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	<title>Hugo Kulka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Kulka&amp;diff=2205855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 29. Juni 2025 um 20:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-29T20:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kulka-hugo-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s079.jpg|mini|Hugo Kulka]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Kulka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1883]] in [[Lipník nad Bečvou|Leipnik]]; † [[12. Oktober]] [[1933]] in [[Den Haag]]) war ein [[österreich]]ischer [[Bauingenieur]] und [[Hochschullehrer]]. Er wurde später [[Deutschland|deutsch]]er Staatsangehöriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Kulka wurde 1883 in Leipnik geboren. Von 1905 bis 1906 arbeitete er am Bauentwurf der [[Lokalbahn Wekelsdorf–Parschnitz–Trautenau|Gebirgsbahn]] von [[Wekelsdorf]] nach [[Poříčí (Broumov)|Parschnitz]]. Ab 1907 war er [[Ingenieur]], ab 1908 erster [[Statiker]] und seit Juli 1916 Oberingenieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis Ende 1930 wirkte er als technischer Direktor bei Louis Eilers, einer Fabrik für Eisenhoch- und [[Brückenbau]] in [[Hannover]]; unter seiner Leitung entstanden die Hallen des [[Leipziger Hauptbahnhof]]es, die [[Schwebefähre]] in [[Rio de Janeiro]], die [[Lidingö]]-Brücke bei [[Stockholm]], die [[Hamburger Elbbrücken|Norderelbe-Brücke]] bei [[Hamburg]] sowie viele weitere Brücken und Eisenwasserbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde Kulka in Hannover promoviert. An der [[Technische Hochschule Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] erhielt er am 16. Juni 1924 eine [[Honorarprofessur]] und einen Lehrauftrag auf den Gebieten Eisenwasserbau und Eisenbrückenbau. Ab 1928 war er Mitglied der Akademie des Bauwesens in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulka sollte 1932/33 auf den Lehrstuhl für Eisenbau und Statik der Technischen Hochschule Hannover berufen werden. Diese Berufung war jedoch innerhalb der Hochschule von Anfang an umstritten. Grund dafür waren nicht etwa fachliche Einwände, sondern einzig und allein seine [[Judentum|jüdische Herkunft]]. Kulka war zwar bereits 1912 zum [[Evangelikalismus|evangelischen Bekenntnis]] konvertiert, was jedoch für [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]]e Mitglieder der Hochschule keine Bedeutung hatte. Im Frühling 1933 wurde Kulka aus diesem Grunde aus der Hochschule vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin floh Kulka nach Den Haag und starb im Oktober 1933 an den Folgen einer durch seine Flucht verschleppten Erkrankung. Seine Tochter war die Astrophysikerin [[Rhea Lüst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Am 18. November 2015 wurde an der [[Leibniz Universität Hannover]], der ehemaligen Technischen Hochschule Hannover, der Hörsaal E001 in &amp;#039;&amp;#039;Hugo Kulka Hörsaal&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/details/news/1363/|titel=Leibniz Universität weiht Gedenkwand ein|datum=2015-11-18|zugriff=2016-01-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160126125735/https://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/details/news/1363/|archiv-datum=2016-01-26|offline=ja|archiv-bot=2019-04-18 02:58:10 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Trommsdorff: &amp;#039;&amp;#039;Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831-1931.&amp;#039;&amp;#039; Hannover, 1931, S. 79.&lt;br /&gt;
* Michael Jung: &amp;#039;&amp;#039;Voll Begeisterung schlagen unsere Herzen zum Führer.&amp;#039;&amp;#039; Die Technische Hochschule Hannover und ihre Professoren im Nationalsozialismus. BOD, Norderstedt 2013, ISBN 978-3-8482-6451-3, S. 115–125.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Stahlbautag in Hannover&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Stahlbau (Zeitschrift)|Stahlbau]], 84. Jg. (2015), H. 2, S. 143–151.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011439379|VIAF=166248356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kulka, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kulka, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipnik]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Den Haag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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