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	<title>Hugo Saupe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:44:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Saupe&amp;diff=1445979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-25T06:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SaupeHugo.jpg|mini|hochkant|Hugo Saupe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Hugo Saupe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1883]] in [[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz bei Leipzig]]; † [[2. Februar]] [[1957]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher Politiker [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Leben im Kaiserreich (1884 bis 1919) ===&lt;br /&gt;
Hugo Saupe wurde als Sohn von Moritz Anton Saupe und Minna, geb. Binneweiss in Reudnitz geboren und besuchte von 1890 bis 1898 die Bürgerschule in [[Leipzig]]. Von 1898 bis 1902 absolvierte er eine Ausbildung zum Lithographen. 1904 wurde er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 1914 heiratete er Blanka Ottilie Güldner in Dresden. Die Ehe wurde im August 1940 wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 29. September 1914 nahm Saupe als Mitglied des Ersatzbataillons Infanterieregiment Nr. 101 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Vom 24. Dezember 1914 bis zum 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1918 gehörte er dem [[Infanterie-Regiment „König Ludwig III. von Bayern“ (3. Königlich Sächsisches) Nr. 102|Infanterieregiment Nr. 102]] an, mit dem er auf dem westlichen Kriegsschauplatz kämpfte. 1917 wechselte Saupe in die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], die er 1919 wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und Nationalsozialismus (1919 bis 1945) ===&lt;br /&gt;
1919 wurde Saupe Parteisekretär der SPD in [[Dortmund]]. Später wurde er Redakteur: Zunächst bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Tribüne (Erfurt)|Tribüne]]&amp;#039;&amp;#039; in Erfurt, dann von 1920 bis 1921 bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Mansfelder Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und zuletzt seit 1921, bis 1933, bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden von Hans Block aus der nunmehr jetzt kollegial geführten Redaktion im Frühjahr 1923 nahm Saupe hier eine Stellung ein, die der eines Chefredakteurs ähnlich war. Neben [[Hermann Liebmann]] war Hugo Saupe der einflussreichste Funktionär im Leipziger Unterbezirk der Sozialdemokratie, der insbesondere mit dem Bezirksvorsitzenden [[Richard Lipinski]] einen regelrechten, nicht nur mit politischen Argumenten zu begründenden Kleinkrieg führte. Lipinski auf Bezirksebene zu verdrängen, misslang ihm allerdings. Bei der Wahl zum Bezirksvorsitzenden unterlag Saupe Lipinski mit 35 : 52 Stimmen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Michael Rudloff, Mike Schmeitzner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig“. Sozialdemokraten und die SED.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-631-47385-0, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Im [[Reichstagswahl Mai 1924|Mai 1924]] wurde er als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 29 (Leipzig) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis zum Juni 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 stimmte Saupe zusammen mit den übrigen Abgeordneten der SPD-Fraktion im Reichstag gegen das [[Ermächtigungsgesetz]]. Damit war er eines von 94 Parlamentsmitgliedern, die sich gegen die Annahme dieser Gesetzesvorlage aussprachen, die die legislative Gewalt auf die Exekutive übertrug und zusammen mit der [[Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat|Reichstagsbrandverordnung]] vom Februar 1933 die juristische Grundlage für die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der weiteren Dauer des nationalsozialistischen Regimes wurde Saupe mehrfach verhaftet. So wurde er unter anderem am 5. März verhaftet und bis Juli 1933 im [[KZ Sachsenburg]] gefangengehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M. d. R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 480.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges war Saupe Mitglied der Widerstandsgruppe um [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]] in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre (1945 bis 1957) ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Saupe Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschland]] (SED). Von 1946 bis 1948 wurde Saupe Chefredakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Freiheit&amp;#039;&amp;#039; in Halle/Saale (heute [[Mitteldeutsche Zeitung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saupes Nachlass wird heute in der Zweigstelle des Bundesarchivs [[Bundesarchiv (Deutschland)#Abteilung DDR (einschl. SAPMO)|Staatsarchiv Parteien und Massenorganisationen]] (SAPMO) aufbewahrt. Er umfasst einen laufenden Regalmeter. Inhaltlich findet sich in ihm biographische Materialien, Korrespondenzen, Ausarbeitungen, v. a. zur sozialdemokratischen Presse und über [[Franz Mehring]]; des Weiteren Flugschriften und Zeitungen von SPD und USPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anklagen [[Grigori Jewsejewitsch Sinowjew|Sinowjews]] gegen die Sowjetpolitik über die Differenzen in der ...&amp;#039;&amp;#039;, 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einheitsfront? Sozialismus oder Staatcapitalismus? Die Anklagen Sinowjews....&amp;#039;&amp;#039;, 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127026460}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|127026460}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/ded92cf8-bfd1-40d8-bed6-659d040abf82/ Nachlass Bundesarchiv NY 4053]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefredakteure der Leipziger Volkszeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127026460|LCCN=no2018060270|VIAF=18234101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saupe, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Volkszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saupe, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz bei Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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