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	<title>Hugo Meier-Thur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T07:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Meier-Thur&amp;diff=2414841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hhbrmbk: Ohlsdorf-Foto</title>
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		<updated>2026-03-29T10:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ohlsdorf-Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Meier-Thur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Hugo Meier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[26. Oktober]] [[1881]] in [[Elberfeld]]; † [[5. Dezember]] [[1943]] im [[KZ Fuhlsbüttel]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns285&amp;quot;&amp;gt;Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S. 285&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Expressionismus|expressionistischer]] [[Graphiker]] und [[Malerei|Maler]]. In der Zeit von 1910 bis 1943 lehrte er an der Kunstgewerbeschule Hamburg, die in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] in [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Hansische Hochschule für Bildende Künste]] umbenannt wurde. Nach [[Denunziation]]en wegen seiner Äußerungen gegen das [[Nationalsozialismus|NS-Regime]] wurde er 1943 nach einer niedergeschlagenen Anklage beim [[Volksgerichtshof]] in „[[Schutzhaft]]“  genommen und nach schwerer Folter von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meier-Thur war ein Sohn des aus Bamberg stammenden [[Schneider]]meisters August Meier und seiner Ehefrau, der Schneiderin Anna Barbara, geborene Eder. Er wuchs zusammen mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Im Anschluss an die Volksschule machte er bis 1899 eine Lehre als [[Feinmechanik]]er und [[Elektriker]]. Nach Stationen in [[Wetzlar]] und [[Nürnberg]] ließ er sich in [[Hamburg]] nieder, wo er seit 1906 mit Lina Charlotte, geb. Wagner verheiratet war und zwei Söhne und eine Tochter hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns285&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-hfbk.jpg|miniatur|Hauptgebäude der Hochschule für bildende Künste]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1910 studierte er an der Kunstgewerbeschule am [[Lerchenfeld (Hamburg)|Lerchenfeld]] in Hamburg bei [[Carl Otto Czeschka]]. Nach Studienabschluss wurde er als Lehrkraft verpflichtet und unterrichtete [[Graphik]] und [[Typographie]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hfbk-hamburg.de/index.php?id=420&amp;amp;tx_ttnews%5BpS%5D=1243258239&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1085&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&amp;amp;cHash=48b0bd8613 HFBK Pressemitteilung, Stolpersteine am Lerchenfeld gegen das Vergessen]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Schwerpunkten Schriftzeichnen, Perspektive, Zeichnen, Naturstudien und später auch [[Aquarell]]ieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns285&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1915 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde im August 1918 im Rang eines [[Gefreiter|Gefreiten]] von einem Artilleriegeschoss an beiden Füßen verwundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns285&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend hatte er Mühe, erneut an der Kunstgewerbeschule angestellt zu werden, konnte sich aber letztendlich trotz der Vorbehalte seiner ehemaligen Lehrer durchsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;Carmen Smiatacz: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hugo Meier-Thur *1881&amp;#039;&amp;#039;, Kurzbiographie bei &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stolpersteine-hamburg.de/index.php?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=2670 Stolpersteine Hamburg.de]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der [[Landeszentrale für politische Bildung Hamburg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 3. Januar 1919 war er wieder an der Kunstgewerbeschule als Lehrkraft tätig, ab 1927 im Rang eines Professors. Er trat dem [[Bund der Deutschen Gebrauchsgraphiker]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns285&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben im &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch Kolafu&amp;#039;&amp;#039;, beim &amp;#039;&amp;#039;Projekt Stolpersteine&amp;#039;&amp;#039; und in einer Presseerklärung der Hochschule für bildende Künste Hamburg aus dem Jahr 2009 trug Meier-Thur einen [[Doktortitel]],&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der Hochschule für Bildende Künste Hamburg vom 17. April 2009 online [http://www.hfbk-hamburg.de/index.php?id=420&amp;amp;tx_ttnews%5BpS%5D=1243258239&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1085&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&amp;amp;cHash=48b0bd8613]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch&amp;quot;&amp;gt;Herbert Dierks: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch Kola-Fu. Für die Opfer aus dem Konzentrationslager, Gestapogefängnis und KZ-Außenlager Fuhlsbüttel&amp;#039;&amp;#039;. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt; wobei unklar bleibt, wann er [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Anfeindungen und Beschwerden wegen seiner Lehrmethoden durch seine Kollegen Czeschka und [[Paul Helms]] (1884–1961) beim damaligen Direktor [[Richard Meyer (Künstler)|Richard Meyer]] und Anfeindungen seitens des Bundes deutscher Gebrauchsgraphiker, die er erst nach einer erfolgreichen Ausstellung Anfang der 1930er Jahre ausräumen konnte, verblieb er im Amt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten wurden aufgrund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] missliebige Lehrer der Kunstgewerbeschule entlassen, darunter der jüdische Professor [[Friedrich Adler (Künstler)|Friedrich Adler]]  und [[Karl Schneider (Architekt, 1892)|Karl Schneider]]. Paul Helms, ein Verfechter naturalistischer Malerei,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eart.de/eigen/displayArtist.cfm?ArtistID=8315 Kurzbiographie von Helms]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Rektor der Hochschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Meier-Thurs Aktivitäten in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und seinen Tod liegen widersprüchliche Angaben vor. Meier-Thur verblieb im Amt und hatte anfangs eher unter Schikanen seiner Kollegen zu leiden. Der Konflikt betraf nach Maike Bruhns vor allem seine Unterrichtsmethoden und künstlerische Aspekte, da Meier-Thur als Vertreter der Moderne der vom NS-Regime geförderten „völkischen Kunst“ ablehnend gegenüberstand. Die Zahl seiner Schüler war rückläufig, da Helms und Czeschka nur die weniger begabten Schüler in die Unterrichtsklassen von Meier-Thur schickten und die begabtesten Schüler für sich reklamierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot;&amp;gt;Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S. 286&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1935 zeichnete sich ein Konflikt mit dem NS-Regime ab, als 15 Exemplare seiner 1922 entstandenen expressionistischen Illustrationen zu &amp;#039;&amp;#039;Welt-Wehe. Ein Schwarzweißspiel in Marmorätzungen zu einem Gedicht von August Stramm&amp;#039;&amp;#039;  als „[[Entartete Kunst|entartet]]“ aus der Erfurter Sammlung des [[Angermuseum]]s entfernt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=RedirectService&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=2&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=F 1937 Beschlagnahmeinventar Entartete Kunst der Freien Universität Berlin], Auflistung von 15 Exemplaren&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 schließlich wurden weitere acht Exemplare von „Welt-Wehe“ aus der Hamburger Kunsthochschule beschlagnahmt und später vernichtet. Seine Graphikschränke wurden mehrfach in seiner Abwesenheit durchsucht, wobei Meier-Thur dahinter Aktivitäten der Gestapo vermutete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuchs Kola-Fu&amp;#039;&amp;#039; erhielt er ein Ausstellungs- und Publikationsverbot,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt; verblieb aber als Professor an der &amp;#039;&amp;#039;Hansischen Hochschule&amp;#039;&amp;#039; für Bildende Künste.&lt;br /&gt;
Meier-Thur, der bereits in der [[Weimarer Republik]] ein Gegner des [[Nationalsozialismus]] war, aber keiner Partei angehört hatte, wurde trotzdem 1938 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], um seine Position als Professor nicht zu gefährden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns287&amp;quot;&amp;gt;Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise. Band 2&amp;#039;&amp;#039;, S. 287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fand er in Walter Funder einen Freund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt; Dieser lehnte wie Meier-Thur das NS-Regime ab und hatte bereits in den 1920er Jahren in seiner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Zeitungshändler&amp;#039;&amp;#039; klare Positionen gegen den Nationalsozialismus bezogen. Beide versuchten, sich von den vorwiegend nationalsozialistischen Lehrkräften abzugrenzen und schrieben gemeinsame Aufsätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt; 1941 verfasste Funder anlässlich von Meier-Thurs 60. Geburtstag eine Festschrift, &amp;#039;&amp;#039;Hugo Meier-Thur zu seinem 60. Geburtstag am 26. Oktober 1941 / Herausgegeben von seinen Freunden&amp;#039;&amp;#039;, die er sowohl als Manuskript drucken ließ&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [http://d-nb.info/575055278 den Nachweis] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch im Selbstverlag publizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [http://d-nb.info/57505526X den Nachweis] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben NS-Gegnern gratulierten auch NS-Kulturfunktionäre wie [[Adolf Ziegler (Maler)|Adolf Ziegler]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt; der 1937 maßgeblich an der Entfernung sogenannter entarteter Kunst in den Hamburger Museen beteiligt gewesen war. Im Februar 1943 dankte Meier-Thur seinem Freund mit einer Schrift zu Funders 50. Geburtstag, die er im Selbstverlag publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Meier-Thurs Sohn Hans Hugo am 25. Juni 1941 in [[Litauen]] gefallen und seine Frau Lina im Dezember 1942 von einer [[Straßenbahn]] erfasst worden war und tödlich verunglückte, wurde er zur Gestapo zitiert, wo man ihm bedeutete, dass er mit seiner sofortigen Verhaftung rechnen müsse, falls er sich weiterhin gegen die nationalsozialistische Kunstauffassung äußere. Den Tod seiner Frau solle er als „fühlbaren Ordnungsruf verstehen“. Aus diesen Drohungen schloss er, dass ihr Tod kein Unfall war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bombardierung der Kunsthochschule Ende Juli 1943 ([[Operation Gomorrha]]) wurde er verschüttet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt; überlebte aber mit leichten Verletzungen und einem bleibenden Gehörschaden. In derselben Woche wurde seine Wohnung in der Wagnerstraße ausgebombt. Fast seine gesamten Werke und die Kunstsammlung, die er im Keller untergebracht hatte, verbrannten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt; Daraufhin zog er, gemeinsam mit seiner Assistentin und Verlobten Malve Wilckens&amp;lt;ref&amp;gt;Malve Wilckens war zuvor die Verlobte von Meier-Thurs Sohn Hans gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seinem ebenfalls ausgebombten Freund Funder, in die Wohnung von Funders Lebensgefährtin, der Archivarin Gerda Rosenbrook-Wempe (1896–1992, Tochter von [[Gerhard D. Wempe]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/politik-soziales/gerda-rosenbrook-wempe/ Biografie über Gerda Rosenbrook–Wempe] bei &amp;#039;&amp;#039;garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Klein Borstel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestapo-Haft und Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Meier-Thur, Wagnerstraße 002.JPG|miniatur|Stolperstein vor Meier-Thurs letzter Wohnung in der Wagnerstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Meier-Thur Lerchenfeld 009.JPG|miniatur|Stolperstein zur Erinnerung an Meier-Thur vor der Hochschule für bildende Künste Hamburg]]&lt;br /&gt;
Am 1. August 1943 äußerten sich Funder und Meier-Thur beim Besuch eines gemeinsamen Bekannten und Nachbarn, Alexander Freiherr von Seld, negativ über das NS-Regime. Dies hörte von Selds Sohn, der gerade [[Fronturlaub]] hatte. Als sie das Haus verließen, folgte er ihnen mit einem Gewehr. Malve Wilckens war Augenzeugin, als die Männer auf der Straße verhaftet und in einem [[Vidal &amp;amp; Sohn Tempo-Werk GmbH|Tempo-Wagen]] in das Gestapo-Quartier in der Johnsallee abtransportiert wurden, zunächst unter dem Verdacht, mit dem Fallschirm abgesprungene „englische Agenten“ zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang September wurden Meier-Thur und Funder dem [[Volksgerichtshof]] überstellt, wo sie ihre Partnerinnen, die ihnen nach Berlin gefolgt waren, wiedersehen konnten. Beide Häftlinge waren misshandelt worden und wirkten ausgehungert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt; Meier-Thur fertigte während der Haft in [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Berlin-Moabit]] viele Zeichnungen an. Da er sich wegen seiner kunstphilosophischen Unterrichtsmethoden verantworten sollte, schrieb er eine Rechtfertigung „Vom Denken“, in der er sich mit philosophischen Argumenten von der NS-Ideologie distanzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns286&amp;quot; /&amp;gt; Während Funder eine Anklage erhielt, wurde Meier-Thur im Oktober 1943, ohne dass es zur Anklage kam, als „[[Schutzhaft|Schutzhäftling]]“ in das KZ Fuhlsbüttel verbracht wegen angeblichen Verstoßes gegen das „[[Heimtückegesetz]]“. Trotz eines Gutachtens des Hochschulrektors Paul Helms vom 9. November und mehreren Bürgschaften von Schülern der Kunsthochschule, die sich für ihn einsetzten, war er weiterhin der Gestapo ausgeliefert und wurde am 5. Dezember 1943 bei einem Verhör nach schwerer Folter ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns287&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Leichnam den Angehörigen zur Bestattung übergeben worden war, konnten seine Künstlerkollegin [[Emma Gertrud Eckermann]] und [[Martin Irwahn]], der die Totenmaske abnehmen wollte, Spuren schwerer Misshandlung und einen blau angelaufenen Kopf erkennen, was darauf hinwies, dass Meier-Thur nach der Folter erstickt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns287&amp;quot; /&amp;gt; Wenige Tage später erhielt Malve Wilckens die Erlaubnis, seinen Nachlass mit Briefen, Dokumenten und Zeichnungen aus seiner Haftzeit in [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Moabit]] bei der Gestapo abzuholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Meier-Thurs Gegner an der Kunsthochschule Mitschuld an seiner Verhaftung und dem Tod hatten, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Eine unbestreitbare Tatsache ist jedoch, dass fast alle in der Kunsthochschule verbliebenen Dokumente Meier-Thurs während seiner Haft in Moabit von den Lehrkräften verbrannt worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns287&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Funder, der zusammen mit Meier-Thur verhaftet worden war, wurde im März 1945 aus der Haft entlassen, war jedoch infolge der erlittenen Folterungen schwer gehbehindert und gesundheitlich ruiniert. Zusammen mit Malve Heisig setzte er sich nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] für Meier-Thurs Rehabilitierung ein. In einem Nachruf schrieb er: {{Zitat|In der Entfaltung seines Kunstgefühls war Hugo Meier-Thur von einer imponierenden Furchtlosigkeit vor den zeitlichen Konsequenzen des Völkischimus und des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Rassen-Professorismus]] der Naziperiode beseelt.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei Herbert Dierks: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch Kola-Fu. Für die Opfer aus dem Konzentrationslager, Gestapogefängnis und KZ-Außenlager Fuhlsbüttel&amp;#039;&amp;#039;. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meier-Thur GrabOhlsdorf 2019.jpg|miniatur|Hugo Meier-Thur - Grabstein von &amp;quot;Familie Meier und Schütz&amp;quot;- Friedh.Ohlsdorf AB37-385]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Meier-Thur SophieSchollStiftung FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|Seit 2019: Gedenkstein Hugo Meier-Thur / Walter Funder, Sophie-Scholl-Ehrenfeld, Friedhof Ohlsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meier-Thurs Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]. Die Grablage AB 37(385) liegt in der Nähe der Einfahrt Kornweg zwischen Kapelle 6 und Kapelle 9. Man erkennt das Grab an dem kleinen Kissenstein mit den Namen &amp;quot;Familie Meier und Schütz&amp;quot;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Meier-Thur wurden sowohl vor seiner Wohnung in der Wagnerstr. 72 (heute Wagnerstraße 60) als auch vor der Hochschule für Bildende Künste am Lerchenfeld 2 [[Stolpersteine]] verlegt. Seit 2019 liegt nahe der Bramfelder Einfahrt im Bereich BO 73 des [[Hamburger Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus|Ehrenfeldes der Geschwister-Scholl-Stiftung]] unabhängig vom Grab ein neuer Gedenkstein für Hugo Meier-Thur und seinen Freund Walter Funder (siehe Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Meier-Thurs künstlerischer Schwerpunkt waren Graphiken, die nach der Analyse von Maike Bruhns seit 1919 „expressiv, monumental“ und „urban“ gestaltet waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZitatBruhns287&amp;quot;&amp;gt;Zitat Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 287&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden „Zierbücher der Werkstatt Lerchenfeld“ aus den 1920er Jahren zeigten ihn in stilistischer Nähe zu [[Karl Schmidt-Rottluff]] als „expressiven Holzschneider […], der Schrift und Figuration vereint“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZitatBruhns287&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Illustrationen zu [[August Stramm]]s Gedicht „Welt-Wehe“, die in den Hamburger Handdrucken in 300 nummerierten Exemplaren erschienen und auch in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; publiziert wurden, waren „kunstvoll differenzierte, anspruchsvolle Marmorätzungen“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZitatBruhns287&amp;quot; /&amp;gt; die später im Nationalsozialismus als „entartet“ gebrandmarkt wurden. Noch 1930 schrieb Wilhelm Niemeyer in: &amp;#039;&amp;#039;Imprimatur I&amp;#039;&amp;#039; über die Hamburger Handdrucke und dieses Werk:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Dieser graphischen Symbolik war Stramms expressionistische Dichtung, eine Rhapsodie geballt hinjagender und Geschehnisse sprühender Zeitwörter […] so merkwürdig verwandt, daß die Vereinigung beider phantastischen Schöpfungen, das Gedicht vom Künstler kalligraphisch geätzt, ein echtes Werk expressionistischen Geistes ergeben hat.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei  [http://www.kettererkunst.de/kunst/kd/details.php?obnr=410807289&amp;amp;anummer=353 Ketterer Kunst], abgerufen am 7. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
In einer Lübecker Einzelausstellung im [[St.-Annen-Kloster Lübeck|St.-Annen-Kloster]] 1930 zeigten Meier-Thurs Werke nach Meinung von Maike Bruhns „eine phantastisch albdruckhafte Atmosphäre“ mit stilistischen Ähnlichkeiten zu [[Alfred Kubin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns288&amp;quot;&amp;gt;Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S. 288&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab 1930 wurden seine Graphiken statischer, und er begann daneben, [[Aquarell]]e zu malen. In Ermangelung eines eigenen Ateliers arbeitete er an der Wagnerstraße im Wohnzimmer der Familie. In der NS-Zeit malte er vor allem Porträts und Landschaften, die eine gedrückte Stimmung zum Ausdruck brachten, wie „Blaue Leidensbäume“. Ein erhaltenes Porträt von Silvia Wilckens, der Schwester seiner späteren Verlobten Malve Wilckens, aus dem Jahr 1941 zeigt eine „naturalistisch-neusachliche, detailfreudige Malweise bei durchgestalteter Bildfläche“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Maike Bruhns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S. 288&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben zeichnete er politische Karikaturen, wie 1943 in der Haft in Moabit, wo er das Wachpersonal mit Tierköpfen darstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns288&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
[[File:Klosterburg-Glockengießerwall 1 in Hamburg.jpg|thumb|Klosterburg-Glockengießerwall 1 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Gruppenausstellungen sind folgende Einzelausstellungen belegt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruhns288&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 [[St.-Annen-Kloster Lübeck]]&lt;br /&gt;
* 1931 [[Museum für Kunst und Gewerbe]] Hamburg, Graphik und Aquarelle&lt;br /&gt;
* 1933 [[Remscheid]], [[Historisches Zentrum der Stadt Remscheid|Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
* 1941 [[Klosterburg]], Ausstellung anlässlich seines 60. Geburtstags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene graphische Werke ==&lt;br /&gt;
Außer verschiedenen Graphiken für &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kündung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Buchbund]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Das Plakat. Zeitschrift des Vereins der Plakatfreunde e.&amp;amp;nbsp;V.|Das Plakat]]&amp;#039;&amp;#039; und weitere Zeitschriften, sowie einigen Aquarellen und Zeichnungen, sind Exemplare folgender, von Meier-Thur gestalteten Bände erhalten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welt-Wehe. Ein Schwarzweisspiel in Marmorätzungen zu einem Gedicht von August Stramm&amp;#039;&amp;#039;. Verlag „Der Sturm“, Berlin 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nal und Damajanti: eine indische Geschichte von [[Friedrich Rückert]]&amp;#039;&amp;#039;. Zierbuch der Werkstatt Lerchenfeld für den Buchbund Hamburg, Hamburg 1926&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.worldcat.org/search?qt=hotseries&amp;amp;q=se%3A%22Hamburger+Handdrucke+der+Werkstatt+Lerchenfeld%22 Hamburger Handdrucke der Werkstatt Lerchenfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gottschalk von Orbais|Godescalci]] versus in laudem Trinitatis&amp;#039;&amp;#039;. Zierbuch der Werkstatt Lerchenfeld für den Buchbund Hamburg. Selbstverlag, Hamburg 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spuk und Spiel: Ein Bilderbuch aus seltsamen Vorgängen, wunderlichen Gestalten, befremdlichen Orten und gespenstischen Dingen&amp;#039;&amp;#039;. Werkstatt Lerchenfeld, Hamburg 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum 50. Geburtstage von Walther Funder am 2. Febr. 1943&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag Hamburg 22, Wagnerstr. 72, 1943&lt;br /&gt;
* Hugo Meier-Thur/Malve Heisig: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Ungeist des 20. Jahrhunderts: Texte aus den geretteten kunstphilosophischen Handschriften.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag 1994, 134 Seiten (postum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Maike Bruhns]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Krise. Band 2. Künstlerlexikon Hamburg 1933–1945: verfemt, verfolgt – verschollen, vergessen&amp;#039;&amp;#039;. Dölling und Galitz, Hamburg 2001, ISBN 3-933374-95-2, S. 285–289&lt;br /&gt;
* Herbert Dierks: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch Kola-Fu. Für die Opfer aus dem Konzentrationslager, Gestapogefängnis und KZ-Außenlager Fuhlsbüttel&amp;#039;&amp;#039;. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987, S. 31–32 mit Abbildung einer Graphik aus dem Jahr 1928: &amp;#039;&amp;#039;Zigarrenraucher auf dem Balkon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945. &amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 401–402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=RedirectService&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=8&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=2&amp;amp;sp=F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1026354218}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-hamburg.de/index.php?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=2670 Carmen Smiatacz: Kurzbiographie bei Stolpersteine Hamburg.de, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg]&lt;br /&gt;
*[http://www.hfbk-hamburg.de/index.php?id=420&amp;amp;tx_ttnews%5BpS%5D=1243258239&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1085&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&amp;amp;cHash=48b0bd8613 Pressemitteilung der HFBK vom 17. April 2009:  Stolpersteine am Lerchenfeld gegen das Vergessen]&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=6649 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-1/396]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026354218|LCCN=no/2007/38529|VIAF=9619355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:MeierThur, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Nord ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meier-Thur, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meier, Arthur Hugo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Graphiker und Hochschulprofessor, Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hhbrmbk</name></author>
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