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	<title>Hugo Zieger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:10:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-29T04:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Zieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1864]] als &amp;#039;&amp;#039;Hugo Louis Julius August Zieger&amp;#039;&amp;#039; in [[Koblenz]]; † [[27. März]] [[1932]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]]. Sein bekanntestes Werk ist das [[Fresko]] &amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkuss&amp;#039;&amp;#039;, eine Darstellung der Hinrichtung der [[Frieslande|friesischen]] „Volkshelden“ Dude und Gerold Lubben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Bruderkuß - Hugo Zieger - 1893.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkuss&amp;#039;&amp;#039;, 1893]]&lt;br /&gt;
Zieger war das zweite Kind des Postexpedienten Hermann August Zieger (*&amp;amp;nbsp;1831) und dessen Ehefrau Karolina Katharina, geborene Brauch (*&amp;amp;nbsp;1830). Er begann bereits in seiner Kindheit zu malen und zu zeichnen. 1883 wechselte er von der Oberprima der Oberrealschule Koblenz zur [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]]. Dort studierte er zunächst in den vorbereitenden Klassen bei [[Heinrich Lauenstein]], [[Elise und Georg Heinrich Crola|Georg Heinrich Crola]] und [[Adolf Schill]] und bildete sich 1886/87 bis 1888/89 in der Fachklasse des Historienmalers [[Johann Peter Theodor Janssen|Peter Janssen]], dessen [[Meisterschüler]] er 1889/90 bis 1894/95 war. Neben der Historienmalerei beschäftigte sich Zieger mit der Akt- und Bildnismalerei, unter anderem auch bei [[Eduard von Gebhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1880er Jahre führte Zieger selbständige Aufträge aus, darunter Wandgemälde für das Haus [[Poensgen]] in Düsseldorf mit Darstellungen der Anfangs- und der Schlussszene aus [[Richard Wagner]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;Die Walküre&amp;#039;&amp;#039; und 1886/87 das Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedertäufer auf dem Prinzipalmarkt&amp;#039;&amp;#039; für den Ludgerhof in [[Münster]]. Zieger malte zunächst mythologische und historische Darstellungen, porträtierte aber auch Politiker, Verwaltungsbeamte und Industrielle. Für den Rathaussaal der Stadt [[Gelsenkirchen]] lieferte er die Bildnisse der deutschen Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] und [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]], die 1890 in der Düsseldorfer Kunsthalle ausgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 beteiligte sich Zieger erfolgreich an dem Wettbewerb der [[Thomson von Biel#Freiherr von Bielsche Stiftung für Fresko-Malerei|Freiherr von Bielschen Stiftung für Fresko-Malerei]]: Der Heimatdichter [[Hermann Allmers]] schlug ihm ein Wandbild in der Eingangshalle des Hauses der Familie Lübben in Schmalenfletherwurp vor. Zieger schuf bis 1893 daraufhin das Fresko &amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkuss&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Lever dod as Slav&amp;#039;&amp;#039;. Das Fresko zeigt die Hinrichtung der Brüder Dude und Gerold Lubben (Lübben), die Söhne des [[Stadland|Stadländer]] [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlings]] [[Dide Lubben]], durch den [[Bremer Rat]] im Jahr 1419, nachdem sie erfolglos versucht hatten, die bremische [[Vredeborg|Friedeburg]] zu erobern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.radiobremen.de/nordwestradio/serien/schauplatz-nordwest/bruderkuss-nordenham100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkuss.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160117202513 |archiv-bot=2023-06-01 21:58:00 InternetArchiveBot}} Radio Bremen, 9. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der jüngere Gerold küsst dabei den bereits abgeschlagen Kopf seines Bruders Dude. Das Fresko befindet sich heute als Leihgabe der Familie Lübben im [[Museum Nordenham]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Danksagung per Visitenkarte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwest-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 2008 ([https://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/danksagung-per-visitenkarte_a_3,0,3671426101.html nwzonline.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben schuf Zieger Illustrationen für Kinderbücher und die Bildnisse zahlreicher Prominenter, wie  die der Düsseldorfer Industriellen Adolf und [[Emil Kirdorf]]. Nach einer Italienreise, 1897, beschäftigte sich Zieger mit Industriemotiven vornehmlich aus dem Kohlebergbau des [[Ruhrgebiet]]s und malte 1901 die Kuppelhalle der Bergbauabteilung auf der [[Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf]] aus und schuf 1902 im Aufträge des Bergbauvereins Essen vier Darstellungen der Hauptbetriebe des Kohlebergbaus. Im selben Jahr malte er auch das Stahlwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Rothe Erde]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Aachen]]. Auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] war er 1893, 1898 und 1899 mit seinen Werken vertreten, außerdem stellte er auf der Berliner Internationalen Kunstausstellung 1896 und auf der Berliner Akademischen Kunstausstellung 1892 aus. In der Folge einer Studienreise mit [[Christian Kröner]] in den Hunsrück 1903 entstanden Jagdbilder.&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakat &amp;quot;Die Afrikanerin in Kalau&amp;quot;, zur Einweihung des neuen Vorhanges am Dreikönigsabend (Erscheinung des Herrn) 1893, von Hugo Zieger 1864-1932.jpeg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Die Afrikanerin in Kalau&amp;#039;&amp;#039;, Programmplakat des Künstlervereins Malkasten, 1892/1893]]&lt;br /&gt;
Zieger gehörte in Düsseldorf der Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;Lätitia&amp;#039;&amp;#039; an sowie 1894 bis 1906 dem [[Malkasten (Künstlerverein)|Künstlerverein Malkasten]]. 1892/93 entwarf er für Letzteren ein Programmplakat für die Theateraufführung &amp;#039;&amp;#039;Die Afrikanerin in Kalau&amp;#039;&amp;#039;. Anlass dafür war die Einweihung eines neuen Vorhanges für die Malkasten-Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung seines Freundes, des Heimatdichters [[Georg Ruseler]], kehrte Zieger nach Oldenburg zurück, wo er ab 1911 an der Stadtknabenschule zunächst vertretungsweise unterrichtete. 1912 nahm er eine feste Anstellung als Zeichenlehrer an und unterrichtete auch drei Kinder des Großherzogs. Von einem Aufenthalt an der Kunstakademie in München (1920/21) abgesehen, blieb bis zu seinem Tod in der Stadt niedergelassen. Künstlerisch wandte er sich vor allem einer von Licht- und Wetterstimmungen geprägten Landschaftsmalerei zu. Den aufkommenden [[Expressionismus]] lehnte er ab und wandte sich noch 1920 gegen die Malerei der frühen „[[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke]]“- Künstler in [[Dangast]]. 1908 bis 1932 gehörte er dem [[Oldenburger Kunstverein|Oldenburger Künstlerbund]] an, wurde 1919 zum Schriftführer und 1920 in den Vorstand gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Kreyenbrück]] ist seit 1957 eine Straße nach Zieger benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Schohusen |Titel=Die Oldenburger Strassennamen – Nachtrag 1983 |Verlag=Holzberg |Ort=Oldenburg |Datum=1983 |ISBN=3-87358-178-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bestand des [[Stadtmuseum Oldenburg|Stadtmuseums]] befindet sich das Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Der Stau zu Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis des Malers [[Gustav Zick]]&amp;#039;&amp;#039;, 1896; Öl/Lwd., 36 × 25,5&amp;amp;nbsp;cm: Koblenz, Mittelrheinmuseum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendstimmung&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Carl Becker), 1893; &amp;#039;&amp;#039;Die Schalmei&amp;#039;&amp;#039;, 1893: Düsseldorf, Stiftung [[Museum Kunstpalast]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nixe mit Leier&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meer und Vogel&amp;#039;&amp;#039;, Rötelzeichnungen 1898: Düsseldorf, KVM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Boetticher|Wikisource=Zieger, Hugo |Band=2 |Teilband=2 |Seite=1050}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Zieger, Hugo |Band=36 |Seite=483 |SeiteBis=484}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hugo Zieger.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Derschewsky: &amp;#039;&amp;#039;Biografien Oldenburger Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Isensee, Oldenburg 2011, ISBN 978-3-89995-788-4&amp;lt;!-- Seite ???--&amp;gt; (Suche Hugo Zieger, [https://derschy.de/Biografien/W-Z derschy.de]).&lt;br /&gt;
* Irene Haberland, in: [[Hans Paffrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nabert–Zwecker.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3011-0, S. 457 (Abb.)&lt;br /&gt;
* José Kastler: &amp;#039;&amp;#039;Zieger, Hugo.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 823&amp;amp;nbsp;f. ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/u-z.pdf lb-oldenburg.de] PDF).&lt;br /&gt;
* Sabine Schroyen (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des Künstlervereins Malkasten. Ein Zentrum bürgerlicher Kunst und Kultur in Düsseldorf seit 1848.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1992.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seite) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.artnet.de/künstler/hugo-zieger &amp;#039;&amp;#039;Hugo Zieger (deutsch, 1864–1932).&amp;#039;&amp;#039;] artnet.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133164152|VIAF=47944089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zieger, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zieger, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zieger, Hugo Louis Julius August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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