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	<title>Hugo Knepler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Knepler&amp;diff=1437488&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krd am 19. April 2025 um 06:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-19T06:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Knepler.JPG|miniatur|Hugo Knepler um 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Knepler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[10. August]] [[1872]] in [[Wien]] – nach dem [[13. April]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Hugo Knöpler&amp;#039;&amp;#039;) war ein österreichischer [[Buchhändler|Buch-]] und [[Kunsthändler]], [[Musikverleger]] und [[Impresario]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo Knepler wurde als viertes von fünf Kindern (darunter Bruder [[Paul Knepler|Paul]]) des Moriz und der Pauline Knepler geboren. Sein Vater handelte mit Tabakspfeifen, die er auch für den südamerikanischen Markt produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Kindheitserinnerung Kneplers waren die sonntäglichen Konzerte der [[Salonkapelle]] [[Carl Wilhelm Drescher]]s 1878 in [[Hadersdorf-Weidlingau]], die er immer mitdirigierte. Er selbst lernte [[Violine]], angeregt durch den Besuch des achtjährigen [[Fritz Kreisler]] bei den Eltern, und brachte es für einen Laien zu beachtlichem Können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Besuch des [[Konservatorium]]s zog er die Lehrjahre an der Handelsschule vor. Nach deren Beendigung trat er als [[Volontär]] in die Merkurbank ein und wurde einige Jahre später Börsendisponent einer Privatbank. Durch die Finanz- und Börsenkrise des Jahres 1905 wurde er arbeitslos. Im selben Jahr heiratete er Hedwig Moser (* 1888) und gründete eine Musikalienhandlung (um 1911/1912 nachweisbar in der Habsburgergasse 2/Ecke Graben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 übernahm er von seinem Bruder Paul den bis dahin von diesem geführten „Verlag Paul Knepler“, den dieser 1905 erworben hatte. Ursprünglich war es die 1789 von Johann Baptist Wallishauser gegründete Wallishausersche [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Hofbuchhandlung (Adolf W. Künast). Hugo Knepler führte die [[Buchhandlung]] und den Verlag bis zum Verkauf an Eugen Walter Kende im Jahr 1927. Während seiner Leitung erschienen im Verlag unter anderem Werke von [[Paul Czinner]], [[Siegfried Loewy]], [[Arthur Schnitzler]], [[Friedrich Schreyvogel]], [[Richard Specht]] und Paul Wertheimer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 erwarb er mit einem stillen Teilhaber, der aber bald aus dem Betrieb wieder ausschied, die Konzertdirektion Gutmann (nicht aber dessen Musikalienhandlung beziehungsweise den Verlag von [[Albert J. Gutmann]]). Aber erst seit 1912/1913 hieß es auf den Programmzetteln und dem Briefpapier „Konzertdirektion Gutmann (Inhaber: Hugo Knepler)“. Bis 1931 sollte sie die größte Konzertdirektion Wiens bleiben, die in dieser Zeit über 2100 Veranstaltungen, vor allem im [[Wiener Konzerthaus]], organisierte. Zu den von Knepler betreuten Künstlern zählten unter anderem [[Bronisław Huberman]], [[Eugen d’Albert]], [[Artur Schnabel]], [[Erika Morini]], [[Jascha Heifetz]], [[Pablo Casals]], die Schwestern Berta, Else und [[Grete Wiesenthal]], [[Arthur Nikisch]] und [[Maria Jeritza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wohnung der Kneplers in der Schellinggasse 3, die sie seit 1910 bewohnten, befand sich neben den privaten Räumen auch das Büro der Konzertdirektion Knepler, die oft zu Künstlersoiréen genutzt wurde. Am 8. Mai 1922 wurde Kneplers Sohn, Henry (Heinrich), geboren. Gegen Ende der 1920er Jahre geriet die Konzertdirektion in wirtschaftliche Schwierigkeiten, eine Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise und auch der neu aufgekommenen Unterhaltungsformen, wie Radio, Film und Sportveranstaltungen. 1931 wurde das [[Insolvenz]]verfahren eröffnet, über die weiteren Tätigkeiten Hugo Kneplers ist wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs]] am 12.&amp;amp;nbsp;März 1938 musste er als [[Juden|Jude]] dann Ende April 1939 seine Wohnung aufgeben und in eine Pension übersiedeln. Am 4. Juni 1939 konnte er noch nach Frankreich fliehen und dort bis 1944 sogar überleben. Unvorsichtigerweise fuhr er nach Nizza, ins unbesetzte Frankreich des [[Vichy-Regime]]s, wo er aufgegriffen und ins [[Sammellager Drancy]] deportiert wurde. Mit Transport 71 wurde er am 13. April 1944 nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] verbracht, wo er dann ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kneplers Bruder Paul war einige Jahre an der Firma beteiligt, bis er aufgrund seiner Erfolge als Librettist ausschied. So war er etwa für [[Franz Lehár|Lehár]] und [[Eduard Künneke|Künneke]] tätig. Sein Sohn Henry kam mit einem Kindertransport nach London, wo er bei Kriegsausbruch interniert wurde, zuerst auf der Isle of Man, dann in Canada; seine Frau konnte in Wien als „U-Boot“ überleben, weil die Schriftstellerin Mela Deutsch Brady und ihr Mann ihr halfen, sich zu verstecken. Im Jahr 1947 zog sie zu ihrem Sohn nach Chicago, wo sie 1962 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;O, diese Künstler. Indiskretionen eines Managers&amp;#039;&amp;#039;. Geleitwort von [[Ludwig Karpath]]. Fiba-Verlag, Wien 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Barta, Gundula Fäßler: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Konzertdirektionen im Wiener Konzerthaus 1913–1945&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Musikleben – Studien zur Musikgeschichte Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, Band 10. Peter Lang, Frankfurt/M. 2001, ISBN 3-631-37053-9.&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;J–R.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;696.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Knepler_Familie|Knepler, Familie|Michael Aschauer, Monika Kornberger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wienbibliothek.at/cgi-ma09/embed-wo.pl?lang=-de&amp;amp;l=3&amp;amp;doc=http://www.wienbibliothek.at/themen/buchforschung/erste_republik/knepler-de.htm Der Verlag Paul Knepler (Wallishaussersche Buchhandlung)]&lt;br /&gt;
* {{yvng.yadvashem.org|3191953|Hugo Knepler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130210390|VIAF=65107652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knepler, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikverleger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paul Knepler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knepler, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knöpler, Hugo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Buch- und Kunsthändler, Musikverleger und Impresario&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 13. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krd</name></author>
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