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	<title>Hugo Lang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Lang&amp;diff=2243158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melchior2006: /* Forschung, Lehre und Verkündigung */ erweitert und besser belegt</title>
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		<updated>2026-01-07T08:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschung, Lehre und Verkündigung: &lt;/span&gt; erweitert und besser belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Lang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[3. Dezember]] [[1892]] in [[Rottenburg an der Laaber]] als &amp;#039;&amp;#039;Adolph Lang&amp;#039;&amp;#039;; † [[1. Juni]] [[1967]] in [[München]]) war ein römisch-katholischer Theologe, Benediktiner und [[Abt]] im [[Abtei St. Bonifaz (München)|Kloster St. Bonifaz]] und [[Kloster Andechs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Hugo Lang besuchte das [[Theresien-Gymnasium München|Theresien-Gymnasium]] in München und anschließend das Gymnasium der [[Kloster Metten|Benediktinerabtei Metten]], wo er 1911 sein Abitur ablegte. Nach dem Abitur trat er in die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München ein; bei der Profess 1912 erhielt er den [[Ordensname|Ordensnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Hugo&amp;#039;&amp;#039;. Es folgte ein Studium der Philologie und Theologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] 1916. An der [[Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen|Katholisch-Theologischen Fakultät]] der Universität Tübingen wurde er 1926 zum Doktor der Theologie promoviert. 1951 wurde er zum Abt des Klosters Sankt Bonifaz gewählt. Sein Nachfolger als Abt von Sankt Bonifaz wurde [[Odilo Lechner]], der von 1964 bis zum Tod von Hugo Lang 1967 als Abtkoadjutor amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Hugo Lang als Religionslehrer und Studentenseelsorger an den Münchner Hochschulen tätig. Von 1945 bis 1952 wirkte er zudem als Rundfunkprediger, wodurch er einem größeren Publikum bekannt wurde. Zugleich engagierte er sich ab 1945 beim Aufbau der Volkshochschule. An der Universität München war er 1946–1967 „Honorarprofessor für Theologische Enzyklopädie“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaththeol.uni-muenchen.de/ueber_die_fak/gesch_fakultaet/profs_1826_2013/lang1/index.html |titel=Professoren und Professorinnen seit 1826 |werk=Katholisch-Theologische Fakultät München |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1953 lehrte Hugo Lang als Gastprofessor auch an der [[Universität Salzburg|Katholisch-theologischen Fakultät in Salzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Universität Salzburg |Titel=Vorlesungsverzeichnis WS 1957/58 |Ort=Salzburg |Datum=1957}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abt war Mitglied im Vorstand des Instituts für Reformationsforschung, das 1947 von [[Karl August Meißinger]] ins Leben gerufen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Schulze |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz6007 |titel=Meißinger, Karl August |werk=Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2021-01-21 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Mitglied der [[Benediktinische Akademie Salzburg|Bayerischen Benediktinerakademie]], der er von 1954 bis 1964 als Abtprotektor vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung, Lehre und Verkündigung ==&lt;br /&gt;
Wie für seine Generation üblich, verfasste Lang seine Dissertation über ein [[Scholastik|scholastisches]] Thema, denn er „fühlte sich einem aufgeschlossenen Thomismus verbunden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ohne Verfasserangaben |Hrsg=Odilo Lechner |Titel=Ein Künder von Gottes guter Welt |Sammelwerk=Zum Gedenken an Abt Hugo Lang und Prior Augustin Engl |Nummer=ohne Seitenzahlen |Verlag=Eigenverlag St. Bonifaz |Ort=München |Datum=1967}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er publizierte in verschiedenen Bereichen wie Dogmatik, Liturgiewissenschaft, Kirchenrecht und Pastoraltheologie. Seine Schriften und Übersetzungen waren teilweise für eine breite Leserschaft verfasst (wie etwa das Buch über das Eherecht),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Lang |Titel=Das Wichtigste von der christlichen Ehe. Mit einem Anhang: Katholisches Eherecht für Laien |Ort=Nürnberg |Datum=1948}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber er publizierte auch zu präzisen Forschungsfragen. Von seinen fachtheologischen Beiträgen (etwa die Kurzschrift über [[Hugo Grotius|Grotius]]) wurden einige lang nach seinem Tod zitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Lang |Hrsg=Hans Keller |Titel=Grotius als Ireniker |Sammelwerk=Völkerrecht und Völkerpflicht |Band=Bibliotheca Grotiana 2 |Ort=München |Datum=1954 |Seiten=13–16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Veröffentlichungen in Lexika, Sammelwerken, wissenschaftlichen Periodika und Zeitungen folgten. Von seinen Radioansprachen erschienen vier Zyklen: „Das heilige Vaterunser“ (1946 und 1947), „Die acht Seligkeiten“ (1947), „Das Wichtigste von der christlichen Ehe“ (1948) und „Glaubensworte am Sonntagmorgen“ (1949).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Erzabtei Beuron |Titel=Benediktinische Monatschrift zur Pflege religiösen und geistigen Lebens |Band=28 |Ort=Beuron |Datum=1952 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von einer ausgeprägten [[Marienverehrung|Marienfrömmigkeit]] gekennzeichnet. Sein Abtsporträt in der Äbtegalerie von Andechs beschreibt ihn in der Bildunterschrift als „Virginis in laudes effusus“ (&amp;#039;&amp;#039;überfließend mit Lob für die Jungfrau Maria&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Odilo Lechner |Titel=Die Äbte von St. Bonifaz. Ihre Porträts in München und Andechs |Sammelwerk=Lebendige Steine. St. Bonifaz in München, 150 Jahre Benediktinerabtei und Pfarrei |Reihe=Ausstellungskataloge der Staatlichen Archive Bayerns |Band=42 |Ort=München |Datum=2000 |ISBN=3-921635-60-8 |ISSN=0932-5042 |Seiten=16–25 |Fundstelle=hier S. 24 |Sprache=de |Umfang=428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Texte zur [[Mariologie]] wurden gesammelt und 1965 im lexikonartigen „Großen Marienbuch“ aufgelegt; der reichlich bebilderte Band wurde posthum (1983) wieder aufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugo Lang |Titel=Maria, Königin des Himmels: das große Marienbuch |TitelErg=Christliche Malerei und Ikonendarstellungen |Verlag=Pattloch |Ort=Aschaffenburg |Datum=1983 |ISBN=3-557-91249-3 |Seiten=239}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er widmete sich in besonderer Weise der zu seiner Zeit aktuellen Lehre der [[Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel|Himmelfahrt Mariens]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Xaver Bischof |Titel=Hugo Lang (1851–1964). Prediger mit medialer Breitenwirkung |Hrsg=Franz Xaver Bischof, Birgitta Klemenz |Sammelwerk=St. Bonifaz in München und Andechs |Band=Band 1: Biographien |Nummer=60 |Verlag=EOS |Ort=Sankt Ottilien |Datum=2025 |Reihe=Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige Ergänzungsband |ISBN=978-3-8306-8315-5 |Seiten=357 |Abruf=2026-01-07 |Zitat=Eine besondere Vorliebe zeigte Pater Hugo Lang für die Marienverehrung.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz von Bayern]] schrieb über ihn: „Abt Hugo Lang war eigentlich der letzte große Barockprälat Bayerns. Er gehörte nach dem Ende des Krieges in München zu den prägenden Figuren. Er war wortgewaltig, humorvoll und fand durch seine weit ausgreifende Bildung immer monumentale Bilder bei der Vermittlung seiner Gedanken.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz von Bayern]] mit [[Marita Krauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Zuschauer in der ersten Reihe: Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, 2023, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1952 Ehrenbürgerschaft von Rottenburg an der Laaber&lt;br /&gt;
* 1959 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1963 [[Bayerischer Poetentaler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenmitgliedschaften in Studentenverbindungen ==&lt;br /&gt;
Er war seit 1932 Mitglied der KDStV Vindelicia München und seit 1952 der [[KDStV Aenania München]], jeweils im [[Cartellverband|CV]]. Im Sommersemester 1952 nahm Lang die Ehrenmitgliedschaft der [[KBStV Rhaetia München|K.B.St.V. Rhaetia München]] an. Im Jahr darauf erhielt er außerdem die Ehrenmitgliedschaft des katholischen K.St.V. Rheno-Bavaria München im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] an, dessen Angehörige er über Jahrzehnte bei [[Einkehrtag]]en begleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre des Hl. [[Thomas von Aquin]]. Von der Gewissheit des Übernatürlichen Glaubens. Historisch untersucht und systematisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1929 (zugleich in Tübingen eingereichte Dissertation von 1926).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Erstes Vatikanisches Konzil|Das Vatikanische Konzil]]. Seine Geschichte von innen geschildert in Bischof [[William Bernard Ullathorne|Ullathornes]] Briefen&amp;#039;&amp;#039;, von [[Cuthbert Butler]]. Übers. und erw. von Hugo Lang, München 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liturgik für Laien.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Historiker als Prophet. Leben und Schriften des Abtes [[Rupert Kornmann]] (1757–1817).&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes M. Höck]]: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige|StMBO]] 78 (1967), S. 337–341.&lt;br /&gt;
* [[Odilo Lechner]]: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039; 5 (1967), S. 418–422.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|538|539|Lang, Hugo|Willibald Mathäser|116684437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116684437}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|l|lang-hugo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Bonifaz Wöhrmüller]]|AMT=[[Abtei St. Bonifaz (München)|Abt von Sankt Bonifaz, München]]|ZEIT=1951–1967|NACHFOLGER=[[Odilo Lechner]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116684437|LCCN=n87860649|VIAF=64764157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lang, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (St. Bonifaz München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Katholisch-theologische Fakultät in Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der K.B.St.V. Rhaetia zu München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rottenburg an der Laaber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformationsforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lang, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lang, Adolph (Taufname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Benediktinerabt und Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rottenburg an der Laaber]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melchior2006</name></author>
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