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	<title>Hull-Note - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T13:34:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hull-Note&amp;diff=554375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-07-26T12:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hull-Note&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[diplomatische Note]] der [[USA]] an [[Japanisches Kaiserreich|Japan]]. Sie wurde am 26.&amp;amp;nbsp;November 1941 überreicht und war de facto der Schlusspunkt der Verhandlungen zwischen den beiden Ländern. Die Regierung Japans fasste diese Note als Ultimatum auf und entschloss sich zum Eintritt in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1937 führte Japan in [[Volksrepublik China|China]] den [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg]]. Die Vereinigten Staaten waren anfangs neutral, jedoch änderte sich ihre Haltung in den folgenden Jahren aufgrund des [[Panay-Vorfall]]s sowie sich häufender Berichte über japanische Gräueltaten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Massaker von Nanking]], zugunsten Chinas. So unterstützten die USA China in zunehmendem Maße mit Materiallieferungen und einem (formal nicht-US-amerikanischen) [[American Volunteer Group|Jagdgeschwader aus Freiwilligen]]. Ferner warnten die USA Anfang 1940 Japan davor, in [[Französisch-Indochina]] einzumarschieren und verlegten demonstrativ ihre [[United States Pacific Fleet|Pazifikflotte]] von deren Heimatbasis [[San Diego]] ([[Kalifornien]]) nach [[Pearl Harbor]] auf [[Hawaii]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Japan im Juli 1940 trotz US-amerikanischer Warnung Truppen [[Vietnam während des Zweiten Weltkrieges#Französisch-japanische Doppelherrschaft|in Indochina stationierte]], schränkte die US-Regierung unter Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] im September 1940 den US-amerikanischen Export von [[Erdöl]] und [[Stahl]] nach Japan ein (damals bezog Japan 80 % seines Erdöls aus den USA). Als dies nicht die gewünschte Wirkung hatte und Japan im Juli 1941 weitere Truppen in Indochina stationierte, verhängten die USA am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1941 ein vollständiges Öl-[[Embargo]] gegen Japan und froren alle japanischen Guthaben ein. Da sich das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] und [[Niederländisch-Indien]] diesem Schritt anschlossen, verlor Japan 75 % seines Außenhandels und 90 % seiner Öl-Importe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Außenpolitik November 1939 bis November 1941&amp;#039;&amp;#039; (englisch)|url=http://www.onwar.com/articles/0001.htm|wayback=20061023201212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ölreserven Japans für Industrie und Militär reichten ohne die Importe nur für wenige Monate, daher musste die japanische Führung unter [[Premierminister von Japan|Premierminister]] [[Tōjō Hideki]] innerhalb dieser Zeit die Ölzufuhr wiederherstellen, wenn sie den Zusammenbruch des Reiches verhindern wollte. Dazu sah sie nur zwei Möglichkeiten: Entweder gelang es, eine Aufhebung des Embargos durch Verhandlungen mit Washington als Gegenleistung für japanische Konzessionen zu erreichen, oder Japan stellte seine Versorgung mit Öl und anderen knappen Ressourcen durch Inbesitznahme der rohstoffreichen [[Südostasien|südostasiatischen]] Kolonien Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande gewaltsam sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Japan begann mit Verhandlungen, mobilisierte aber gleichzeitig sein Militär für den Krieg, falls die Verhandlungen nicht den gewünschten Erfolg erzielen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Verhandlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hull-Cordell-LOC.jpg|miniatur|US-Außenminister Cordell Hull]]&lt;br /&gt;
Der japanische [[Botschafter]] in Washington, [[Nomura Kichisaburō]], unterbreitete als japanischer Verhandlungsführer dem US-amerikanischen Außenminister [[Cordell Hull]] am 6.&amp;amp;nbsp;November 1941 den &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag A&amp;#039;&amp;#039;: Einstellung der Kriegshandlungen in China, Beendigung des Krieges sowie teilweiser Rückzug der [[Kaiserlich Japanische Armee|japanischen Truppen]] aus den besetzten chinesischen Gebieten gegen Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachrichtendienst der USA hatte jedoch die diplomatischen Codes des [[Japanisches Außenministerium|japanischen Außenministeriums]], insbesondere die [[Magic (Kryptologie)|Schlüsselmaschine &amp;#039;&amp;#039;Purple&amp;#039;&amp;#039;]] geknackt. Daher wusste die US-amerikanische Seite, dass ein &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag B&amp;#039;&amp;#039; existierte, den Nomura im Falle der Ablehnung präsentieren sollte. Sie lehnten deshalb nach kurzer Bedenkzeit am 14.&amp;amp;nbsp;November &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag A&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;November legte Nomura &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag B&amp;#039;&amp;#039; vor: Einstellung japanischer Militäraktionen gegen die Lieferung von einer Million Gallonen (3800&amp;amp;nbsp;m³) Flugbenzin durch die Vereinigten Staaten. Zu diesem Vorschlag entwickelten die USA ein Gegenangebot, das auf der monatlichen Lieferung von Öl für zivile Zwecke basieren sollte. In der Zwischenzeit erfuhr die US-Regierung jedoch durch eigene und verbündete Nachrichtendienste von den japanischen [[Angriff auf Pearl Harbor#Die amerikanische Funkaufklärung|Kriegsvorbereitungen in Südostasien]]. Präsident Roosevelt kam daraufhin zu der Überzeugung, dass die Japaner nur zum Schein verhandelten, und wies Außenminister Hull an, den Gegenvorschlag fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Note ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des Gegenvorschlages überreichte Außenminister Hull Botschafter Nomura am 26.&amp;amp;nbsp;November eine Note mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vorschlagsentwurf für die Grundlagen eines Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten und Japan&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Outline of proposed Basis for Agreement Between The United States and Japan&amp;#039;&amp;#039;). Dieses heute als &amp;#039;&amp;#039;Hull-Note&amp;#039;&amp;#039; bekannte Dokument forderte unter anderem den vollständigen Abzug Japans aus China und [[Französisch-Indochina]]. Dies war für Japan inakzeptabel. Premierminister Tōjō Hideki bezeichnete die Note vor dem japanischen Kabinett als [[Ultimatum]]. Japan entschloss sich daraufhin endgültig zum Krieg gegen die USA. Der [[Kidō Butai|japanische Angriffsverband]] lief am gleichen Tag zum [[Angriff auf Pearl Harbor]] aus. Zwar wurde in Washington offiziell weiterverhandelt, dies diente jedoch nur noch der Tarnung, obgleich es möglich gewesen wäre, im Falle einer Einigung die japanischen Verbände noch zurückzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|lang=en|Hull note|Vollständiger Text der Note}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Dokument (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazifikkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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