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	<title>Hugo Launicke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:20:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Launicke&amp;diff=237381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Th.Binder: /* Leben */ siehe Todesanzeige in Neues Deutschland 10. Juni 1975</title>
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		<updated>2025-06-10T04:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; siehe Todesanzeige in Neues Deutschland 10. Juni 1975&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Launicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1909]] in [[Roßleben]]; † [[6. Juni]] [[1975]]) war ein deutscher Parteifunktionär, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]] und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Launicke arbeitete zunächst als Bauarbeiter. 1923 trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) und dem [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportverein]] bei. 1927 wurde er Mitglied der [[KPD]]. Er engagierte sich im [[Rotfrontkämpferbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1929 bis 1931 war er Mitglied der Unterbezirksleitung des KJVD [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und [[Teuchern]]. Nachdem Launicke 1930 nach [[Wiehe]] umzogen war, übernahm er ab 1931 die Funktion eines Instrukteurs des KJVD der Bezirksleitung [[Halle (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1933 erhielt er einen [[Kreisverweis]] wegen seiner politischen Tätigkeiten. Am 9. März 1933 wurde er verhaftet. Es folgten Misshandlungen und eine Überstellung an das Gefängnis in Naumburg. Das [[Schöffengericht]] Naumburg verurteilte ihn dort zu einer dreimonatigen Haftstrafe wegen der [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]] eines [[Bürgermeister]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1935 erfolgte eine erneute Verurteilung. Das [[Kammergericht]] [[Berlin]] (5. Strafsenat) verhängte eine Strafe von vier Jahren [[Zuchthaus]] wegen Vorbereitung hochverräterischer Unternehmen. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden für fünf Jahre aberkannt. Nur kurze Zeit nach seiner Entlassung am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1939 wurde er jedoch im Juni erneut verhaftet und in das [[KZ Buchenwald]], Außenkommando [[Rautalwerk]] [[Wernigerode]] deportiert. In diesem Lager gehörte er der illegalen Leitung der KPD im Lager an. Im April 1945 musste er an einem [[Todesmarsch]] teilnehmen, den er überlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde Launicke noch 1945 Bürgermeister der Stadt [[Wiehe]] und bald darauf erster Landrat des [[Landkreis Eckartsberga|Landkreises Eckartsberga]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 3. Dezember 1982&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Funktion hatte er bis 1950 inne.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.naumburg-geschichte.de/geschichte/uebersichtwiderstand.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Umbenennung des Landkreises Eckartsberga in Kreis Kölleda 1950 übernahm er die Funktion des Kreissekretärs der [[SED]] im [[Kreis Kölleda]]. Er hatte anschließend Funktionen bei der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] in den Bezirken [[Bezirk Halle|Halle]] und [[Bezirk Magdeburg|Magdeburg]] inne. 1955 wurde ihm als Bezirkssekretär der Nationalen Front Magdeburg der Vaterländische Verdienstorden in Bronze verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 7. Mai 1955&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1958 bis 1963 war er Vorsitzender der [[Pionierorganisation Ernst Thälmann]] im Bezirk Magdeburg. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 1974 übernahm er den Vorsitz des Komitees der antifaschistischen Widerstandskämpfer im Bezirk Magdeburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volksstimme]] vom 14. Juni 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 erhielt er den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] der [[DDR]] in Gold. Er war auch Träger der [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tode benannte die Stadt [[Magdeburg]] ihm zu Ehren eine Straße ([[Magdeburger Straßen/H|Hugo-Launicke-Straße]]), sowie eine Schule, die &amp;#039;&amp;#039;POS Hugo Launicke&amp;#039;&amp;#039;, im Stadtteil [[Neustädter Feld]]. In der thüringischen Gemeinde [[Bachra]] wurde ebenfalls eine Oberschule nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 27. November 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Historiker Mark Homann setzt sich in seiner Dissertation sehr kritisch mit der Rolle Launickes als [[Funktionshäftling|&amp;quot;roter Kapo&amp;quot;]] im Wernigeröder Außenlager auseinander. Außerdem enthüllt er, dass Launicke die Geschichte dieses Konzentrationslagers und seine eigene Rolle im Widerstand unter grober Geschichtsfälschung darstellte und diese Sicht von den örtlichen Verantwortlichen bei der Gestaltung und im Betrieb der Mahn- und Gedenkstätte in Wernigerode lange Zeit kritiklos übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingelore Buchholz]], &amp;#039;&amp;#039;Was Magdeburger Straßennamen erzählen&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1983, Hrsg. [[SED]]-Stadtleitung Magdeburg&lt;br /&gt;
* Mark Homann, &amp;#039;&amp;#039;Jenseits des Mythos, Die Geschichte(n) des Buchenwald-Aussenkommandos Wernigerode und seiner &amp;quot;roten Kapos&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, 2020, [[Metropol Verlag]], Berlin, ISBN 978-3-86331-511-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-18}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Launicke, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Regierungsbezirk Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roßleben-Wiehe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Launicke, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Politiker (SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roßleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Th.Binder</name></author>
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