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	<title>Hugo Merton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:13:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Merton&amp;diff=2379901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2026-04-09T19:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Philip Ralph Merton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1879]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[23. März]] [[1940]] in [[Edinburgh]]) war ein deutscher [[Zoologe]] und Forschungsreisender jüdischer Abstammung. Er ist der Neffe des Frankfurter Unternehmers [[Wilhelm Merton]] (1848–1916).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/4957 |titel=Merton, Ralph |werk=Hessische Biografie, lagis.hessen.de |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für Hugo Merton.jpg|mini|Gedenktafel für Hugo Merton an seinem Wohnhaus in [[Heidelberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Albert Moses Merton (1841–1880) war zunächst Prokurist und ab 1873 Teilhaber der Frankfurter Firma [[Philipp Abraham Cohen]], aus der später die Metallgesellschaft hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/periodical/pageview/8691987?query=%22Albert%20Merton%22 |titel=Adress- und Geschäfts-Handbuch von Frankfurt am Main, Dritter Theil, 1868, S. 16 |werk=Digitale Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main |datum= |abruf=19.02.2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaftsvertrag für die Fa. Philipp Abraham Cohen zwischen Ralph Merton, Philipp Ellinger, Albert Merton und Zachary Merton, 3.11.1873 in: Hessisches Wirtschaftsarchiv, Signatur HWA, 119, 488, Urkunden der Handlung Philipp Abraham Cohen (1860–1883).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Rosette Sabine Stern (1846–1907) war die Tochter von Siegmund Jacob Stern (1809–1872), der das Frankfurter Bankhaus [[Jacob S.H. Stern]] von 1854 bis zu seinem Tod 1872 leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/showArchivalDescriptionDetails?archivalDescriptionId=5707010 |titel=Standesamt I (mit Bornheim): Geburtsregister (Einträge 3601-4200) 04.11.1879-27.12.1879, S. 166, Eintrag 3766, 21. November 1879, Signatur: HStAM 903 8933, Hessisches Staatsarchiv Marburg |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Merton studierte ab dem Wintersemester 1898/99 in [[Bonn]], [[Berlin]] und [[Heidelberg]] und erhielt in Heidelberg am 21. Juli 1905 in Heidelberg den [[Doktor der Naturwissenschaften]]. Von 1905 bis 1906 forschte er an der [[Zoologische Station Neapel|Zoologischen Station Neapel]], um 1906 als Assistent an das Zoologische Institut in Heidelberg zurückzukehren. Im Auftrag der [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft]] unternahm er in den Jahren 1907 und 1908 eine Forschungsreise zu den [[Molukken]], wo er neben zoologischen auch kunstgeschichtlich-archäologische Beobachtungen machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Sue O’Connor]], Matthew Spriggs, Peter Marius Veth |Titel=The archaeology of the Aru Islands, Eastern Indonesia |Verlag=ANU E Press |Datum=2005 |ISBN=978-1-74076-113-0 |Seiten=97–98}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 wurde er stellvertretender Direktor des [[Senckenberg Naturmuseum]] in Frankfurt und heiratete am 20. November Gertrud Pauline Anna Oswalt, mit der er später zwei Söhne hatte. Am 29. Oktober 1913 [[Habilitation|habilitierte]] er in Heidelberg. Von 1914 bis 1918 leistete er seinen Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Vom Badischen Kultusminister wurde er 1920 zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt. Während er erst aufgrund seiner Kriegsteilnahme vor Repressalien verschont wurde, wurde ihm am 31. Dezember 1935 die Lehrbefugnis an der Universität Heidelberg auf der Basis des [[Reichsbürgergesetz]]es aufgrund seiner jüdischen Abstammung entzogen. 1937 wurde er von F. A. E. Crew zu einer Gastdozentur am Institute of Animal Genetics nach Edinburgh eingeladen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James Ritchie |Titel=Prof. Hugo Merton: Obituary (Nachruf) |Sammelwerk=Nature |Band=145 |Datum=1940 |Seiten=924–925 |Sprache=en |Online= [https://www.nature.com/articles/145924a0 Volltext]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, von wo er allerdings wenig später nach Heidelberg zurückkehrte, da dort seine Konten wegen des Verdachts auf „[[Reichsfluchtsteuer|Reichsflüchtigkeit]]“ beschlagnahmt worden waren. 1938 wurde er verhaftet und in das [[Konzentrationslager Dachau]] deportiert, wo er schwer erkrankte. 1939 gelang ihm und seiner Frau die Ausreise nach Schottland, wo er Mitarbeiter am Institute of Genetics in Edinburgh wurde. Dort starb er am 23. März 1940 wahrscheinlich aufgrund der Spätfolgen der im KZ erlittenen Erkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Witwe ersuchte 1950 am [[Landesamt für Wiedergutmachung]] in [[Karlsruhe]] um Entschädigung, wo ihr eine Einmalzahlung über 177,92 DM in Aussicht gestellt wurde. Diese Entscheidung wurde 1956 auf Druck der naturwissenschaftlichen Fakultät und Einspruch des Rektorats der Universität Heidelberg revidiert, so dass Frau Merton in der Folge die gesetzliche Hinterbliebenenversorgung gezahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Hugo Merton war Mitglied des Vereins für Geographie und Statistik in Frankfurt am Main. Er bekam das [[Ritterkreuz]] mit Schwert vom [[Orden vom Zähringer Löwen]] und die Eiserne Plakette der [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft]] verliehen. Am Gebäude [[Philosophenweg (Heidelberg)|Philosophenweg]] 16 in Heidelberg, das 1912 für die Familie Merton gebaut wurde und das heute zum Institut für Theoretische Physik gehört, ist für Hugo Merton eine Gedenkplakette angebracht. Das [[Gepunktetes Blauauge|Gepunktete Blauauge]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudomugil gertrudae&amp;#039;&amp;#039;) wurde von [[Max Wilhelm Carl Weber]] zu Ehren seiner Frau benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dagmar Drüll-Zimmermann|Dagmar Drüll]] |Titel=Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803-1932 |Verlag=Springer |Ort=Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo |Datum=1986 |ISBN=3-540-15856-1 |Seiten=177}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Wolfgang U. Eckart, Volker Sellin, Eike Wolgast |Titel=Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus |Verlag=Springer |Ort=Heidelberg |Datum=2006 |ISBN=978-3-540-21442-7 |Seiten=1044, 1195-1196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116907436}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116907436|titel=Merton, Hugo Philipp Ralph|datum=2024-08-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116907436|VIAF=59847994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merton, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merton, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merton, Hugo Philip Ralph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Forschungsreisender jüdischer Abstammung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Edinburgh]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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