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	<title>Human Connectome Project - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T13:47:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ChristophDemmer: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-05-24T21:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Human Connectome Project&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein wissenschaftliches Förderprogramm, in dessen Rahmen die [[National Institutes of Health]] seit September 2010 mit insgesamt knapp 40 Millionen [[US-Dollar]] die Erforschung der [[Nerv]]enverbindungen im gesunden menschlichen [[Gehirn]] unterstützen. Die Gesamtheit dieser Verbindungen bezeichnet man in diesem Zusammenhang als [[Konnektom]]. Im Rahmen des Programms werden über einen Zeitraum von fünf Jahren spezielle [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|bildgebende Verfahren]] weiterentwickelt und eine umfangreiche Datenbank gesunder erwachsener Probanden aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nimh.nih.gov/science-news/2010/40-million-awarded-to-trace-human-brains-connections.shtml |text=$40 Million Awarded to Trace Human Brain’s Connections - Pressemitteilung |wayback=20120110052518 }} des [[National Institute of Mental Health]] vom 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Forschungsgruppen und Projektstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Washington University und University of Minnesota ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Projektgruppe wird von Forschern der [[Washington University in St. Louis]] und der [[University of Minnesota]], [[Twin Cities]] geleitet. Sie besteht aus insgesamt 33 Kollaborationspartnern, die unter anderem an der [[University of Oxford]], [[University of California, Berkeley|UC Berkeley]] und [[Indiana University Bloomington]] tätig sind. Die Hauptaufgabe dieses Teilprojekts wird es sein, mittels der [[Magnetresonanztomographie]] (MRT) die Gehirne von 1200 gesunden erwachsenen Probanden zu untersuchen. Hierbei kommt insbesondere der [[Funktionelle Magnetresonanztomographie|funktionellen MRT]] und der [[Diffusions-Tensor-Bildgebung|Diffusions-Bildgebung]] eine herausragende Rolle zu, da diese Rückschlüsse auf die Hirnaktivität sowie den Verlauf der großen [[Nervenfaser]]bündel ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messungen werden auf speziell angepassten MRT-Scannern durchgeführt. Bis einschließlich Frühjahr 2012 werden die hierzu notwendigen technischen Grundlagen entwickelt; ein erster Datensatz wurde der Öffentlichkeit im Januar 2012 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanconnectomeproject.org/2012/01/first-public-release-of-3t-connectom-scanner-data/ First public release of 3T Connectom scanner data!], Online-Mitteilung des Human Connectome Project, veröffentlicht am 10. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den relativen Einfluss von [[Genetik|genetischen]] und [[Umweltfaktor|Umwelteinflüssen]] auf das menschliche Konnektom untersuchen zu können, werden als freiwillige Versuchspersonen für die zweite Phase 300 [[Zwillingsforschung|eineiige Zwillingspaare]] und ihre „normalen“ Geschwister rekrutiert. Neben den MRT-Aufnahmen wird ein Teil der Probanden auch mittels der [[Magnetoenzephalographie]] (MEG) und der [[Elektroenzephalographie]] (EEG) untersucht. Darüber hinaus wird das [[Genom]] aller Versuchspersonen [[DNA-Sequenzierung|sequenziert]] und es werden bestimmte [[Motorik|motorische]], [[Wahrnehmung|sensorische]], sowie [[Kognition|kognitive]] Tests durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://humanconnectome.org/about/project/ |text=Overview of the Human Connectome Project |wayback=20120221223259 }} auf den offiziellen Seiten des Human Connectome Project, abgerufen am 6. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so entstehende Datenbank wird über eine Online-Plattform der weltweiten Forschungsgemeinschaft zugänglich gemacht. Sie soll neue Erkenntnisse über die natürliche Variabilität der Nervenverbindungen im menschlichen Gehirn sowie ihre Ursachen und Auswirkungen ermöglichen. Ein längerfristiges Ziel dieser Forschung ist es, durch ein besseres Verständnis des gesunden menschlichen Konnektoms auch Erkrankungen des Hirns verlässlicher diagnostizieren und effektiver behandeln zu können. Dieser Teil des Projekts wird mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massachusetts General Hospital und UCLA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites Team, das aus Wissenschaftlern des [[Massachusetts General Hospital]]s der [[Harvard University]] in [[Boston]] sowie der [[University of California, Los Angeles]] besteht, konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des [[Diffusion Spectrum Imaging]], einer speziellen Variante der [[Diffusions-Tensor-Bildgebung]], die besonders umfangreiche Daten erfasst. Durch einen neuartigen MRT-Scanner sollen höhere Bildauflösung und kürzere Messzeit erzielt werden, als sie bislang möglich waren. Ein Teil der Probanden des ersten Projektteams soll zum direkten Vergleich auch mit dem derart verbesserten Verfahren untersucht werden. Dieser Teil des Projekts wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit etwa 8,5 Millionen US-Dollar unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. S. Elam, M. F. Glasser, M. P. Harms, S. N. Sotiropoulos, J. L. R. Andersson, G. C. Burgess, S. W. Curtiss, R. Oostenveld, L. J. Larson-Prior, J. M. Schoffelen, M. R. Hodge, E. A. Cler, D. M. Marcus, D. M. Barch, E. Yacoub, S. M. Smith, K. Ugurbil, [[David Van Essen|D. C. Van Essen]]: &amp;#039;&amp;#039;The Human Connectome Project: A retrospective.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroimage.&amp;#039;&amp;#039; Band 244, 1. Dec 2021, S. 118543. [[doi:10.1016/j.neuroimage.2021.118543]].&lt;br /&gt;
* M. F. Glasser, S. M. Smith, D. S. Marcus, J. Andersson, E. J. Auerbach, T. E. J. Behrens, T. S. Coalson, M. P. Harms, M. Jenkinson, S. Moeller, E. C. Robinson, S. N. Sotiropoulos, J. Xu, E. Yacoub, K. Ugurbil, D. C. Van Essen: &amp;#039;&amp;#039;The Human Connectome Project’s neuroimaging approach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Neuroscience.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, 2016, S. 1175–1187. [[doi:10.1038/nn.4361]]. PMID 27571196&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1066187&amp;amp;_z=859070 Der Schaltplan der Denkmaschine.] Artikel von Jan Dönges in der [[spektrumdirekt]] vom 18. März 2011&lt;br /&gt;
* [http://humanconnectome.org/ Offizielle Website] des NIH Human Connectome Project (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehirn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurowissenschaften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChristophDemmer</name></author>
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