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	<title>Hugo Ribbert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Ribbert&amp;diff=2296108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-25T02:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Wilhelm Hugo Ribbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1855]] in [[Elsey (Hagen)|Elsey]], heute [[Hohenlimburg|Hagen-Hohenlimburg]]; † [[6. November]] [[1920]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Pathologe]], [[Hochschullehrer]] und Lehrbuchautor. Ribbert gilt als Erstbeschreiber der [[Zytomegalie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 1901 begründetes Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der allgemeinen Pathologie und der pathologischen Anatomie&amp;#039;&amp;#039; führte Generationen deutscher Medizinstudenten in das Fach Pathologie ein. Es erreichte 33 Auflagen und wurde über 90 Jahre von namhaften Pathologen weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo Ribbert wurde als Sohn von Wilhelm Ribbert und seiner Frau Auguste, geborene Polscher, im Dorf Elsey, heute Hagen-Hohenlimburg, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelische Kirche Elsey: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.familysearch.org/Eng/Search/igi/individual_record.asp?recid=500266026933 Kirchenbuch 1715–1930.]&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 11. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte hauptsächlich in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und besuchte jeweils für ein Semester noch die Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Straßburg|Straßburg]]. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1878 in Bonn. Ribbert arbeitete zunächst als Assistent am pathologischen Institut der Bonner Universität unter [[Karl Koester (Mediziner)|Karl Köster]] (1843–1904). Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1880 und wurde 1883 außerordentlicher Professor für pathologische Anatomie und allgemeine Pathologie in Bonn. 1892 wurde er als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] und Direktor des pathologischen Instituts in Nachfolge von [[Edwin Klebs]] an die [[Universität Zürich]] berufen. 1900 ging Ribbert in gleicher Eigenschaft nach [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]. 1903 kam der Ruf nach [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] als Nachfolger von [[Johannes Orth (Mediziner)|Johannes Orth]] und 1905 an seine Heimatuniversität Bonn als Nachfolger seines Lehrers Karl Köster. 1916/1917 war Ribbert [[Rektor]] der Bonner Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Ribbert: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-1822167654 Krieg und Krankheit.]&amp;#039;&amp;#039; Rede gehalten beim Antritt des Rektorats der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität am 18. Oktober 1916. Historische Kommission München. Zugegriffen am 10. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1892 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=hugo-ribbert|Name=Hugo Ribbert|Datum=25. August 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Zu Ribberts hauptsächlichen Arbeitsgebieten zählten die Pathologie der [[Entzündung]] mit [[Leukodiapedese|Leukozytenmigration]] und [[Chemotaxis]], die [[Onkologie]] ([[Julius Friedrich Cohnheim|Cohnheim]]-Ribbertsche Theorie der [[Embryo|embryonalen]] Krebsentstehung), Symptome des [[Altern]]s, Fragen der [[Regeneration (Biologie)|Regeneration]], der Krankheitsbegriff, [[Konstitution]] und [[Vererbung (Biologie)|Vererbung]] sowie die [[Physiologie]] und Pathologie der [[Niere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cohnheim-Ribbertsche Theorie zur embryonalen Krebsentstehung war zu Beginn des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich sehr einflussreich. Ihre Hypothese besagte, dass im menschlichen Organismus undifferenzierte embryonale Zellen mit Wachstumspotential verblieben, die unter bestimmten Einflüssen ein ungebremstes, entartendes Wachstum entfalten könnten. Tierexperimentelle Implantationen von Embryonalgewebe konnten jedoch keine überzeugenden Belege für diese Hypothese erbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Lüdtke: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/Preprints/P214.PDF |text=Zur Entscheidbarkeit wissenschaftlicher Kontroversen – erörtert am Beispiel einer Auseinandersetzung in der früheren Geschwulstforschung. |wayback=20030105041224}}&amp;#039;&amp;#039; Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin 2002. Zugegriffen am 10. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribbert gilt heute als Erstbeschreiber der [[Zytomegalie]]. Obschon er in seinem ersten Bericht 1881 noch aus heutiger Sicht korrekt von zellpathologischen Veränderungen ausging,&amp;lt;ref&amp;gt;C. J. Andrä (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Naturhistorischen Vereines der preussischen Rheinlande und Westfalens.&amp;#039;&amp;#039; XXXVIII. Jahrgang. Cohen, Bonn 1881, S. 161–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; änderte er 1904 seine Interpretation der Befunde und deutete die beobachteten vergrößerten Zellen als Parasiten.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Ribbert. &amp;#039;&amp;#039;Über protozoenartige Zellen in der Niere eines syphilitischen Neugeborenen und in der Parotis von Kindern.&amp;#039;&amp;#039; Centralbl Allg Pathol, 15, 1904, S. 945–948.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias J. Reddehase: &amp;#039;&amp;#039;Preface. From protozoan to proteomics.&amp;#039;&amp;#039; In: Matthias J. Reddehase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cytomegaloviruses: molecular biology and immunology.&amp;#039;&amp;#039; Caister, Wymondham 2006, ISBN 1-904455-02-6, S. XXIV–XXV ([http://books.google.de/books?id=5MB_bzpCeCIC Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribbert war ein äußerst produktiver Wissenschaftler: er veröffentlichte circa 300 Arbeiten über zahlreiche Aspekte der Pathologie und Mikrobiologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Salmonsens Konversationsleksikon: &amp;#039;&amp;#039;[https://runeberg.org/salmonsen/2/20/0130.html Hugo Ribbert.]&amp;#039;&amp;#039; Schultz, Kopenhagen 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dhom: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=SVsUQgtb8FkC Geschichte der Histopathologie.]&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2001, ISBN 3-540-67490-X, S. 350–351.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei soll er nur selten auf die Zuarbeit von Assistenten oder Hilfspersonal zurückgegriffen haben: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nie hat er sich durch einen Assistenten oder Diener einen histologischen Schnitt für seine zahlreichen Arbeiten anfertigen lassen, er hat nie eine Laborantin, nie auch nur eine Schreibhilfe gehabt. Alles bettete er selbst in Zelloidin ein, schnitt es selbst und färbte es selbst.&lt;br /&gt;
 |Autor=Bernhard Fischer-Wasels&lt;br /&gt;
 |Quelle=1920.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;B. Fischer-Wasels. &amp;#039;&amp;#039;Hugo Ribbert.&amp;#039;&amp;#039; Münch Med Wschr. 67, 1920, S. 1476–1477.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribberts erstmals 1901 erschienenes und reich illustriertes »&amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie&amp;#039;&amp;#039;« setzte seinerzeit&lt;br /&gt;
didaktische Maßstäbe bei der Vermittlung des Wissens der Pathologie. Nach Ribberts Tod wurde es zunächst von [[Johann Georg Mönckeberg (Mediziner)|Mönckeberg]] und danach von [[Carl Sternberg|Sternberg]] weitergeführt. Mit der Übernahme durch [[Herwig Hamperl]] im Jahre 1938 erreichte das Lehrbuch als »&amp;#039;&amp;#039;Ribbert-Hamperl&amp;#039;&amp;#039;« den Höhepunkt seiner Popularität. Seine 33 Auflagen führten Generationen deutscher Medizinstudenten in das Fach Pathologie ein. 1990 erschien die letzte Auflage in Herausgeberschaft von Max Eder und Peter Gedigk.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Seifert. &amp;#039;&amp;#039;Buchbesprechungen.&amp;#039;&amp;#039; Klin Wschr. 69, 1991, S. 302. [[doi:10.1007/BF01644761]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der pathologischen Histologie für Studirende und Aerzte.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehren vom Wesen der Krankheiten in ihrer geschichtlichen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der allgemeinen Pathologie und der pathologischen Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Vogel, Bonn 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der speciellen Pathologie und der speciellen pathologischen Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Vogel, Bonn 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschwulstlehre für Aerzte und Studierende.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der Krankheit.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Karzinom des Menschen, sein Bau, sein Wachstum, seine Entstehung.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Krankheiten für die Entwicklung der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Cohen, Bonn 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Pagel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeno.org/nid/20008028796 Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.]&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin 1901, S. 1372–1373.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Jaeger: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung Hugo Ribberts für die allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Göttingen 1948.&lt;br /&gt;
* Markus Mettler: &amp;#039;&amp;#039;Der Pathologe Hugo Ribbert (1855–1920).&amp;#039;&amp;#039; Dietikon, Zürich 1991, ISBN 3-260-05305-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11904952X}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|Zürich|ribbert_h|S|1892|S|1900}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11904952X|titel=Ribbert, Moritz Wilhelm Hugo|datum=2020-01-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11904952X|LCCN=n92115259|VIAF=77117221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ribbert, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ribbert, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ribbert, Moritz Wilhelm Hugo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pathologe, Hochschullehrer und Lehrbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elsey (Hagen)|Elsey]], heute [[Hohenlimburg|Hagen-Hohenlimburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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