwidrigkeit (Deutschland)|„sittenwidriger“]] Verhaltensweisen, beispielsweise der [[Verbreitung pornographischer Inhalte|Verbreitung unzüchtiger Schriften]], der [[Homosexualität]] ([[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|§&amp;amp;nbsp;175 des Strafgesetzbuches (StGB)]]) oder auch der [[Blasphemie|Gotteslästerung]]. Zudem plädierte die HU für eine politische Auseinandersetzung mit [[Kommunismus]] und [[Sozialismus]], die an Stelle der rechtlichen Verfolgung ihrer Anhänger treten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Ziele verfolgte die HU zunächst durch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Plakataktionen, öffentliche Erklärungen und Publikationen. Diese unmittelbare Einwirkung auf die öffentliche Meinung wich jedoch im Laufe der Zeit zunehmend einer [[Lobbyismus|Lobbyarbeit]], die sich beispielsweise in Stellungnahmen und Gutachten zu [[Gesetzgebung]]svorhaben niederschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre wurden innerhalb der HU Rufe nach mehr innerverbandlicher Demokratie laut. Die bisher intern eher informell agierende Vereinigung sollte zudem transparenter strukturiert und organisiert werden. Diese Bestrebungen waren mit der ursprünglichen Idee des HU-Gründers Szczesny nicht in Einklang zu bringen. Im November 1967 kam es in [[Kassel]] auf einer Mitgliederversammlung zum Konflikt zwischen Szczesny und seinen Kritikern, den letztere für sich entscheiden konnten. Die Mitgliederversammlung verabschiedete eine neue [[Satzung (Privatrecht)|Satzung]], in der klare Strukturen und Verfahren festgelegt wurden. Sie gilt in ihren grundsätzlichen Inhalten bis heute. Szczesny blieb zwar zunächst Bundesvorsitzender, wurde aber 1969 von [[Walter Fabian]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/nc/wir_ueber_uns/geschichte/geschichtedetail/back/geschichte/article/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen/ Artikel zur HU-Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wandelte sich die HU mehr und mehr von einer [[Linksliberalismus|linksliberalen]] [[Antiklerikalismus|antiklerikalen]] Bewegung zu einer Bürgerrechtsvereinigung. Anfang der 1970er Jahre setzte sich die HU für die Abschaffung des §&amp;amp;nbsp;218 StGB ein, da sie das dort normierte [[Schwangerschaftsabbruch|Abtreibungsverbot]] als unzulässigen Eingriff in das [[Selbstbestimmung]]srecht der schwangeren Frau ansah. In den späten 1970er Jahren bemühte sich die HU um eine Versachlichung des Umgangs mit und des Vorgehens gegen die [[Terrorismus|Terroristen]] der [[Rote Armee Fraktion|RAF]]. Von 1979 bis 1983 fungierte [[Ulrich Klug]] als Bundesvorsitzender der HU.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Ulrich-Klug/!1616968/ Nachruf &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Klug.&amp;#039;&amp;#039;] taz Archiv, 11. Mai 1993, abgerufen am 19. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre wandte sich die HU gegen die geplante [[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987|Volkszählung]] und wurde durch das [[Volkszählungsurteil]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s in ihrer Rechtsauffassung bestätigt. Spätestens seit dieser Zeit gehören Fragen des [[Datenschutz]]es und des [[Postgeheimnis|Post-]] und [[Fernmeldegeheimnis]]ses zu den Kernthemen der HU. Die Themen [[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz|Antidiskriminierungsgesetz]] und [[Akteneinsicht (Deutschland)|Akteneinsichtsrecht]] ([[Informationsfreiheit]]) versuchte sie bereits viele Jahre vor dem Inkrafttreten der entsprechenden Gesetze zu popularisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] 1990 setzte sich die HU intensiv für eine neue gesamtdeutsche Verfassung ein, die eine erweiterte [[Partizipation|Partizipation der Bürger]] gewährleisten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erhöhung der internationalen Kommunikationsfähigkeit der HU beschlossen deren [[Delegierter|Delegierte]] Ende September 2007, den Namen um den Zusatz „German Civil Liberties Union“ zu ergänzen. Die Änderung war eine Reaktion auf die zunehmende Verlagerung von Entscheidungsprozessen von der nationalen auf die europäische Ebene. Wie viele andere bislang primär national ausgerichtete [[Nichtregierungsorganisation|NGOs]] sah sich auch die HU dadurch veranlasst, sich europaweit neu zu vernetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung 11/2007 der Humanistischen Union&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 vereinigte sich die HU mit der [[Gustav Heinemann-Initiative]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gustav-heinemann-initiative.de/detail/back/gustav-heinemann-initiative/article/verschmelzung-von-gustav-heinemann-initiative-und-humanistischer-union/ Verschmelzung von Gustav Heinemann-Initiative und Humanistischer Union]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine daraufhin angestrebte Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Bürgerrechte&amp;#039;&amp;#039; scheiterte in einer Urabstimmung im Dezember 2010 an der dazu nötigen Dreiviertelmehrheit. Die Organisation behält daher den zwischenzeitlich angenommenen Zusatz „vereinigt mit der Gustav Heinemann-Initiative“ im Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/aktuelles/aktuelles_detail/back/aktuelles/article/hu-bleibt-hu-abstimmung-zur-aenderung-des-vereinsnamens-verfehlt-knapp-das-quorum/ &amp;#039;&amp;#039;HU bleibt HU – Abstimmung zur Änderung des Vereinsnamens verfehlt knapp das Quorum.&amp;#039;&amp;#039; Verbandsnachrichten der HU, 16. Dezember 2010], abgerufen am 22. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Heute ist der Tätigkeitsschwerpunkt die Verteidigung der Bürgerrechte. Die HU setzt sich insbesondere ein für mehr demokratische Mitwirkungsrechte, die Begrenzung der Befugnisse von [[Polizei]] und [[Nachrichtendienst|Geheimdiensten]], die [[Gleichstellung]] von Frauen und Männern, die [[Entkriminalisierung]] von [[Drogenbesitz]] sowie für [[Datenschutz]] und [[Informationsfreiheit]]. Sie fordert eine Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts von Kranken und Sterbenden, humane Bedingungen für [[Gefangener|Gefangene]] und [[Flüchtling]]e sowie die Trennung von Kirche und Staat und vertritt eine kritische Haltung zu [[Staatsleistung]]en (Leistungsverpflichtungen der Länder an die [[Glaubensgemeinschaft|Religionsgesellschaften]]) und zum staatlichen [[Religionsunterricht]]. Zudem kritisiert die HU das Registermodernisierungsgesetz und die [[Steuerliche Identifikationsnummer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist Mitglied des NGO-Netzwerks [[Forum Menschenrechte]], Mitunterzeichner der gemeinsamen Erklärung des [[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (Deutschland)|Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung]] gegen den Gesetzesentwurf über die [[Vorratsdatenspeicherung]] sowie Unterstützerorganisation der Demonstrationen &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheit statt Angst]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/aktuelles/veranstaltungen/terminedetail/back/aktuelles/article/freiheit-statt-angst-2008-demonstration-gegen-den-ueberwachungswahn/ „Freiheit statt Angst 2008“ – Demonstration gegen den Überwachungswahn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
=== Bundesvorstand ===&lt;br /&gt;
Der Bundesvorstand nimmt bundesweite Themen wahr. Seit September 2022 ist der Informatiker Stefan Hügel Vorsitzender des Bundesvorstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/wir_ueber_uns/verein/vorstand/ Bundesvorstand der Humanistischen Union]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominente Vorstandsmitglieder der HU waren der ehemalige hessische [[Generalstaatsanwalt]] [[Fritz Bauer]], der Arzt und Psychoanalytiker [[Alexander Mitscherlich]], der ehemalige niedersächsische Landtagsabgeordnete [[Werner Holtfort]], der hannoversche Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler [[Jürgen Seifert]], der Musikwissenschaftler [[Volkmar Braunbehrens]] und der emeritierte Hamburger Kriminologieprofessor [[Fritz Sack]] (ebenfalls Mitglied im Kuratorium der [[Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität]] (AHS), von dem sich die HU im Jahre 2004 öffentlich abgrenzte). Auch der Rechtsanwalt und ehemalige [[Bundesministerium des Innern|Bundesinnenminister]] [[Otto Schily]] war HU-Vorstandsmitglied; später kam er einem Ausschlussantrag wegen seiner [[Terrorismusbekämpfungsgesetz|Sicherheitsgesetze]] („Otto-Katalog“&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1635507&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Carstens |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/anti-terror-gesetze-die-bewegliche-abwehrarchitektur-1635507.html |titel=Die bewegliche Abwehrarchitektur |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2011-05-04 |abruf=2018-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) durch Austritt zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorsitzende des Bundesvorstands seit Vereinsgründung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:30em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Szczesny]] (–1969)&lt;br /&gt;
* [[Walter Fabian]] (1969–1973)&lt;br /&gt;
* [[Hans Robinsohn]] (1973–1975) &lt;br /&gt;
* Charlotte Maack (1975–1979) &lt;br /&gt;
* [[Ulrich Klug]] (1979–1983)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Seifert]] (1983–1987)&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Vultejus]] (1987–1995) &lt;br /&gt;
* Till Müller-Heidelberg (1991–2003)&lt;br /&gt;
* Reinhard Mokros (2003–2005)&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Will]] (2005–2013)&lt;br /&gt;
* Werner Koep-Kerstin (2013–2021)&lt;br /&gt;
* Stefan Hügel (seit 2021)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beirat ===&lt;br /&gt;
Zum [[Beirat]] der HU zählen Tobias Baur, [[Lorenz Böllinger]], [[Daniela Dahn]], Gunda Diercks-Elsner, [[Monika Frommel]], [[Hansjürgen Garstka]], [[Klaus Hahnzog]], [[Johann-Albrecht Haupt]], [[Hartmut von Hentig]], Heide Hering, Thomas Krämer, [[Rüdiger Lautmann]], Till Müller-Heidelberg, Gerd Pflaumer, [[Fritz Sack]], [[Helga Schuchardt]], [[Klaus Staeck]], Kirsten Wiese, [[Rosemarie Will]] und [[Karl Georg Zinn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/beirat/ |titel=Beirat |sprache=de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Angehörige des Beirats sind unter anderen die ehemaligen Bundesminister [[Renate Künast]], [[Werner Maihofer]], [[Herta Däubler-Gmelin]], [[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]] und [[Heidemarie Wieczorek-Zeul]], die ehemalige Bundestagsvizepräsidenten [[Burkhard Hirsch]] und [[Claudia Roth]], der Politikwissenschaftler [[Wolfgang Abendroth]], der Schriftsteller [[Walter Jens]], der ehemalige Oberlandesgerichtspräsident [[Rudolf Wassermann]], die Friedensaktivistin [[Petra Kelly]], die ehemaligen Bundestagsabgeordneten [[Harri Bading]], [[Oswald Adolph Kohut]], [[Peter Blachstein]] und [[Ingrid Matthäus-Maier]], der Psychologe und Sozialwissenschaftler [[Helmut Kentler]], die ehemalige hessische Ministerin [[Heide Pfarr]], die frühere DDR-Bürgerrechtlerin [[Bärbel Bohley]] und [[Rosi Wolf-Almanasreh]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/beirat/historie_beirat/ |titel=Bisherige Mitglieder des Beirats der Humanistischen Union |sprache=de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglieder ===&lt;br /&gt;
Zu den Mitgliedern und Unterstützern der HU zählten in den 1960er- und 1970er-Jahren Prominente aus Politik und Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46252036.html Die Humanistische Union – Sehr zäh.]&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 22/1967 vom 22. Mai 1967, Online-Version abgerufen am 11. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge [[Hans Günther von Klöden]] (1907–1986)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klöden, von, Hans-Günther.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der  Politiker [[Gerhard Moritz Meyer|Gerhard Meyer]] (1937–2016) waren Mitglieder der Humanistischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvereine ===&lt;br /&gt;
Die regionale Präsenz ist sehr unterschiedlich. So organisierte der Ortsverein Frankfurt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://frankfurt.humanistische-union.de/ OV Frankfurt der HU]&amp;lt;/ref&amp;gt; unter dem Vorsitz von Peter Menne Veranstaltungen mit bundesweitem Echo, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Podiumsdiskussion &amp;#039;&amp;#039;Nach dem NSU-Debakel: Brauchen wir den Verfassungsschutz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://hpd.de/node/13957 |text=Verfassungsschutz: Qualifizierte Kontroverse |webciteID=6CnCgRS9J}} oder {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/neonazi-terror/diskussion-im-fr-depot-brauchen-wir-den-verfassungsschutz-,1477338,17033690.html |text=Diskussion im FR-Depot: Brauchen wir den Verfassungsschutz? |webciteID=6AQa27PvK}} oder {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/frankfurt/podiumsdiskussion-zum-verfassungsschutz-der-preis--den-man-bezahlt,1472798,17192944.html |text=Podiumsdiskussion zum Verfassungsschutz: Der Preis, den man bezahlt. |webciteID=6AUpHGnEj}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 und 2006 organisierte und moderierte Peter Menne die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Leitkultur Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://hpd.de/node/129 |text=Vortragsreihe &amp;#039;&amp;#039;Leitkultur Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039; |webciteID=6CnFtnPDm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kernanliegen der HU, die [[Trennung zwischen Staat und religiösen Institutionen|Trennung von Staat und Kirche]], wird weiter thematisiert, beispielsweise mit der Lesung „Papst unerwünscht“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://hpd.de/node/12052 |text=Papst unerwünscht |webciteID=6CnD071eo}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinsam mit [[Helge Nyncke]] anlässlich des Auftritts von Papst [[Benedikt XVI.]] vor dem Bundestag im September 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsverein Marburg kümmert sich insbesondere um die sozialen Grundrechte. Der langjährige Vorsitzende [[Franz-Josef Hanke]] schuf gemeinsam mit der Stadt Marburg den undotierten Preis „Marburger Leuchtfeuer“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://marburger-leuchtfeuer.de/ Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Aktivitäten der letzten Jahre (wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Mitwirkung am Grundrechte-Report) wurden von Projekt- und Arbeitsgruppen entwickelt, die überregional arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungswerke und andere Institutionen ===&lt;br /&gt;
Ein Bildungswerk bestand von 1971 bis 2021 in Nordrhein-Westfalen ([[Essen]]), ein weiteres besteht in Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hu-bildungswerk.de/ Homepage des Bildungswerks]&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus gibt es eine Frauen- und Familienberatung in Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.humanistische-union.de/wir_ueber_uns/kontakt/einrichtungen/ |wayback=20130630171345 |text=Bildungswerke und andere Institutionen der HU |archiv-bot=2025-07-10 05:45:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse um Pädophilie ==&lt;br /&gt;
Kritisiert wird die HU wegen einer &amp;#039;&amp;#039;Erklärung des Bundesvorstandes der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Juni 2000. Darin wandte sich der Bundesvorstand gegen eine seiner Ansicht nach seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachtende Verpolizeilichung der Gesellschaft im Bereich der [[Sexualstrafrecht|Sexualstraftaten]] sowie eine mediale und öffentliche „Erzeugung [[Moralische Panik|moralischer Panik]]“. Der gesellschaftliche und staatliche Umgang mit der Gruppe der [[Pädophilie|Pädophilen]] wurde darin als „Lehrstück aus dem ebenso alten wie offenbar aufklärungsresistenten Kapitel der Erzeugung von gesellschaftlichen [[Sündenbock|Sündenböcken]] und der moralischen Verschiebung und Entäußerung sozialer Probleme“ charakterisiert. Angesichts der „absolut und relativ außerordentlich raren Fälle sexueller Gewalthandlungen“ wurde auch gegen eine „[[Kreuzzug|kreuzzugartige]] Kampagne gegen Pädophile“ Position bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/fileadmin/hu_upload/media/mitt/Mitteilungen171.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 171.]&amp;amp;nbsp;III / September 2000, S.&amp;amp;nbsp;63–65. (PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erklärung des Bundesvorstandes wurde auf dem Verbandstag der HU im Dezember 2000 abgelehnt. Begründet wurde dies insbesondere mit dem Fehlen der Betroffenensicht der Opfer. Der Bundesvorstand wurde aufgefordert, die Erklärung nicht als Position der HU zu verbreiten und in geeigneter Weise klarzustellen, dass die HU sexuelle Kontakte von Erwachsenen mit Kindern weder billigt noch in irgendeiner Weise unterstützt. Betont wurde, dass hinsichtlich sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern wegen des vorhandenen Machtgefälles generell keine Freiwilligkeit vorliegen könne. Dem Eindruck, die Erklärung äußere sich wertend zur Pädophilie selbst, entgegnete der Bundesvorsitzende, dass sich keine Stellungnahme der HU jemals positiv zu dieser Form abweichenden Verhaltens geäußert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/fileadmin/hu_upload/media/mitt/Mitteilungen172.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; Nr. 172.]&amp;amp;nbsp;IV / Dezember 2000, HU-Tagungsberichte und -hinweise, S.&amp;amp;nbsp;86–88. (PDF; 7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 sah sich die HU zu einer Distanzierung von der [[Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität]] veranlasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Gollnick: [https://books.google.de/books?id=1yjQnzBExAoC&amp;amp;pg=PA212&amp;amp;lpg=PA211 Sexuelle Grenzverletzungen im Lehrer-Schüler-Verhältnis an staatlichen Schulen], S.&amp;amp;nbsp;211f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings bezeichnete die Humanistische Union 2008 in einem Nachruf [[Helmut Kentler]], Mitglied im HU-Beirat und im AHS-Kuratorium, als „Leuchtturm unseres Beirats“ und würdigte ihn: „Wie kein zweiter verkörperte Helmut Kentler die humanistische Aufgabe einer aufklärerischen Sexualerziehung, und zudem war er ein Vorbild für öffentliche Wissenschaft.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Lautmann]]: [http://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/hefte/nummer/nummer_detail/back/mitteilungen-202/article/nachruf-auf-helmut-kentler/ &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Helmut Kentler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Humanistischen Union. Zeitschrift für Aufklärung und Bürgerrechte.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Nr.&amp;amp;nbsp;202 (Heft 3/2008) vom 30. Oktober 2008, S.&amp;amp;nbsp;26–27. Abgerufen am 23. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kentler gilt als „Schlüsselfigur“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolf Gebhardt |url=https://www.dw.com/de/missbrauchs-fall-kentler-das-dunkle-erbe-der-sexuellen-befreiung/a-53829027 |titel=Missbrauchs-Fall Kentler: Das dunkle Erbe der sexuellen Befreiung |werk=[[Deutsche Welle|dw.com]] |datum=2020-06-16 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und einer der Hauptakteure&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meike S. Baader, Carolin Oppermann, Julia Schröder, Wolfgang Schröer |Titel=Ergebnisbericht: „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe“ |Verlag=Universitätsverlag Hildesheim |Ort=Hildesheim |Datum=2020 |Seiten=49 |Fundstelle=[https://hildok.bsz-bw.de/files/1092/Oppermann_Kentler.pdf Direktlink zur Studie]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; pädosexueller Netzwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meike S. Baader, Carolin Oppermann, Julia Schröder, Wolfgang Schröer |Titel=Ergebnisbericht: „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe“ |Verlag=Universitätsverlag Hildesheim |Ort=Hildesheim |Datum=2020 |DOI=10.18442/129 |Seiten=47–51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2010 wies die HU die Kritik des Regensburger Bischofs [[Gerhard Ludwig Müller]], in der ihr eine Förderung oder Begünstigung pädophiler Handlungen unterstellt wurde, zurück und bekannte sich zum Schutz Minderjähriger vor sexuellen Übergriffen und zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Täter. Sie habe sich mit den Argumenten der Befürworter pädophiler Beziehungen auseinandergesetzt, diese aber verworfen und klar Position bezogen, wo die Grenze für legitime sexuelle Handlungen von Erwachsenen liege. Die HU erklärte, dass es eine „einvernehmliche Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nicht geben könne, wandte sich aber gegen eine [[Dämonisierung]] von Straftätern und eine Kriminalpolitik der Angst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Humanistische Union stellt Regensburger Bischof Müller ein Ultimatum zum Widerruf seiner Verleumdungen.&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung, 13.&amp;amp;nbsp;März 2010 ([http://www.humanistische-union.de/aktuelles/aktuelles_detail/back/aktuelles/article/humanistische-union-stellt-regensburger-bischof-mueller-ein-ultimatum-zum-widerruf-seiner-verleumdun/ online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Landgericht Berlin]] untersagte Müller durch eine Verfügung vom 13. April 2010 die weitere Verbreitung dieser oder ähnlich lautender Erklärungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel „Gericht mahnt Hetz-Bischof ab“ vom 16. April 2010 auf wissenrockt.de ({{Webarchiv |url=http://www.wissenrockt.de/2010/04/16/humanistische-union-mahnt-bischof-ab/ |text=online |wayback=20100419225042}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 äußerte sich Geschäftsführer Sven Lüders in den vereinsinternen Mitteilungen dann mit einem Rückblick und einer längeren kritischen Bestandsaufnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/fileadmin/hu_upload/doku/2010/Mitteilungen208-pp28_Sexualpolitik.pdf Sexualpolitik: Bürgerrechte und Verantwortung, in: Mitteilungen Nr. 208] vom Juli 2010 S. 28–32. (PDF), zuletzt abgerufen am 11. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seiner Webseite betont der Verein mit Verweis auf seine Erklärung von 2004, dass er keine Straffreiheit für sexuellen Austausch zwischen Erwachsenen und Kindern befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/rechtspolitik/sexualrecht/detail/back/sexualstrafrecht/article/befuerwortet-die-hu-eine-voellige-straffreiheit-fuer-den-sexuellen-austausch-zwischen-erwachsenen-un/ FAQ vom 12. März 2010 auf der Website der Humanistischen Union], zuletzt abgerufen am 11. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Mitgliederzeitschrift ===&lt;br /&gt;
Die HU-Vereinszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0046-824X}}) hat in erster Linie Interna und laufende Arbeitsvorhaben der HU zum Inhalt. Sie erscheint seit 1962 vierteljährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „vor&amp;#039;&amp;#039;gänge&amp;#039;&amp;#039;“ ===&lt;br /&gt;
Die HU ist seit der Fusion mit der Gustav-Heinemann-Initiative (GHI) alleiniger Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Vorgänge|vorgänge – Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik]]&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0507-4150}}). Zuvor hatten beide Bürgerrechtsorganisationen die Zeitschrift gemeinsam herausgegeben. Das Journal existiert seit 1961. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gänge&amp;#039;&amp;#039; erscheinen viermal im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundrechte-Report ===&lt;br /&gt;
Mit anderen Vereinigungen veröffentlicht die HU seit 1997 jährlich den [[Grundrechte-Report]], der die Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland zum Inhalt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestiftete Preise ==&lt;br /&gt;
=== Fritz-Bauer-Preis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fritz-Bauer-Preis}}&lt;br /&gt;
Seit 1968 vergibt die HU jährlich den Fritz-Bauer-Preis an Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Demokratisierung, Liberalisierung und Humanisierung der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ingeborg-Drewitz-Preis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ingeborg-Drewitz-Preis}}&lt;br /&gt;
Der Ingeborg-Drewitz-Preis ist ein 1987 vom Landesverband Berlin gestifteter Preis, der an die 1986 verstorbene Schriftstellerin [[Ingeborg Drewitz]] erinnert. Er wird in unregelmäßigen Abständen an Menschen und Einrichtungen verliehen, die sich in besonderer Weise für die Menschenwürde engagiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufrechter Gang ===&lt;br /&gt;
Mit dem Preis werden seit 1988 vom Ortsverband München der HU Frauen und Männer ausgezeichnet, die sich in Bayern für Bürgerrechte und Demokratie einsetzen und mit dieser Haltung zur Entfaltung einer demokratischen Kultur beitragen. Zu den Preisträgern zählen [[Winfried Maier]] (2002), [[Christiane Ernst-Zettl]] (2008), [[Reiner Bernstein]] und seine Frau Judith (2018) sowie [[Wolfram Kastner]] (2022).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.humanistische-union.de/themen/veranstaltungen/buergerrechtspreise/aufrechter-gang/ &amp;#039;&amp;#039;‚Aufrechter Gang‘ der Humanistischen Union München/Südbayern.&amp;#039;&amp;#039;] Archiv, abgerufen am 27. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Soyer: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-auszeichnung-aufrechter-gang-wolfram-kastner-1.5601581 &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnung: Verdrängtes sichtbar machen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]], 12. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marburger Leuchtfeuer ===&lt;br /&gt;
Seit 2005 vergeben die Stadt [[Marburg]] und der Ortsverband Marburg der HU gemeinsam das &amp;#039;&amp;#039;[[Marburger Leuchtfeuer|Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Humanistische Union: ein Beitrag zur Soziologie der Intellektuellen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gestern u. Heute, München 1967.&lt;br /&gt;
* Thymian Bussemer, Alexander Camman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsrechte durchsetzen, Grundrechte einfordern, in Freiheit leben. Der Humanistischen Union zum 40. Gründungsjubiläum.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Verlag Leske + Budrich, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre Humanistische Union.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik,&amp;#039;&amp;#039; Heft 194 (2/2011), Berlin 2011.&lt;br /&gt;
* Humanistische Union (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bürgerrechtliche Argumente. Dokumente zu 50 Jahren Humanistische Union&amp;#039;&amp;#039;. Humanistische Union, Berlin 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.humanistische-union.de/ Humanistische Union]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2013237-2|LCCN=n82028917|VIAF=155956792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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