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	<title>Hugo Spieler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:55:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Spieler&amp;diff=2006528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: Änderung 264684030 von ~2026-12310-26 rückgängig gemacht; bitte belegen!</title>
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		<updated>2026-02-24T19:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264684030&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264684030&quot;&gt;264684030&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-12310-26&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-12310-26&quot;&gt;~2026-12310-26&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; bitte belegen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Spieler.jpg|mini|hochkant|Hugo Spieler, 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of sculptor Prof. Hugo Spieler; died February 18, 1922.jpg|mini|Grabstätte von Hugo Spieler in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Spieler mit Viktoria.jpg|mini|hochkant|Spieler bei der Arbeit an der Viktoriastatue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Spieler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1854]] in [[Berlin]]; † [[18. Februar]] [[1922]] in [[Dresden]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Carl Justus Spieler&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Modelleur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Spieler wurde als drittes Kind des Kaufmanns und Milchgroßhändlers Carl Johann Spieler und dessen Frau Johanna Emilie in Berlin geboren. Sein Vater war drei Monate vor seiner Geburt mit 39 Jahren verstorben, nachdem das in Petroleum investierte Familienvermögen durch die Aufhebung der Binnenzölle 1853 verlorengegangen und die Familie verarmt war. Kurz nach Spielers Geburt zog die Mutter mit ihren drei Kindern zu ihren Eltern nach [[Bad Wilsnack|Wilsnack]] in der [[Prignitz]]. Dort besuchte er von 1861 bis 1867 die Volksschule; zusätzlich nahm er Privatunterricht in Latein, Biologie und anderen Fächern. Anschließend erlernte er in einer Berliner Möbelfabrik den Beruf des Holzschnitzers; später arbeitete er dort als Geselle. Schon während seiner Lehrzeit besuchte er die Abend- und Sonntagsschule des [[Kunstgewerbemuseum Berlin|Berliner Kunstgewerbemuseums]], um dort das Modellieren zu erlernen. Danach fand er bei verschiedenen Stuckbildhauern kurze Anstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1875 kam Spieler nach [[München]], wo er zunächst in verschiedenen Ateliers arbeitete und dann fünf Semester lang die [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Königliche Kunstgewerbeschule]] besuchte. Im Oktober 1880 begann er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]] ein Studium der Bildhauerei über neun Semester.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München |Titel=Spieler, Hugo |Sammelwerk=Matrikelbuch |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1841–1884&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1884 |Online=[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1880/matrikel-03902?searchterm=spieler matrikel.adbk.de], [https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&amp;amp;seite=393&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;nativeno=&amp;amp;groesser=150%25 digitale-sammlungen.de] |URN=nbn:de:bvb:12-bsb00004661-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Lehrern gehörte u. a. der Bildhauer [[Max von Widnmann]]. Spielers Kompositionen „Büßende Magdalena“ und „Verwundeter Philoktetes“ wurden vom Kollegium der Akademie mit ersten Preisen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Studiums zog Spieler 1885 nach Dresden um, wo er zum 1. Oktober eine Stelle an der [[Kunstgewerbeschule Dresden|Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule]] als Lehrer für „Figürliches Modellieren“ antrat. Zu seinen Schülern dort gehörten u. a. [[Otto Pilz]], [[Friedrich Wilhelm Hörnlein]] und [[Edmund Götz]]. Ungefähr 1891 wurde Spieler der Professoren-Titel verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 1891 heiratete Spieler in der [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche]] seiner Heimatstadt Wilsnack die 17 Jahre jüngere Margarethe Conradi. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Hubert (1892–1976), Gertraude (1893–1900), Günther (1898–1973) und Erika (1909–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Tochter Gertraude im Jahr 1900 entstand das Grabmal der Familie auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] in [[Tolkewitz|Dresden-Tolkewitz]]. Im Jahre 1919 schied Spieler mit 65 Jahren aus dem Lehrkörper der Kunstgewerbeschule aus und ging in den Ruhestand. Er starb am 18. Februar 1922 in Dresden und wurde im Familiengrab bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Viktoriahaus Dresden 1895.jpg|mini|hochkant|Viktoriahaus mit Statue von Hugo Spieler]]&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1888&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Oskar Beschorner |Titel=Permoser-Studien |Verlag=Buchdruckerei der Wilhelm und Bertha v. Baensch Stiftung |Ort=Dresden |Datum=1913 |Seiten=76 |Online={{archive.org|permoserstudien00besc|Blatt=76}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; restaurierte Spieler gemeinsam mit Julius Schurig auf Veranlassung der Dresdner Kunstgenossenschaft die Kreuzigungsgruppe (Abnahme Christi vom Kreuze) an der Grabstätte von [[Balthasar Permoser]] auf dem [[Alter Katholischer Friedhof (Dresden)|Alten Katholischen Friedhof]].&lt;br /&gt;
* Um 1891 schuf Spieler das Kriegerdenkmal in seiner Heimatstadt Wilsnack.&lt;br /&gt;
* Zu den bedeutendsten Werken Spielers zählte die vier Meter hohe Statue der [[Victoria (Mythologie)|Victoria]], die den Giebel des 1891–1892 von den Dresdner Architekten [[William Lossow]] und [[Hermann Viehweger]] errichteten [[Viktoriahaus (Dresden)|Viktoriahauses]] krönte. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde bei den [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen auf Dresden]] im Februar 1945 zerstört.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1897 modellierte Spieler eine umfangreiche Reihe von Trachtenfiguren nach Trachten aus ganz Deutschland für die [[Meißener Porzellan]]manufaktur. Darunter waren auch die fünf einzigen jemals gefertigten [[Sorbische Trachten|sorbischen Trachtenmodelle]] aus der Manufaktur: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Wendin im Sonntagsstaat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wendischer [[Hochzeitsbitter]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wendische Kirchgängerin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wendischer Leinölhausierer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wendin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1898 modellierte er eine Plakette, Sr. Maj. dem König Albert von Sachsen zum 25-jährigen Jubiläum vom [[Dresdner Kunstgewerbeverein|Kunstgewerbeverein Dresden]] überreicht, die von Pirnes &amp;amp; Franz in Bronze gegossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Hoffacker|Band=Neue Folge, 10. Jahrgang |Titel=Kleine Mitteilungen|Sammelwerk=Kunstgewerbeblatt |Verlag=E. A. Seemann |Ort=Leipzig |Datum=1885 |Seiten=100 |Online={{archive.org|kunstgewerbeblat10unse|Blatt=100}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/547764 |hrsg=Staatliche Kunstsammlungen Dresden |titel=Plakette: König Albert von Sachsen |datum= |offline= |abruf=2020-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902 war er an der Herstellung des [[Müllerbrunnen]]s auf dem Hauptplatz der Dresdner Vorstadt Plauen beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Schumann |Titel=Dresden |Verlag=E. A. Seemann |Ort=Leipzig |Datum=1909 |Seiten=296 |Online={{archive.org|dresdensc00schu|Blatt=296}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Quinger |Titel=Dresden und Umgebung: Geschichte, Kunst und Kultur der sächsischen Hauptstadt |Verlag=DuMont Reiseverlag |Ort= |Datum=1999 |ISBN=978-3-7701-4028-2 |Seiten=235–236 |Kommentar=Leseprobe |Online=[https://books.google.de/books?id=yuXRLfIYggIC&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=Hugo+Spieler+müllerbrunnen books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Zu den Freunden der Familie Spieler zählten u. a. der Kunstmaler [[Richard von Hagn]] und der königlich sächsische Hoffotograf [[Emil Römmler]]. Spieler war Mitglied der 1894 gegründeten [[Freimaurerloge|Johannisloge]] „Zum Goldenen Kreuz“ des Freimaurerordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Spieler, Hugo |Band=31 |Seite=371 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rozhlad.de/nastawk_106.html „Mišnjanski pórclin a Serbja“] im Rozhlad zu den sorbischen Trachtenfiguren (sorbisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nowycasnik.de/artikle/251 „Auf den Spuren des wendischen Leinölmanns“] im Nowy Casnik&lt;br /&gt;
* [https://skd-online-collection.skd.museum/Home/Index?page=1&amp;amp;pId=12779432 Plaketten und Medaillen von Hugo Spieler] in den [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Staatlichen Kunstsammlungen Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1119084628|VIAF=308210149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spieler, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spieler, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spieler, Hugo Carl Justus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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