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	<title>Hugo Karpf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Karpf&amp;diff=154290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cardhu: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2021-06-02T14:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1985-Karpf,Hugo 90.Geburtstag.jpg|mini|Hugo Karpf (1985)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Karpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1895]] in [[Wüstenzell]] bei [[Marktheidenfeld]]; † [[19. Juli]] [[1994]] in [[Aschaffenburg]]) war ein deutscher Politiker ([[Bayerische Volkspartei|BVP]], [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Karpf war gelernter [[Schneider]] und schloss sich vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der christlichen Gewerkschaftsbewegung an. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und geriet in britische Gefangenschaft. Nach 1918 wurde er Angestellter beim [[Verband christlicher Arbeitnehmer]]. Nach seinen Mandaten als Reichstagsabgeordneter und nach der Zwangsauflösung der Gewerkschaften durch die [[Nationalsozialisten]] arbeitete Karpf infolge [[Berufsverbot]] als Hilfsarbeiter, später als Zuschneider. Gemeinsam mit dem [[Sozialdemokrat]]en [[Jean Stock]] gründete er einen oppositionellen Freundeskreis, der den von Nationalsozialisten bedrängten Bürgern in Aschaffenburg Hilfe und Zuflucht bot. Als bekennender Katholik wurde er in den [[Dritter Orden|Dritten Orden]] der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] aufgenommen. 1939 wurde er als „politisch unzuverlässig“ in die Pferdebeschaffungskommission am Bayerischen Untermain eingezogen. 1945 wurde er als Feldwebel aus dem Heeresdienst entlassen. Karpf gehörte mit Bernhard Junker und Benno Lehmann zu den Gründern der Einheitsgewerkschaft [[DGB]] in Aschaffenburg. Außerdem war er als Gewerkschaftssekretär im Bekleidungsgewerbe tätig. 1947 trat er der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] bei. Er wurde zum Mitglied des Verwaltungsrates der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] und für die Dauer von zwölf Jahren zum Richter im [[Bundesarbeitsgericht]] berufen. Er war Mitglied des Stadtrates der Stadt Aschaffenburg. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Karpf Grabstätte.jpg|mini|Grabstätte im Aschaffenburger Altstadtfriedhof]]&lt;br /&gt;
Hugo Karpf heiratete 1923 Klara Maria Zahn. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor. 1979 verstarb seine Frau. Hugo Karpf starb 1994 im Alter von 99 Jahren. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Aschaffenburger [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg|Altstadtfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg schloss sich Karpf der Bayerischen Volkspartei (BVP) an. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er 1945 mit weiteren Antragstellern von der Militärregierung in Bayern die Erlaubnis, eine politische Partei zu gründen, die sie Christlich Demokratische Partei (CDP) Aschaffenburg nannten. Diese Partei schloss sich kurze Zeit später mit Zustimmung der Militärregierung am 8. Januar 1946 mit der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Sozialen Union in Bayern]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Bereits 1932 und 1933 war Karpf BVP-[[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] für den Wahlkreis Franken; da er erst im Juli 1933 für einen anderen Abgeordneten nachrückte, war er nicht – wie der Rest der BVP-Abgeordneten – an der Zustimmung zu Hitlers Ermächtigungsgesetz beteiligt. Karpf war 1947 bis 1949 Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates der Bizone]] und 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Bayerns. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen [[Bundestagswahl 1949|erster Wahl]] 1949 bis 1957 an, wobei er sowohl 1949 als auch [[Bundestagswahl 1953|1953]] im [[Bundestagswahlkreis Aschaffenburg|Wahlkreis Aschaffenburg]] direkt gewählt wurde. In beiden Parlamenten setzte er sich insbesondere für die Rechte der [[Heimarbeit]]er ein, eine Arbeitsform, die in seinem Beruf besonders häufig vorkam. Sein Engagement brachte ihm den ehrenden Beinamen „Vater der Heimarbeiter“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1917: [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
* 1920: [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1918)|Verwundetenabzeichen]] in Schwarz&lt;br /&gt;
* 1957: Konrad-Adenauer-Medaille&lt;br /&gt;
* 1960: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1965: Großes Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
* 1970: [[Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
* 1971: Ehrenplakette der CSU Aschaffenburg&lt;br /&gt;
* 1985: Sankt-Bruno-Medaille des [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]]&lt;br /&gt;
* 1985: Bischof-Ketteler-Medaille der [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|KAB]] Süddeutschland&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrenmitgliedschaft des [[Kolpingwerk]]es&lt;br /&gt;
* 1985: [[Liste der Ehrenbürger von Aschaffenburg|Ehrenbürger]]würde der Stadt Aschaffenburg&lt;br /&gt;
* 1986: Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutscher Zentralverband&lt;br /&gt;
* 1986: [[Bayerische Verfassungsmedaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1991: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Karl Fitting]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimarbeitsgesetz vom 14. März 1951 mit Durchführungsverordnung (Kommentar).&amp;#039;&amp;#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimarbeit und Gewerkschaft. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der Heimarbeit im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Aufzeichnungen und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Boppard am Rhein 1985, S. 89–139.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Lebensweg durch neun Jahrzehnte.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) Hermann Karpf. Aschaffenburg 2007, 2. Auflage 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118842919}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118842919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118842919|VIAF=35253637}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karpf, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskaner des dritten Ordens (Ordensangehöriger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bundespost)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karpf, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (BVP, CSU), MdR, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wüstenzell]], [[Landkreis Marktheidenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cardhu</name></author>
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