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	<title>Hugo Portisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Portisch bei Buchpräsentation (cropped).jpg|mini|Hugo Portisch (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Portisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1927]] in [[Bratislava|Preßburg/Bratislava]], [[Tschechoslowakei]]; † [[1. April]] [[2021]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard010421&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Rauscher |url=https://www.derstandard.at/story/2000125533687/hugo-portisch-im-95-lebensjahr-verstorben |titel=Hugo Portisch im 95. Lebensjahr verstorben |werk=[[Der Standard]] |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heute&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heute.at/s/star-journalist-hugo-portisch-ist-tot-100135609 |titel=Journalisten-Legende Hugo Portisch ist tot |werk=[[Heute (österreichische Zeitung)|Heute]] |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer [[Journalist]]. Er wurde durch seine Bücher und Fernsehsendungen zu [[Zeitgeschichte|zeitgeschichtlichen]] und politischen Themen bekannt. Seine Dokumentarfilmreihen &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich I]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich II]]&amp;#039;&amp;#039; wurden große Erfolge. Durch seinen Stil, komplizierte politische und wirtschaftliche Zusammenhänge auch für interessierte Laien verständlich zu erklären, wurde er zu einem der bedeutendsten Journalisten in Österreich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Hugo Portisch wuchs in [[Pressburg|Preßburg]] auf, das kulturell in den letzten Jahrzehnten [[Österreich-Ungarn]]s wie eine kleinere, ebenfalls an der Donau gelegene Schwesterstadt [[Wien]]s wirkte, von dem es nur 60 Kilometer entfernt ist. In der Stadt wurde damals neben [[Slowakische Sprache|Slowakisch]] auch [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und [[Ungarische Sprache|Ungarisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portischs Eltern waren die Österreicher Emil und Hedi Portisch, die 1920 geheiratet hatten. Der Journalist Emil Portisch (1887–1985) stammte aus [[St. Pölten]] in  [[Niederösterreich]]. Er wurde 1920 [[Redakteur]] und 1924 der letzte [[Chefredakteur]] der erstmals 1764 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;[[Preßburger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, eines [[Liberalismus|liberalen]], [[Demokratie|demokratisch]] orientierten Blattes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Portisch |Titel=Aufregend war es immer |Verlag=Ecowin Verlag |Ort=Wals bei Salzburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-7110-0072-9 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende der &amp;#039;&amp;#039;Preßburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1929 versuchte Emil Portisch noch zweimal, die Zeitung wiederzubeleben. Das Nachfolgeblatt &amp;#039;&amp;#039;Neue Preßburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; wurde letztlich bei der „[[Zerschlagung der Tschechoslowakei]]“ am 15. März 1939 im neu entstandenen [[Slowakischer Staat|Slowakischen Staat]] unter [[Jozef Tiso]], da es den [[Nationalsozialismus]] nicht befürwortete, mit der sofortigen Enteignung der [[Judentum|jüdischen]] Besitzer eingestellt. (Unter „nationalsozialistischem Gestaltungswillen“ erschien das Blatt dann doch noch ein paar Wochen.)&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Portisch: &amp;#039;&amp;#039;Emil Portisch und Pressburger Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Otázky žurnalistiky.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 53, Heft 1–2, 2010, S. 111. {{ISSN|0322-7049}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges konnte Emil Portisch, obwohl der deutsche [[Volksgruppenführer]] dagegen war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Portisch |Titel=Aufregend war es immer |Verlag=Ecowin Verlag |Ort=Wals bei Salzburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-7110-0072-9 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der neu gegründeten slowakischen Nachrichtenagentur tätig sein, die die internationalen Nachrichtenverbindungen pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulzeit und Studium ===&lt;br /&gt;
Hugo Portisch besuchte in Pressburg das deutsche, ab Sommer 1939 ohne jüdische Schüler geführte [[Gymnasium]]. Um nicht zur Wehrerziehung beziehungsweise zur [[Waffen-SS]] einberufen zu werden, engagierte er sich 1944 bei der Freiwilligen Feuerwehr, die ihn angesichts der ständigen Bombenabwürfe im letzten Kriegsjahr und der daraus entstandenen Brände als Freiwilligen gut brauchen konnte. Seine Eltern verließen Pressburg Anfang 1945 und kehrten nach St. Pölten zurück, während er weiterhin in Pressburg das Gymnasium besuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Reifezeugnis erhielt er nach eigenen Angaben nach einem noch nicht beendeten [[Abitur|Matura]]lehrgang ohne formale Prüfung am 4. April 1945, nur wenige Stunden bevor die [[Rote Armee]] in die Stadt einmarschierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Portisch |Titel=Aufregend war es immer |Verlag=Ecowin Verlag |Ort=Wals bei Salzburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-7110-0072-9 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sogleich wurde er ins [[Arsenal (Wien)|Wiener Arsenal]] geschickt, um dort einen weiteren [[Marschbefehl]] entgegenzunehmen. Den zuständigen [[Wehrmacht]]soffizier in Wien konnte er [[Bestechung|bestechen]], worauf dieser ihn und drei Kameraden ohne Frist nach [[Prag]] schickte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Steiner, bearbeitet von [[Martin Haidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Portisch: So sah ich Mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; story.one – Life is a Story. Wien, 2021. ISBN 978-3-9037-1506-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Portisch fuhr daraufhin, da sein Marschbefehl diese Fahrtrichtung nicht ausschloss, nach [[St. Pölten]], wo ein Onkel den bis zu ihrem Tod von seinen Großeltern bewohnten Bauernhof im Stadtteil [[Wagram (St. Pölten)|Oberwagram]] führte und wo auch seine Eltern aufgenommen worden waren. Gemäß seinem Marschbefehl setzte er die Reise Richtung Prag fort, dann machte der Kriegsverlauf kurz vor der Kapitulation des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] die Weiterfahrt obsolet. Die Absicht, nach Pressburg zurückzukehren, erwies sich für Hugo Portisch und seine Eltern als nicht realisierbar; obwohl Vater Portisch Demokrat gewesen war, hatten die neuen Machthaber keine Verwendung mehr für ihn und andere Deutschsprachige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Portisch studierte dann an der [[Universität Wien]] [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]], [[Germanistik]], [[Anglistik]] und [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]] und schloss 1951 das Studium mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitungswesen und die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten von Nordamerika vor und während des Bürgerkrieges 1861–1865&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://medienportal.univie.ac.at/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/hugo-portisch-erhaelt-hohe-auszeichnung-der-universitaet-wien/ |titel=Hugo Portisch erhält hohe Auszeichnung der Universität Wien |werk=Pressemeldung [[Universität Wien]] |datum=2017-06-21 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://katzoom.onb.ac.at/DB2/nkn/m001/z099/h033/b0983264.gif Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Memoiren erwähnte er 2015 [[Marianne Lunzer]] und [[Kurt Paupié]], die am Institut unterrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Journalistischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
Portisch begann 1947 als Redaktionseleve der Wiener Redaktion des St. Pöltner Pressvereins. 1948 war er als Redaktionsaspirant bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig, deren außenpolitisches Ressort er 1950 übertragen bekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard010421&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier010421&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Wilhelmer |url=https://kurier.at/kultur/medien/hugo-portisch-oesterreichs-beruehmtester-journalist-ist-tot/401336703 |titel=Hugo Portisch: Österreichs berühmtester Journalist ist tot |werk=kurier.at |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 war er einer von zehn ausgewählten österreichischen Journalisten, die auf Kosten der [[USA]] den sechsmonatigen Journalistenkurs „School of Journalism“ an der [[University of Missouri]] in den Vereinigten Staaten absolvieren durften. Dabei arbeitete er als Praktikant unter anderem bei der &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde Portisch stellvertretender Leiter des beim Generalkonsulat angesiedelten österreichischen Informationsdiensts in New York. Er hatte Bundeskanzler [[Julius Raab]] bei seinem USA-Besuch zu begleiten, der ersten Überseereise Raabs, der kein Englisch sprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier010421&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 lud [[Hans Dichand]] Portisch ein, am [[Kurier (Tageszeitung)|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Kurier&amp;#039;&amp;#039;]] mitzuarbeiten, der in der Nachfolge des US-Besatzungsblattes &amp;#039;&amp;#039;Wiener Kurier&amp;#039;&amp;#039; erscheinen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard010421&amp;quot; /&amp;gt; Durch seine guten Kontakte erfuhr Portisch am 14.&amp;amp;nbsp;April 1955 als stellvertretender Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;Kuriers&amp;#039;&amp;#039; als Erster in Österreich davon, dass die Verhandlungen über den [[Österreichischer Staatsvertrag|österreichischen Staatsvertrag]] in [[Moskau]] erfolgreich abgeschlossen werden konnten (siehe [[Moskauer Memorandum]]), und entschloss sich mit Chefredakteur Hans Dichand dazu, am selben Abend die Extraausgabe &amp;#039;&amp;#039;Österreich wird frei!&amp;#039;&amp;#039; herauszubringen. Da die Mittagszeitung damals nicht über [[Kolporteur]]e verfügte, die am Abend bereitgestanden wären, verkauften die Journalisten die Zeitung in Wien selbst, Dichand und Portisch auf der [[Kärntner Straße]]. Sie mussten die Sondernummer aber teilweise verschenken, da ein Teil der Passanten nach jahrelangen ergebnislosen Staatsvertragsverhandlungen an eine [[Zeitungsente]] glaubte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Portisch |Titel=Aufregend war es immer |Verlag=Ecowin Verlag |Ort=Wals bei Salzburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-7110-0072-9 |Seiten=117 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 machte [[Ludwig Polsterer]], der Eigentümer des &amp;#039;&amp;#039;Kuriers&amp;#039;&amp;#039;, Portisch zum Chefredakteur als Nachfolger Dichands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard010421&amp;quot; /&amp;gt; Während seiner Zeit beim &amp;#039;&amp;#039;Kurier&amp;#039;&amp;#039; war Portisch auch beim [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Fernsehen]] tätig. Nach dem [[Rundfunkvolksbegehren]] 1964, das er beim &amp;#039;&amp;#039;Kurier&amp;#039;&amp;#039; mit Rückendeckung Polsterers gemeinsam mit anderen Zeitungsherausgebern initiierte, holte ihn der neue [[ORF]]-Generalintendant [[Gerd Bacher]] 1967 zum Österreichischen Rundfunk, wo er als Chefkommentator fungierte. Lange Jahre war er später [[Auslandskorrespondent]] des ORF in [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Tätigkeiten verfasste Portisch Bücher ([[#Publikationen|siehe unten]]), die zum Teil Bestseller wurden, zunächst Berichte über seine weltweiten Reisen wie &amp;#039;&amp;#039;So sah ich China&amp;#039;&amp;#039; (1965) und &amp;#039;&amp;#039;So sah ich Sibirien&amp;#039;&amp;#039; (1967), dann Publikationen über politische Themen wie &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Konfrontation&amp;#039;&amp;#039; (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 erschien seine [[Autobiografie]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Aufregend war es immer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Portisch: &amp;#039;&amp;#039;Aufregend war es immer.&amp;#039;&amp;#039; Ecowin, Salzburg 2015, ISBN 978-3-7110-0072-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf aufbauend produzierte [[ORF III]] eine dreiteilige Dokumentation über sein Leben mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hugo Portisch – Aufregend war es immer&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Portisch – Aufregend war es immer&amp;#039;&amp;#039; (ORF III) bei YouTube: [https://www.youtube.com/watch?v=RX2We9UEyY8 Teil 1], [https://www.youtube.com/watch?v=LGQpfswfoJ0 Teil 2], [https://www.youtube.com/watch?v=c5MFHImiZH8 Teil 3] (jeweils ca. 50 Min.).&amp;lt;/ref&amp;gt; die im Februar 2017 an drei Tagen gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/portisch104.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Legende wird 90: ORF-Abend zu Ehren von Hugo Portisch&amp;#039;&amp;#039;] der.orf.at, 15. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Trilogie]] war der Höhepunkt eines ORF-Programmschwerpunkts zu Portischs 90. Geburtstag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tvv1.orf.at/highlights/programmschwerpunkt/hugo_portisch106.html &amp;#039;&amp;#039;ORF-Programmschwerpunkt zum 90er von Hugo Portisch&amp;#039;&amp;#039;] tvv1.orf.at, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TV-Dokumentationen ===&lt;br /&gt;
Außer mit seinen Büchern wurde Portisch durch seine Fernsehsendungen und -serien bekannt. Zu vielen seiner Dokumentarfilme erschienen begleitende Bücher, zum Beispiel folgte auf die TV-Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Friede durch Angst&amp;#039;&amp;#039; (1969) über das atomare [[Wettrüsten]] („[[Gleichgewicht des Schreckens]]“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Gxawq3sI68g &amp;#039;&amp;#039;Friede durch Angst&amp;#039;&amp;#039;] (1969) auf YouTube (55:01 Min.).&amp;lt;/ref&amp;gt; im nächsten Jahr ein Buch mit demselben Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Dokumentarfilmreihen &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich I]]&amp;#039;&amp;#039; (1989) und &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich II]]&amp;#039;&amp;#039; (1981–1995), zu denen ebenfalls entsprechende Bücher erschienen, hat Portisch die Geschichte der [[Erste Republik (Österreich)|Ersten]] und [[Zweite Republik (Österreich)|Zweiten Republik]] allgemeinverständlich und anschaulich dargestellt und damit das kollektive Geschichtsbewusstsein Österreichs mitgeprägt. 2014/2015 wurden einige dieser Sendungen neu herausgebracht und von Portisch aktuell kommentiert. Die DVD zu &amp;#039;&amp;#039;Österreich I&amp;#039;&amp;#039; erreichte [[Goldene Schallplatte|Platin-]] und die DVD zu &amp;#039;&amp;#039;Österreich II&amp;#039;&amp;#039; Gold-Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Jubiläumsjahres 2005 produzierte er die Dokumentarserie &amp;#039;&amp;#039;Die Zweite Republik – eine unglaubliche Geschichte&amp;#039;&amp;#039; für den ORF, in der Dokumente gezeigt und erklärt werden, die bei seinen vorherigen Dokumentationen noch unter Verschluss anderer Staaten, vor allem Russlands, waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2021 wollte ORF III eine zweiteilige Dokumentation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hugo Portisch – Russland und wir&amp;#039;&amp;#039;, basierend auf dem im September 2020 erschienenen gleichnamigen Buch, ausstrahlen. In zwei Teilen à 50 Minuten sollte die Dokumentation eine aktuelle Bestandsaufnahme des heutigen Russlands unter besonderer Berücksichtigung seiner Historie bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://news.meine-buchhandlung.wien/2020/09/17/hugo-portisch-russland-und-wir-neues-buch-und-plaene-fuer-orf-iii-doku-zweiteiler-praesentiert/ |titel=„Hugo Portisch – Russland und wir“: Neues Buch und Pläne für ORF-III-Doku-Zweiteiler präsentiert |werk=Meine Buchhandlung Wien |datum=2020-09-17 |abruf=2020-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
1969 wurde Portisch in die Wiener Freimaurerloge „Sapientia“ aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Hugo_Portisch |titel=Hugo Portisch – Freimaurer-Wiki |abruf=2021-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal trat Portisch auch als Filmschauspieler auf: 1980 schien er im österreichischen Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Maria Theresia&amp;#039;&amp;#039; in der Besetzungsliste als Erster Berichterstatter auf. Zweiter und Dritter Berichterstatter waren ebenfalls bekannte Persönlichkeiten: [[Walter Koschatzky]], Direktor der Grafischen Sammlung [[Albertina (Wien)|Albertina]], und Chemotherapiespezialist [[Karl Hermann Spitzy]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt0791126/fullcredits#cast |titel=Maria Theresia – Full Cast &amp;amp; Crew |werk=[[Internet Movie Database]] |abruf=2021-04-01 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters war Hugo Portisch auch ein anerkannter Spezialist für [[Pilze]]. Mit seiner Frau veröffentlichte er 1982 ein Buch über das Pilzesuchen. In dem ORF-Film &amp;#039;&amp;#039;Das geheimnisvolle Leben der Pilze&amp;#039;&amp;#039; (2004) aus der Dokumentations-Reihe [[Universum (Fernsehserie)|Universum]] trat er als Pilzesammler auf, der die Zuseher in die Welt der Pilze einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fernsehserien.de/filme/das-geheimnisvolle-leben-der-pilze &amp;#039;&amp;#039;Das geheimnisvolle Leben der Pilze&amp;#039;&amp;#039;] bei fernsehserien.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=_YhQ2j7fL90 &amp;#039;&amp;#039;Das geheimnisvolle Leben der Pilze&amp;#039;&amp;#039;] Video bei YouTube (43:28 Min.), zur Portischs Moderation siehe z.&amp;amp;nbsp;B. 0:40 bis 1:32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 schlug man Portisch als Nachfolger des scheidenden Bundespräsidenten [[Kurt Waldheim]] vor, der auf Grund des [[Waldheim-Affäre|Verschweigens seiner Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg]] und deren Bekanntwerdens nicht noch einmal kandidieren wollte. Wegen des angeschlagenen Images Österreichs im Ausland wollte man einen bekannten und kompetenten Mann in dieses Amt wählen. Die konkurrierenden Parteien [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] und [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] wären sogar bereit gewesen, Hugo Portisch gemeinsam bei der Kandidatur zu unterstützen. Portisch zeigte sich ob des Vertrauensbeweises geehrt, lehnte jedoch mit Verweis auf die protokollarischen Einengungen, die mit dem Amt verbunden sind, dankend ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard010421&amp;quot; /&amp;gt; Er schrieb in diesem Zusammenhang seine Gedanken für Bundeskanzler [[Franz Vranitzky]] nieder, die dieser in seine Rede vor dem Nationalrat am 8. Juli 1991 einbaute. In dieser Rede rückte Vranitzky von der [[Opferthese]] ab und bekannte offiziell die Mitschuld der Österreicherinnen und Österreicher an den nationalsozialistischen Taten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=n3ZidIPpST4 |titel=Franz Vranitzky zu Hugo Portisch |titelerg=ab Minute 1:00 |werk=Youtube |hrsg=OE24.TV |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Portisch war mit [[Gertraude Portisch]] verheiratet, einer Autorin von Kinderbüchern, die sie unter ihrem Geburtsnamen Traudi Reich veröffentlichte. Das Ehepaar lebte in Wien und der [[Toskana]]; sie schrieben gemeinsam ein Buch über ihre Erlebnisse in der Toskana.&amp;lt;ref&amp;gt;Traudi und Hugo Portisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Olive &amp;amp; wir&amp;#039;&amp;#039;. Ecowin, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902404-72-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gemeinsame Sohn Edgar lebte und arbeitete in [[Madagaskar]], wo er 2012 an den Folgen einer Tropenkrankheit starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maria Gurmann |url=https://kurier.at/stars/gertraude-portisch-die-enkelkinder-sind-ein-grosser-trost/32.255.220 |titel=Die Enkelkinder sind ein großer Trost |werk=[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]] |datum=2013-10-26 |zugriff=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gertraude Portisch starb am 23. Jänner 2018, im 98. Lebensjahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Helmut Brandstätter]] |url=https://kurier.at/kultur/autorin-gertraude-portisch-gestorben/308.086.699 |titel=Autorin Gertraude Portisch gestorben |werk=Kurier |datum=2018-01-24 |zugriff=2018-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Portischs älterer Bruder Emil Portisch jun. (* 1921) arbeitete ebenfalls als Journalist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.p/p671779.htm|titel=Portisch, Emil|werk=[[aeiou.at]]/|abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Portisch starb nach kurzer Krankheit am 1. April 2021 mit 94 Jahren im Privatkrankenhaus [[Rudolfinerhaus]] in Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heute&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf.at Portisch tot&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/stories/3097422/ |titel=Journalistenlegende Hugo Portisch ist tot |werk=[[orf.at]] |datum=2021-04-02 |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zackzack.at/2021/04/02/journalisten-legende-hugo-portisch-ist-tot/ |werk=zackzack.at |titel=Journalisten-Legende Hugo Portisch ist tot |datum=2021-04-02 |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ORF-Fernsehen änderte aus diesem Anlass sein Abendprogramm und brachte Sendungen über und mit Portisch. [[ORF 2]] zeigte auch an den folgenden zwei Tagen Sendungen zu Ehren von Portisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf.at Portisch tot&amp;quot;/&amp;gt; Portisch wurde in einem Ehrengrab auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet (Gruppe 33G, Nummer 14).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/portischsonstige_34.html |titel=Das Grab von Hugo Portisch |werk=knerger.de |abruf=2021-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Hugo Portisch |Friedhof=Wiener Zentralfriedhof |Jahr=2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Ehrenzeichenüberreichung an Hugo Portisch (49238405502).jpg|mini|hochkant=0.80|Überreichung des Ehrenzeichens an Hugo Portisch durch Außenminister [[Alexander Schallenberg]] (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Hugo Portisch.jpg|mini|hochkant=0.80|Grabstätte von Hugo Portisch]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Goldene Kamera]] (für Wochenkommentar)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hupo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hugo-portisch.at/#auszeichnungen |titel=Webpräsenz Hugo Portisch |werk=Auszeichnungen |abruf=2021-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: Goldene Kamera (für die Dokumentation Österreich II)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hupo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: [[Buchgemeinschaft Donauland|Donauland]] Sachbuchpreis&lt;br /&gt;
* 1985: [[Kardinal-Innitzer-Preis]] (Würdigungspreis für wissenschaftlich fundierte Publizistik)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Preis der Stadt Wien für Publizistik]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Jakob-Prandtauer-Preis für Wissenschaft und Kunst]] der Stadt St. Pölten&lt;br /&gt;
* 1990, 1992, 1993: dreimal [[Romy (Auszeichnung)|Romy]]-Auszeichnung als beliebtester Kommentator&lt;br /&gt;
* 1996: [[Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln]]&lt;br /&gt;
* 2002: Platin-[[Romy (Auszeichnung)|Romy]] für das Lebenswerk&lt;br /&gt;
* 2005: [[Journalist des Jahres (Österreich)|Journalist des Jahres]] für sein Lebenswerk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiev1.orf.at/stories/77559/ |titel=Florian Klenk ist Journalist des Jahres |werk=[[Österreichischer Rundfunk|ORF.at]] |datum=2005-12-19 |abruf=2022-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Concordia-Preis|Concordia-Ehrenpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://concordia.at/concordia-preis/die-preistraegerinnen-des-concordia-preises-2010/ |titel=Concordia Preis 2010 |werk=[[Presseclub Concordia]] |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Julius-Raab-Medaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120126_OTS0228/christoph-leitl-verleiht-julius-raab-ehrenmedaille-an-hugo-portisch-gustav-peichl-und-helmut-kraetzl |titel=Christoph Leitl verleiht Julius Raab-Ehrenmedaille an Hugo Portisch, Gustav Peichl und Helmut Krätzl |werk=[[APA-OTS]] |datum=2012-01-26 |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: erneute Auszeichnung als Journalist des Jahres für sein Lebenswerk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000009435689/Christian-Wehrschuetz-istJournalist-des-Jahres |titel=ORF-Korrespondent Wehrschütz ist Journalist des Jahres |werk=[[Der Standard|derstandard.at]] |datum=2014-12-16 |abruf=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: [[Viktor-Frankl-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.viktorfrankl.org/vf_preisD.html |titel=Viktor-Frankl-Preis |titelerg=Preisträger |werk=Viktor-Frankl-Institut |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: [[Ehrenbürger]] von St. Pölten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.st-poelten.at/stp-konkret-at-archiv/11886-dr-hugo-portisch-ist-ehrenbuerger-1467 |titel=Dr. Hugo Portisch ist Ehrenbürger |werk=st-poelten.at |datum=2016-04-02 |abruf=2021-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1. April 2016)&lt;br /&gt;
* 2018: [[Liste der Ehrenbürger von Wien|Ehrenbürger der Stadt Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Margaretha Kopeinig]] |url=https://kurier.at/politik/inland/hugo-portisch-wird-ehrenbuerger-von-wien/400019656 |titel=Hugo Portisch wird Ehrenbürger von Wien |werk=[[Kurier (Tageszeitung)|kurier.at]] |datum=2018-04-12 |abruf=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (12. April 2018)&lt;br /&gt;
* 2019: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3026745&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3026745/ |titel=Goldenes Ehrenzeichen für Hugo Portisch |werk=[[Österreichischer Rundfunk|ORF.at]] |datum=2019-12-18 |abruf=2019-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde beim [[ORF-Zentrum]] ein Teil der Würzburggasse in &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Portisch-Gasse&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, das ORF-Zentrum besitzt seitdem die Adresse &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Portisch-Gasse 1&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3159849&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3159849/ |titel=Straße nach Hugo Portisch benannt |datum=2022-06-08|abruf=2022-06-08|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3177517&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3177517/ |titel=ORF sendet nun aus der Hugo-Portisch-Gasse |datum=2022-10-11|abruf=2022-10-12|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom ORF, der Tageszeitung Kurier und der Österreichischen Medienakademie wurde der mit 60.000 Euro dotierte &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Portisch-Preis&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen, erster Preisträger wurde 2023 [[Peter Fritz (Journalist)|Peter Fritz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/kultur/medien/orf-journalist-peter-fritz-ist-erster-hugo-portisch-preistraeger/402346905 |titel=ORF-Journalist Peter Fritz ist erster Hugo-Portisch-Preisträger |datum=2023-03-01|abruf=2023-03-01|autor=Philipp Wilhelmer|werk=[[Kurier.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 erhielt [[Antonia Rados]] den Preis zuerkannt und 2025 [[Thomas Seifert (Journalist)|Thomas Seifert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/panorama/medien/hugo-portisch-preis-thomas-seifert-174945451 | titel=Hugo-Portisch-Preis 2025 geht an Thomas Seifert|datum=2025-03-10|abruf=2025-03-10|autor=|werk=[[Salzburger Nachrichten]]/APA}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3352570/ |titel=Antonia Rados erhält Hugo-Portisch-Preis 2024|datum=2024-03-25|abruf=2024-03-25 |autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachrufe ===&lt;br /&gt;
Der ORF würdigte Portisch in [[Nachruf]]en als „Journalistenlegende“&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf.at Portisch tot&amp;quot;/&amp;gt; und „Geschichtslehrer der Nation“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/nachruf-hugo-portisch100.html &amp;#039;&amp;#039;ORF trauert um Hugo Portisch&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 19. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sei „der Vermittler österreichischer Zeitgeschichte schlechtin“ gewesen und für Millionen Österreicher „über Jahrzehnte der beste Vermittler von internationalen und historischen Zusammenhängen“. ORF-Generaldirektor [[Alexander Wrabetz]] sagte, mit seinen großen Dokumentationsreihen &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; habe Portisch „Maßstäbe für die Aufarbeitung der österreichischen Zeitgeschichte“ gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf.at Portisch tot&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch besonders kritische Medien äußerten sich anerkennend. [[Christa Zöchling]] vermerkte im &amp;#039;&amp;#039;[[profil (Zeitschrift)|Profil]]&amp;#039;&amp;#039;: „Dass einer wie Portisch nicht mehr ist, tut weh.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=christa.zoechling |url=https://profil.at/oesterreich/hugo-portisch-der-leidenschaftliche-welterklaerer/401338911 |titel=Hugo Portisch: Der leidenschaftliche Welterklärer |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oliver Rathkolb]] schrieb im &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]&amp;#039;&amp;#039;: „Längst ist die Kritik der Linken an Portischs Analysen zur US-Außenpolitik im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] verebbt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.falter.at/zeitung/20210406/portisch-unser |titel=Portisch unser |werk=falter.at |hrsg=[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]] |abruf=2021-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; John Evers merkte an, dass Portisch sehr lange im Kalten Krieg verhaftet geblieben war, aber in einem seiner letzten Interviews ein überraschend positives Bild von der Rolle der Roten Armee am Tag der Befreiung Wiens gezeichnet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;John Evers: [https://tagebuch.at/debatte/generation-oesterreich-ii/ &amp;#039;&amp;#039;Generation Österreich II&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch&amp;#039;&amp;#039; 5/2021, 1. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das entsprechende Interview war 2020 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Furche (Wochenzeitung)|Furche]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Furche |url=https://www.furche.at/feuilleton/zeitgeschichte/hugo-portisch-zum-8-mai-es-war-ein-freiheitsrausch-2823135 |titel=Hugo Portisch zum 8. Mai: „Es war ein Freiheitsrausch“ |abruf=2021-04-27 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Portisch, Rund um die Burg (1).jpg|mini|Hugo Portisch liest aus &amp;#039;&amp;#039;Die Olive &amp;amp; wir&amp;#039;&amp;#039; (2009)]]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=So sah ich die Sowjetunion, Afrika, Südamerika |Verlag=Südwest-Verlag |Ort=München |Datum=1964 |DNB=453823459}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=So sah ich China |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1965 |DNB=453823440}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=So sah ich Sibirien |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1967 |DNB=457835133}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Friede durch Angst |TitelErg=Augenzeuge in den Arsenalen des Atomkrieges |Verlag=Molden Verlag |Ort=Wien |Datum=1970 |DNB=457835087}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=L’Arsenal atomique américain |TitelErg=Dans le secret des arsenaux de la guerre atomique |Verlag=Librairie Arthème Fayard |Ort=Paris |Datum=1971 |Sprache=fr |DNB=57811495X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die deutsche Konfrontation |TitelErg=Gegenwart und Zukunft der beiden deutschen Staaten |Verlag=Molden Verlag |Ort=Wien |Datum=1974 |ISBNdefekt=3-217-0053-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=25 Jahre Staatsvertrag |TitelErg=Protokolle des wissenschaftlichen Symposions, 16. und 17. Mai 1980 |Verlag=Österreichischer Bundesverlag |Ort=Wien |Datum=1980 |ISBN=3-215-04519-2 |Kommentar=als Herausgeber}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Kap der letzten Hoffnung |TitelErg=Das Ringen um den Süden Afrikas |Verlag=Molden Verlag |Ort=Wien |Datum=1981 |ISBN=3-217-01237-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Augenzeugen des Weltgeschehens |TitelErg=Zusammenhänge, Hintergründe und Perspektiven 81 |Verlag=Orac Verlag |Ort=Wien |Datum=1981 |ISBN=3-853-68880-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Pilzesuchen – ein Vergnügen |TitelErg=Die besten Speisepilze und ihre Doppelgänger |Verlag=Orac Verlag |Ort=Wien |Datum=1982 |ISBN=3-853-68907-8 |Kommentar=mit seiner Frau [[Gertraude Portisch|Traudi Portisch]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Österreich II. |TitelErg=Die Wiedergeburt unseres Staates |Band=1 |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1985 |ISBN=3-218-00422-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Österreich II. |TitelErg=Der lange Weg zur Freiheit |Band=2 |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1986 |ISBNdefekt=3-21800442X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das audiovisuelle Gedächtnis der Nation |Sammelwerk=Schriftenreihe des Österreichischen Filmarchivs |Nummer=20 |Ort=Wien |Datum=1988}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Österreich I. |TitelErg=Die unterschätzte Republik |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1989 |ISBN=3-218-00485-3}} (AT: {{Schallplatte|P (Videoalbum)}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausz.&amp;quot;&amp;gt;Auszeichnungen für Musikverkäufe: [https://ifpi.at/auszeichnungen/?fwp_interpret=Hugo%20Portisch AT]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Hört die Signale |TitelErg=Aufstieg und Fall des Sowjetkommunismus |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1991 |ISBN=3-218-00535-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Österreich II. |TitelErg=Jahre des Aufbruchs, Jahre des Umbruchs |Band=3 |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort=Wien |Datum=1996 |ISBN=3-218-00611-2}} (AT: {{Schallplatte|G (Videoalbum)}})&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Olive &amp;amp; wir |Verlag=Ecowin |Ort=Salzburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-902-40472-5 |Kommentar=mit seiner Frau Traudi Portisch}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Was jetzt |Verlag=Ecowin |Ort=Salzburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-711-00019-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Aufregend war es immer |Verlag=Ecowin |Ort=Salzburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-711-00072-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Leben mit Trump |TitelErg=Ein Weckruf |Verlag=Ecowin |Ort=Salzburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-7110-0127-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Russland und wir |TitelErg=Eine Beziehung mit Geschichte und Zukunft |Verlag=Ecowin |Ort=Salzburg |Datum=2020 |ISBN=978-3-7110-0274-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hugo-portisch.at/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124282148}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Portisch,_Hugo}}&lt;br /&gt;
* {{Mediathek-AT|ID=czoxMzoiSHVnbyBQb3J0aXNjaCI7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124282148|LCCN=n50023231|VIAF=85099887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Portisch, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakob-Prandtauer-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Renner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Concordia-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal-Innitzer-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Axel-Corti-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ORF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kurier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bratislava)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Portisch, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratislava]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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