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	<title>Hugo Ruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:33:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Ruppe&amp;diff=439008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bschwaiger am 30. Juni 2025 um 18:57 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-30T18:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Piccolo von Hugo Ruppe.jpg|mini|Der Piccolo von Hugo Ruppe, 1907, 7 PS, 2 Zylinder, 794 cm³, 50 km/h, [[Collection Schlumpf]], [[Mülhausen]], [[Frankreich]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Hugo Ruppe Straße (Markranstädt).jpg|thumb|Hugo-Ruppe-Straße in Markranstädt (in der Nähe der Autofabrik)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Ruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1879]] in [[Apolda]]; † [[23. Januar]] [[1949]] in [[Zschopau]]) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]], [[Unternehmer]] und Automobilpionier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo Ruppe arbeitete nach seinem Maschinenbaustudium am [[Technische Universität Ilmenau#Geschichte|Technikum Ilmenau]] im Betrieb seines Vaters in [[Apolda]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;A. Ruppe &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039;, 1904 zur [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] umgewandelt und nach dem Ausscheiden der Familie Ruppe 1912 in [[Apollo-Werke AG]] umbenannt. Dort entwickelte er preisgünstige Automobile, die Typen &amp;#039;&amp;#039;Apollo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Piccolo&amp;#039;&amp;#039;. Schon 1903 präsentierte er sein erstes selbstentwickeltes Motorrad, die &amp;#039;&amp;#039;Apoldiana&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:M.A.F. Torpedo F5.jpg|mini|hoch|Hugo Ruppes MAF Torpedo F5, 1914, 4 Zylinder, 1375 cm³, 14 PS, 70 km/h, [[Cité de l’Automobile – Musée National – Collection Schlumpf]], [[Mülhausen]], [[Frankreich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DKW Des Knaben Wunsch 1919.jpg|mini|Spielzeugmotor von Ruppe, Baujahr 1919]]&lt;br /&gt;
Ruppe verließ 1907 nach Meinungsverschiedenheiten mit seinen Brüdern das Familienunternehmen und gründete in [[Markranstädt]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Markranstädter Automobilfabrik]] Hugo Ruppe (MAF)&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen produzierte Kleinwagen mit luftgekühlten Viertaktmotoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Ruppe war zwar ein guter Ingenieur, aber ein schlechter Geschäftsmann. Bereits 1911 stand sein Unternehmen vor dem finanziellen Aus und musste Konkurs anmelden. Die MAF wurde von einer Investoren-Gruppe aufgekauft, Ruppe arbeitete als technischer Direktor und leitender Konstrukteur weiter. Für seinen guten Ruf als Konstrukteur spricht auch, dass das Unternehmen nach der Sanierung unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Markranstädter Automobilfabrik vormals Hugo Ruppe [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] (MAF)&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt wurde. In dieser Zeit machte Ruppe auch erste Versuche mit [[Zweitaktmotor]]en und Schwungrad-[[Zündmagnet]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er 1914 zum Kriegsdienst einberufen. Nach seiner Rückkehr von der Front kehrte er 1918 nicht nach Markranstädt zurück. &amp;lt;!--Da die Automobilproduktion nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] am Boden lag,--&amp;gt; Er entwickelte einen Spielzeugmotor, der als Konkurrenz zur [[Modelldampfmaschine|Spielzeugdampfmaschine]] erdacht war. Diese Konstruktion stellte Ruppe 1918 in [[Zschopau]] dem Ingenieur und Unternehmer [[Jørgen Skafte Rasmussen]] vor, der ihn im September 1918 für sein Unternehmen engagierte und den [[DKW-Spielzeugmotor]] unter dem Slogan „D.K.W. – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;naben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unsch“ produzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sievers&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Immo Sievers |Titel=Jørgen Skafte Rasmussen |TitelErg=Leben und Werk des DKW-Gründers |Auflage=1. |Verlag=Delius Klasing Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2006 |ISBN=3-7688-1828-4 |Seiten=67–72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DKW-Verkaufsschlager des Jahres 1921 war der aus dem Spielzeugmotor von Ruppe weiterentwickelte, vergrößerte und serienreife [[DKW-Fahrradhilfsmotor|1-PS-Fahrrad-Hilfsmotor]], bei dem &amp;#039;&amp;#039;DKW&amp;#039;&amp;#039; nunmehr für „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;as &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;leine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;under“ stand, für das mit dem Spruch „… fährt bergauf wie andere runter!“ geworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedlicher Ansichten – Rasmussen strebte nach einer rationellen Serienfertigung in großen Stückzahlen, Ruppe dagegen war vordergründig an laufenden Verbesserungen der Produkte interessiert – führten zu ersten Unstimmigkeiten zwischen beiden. Ferner ließ Rasmussen auf seinen Namen bzw. sein Unternehmen drei [[Gebrauchsmuster]] auf von Ruppe entwickelte technische Einzelheiten des Spielzeugmotors eintragen. Ruppe verließ daraufhin DKW bereits 1920.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sievers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging nach [[Berlin]] und gründete die &amp;#039;&amp;#039;[[Bekamo]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!--Hierzu lassen sich widersprüchliche Angaben ermitteln, vgl. Diskussionsseite!--&amp;gt; Hier wurden Zweitaktmotoren mit [[Kolbenladepumpe]], [[Leichtmetall]]-Zylinder mit [[Zylinderlaufbuchse|Graugusslaufbuchsen]], Leichtmetall-Kolben, abnehmbaren Aluminium-[[Zylinderkopf|Zylinderköpfen]] und origineller Spülluftsteuerung gebaut. Diese Motoren waren damals die mit Abstand leistungsstärksten Zweitaktmotoren, aber in der Herstellung sehr aufwendig. Infolge der hohen Kosten blieb auch diese Unternehmung ohne wirtschaftlichen Erfolg und musste 1925 aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Tätigkeit bei der von Jørgen Skafte Rasmussen als [[Tochtergesellschaft]] und Zulieferer gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Metallwerke Frankenberg GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Vorgängerin der [[Framo]]) in [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]] gründete Hugo Ruppe in [[Twardogóra|Festenberg]] in [[Schlesien]] ein neues Unternehmen unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Kaehlert &amp;amp; Ruppe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;!--Auch hierzu lassen sich widersprüchliche Angaben ermitteln.--&amp;gt; das im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] Anfang der 1930er-Jahre ebenfalls aufgegeben wurde. Ruppe überlebte die Wirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und suchte bei Kriegsende Zuflucht in [[Gornau/Erzgeb.|Gornau]] bei Zschopau. Seine Bemühungen, zusammen mit dem Zschopauer Elektrofachhändler Otto Vogel (1906–1996) die Produktion von kleinen [[Notstromaggregat]]en aufzuziehen, schlug fehl. Ruppe starb 1949 verarmt und vereinsamt im Krankenhaus von Zschopau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Vermutlich noch während des Ersten Weltkriegs entwarf Hugo Ruppe einen als Spielzeugmotor gedachten Zweitakt-Explosionsmotor mit 18&amp;amp;nbsp;cm³ und 0,25&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]]. Diesen Motor baute er bei der Zschopauer Maschinenfabrik J. S. Rasmussen unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Des Knaben Wunsch&amp;#039;&amp;#039; (DKW). Die Weiterentwicklung zum Fahrradhilfsmotor mit 118&amp;amp;nbsp;cm³ unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Das Kleine Wunder&amp;#039;&amp;#039; verhalf DKW zum Durchbruch&amp;amp;nbsp;– das Unternehmen war 1928 die größte [[Motorrad]]fabrik der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patentanmeldungen ==&lt;br /&gt;
Zu seinen patentierten Erfindungen zählen u. a. ein Schwungradzünder, ein Fahrradantrieb mit umlaufendem Boxermotor, aber auch eine „Pumpenanlage, insbesondere zum Sprengen von Gartenbeeten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Rauch, Frank Rönicke: &amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder. Ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02947-7, S. 180–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128628278|VIAF=72449245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruppe, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Apolda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruppe, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauingenieur und Motoren-Konstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Apolda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gornau/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bschwaiger</name></author>
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