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	<title>Hugo Salzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-12T16:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Salzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1903]] in [[Bad Kreuznach|Kreuznach]]; † [[1979]]) war ein deutscher [[Gewerkschafter]], [[Kommunist]] in der [[Weimarer Republik]] sowie [[Antifaschist]] während und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Salzmann als Sohn eines Glasmachers. Er absolvierte eine Lehre als Metalldreher in Bad Kreuznach. Er war von 1923 bis 1931 Leiter der regionalen [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Metallarbeiter-Jugend]]. Zugleich war er in Bad Kreuznach zeitweise Vorsitzender der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] in Bad-Kreuznach, [[Betriebsratsvorsitzender]] bei der Firma „Ost und Scherer“, ab 1925 Organisationsleiter der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] sowie Politischer Leiter des [[Kampfbund gegen den Faschismus|Kampfbundes gegen den Faschismus]]. 1929 wurde er für die KPD in den Stadtrat gewählt. In den Jahren 1930 bis Anfang 1933 soll Salzmann örtlicher Vorsitzender des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (ADGB) gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Salzmann heiratete 1930 Juliana Sternat. Am 2. November 1932 wurde ihr gemeinsamer Sohn Hugo geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil ===&lt;br /&gt;
Die Familie floh 1933 nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] erst in das [[Saargebiet]] und kurz danach nach [[Paris]]. Salzmann arbeitete dort als Packer und Bote, bald wurde er als [[Emigrant]] anerkannt und war für Exil-Organisationen der KPD tätig. Auch für gewerkschaftliche Exil-Organisationen betätigte sich Salzmann in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung, Haft ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Hugo Salzmann von der französischen Polizei Anfang September 1939 verhaftet und in [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] interniert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juliana Salzmann wurde 1940 ebenfalls in Paris verhaftet. Der gemeinsame Sohn Hugo kam bei ihrer Schwester in der [[Steiermark]] unter. Juliana Salzmann wurde ins Gefängnis nach [[Koblenz]] und ein Jahr später ins [[KZ Ravensbrück|Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück]] verbracht, wo sie am 5. Dezember 1944 an [[Fleckfieber|Typhus]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1941 wurde Hugo Salzmann an [[NS-Staat|Deutschland]] ausgeliefert, in Koblenz inhaftiert und 1943 dort wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] zu acht Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Die Strafe verbüßte er im [[Justizvollzugsanstalt Butzbach|Zuchthaus Butzbach/Hessen]]. Hugo Salzmann wurde im Mai 1945 von Amerikanern aus dem Zuchthaus befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges engagierte sich Salzmann wieder als Gewerkschafter und wurde 1945 für die KPD in den Stadtrat von Bad Kreuznach gewählt. Für die KPD erwarb er auch ein Kreistagsmandat. 1946 nahm Hugo Salzmann seinen 1932 geborenen Sohn wieder bei sich auf. Die beiden verstanden sich nicht (mehr). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bad Kreuznach ist eine Straße nach Hugo Salzmann benannt. Salzmann lehnte 1969 die Entgegennahme des [[Bundesverdienstkreuz]]es ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Hackl]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Salzmann. Erzählung aus unserer Mitte.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-257-06758-3&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]], Kolja Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Salzmann (1903–1979)&amp;#039;&amp;#039;, In: Siegfried Mielke, [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 739–749.&lt;br /&gt;
* Hans Canjé: &amp;#039;&amp;#039;Nicht alltägliche Ehrung. Bad Kreuznach erinnert an den Kommunisten Hugo Salzmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 24./25. August 2013, S. W 7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salzmann, Hugo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 633&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bettina Giersberg: [https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/1498/1/Dokument_7.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeit des Schriftstellers Rudolf Leonhard.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB) (mit mehrfacher Erwähnung Hugo Salzmanns)&lt;br /&gt;
* [https://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/241-familie-hugo-salzmann-.html Familie Hugo Salzmann – Mahnmal Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051174112|VIAF=309561371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salzmann, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bad Kreuznach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfbund gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Salzmann, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter, Kommunist und Antifaschist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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