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	<title>Hugo Schenk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Schenk&amp;diff=1212294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sagwassersepp: /* Taten */Der Ortsname war damals Czech</title>
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		<updated>2026-03-27T07:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Taten: &lt;/span&gt;Der Ortsname war damals Czech&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Schenk (1849-1883).jpg|mini|Hugo Schenk (1849–1884)&amp;lt;ref&amp;gt;Illustration aus: &amp;#039;&amp;#039;Proceß des Mädchenmörders Hugo Schenk und seiner Genossen, verhandelt in Wien im März 1884 vor dem Ausnahmegerichte. Nach authentischen Berichten bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1883.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel des hingerichteten Hugo Schenk 23112008.jpg|mini|Totenschädel des hingerichteten Hugo Schenk, ausgestellt im [[Wiener Kriminalmuseum]] (Im Hintergrund eine Illustration der Hinrichtung)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Schenk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1849]] in [[Čechy pod Kosířem|Czech]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mza.cz/actapublica/matrika/hledani?typ=obec&amp;amp;search_by_obec=%C4%8Cechy+pod+Kos%C3%AD%C5%99em |titel=Acta Publica Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn |hrsg=Moravský zemský archiv v Brně |sprache=cs de en|abruf=2025-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. April]] [[1884]] in [[Wien]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Hochstapler]] und [[Mordserie|Serienmörder]], der mit Hilfe seines Komplizen Karl Schlossarek (1858–1884) vier [[Dienstbote|Dienstmädchen]] [[Mord|ermordete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taten ==&lt;br /&gt;
Hugo Schenk stammte als Sohn eines Richters in Czech aus besserem Hause. Sein Bruder war als Gemeindearzt in [[Maria Taferl]] tätig. 1869 und 1870 gab er sich am Beginn seiner kriminellen Laufbahn als vor den [[Scherge|Schergen]] des Zaren aus [[Warschau]] geflüchteter Fürst Boleslav von Wilopolsky aus und versuchte, als [[Heiratsschwindler]] im [[Mähren|mährischen]] [[Olmütz]] und im [[Niederösterreich|niederösterreichischen]] [[Rosenburg (Gemeinde Rosenburg-Mold)|Rosenburg]] an die Mitgift der vermeintlichen Bräute zu gelangen. Am 5. Dezember 1870 wurde er wegen einer Anzahl schwerer Betrügereien zu fünfjährigem schweren [[Kerker]] in der Strafanstalt [[Mírov|Mürau]] verurteilt, aus dem er jedoch nach zwei Jahren begnadigt und entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 32 Jahren wurde er abermals wegen Heiratsschwindel zu zwei Jahren schwerem Kerker in der [[Justizanstalt Stein|Strafanstalt Stein]] verurteilt. Im Gefängnis lernte er den wegen Diebstahls eingesperrten Karl Schlossarek kennen. Nach der Entlassung im Jänner 1883 traf Hugo Schenk die 34-jährige Josefine Timal, die als Dienstmädchen in Wien arbeitete, wobei er sich als Bahningenieur ausgab und ihr die Ehe versprach. Josefine Timal schenkte ihm Vertrauen, kündigte ihren Dienst, packte all ihre Wertgegenstände zusammen und fuhr mit ihm auf die angebliche Hochzeitsreise nach [[Krakau]]. Am [[Hranická propast|Gevatterloch]] bei [[Hranice na Moravě|Mährisch Weißkirchen]] [[Vergewaltigung|vergewaltigte]] er sie jedoch. Mit Hilfe seines Komplizen Karl Schlossarek [[Knebel (Mund)|knebelte]] und [[Fesselung (physisch)|fesselte]] er Josefine Timal, raubte sie aus und versenkte sie mit einem schweren Stein in den Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Hugo Schenk der Meinung war, ihre Tante Katharina Timal, die als Dienstmädchen in [[Budweis]] arbeitete, könnte das Verschwinden ihrer Nichte bemerken, plante er, auch sie zu ermorden. Er schrieb ihr, dass er Josefine Timal geheiratet habe und lud sie mitsamt ihrem Hab und Gut auf sein Landgut ein. Am 21. Juni 1883 holte er sie vom Bahnhof ab und fuhr mit ihr nach [[Krummnußbaum]], wo er sie am Donauufer zusammen mit Schlossarek überwältigte und tötete. Nachdem sie ihr sämtliche Wertsachen abgenommen hatten, versenkten sie Katharina Timal in der [[Donau]]. Nur sechs Wochen später ermordete Hugo Schenk das Dienstmädchen Theresia Ketterl unweit des Wasserfalls in [[Lilienfeld]], um an ihre Wertsachen zu kommen; noch heute erinnert der lokale Flurname &amp;quot;Kätherlschlag&amp;quot; (wohl richtiger: Ketterlschlag) an die Tat. Am 28. Dezember 1883 ermordeten und versenkten die beiden das Dienstmädchen Rosa Ferenszi in der Donau bei [[Kittsee]] und behändigten sich ihrer Wertsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinrichtung ==&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 1884 wurde Hugo Schenk und nur einen Tag später Karl Schlossarek verhaftet. Beide wurden [[Todesstrafe|zum Tod]] durch den [[Hängen|Strang]] verurteilt und am 22. April 1884 im Hof Nr. 1 des [[Landesgericht für Strafsachen Wien|Wiener Landesgerichtes]] [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Schädel von Hugo Schenk, der nach der Hinrichtung durch den Wiener Neurologen [[Moriz Benedikt (Mediziner)|Moriz Benedikt]] obduziert und neurologisch untersucht wurde, befindet sich im Wiener Kriminalmuseum. Der Schriftsteller [[Egon Erwin Kisch]] (1885–1948) hat sich in der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau, die auf Hugo Schenk wartet&amp;#039;&amp;#039; mit Schenks Verbrechen literarisch auseinandergesetzt.&lt;br /&gt;
Zur Person Hugo Schenk entstanden einige Volkslieder, darunter &amp;#039;&amp;#039;In einem Bergschacht, in einem tiefen Tale&amp;#039;&amp;#039;, das 1918 in einer Tiroler Liederhandschrift festgehalten wurde (Tiroler Volksliedarchiv, Sign. IIIGB100, S. 88).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ludwig Altmann: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Schenk und seine Genossen&amp;#039;&amp;#039;.  (&amp;#039;&amp;#039;= Aus dem Archiv des grauen Hauses – Eine Sammlung merkwürdiger Wiener Straffälle&amp;#039;&amp;#039;, Band 2). Wien-Leipzig-München 1925.&lt;br /&gt;
* Moriz Benedikt, Rudolf Frank: &amp;#039;&amp;#039;Anthropologischer Befund bei dem Mörder Hugo Schenk&amp;#039;&amp;#039;. In: Wiener Medizinische Blätter, XIV. Jg., Nr. 1 (1885).&lt;br /&gt;
* Michael Kirchschlager: &amp;#039;&amp;#039;Der Mädchenmörder Hugo Schenk.&amp;#039;&amp;#039; Historische Kriminal-Bibliothek, Band 1. ISBN 3-934277-15-2&lt;br /&gt;
* Egon Erwin Kisch: &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau, die auf Hugo Schenk wartet.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Prager Pitaval. Gesammelte Werke in Einzelausgaben.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Bodo Uhse]] und Gisela Kisch. II/2. Berlin/Weimar: Aufbau, 1975, S. 34–44.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proceß des Mädchenmörders Hugo Schenk und seiner Genossen, verhandelt in Wien im März 1884 vor dem Ausnahmegerichte. Nach authentischen Berichten bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1883.&lt;br /&gt;
* Bernhard Purin: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Schenk – Ein Heiratsschwindler und Serienmörder zu Besuch in Rosenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Horner Kalender 2015 ([[Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne]]), S. 93–103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Die Mörder und ihre Opfer [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dib&amp;amp;datum=18840320&amp;amp;seite=5 &amp;#039;&amp;#039;Das interessante Blatt&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 1884]&lt;br /&gt;
* [[Wiener Zeitung]]: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/themen_channel/wz_reflexionen/kompendium/382442_Tueftler-Schlaechter-und-Engel.html &amp;#039;&amp;#039;Tüftler, Schlächter und Engel&amp;#039;&amp;#039;], 2. April 1997 (abgerufen am 8. April 2015)&lt;br /&gt;
* [http://www.historische-serienmoerder.de/index.php?id=serienmoerder&amp;amp;mid=30 Schenk bei Historische Serienmörder]&lt;br /&gt;
* [http://www.crimezzz.net/serialkillers/S/SCHENK_hugo.php Schenk bei crimezzz.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.serien-killer.com/000000968e11c0e2b/00000096901185722/53735997260036301/index.html Schenk auf serien-killer.de]&lt;br /&gt;
* [https://polona.pl/item/32080923/4 Schenk bei POLONA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129263737|VIAF=28145698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schenk, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serienmörder (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstapler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (Österreich-Ungarn)|#1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Český Těšín)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenk, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreich-ungarischer Serienmörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Čechy pod Kosířem|Czech]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sagwassersepp</name></author>
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