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	<title>Hulda Pankok - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:26:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-10T04:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hulda Pankok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1895]] in [[Bochum]]; † [[8. September]] [[1985]] in [[Drevenack]]; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Hulda Droste&amp;#039;&amp;#039;) war [[Journalist]]in und [[Verleger]]in und mit dem [[Künstler]] [[Otto Pankok]] verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter war die Künstlerin [[Eva Pankok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hulda Pankok wurde als Hulda Droste in Bochum geboren. Ihr Vater war [[Lehrer]] und [[Journalist]] für den [[Dortmunder General-Anzeiger]]. Die Mutter [[Julie Droste]], geb. Sassenberg, war Theaterkritikerin und Tochter eines Bergwerkdirektors. Hulda Droste hatte fünf ältere Geschwister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hulda Droste ging zur Höheren Töchterschule. Nach dem Abitur studierte sie an der [[Universität Jena]] [[Literaturwissenschaft]] und [[Kunstgeschichte]]. Danach arbeitete sie kurz als [[Bibliothekar]]in in Bochum und Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berto Perotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Otto Pankok&amp;#039;&amp;#039;. Progress-Verlag Johann Fladung GmbH, Düsseldorf, 1959, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Bochum]] richtete sie die erste Kinderbibliothek ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.frauenruhrgeschichte.de/frauenregion/personen/personen-single/?tx_frgdatabases_pi1%5BshowUid%5D=74 |wayback=20161222191721 |text=Hulda Pankok, 1895-1985: Ein Leben für Bildung, Wissen, Schönheit |archiv-bot=2025-07-10 04:42:46 InternetArchiveBot }} Frauenruhrgeschichte, abgerufen am 20. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bruder, der [[Verleger]] [[Heinrich Droste (Verleger)|Heinrich Droste]], forderte sie auf, an seinen Zeitungen „[[Düsseldorfer Stadt-Anzeiger]]“ und später „[[Der Mittag]]“, mitzuarbeiten. Sie folgte dieser Bitte und kam 1919 nach [[Düsseldorf]], wo sie als Feuilletonredakteurin arbeitete. Sie schrieb ebenfalls für die „Gladbach-Rheydter Zeitung“, für „Schacht. Westdeutsche Wochenschrift für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung“ und den „Scheinwerfer. Blätter der städtischen Bühnen Essen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hulda Droste lernte [[Otto Pankok]] durch ein Interview kennen. 1921 heirateten sie und 1925 kam Tochter Eva zur Welt.&lt;br /&gt;
Zu ihrer Arbeit in verschiedenen Zeitungen kam später auch eine Tätigkeit als freie Mitarbeiterin beim [[Rundfunk]]. 1929 reiste sie im Auftrag des Rundfunksenders nach [[Spanien]] und schrieb zwölf Rundfunkvorträge über den Maler [[El Greco]]. Die Kulturbeilage &amp;#039;&amp;#039;Geistiges Leben&amp;#039;&amp;#039; im „Mittag“ ist ihre Entwicklung, von ihr erscheinen Buchbesprechungen über Autorinnen der Gegenwart und Frauen des 19. Jahrhunderts sowie Analysen zur Kunstszene.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/ddorf/wohnorte/pankok.html Hulda Pankok], Quelle: Dem Vergessen entgegen. Frauen in der Geistesgeschichte Düsseldorfs. Lebensbilder und Chroniken. Dokumentation einer Ausstellung des Frauen-Kultur-Archivs. Neuss 1989, abgerufen am 20. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Hulda war befreundet mit [[Else Lasker-Schüler]] und mit [[Louise Dumont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhielt wie ihr Mann 1936 Berufsverbot und schrieb weiter unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Anna Sasse &amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Henriette Reiser&amp;#039;&amp;#039; zuletzt für Kirchenzeitungen. Die Familie wohnte danach zunächst in [[Gildehaus (Bad Bentheim)]], im Emsland und seit 1942 schließlich in einem kleinen Bauernhaus bei [[Pesch (Nettersheim)|Pesch]] in der [[Eifel]], wo sie andere Verfolgte versteckte, u.&amp;amp;nbsp;a. den Maler [[Mathias Barz]] und seine jüdische Frau [[Hilde Barz|Hilde geborene Stein]], die Schauspielerin in Düsseldorf gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Hulda 1946 in [[Düsseldorf]] den [[Drei-Eulen-Verlag]]. Er war der erste Kunstbuchverlag in Deutschland nach dem Krieg. Der Name bezog sich auf die aus drei Personen bestehende Familie. Bis 1952 brachte der Verlag über dreißig Werke der Kunst- und Weltliteratur heraus. Für ihre Bücher der &amp;#039;&amp;#039;Einkehr und Ruhe&amp;#039;&amp;#039; erhielt sie ohne Probleme die erforderlichen Papierkontingente. Bedingt durch die Folgen der [[Währungsreform]] wurde der Verlag aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 nahm Otto Pankok eine [[Professur]] an der [[Düsseldorfer Kunstakademie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Michaela Breckenfelder: &amp;#039;&amp;#039;Der Künstler als ″Theologe″ - Die religionsdidaktische Aufarbeitung geeigneter Bildwerke Otto Pankoks für den Religionsunterricht&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Universität Leipzig, 2011, S. 79 (Digitalisat, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:15-qucosa-71292)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hulda gründete im März 1951 die Deutsche Frauenpartei mit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wwwalt.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/fka_neu/pankok/?text=1951 Deutsche Frauenpartei, Hulda Pankok Textforum, abgerufen am 20. Dezember 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1953 engagierte sie sich in der von [[Helene Wessel]] und [[Gustav Heinemann]] gegründeten [[Gesamtdeutsche Volkspartei|Gesamtdeutschen Volkspartei]]. Als Dank für ihre Haltung während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie als erste Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg von den Frauen Jugoslawiens eingeladen. Ihren Reisebericht veröffentlichte sie 1961 als &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawische Erlebnisse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958, nachdem Otto Pankok seine Professur beendet hatte, zog die ganze Familie nach Haus Esselt bei [[Drevenack]] am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]], wo Otto Pankok als Künstler arbeitete und 1966 starb.&lt;br /&gt;
1968 eröffnete Hulda Pankok mit ihrer Tochter Eva im Atelierhaus ihres Mannes in Drevenack das [[Otto-Pankok-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Düsseldorfer [[Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf|Stadtmuseum]] ehrte sie im Februar 1985 zu ihren 90. Geburtstag. Die [[Hulda-Pankok-Gesamtschule]] in Düsseldorf ist nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2013: Die israelische Holocaust-Gedenkstätte [[Yad Vashem]] ehrt Hulda Pankok sowie ihren Mann Otto Pankok mit dem Titel „[[Gerechte unter den Völkern]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/das-gefaehrliche-geheimnis-der-pankoks_aid-26139105|title=Pesch: Das gefährliche Geheimnis der Pankoks|first=Aachener|last=Zeitung|website=Aachener Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antje Kahnt: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfs starke Frauen – 30 Portraits&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2016, ISBN 978-3-7700-1577-1, S. 97–102.&lt;br /&gt;
* Ariane Neuhaus-Koch: &amp;#039;&amp;#039;Hulda Pankok: Dem Vergessen entgegen. Frauen in der Geistesgeschichte Düsseldorfs. Lebensbilder und Chroniken. Dokumentation einer Ausstellung des Frauen-Kultur-Archivs.&amp;#039;&amp;#039; Ahasvera, Neuss 1989, ISBN 978-3-927720-01-5.&lt;br /&gt;
* Eva Pankok: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-1272-5.&lt;br /&gt;
* Hulda Pankok: „Aus meinem Leben mit Otto Pankok“, Hörbuch-Edition, Dehnen Verlag, 1976.&lt;br /&gt;
* Hulda Pankok: Vortrag vom 19. April 1969 zum 100. Geburtstag von [[Else Lasker-Schüler]]; Vorwort Eva Pankok. In „Hulda Pankok zum 100. Geburtstag“ Schriftenreihe des Otto-Pankok-Museums [[Drevenack]], o. J. (1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=889 Hulda Pankok (Kurzbiografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
* [http://wwwalt.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/fka_neu/pankok/film.php Zum Tode von Eva Pankok (16.02.2016)] Tochter Eva Pankok im Interview über die Familie. Autorin: Christine Otto, Institut für Germanistik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* [http://www.hulda-pankok-gesamtschule.de Gesamtschule in Düsseldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118739158|LCCN=n83216282|VIAF=27571206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pankok, Hulda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto Pankok]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pankok, Hulda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Droste, Hulda (Geburtsname); Sasse, Anna (Pseudonym); Reiser, Henriette (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Journalistin und Verlegerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Drevenack]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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