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	<title>Hugo Junkers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:24:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Junkers&amp;diff=17851&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-41362-52: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2026-03-14T22:52:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Junkers 1920.jpg|mini|Hugo Junkers (1920)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Junkers.jpg|mini|Villa Hugo Junkers von Bernhard Borst in [[Gauting]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hugo Junkers.jpg|mini|Das Grab von Hugo Junkers und seiner Ehefrau Therese, geborene Bennhold, im Familiengrab auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Hugo Junkers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1859]] in [[Rheydt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Mönchengladbach, Geburtsregister Standesamt Rheydt, Nr. 29/1859; kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[3. Februar]] [[1935]] in [[Gauting]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Ingenieur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete 1895 in [[Dessau]] die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers &amp;amp; Co.]]&amp;#039;&amp;#039; und war bis 1932 Eigentümer der &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers Motorenbau GmbH und Junkers Flugzeugwerk AG]]&amp;#039;&amp;#039;. Anfänglich als Konstrukteur von [[Durchlauferhitzer#Gasdurchlauferhitzer|Gasthermen]] bekannt, entwickelte Junkers als Hochschullehrer und Forscher, Ingenieur und Unternehmer grundlegende Neuerungen im Flugzeugbau, wie den Ganzmetallbau und die gewellte Struktur. Daneben stellte sein Konzern auch [[Flugmotor]]en her. Er gründete mit der Fluggesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk#Junkers Luftverkehr AG|Junkers Luftverkehr AG]]&amp;#039;&amp;#039; einen der Vorläufer der &amp;#039;&amp;#039;[[Luft Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;. Infolge der [[Weltwirtschaftskrise]] geriet sein Konzern 1932 in finanzielle Schwierigkeiten. Da er als [[Demokratie|Demokrat]] und [[Pazifismus|Pazifist]] zudem den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nicht genehm war, wurde er 1933 [[Enteignung|enteignet]] und erhielt in Dessau Stadtverbot. Junkers wurde gezwungen, die Leitung seiner Werke aufzugeben, und zog sich nach [[Bayrischzell]] in Bayern zurück. Zwei Jahre später starb er an seinem 76.&amp;amp;nbsp;Geburtstag und wurde auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof]] in [[München]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://de.findagrave.com/memorial/140406913/hugo-junkers&lt;br /&gt;
| titel=Grab von Hugo Junkers auf dem Waldfriedhof München (Grabstelle 146-W-25a-c) | datum=2026-01-15 | abruf=2026-01-15 | abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Hugo Junkers stammte aus einer begüterten Familie, die ihm und seinen Geschwistern sehr gute Bildungsmöglichkeiten und finanzielle Unabhängigkeit bot. Er war das dritte von sieben Kindern des Inhabers einer Baumwollweberei Heinrich Junkers und seiner Ehefrau Louise. Von Geburt an litt er unter einer körperlichen Behinderung: Einige Finger an seiner linken Hand waren zusammengewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Kaltscheuer |url=https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hugo-junkers/DE-2086/lido/57c9304667ae88.38671048 |titel=Hugo Junkers {{!}} Portal Rheinische Geschichte |werk=Portal Rheinische Geschichte |sprache=de |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der Höheren Bürgerschule (heute: [[Hugo-Junkers-Gymnasium]]) von 1864 bis 1875 in Rheydt wechselte er anschließend an die Gewerbeschule in [[Barmen]], wo er 1878 sein Abitur ablegte. Nach einem Praktikum in der &amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Karl Klingelhoefer&amp;#039;&amp;#039; nahm Junkers im September des gleichen Jahres ein [[Maschinenbau]]-Studium an der [[Technische Universität Berlin|Königlichen Gewerbeschule]] in [[Berlin]] auf, die 1879 in der Technischen Hochschule Charlottenburg aufging. Nach zwei Semestern setzte er ab Oktober 1881 das Studium an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule]] in [[Aachen]] fort, welches er 1883 erfolgreich beendete. Schon zu dieser Zeit beschäftigte er sich mit Fragen der Fliegerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Junkers |url=https://www.junkers.de/hugo-junkers/der-mensch-hugo-junkers/sein-leben/#section-haupttext |titel=Die ersten Jahre |abruf=2021-09-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Studiums wurde er Mitglied der [[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Rhenania Berlin (heute Turnerschaft Berlin zu Berlin) und des [[Corps]] Delta Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/dessau-rosslau/flugzeuge-hugo-junkers-museum-eroeffnet-100.html |titel=Das Leben des Luftfahrt-Pioniers Hugo Junkers – ein Zeitstrahl |abruf=2020-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ersten beruflichen Erfahrungen in verschiedenen Firmen in Aachen und in der väterlichen Firma in Rheydt, für die er zeitweise auch sein Studium unterbrach, ging Junkers erneut an die Technische Hochschule Charlottenburg, um bei [[Adolf Slaby]] weitere Vorlesungen in [[Elektrodynamik]] und [[Thermodynamik]] zu hören und in dessen &amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnischem Laboratorium&amp;#039;&amp;#039; mechanische Versuche durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmer und Forscher ==&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung von Slaby ging Junkers 1888 nach Dessau zur &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Continental Gasgesellschaft|Deutschen Continental Gasgesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, die zwei Jahre zuvor in die Stromproduktion eingestiegen war und entsprechende Motoren entwickelte. Zusammen mit dem Technischen Direktor, [[Wilhelm von Oechelhäuser jun.]], entwickelte Junkers neue Motoren; beiden gelang 1892 die Entwicklung des ersten [[Gegenkolbenmotor#Junkers|Zweitakt-Gegenkolben-Gasmotors]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Kenntnis des [[Heizwert]]s des eingesetzten Gases entscheidend für die Betriebsweise des Motors ist, entwickelte Hugo Junkers zeitgleich ein [[Kalorimeter]], das am 29. Juni 1892 zum [[Patent]] eingetragen wurde. Im Oktober des gleichen Jahres gründete Junkers sein erstes Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers, Civil-Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; und nahm die Tätigkeit in einem von der Gasanstalt gemieteten Pferdestall auf. Erster Angestellter wurde der [[Klempner]]meister Otto Knick (1865–1921), späterer Betriebsleiter der &amp;#039;&amp;#039;Junkers &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;. Das Kalorimeter, das den Temperaturunterschied des erhitzten Wassers misst, stellte Junkers gemeinsam mit Paul Sachsenberg von den [[Sachsenberg-Werke|&amp;#039;&amp;#039;Sachsenberg-Werken&amp;#039;&amp;#039;]] auf der [[World Columbian Exposition|Weltausstellung 1893]] in [[Chicago]] einer breiten Öffentlichkeit vor und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen technischen Prinzip funktionierend entwickelte Junkers seinen ersten [[Badeofen|Gasbadeofen]], meldete diesen 1894 zum Patent an und entwickelte ihn zum [[Durchlauferhitzer]] weiter. Zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Patente gründete Junkers am 2.&amp;amp;nbsp;Juli 1895 zusammen mit dem Geldgeber Paul Ludwig die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers &amp;amp; Co.]]&amp;#039;&amp;#039; und bezog ein Jahr später ein neu errichtetes Betriebsgebäude in der Dessauer Albrechtstraße. Hergestellt wurden dort Kalorimeter, Haushaltsgeräte („Junkers-Thermen“) und Gasdruckregler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1897 nahm Junkers zusätzlich einen Ruf als [[Professor]] für Thermodynamik an die Technische Hochschule Aachen an, nachdem er seinen Partner Ludwig ausbezahlt hatte. Er übergab die Betriebsleitung an Hermann Schleissing und gründete, finanziert aus den Erträgen des Unternehmens, die &amp;#039;&amp;#039;Versuchsanstalt Professor Junkers&amp;#039;&amp;#039; in Aachen, um neben seiner Tätigkeit in der Lehre auch die Forschung voranzutreiben. Zunächst wandte sich Junkers dem Motorenbau zu und meldete einige Patente zu Schwerölmotoren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1898 heiratete Junkers die Dessauer Bürgerstochter Therese Bennhold (1876–1950). Aus der Ehe gingen 12 Kinder hervor. Die ersten beiden Exemplare des [[Ganzmetallflugzeug|Ganzmetall]]-[[Verkehrsflugzeug]]es [[Junkers F 13|F 13]] wurden nach den Töchtern Herta und Anneliese benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Als das Auto fliegen lernte. Die Geschichte der Junkers F 13.&amp;#039;&amp;#039; Lau, Reinbek 2020, ISBN 978-3-95768-209-3, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Junkers’ Sohn Werner absolvierte im Dessauer Werk eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker. Während einer Südamerikareise zur Vermarktung der F&amp;amp;nbsp;13 kam er beim Absturz eines der Flugzeuge am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 1923 in [[Aracati]] ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.&amp;amp;nbsp;384ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen zur Wärmeübertragung mündeten ab 1901 in Patente, die Junkers ab 1904 in der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Kalorifer&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Junkers &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; mit der Herstellung von [[Heizlüfter]]n wirtschaftlich verwertete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeug-, Motorenbauer und Luftreeder ===&lt;br /&gt;
Ab 1908 arbeitete Junkers in Aachen mit [[Hans Jacob Reissner|Hans Reissner]] zusammen, der Junkers’ Blickfeld auf die [[Aerodynamik]] und den [[Flugzeugbau]] richtete. Ein Jahr später hob Reissners Prototyp zu einem Testflug ab, dessen Tragflächen aus einer Metallkonstruktion im Gasgerätewerk von &amp;#039;&amp;#039;Junkers &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Dessau gefertigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 meldete Junkers den [[freitragend]]en, unverspannten Flügel mit [[Profil (Strömungslehre)|dickem Profil]] zum Patent an, [[Junkers Patentschrift Nr. 253788|sein erstes Patent]] im Flugzeugbau, das richtungsweisend für die gesamte [[Flugtechnik]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bölkow26&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Bölkow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Flugzeuge: Geschichte und Technik des Fliegens.&amp;#039;&amp;#039; VDI, Düsseldorf 1990, ISBN 3-642-95776-5, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Initiative von Junkers wurde ebenfalls 1910 in Aachen ein [[Windkanal]] erbaut. Fast nebenbei entwarf Junkers um diese Zeit die erste [[Wasserwirbelbremse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 ging Junkers nach Dessau zurück und eröffnete im Folgejahr eine Motorenfabrik in [[Magdeburg]]; sie wurde schon 1915 wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 folgte die Entwicklung des ersten Ganzmetallflugzeuges, der [[Junkers J 1|J&amp;amp;nbsp;1]]. 1917 erfolgte die [[Erster Weltkrieg|kriegsbedingte]] [[Fusion (Wirtschaft)|Zwangsfusion]] seines Unternehmens mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Fokker|Fokker Flugzeugwerke mbH]]&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Junkers-Fokker-Werke AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Dessau HRB Nr. 85&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar war die Gesellschaft eine wichtige Rüstungsfirma, es wurden jedoch nur wenige dort entwickelte Flugzeuge frontreif. 1919 wurde die Verbindung wieder gelöst und das Unternehmen agierte fortan als &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers Flugzeugwerk AG]]&amp;#039;&amp;#039; weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im Dessauer Handelsregister am 2. Juni 1919&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenstand des Unternehmens war jetzt „die Herstellung von Flugzeugen Bauart Junkers und von technischen Fabrikaten“. Noch im selben Jahr fand der Erstflug der &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers F 13]]&amp;#039;&amp;#039;, des ersten modernen Verkehrsflugzeugs, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/wissen/hundert-jahre-modernes-passagierflugzeug,RUJXmw0 |titel=Hundert Jahre modernes Passagierflugzeug: die Junkers F13 |datum=2019-09-13 |sprache=de |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1915 empfahl Junkers in einer Denkschrift an die [[Oberste Heeresleitung|OHL]] das Luftkampfmittel als aussichtsreichstes Kriegsmittel. Im Mai 1916 bezeichnete er England als den {{&amp;quot;|Hauptfeind}}, dessen {{&amp;quot;|Niederzwingung}} am wirksamsten durch die Luft unerlässlich sei. 1917 gelang ihm mit dem gepanzerten Infanterieflugzeug [[Junkers J.I]] der Durchbruch zum Rüstungsfabrikanten, wobei seine Funktion als Rüstungsindustrieller mit insgesamt 323 gebauten Flugzeugen jedoch gering blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Groehler]], Helmut Erfurth: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers. Ein politisches Essay&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1989, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers Streckennetz 1925.jpg|mini|Das Streckennetz der Junkers Luftverkehr AG im April 1925]]&lt;br /&gt;
1926 wurde Junkers’ seit 1921 betriebene Fluggesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Junkers Luftverkehr AG&amp;#039;&amp;#039; auf Drängen des [[Reichsverkehrsministerium]]s mit der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Aero Lloyd&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Luft Hansa AG]]&amp;#039;&amp;#039; fusioniert, weil beide Reedereien einzeln ohne [[Subvention]]en nicht wirtschaftlich waren. Die Initiative in der Reichsregierung ging dabei wesentlich von [[Ernst Brandenburg (Ministerialbeamter)|Ernst Brandenburg]] aus. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Luftbild-Zentrale]]&amp;#039;&amp;#039;, die Junkers als Tochterunternehmen seiner Fluggesellschaft eingerichtet hatte, ging daraufhin in seine &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugwerk AG&amp;#039;&amp;#039; über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junkers Bestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg bis zu seinem Ausscheiden 1933 galten hauptsächlich der zivilen Luftfahrt, die er als Flugzeug- und Motorenbauer wie auch Luftreeder maßgeblich geprägt hat. Berühmtheit erlangten dabei die Flugzeugbaumuster [[Junkers F&amp;amp;nbsp;13]], die [[Junkers G 38|G&amp;amp;nbsp;38]] und die [[Junkers Ju 52/3m|Ju&amp;amp;nbsp;52/3m]]. Junkers konkurrierte mit [[Claude Dornier|Dornier]] um das bessere Konzept für Langstreckenflüge über den Atlantik (siehe auch [[Atlantiküberquerung]]). Junkers favorisierte Landflugzeuge, Dornier hingegen [[Wasserflugzeug]]e. Der 25 Jahre jüngere Dornier bot Junkers eine Zusammenarbeit an, welche Junkers jedoch ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R14718, Dessau, Junkers-Werke.jpg|mini|Die Junkers-Werke in Dessau 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Junkers Motorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die Hugo Junkers 1923 in Dessau neu gegründet hatte, vor dem Hintergrund der [[Weltwirtschaftskrise]] bereits zu Beginn des Jahres 1930 in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, musste Junkers am 22.&amp;amp;nbsp;März 1932 für seine gesamte Unternehmensgruppe [[Insolvenz]] anmelden. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Luftbild-Zentrale]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ebenso verkauft wie die &amp;#039;&amp;#039;Junkers&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;#039;&amp;#039;, die am 4.&amp;amp;nbsp;November 1932 für 2,6&amp;amp;nbsp;Millionen Reichsmark von der [[Robert Bosch (Unternehmen)|&amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch AG&amp;#039;&amp;#039;]] übernommen wurde. Die Einnahmen ermöglichten es Hugo Junkers, am 8.&amp;amp;nbsp;November 1932 die [[Vergleich (Recht)|Vergleichsverhandlungen]] in seinem Sinne zu beenden und den Flugzeug- und Motorenbau zunächst vor fremdem Zugriff zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enteignung und letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der [[Machtübernahme]] des [[Zeit des Nationalsozialismus|NSDAP-Regimes]] am 30. Januar 1933 wurden für den neuen „Reichskommissar für Luftfahrt“, [[Hermann Göring]], dessen Beschäftigung Junkers zehn Jahre zuvor abgelehnt hatte, die &amp;#039;&amp;#039;Junkers Motorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeugwerk AG&amp;#039;&amp;#039; zum Objekt der von ihm verfolgten [[Aufrüstung der Wehrmacht|Aufrüstungspolitik]]. Aufgrund seiner persönlichen Einstellung wurde Junkers unter Druck gesetzt. In einer Beurteilung heißt es: „Junkers ist Pazifist. Er ist Demokrat. Er hat stets zu den Marxisten gehalten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Beck |url=https://www.sueddeutsche.de/auto/150-geburtstag-von-hugo-junkers-ein-freier-geist-1.482001 |titel=Ein freier Geist |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2010-05-17 |sprache=de |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen musste Hugo Junkers 1933 die Mehrheit an dem restlichen Konzern an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] abgeben. Junkers erhielt Haus- und Stadtverbot und musste Dessau verlassen. Er ging daraufhin nach [[Bayrischzell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Enteignung bis zu seinem Tode 1935 verschrieb sich Junkers ganz dem Metallbau, einem weiteren Interessengebiet, das während seiner Zeit in Dessau entstanden war. Angeregt durch die Nachbarschaft und Zusammenarbeit mit dem [[Bauhaus Dessau|Dessauer Bauhaus]] plante Junkers eine neue rationelle Architektur komplett aus Metall für Wohnbauten inklusive deren Ausstattung wie Klimaanlagen, Beleuchtung und Mobiliar. In München gründete er dafür die &amp;#039;&amp;#039;Forschungsanstalt Professor Hugo Junkers GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Dabei versuchte Junkers, sich auf wenige verschiedene Bauteile zu beschränken, die einfach zu gestalten waren und durch ihre Form eine zeitlose Ästhetik aufwiesen. Ein Muster-Metallhaus ist heute im [[Technikmuseum Hugo Junkers]] in [[Dessau-Roßlau]] zu sehen. Des Weiteren widmete er sich dem [[Hangar]]bau; er übernahm die von [[Friedrich Zollinger]] erdachte Lamellenkonstruktion, die dann in Hallen in über 27 Ländern Anwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung des beruflichen Wirkens ===&lt;br /&gt;
* 1892 Erste Firma &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers – Civil Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; in Dessau und Patent für das [[Kalorimeter]]&lt;br /&gt;
* 1895 Gründung der Firma &amp;#039;&amp;#039;Junkers &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Dessau, Partner ist Paul Ludwig, der 1897 wieder ausscheidet&lt;br /&gt;
* 1897 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Versuchsanstalt Prof. Junkers&amp;#039;&amp;#039; in Aachen&lt;br /&gt;
* 1902 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Versuchsanstalt für Ölmotoren&amp;#039;&amp;#039; in Aachen&lt;br /&gt;
* 1913 Gründung &amp;#039;&amp;#039;Junkers Motorenbau&amp;#039;&amp;#039; in Magdeburg, 1915 geschlossen&lt;br /&gt;
* 1914 Gründung &amp;#039;&amp;#039;Kaloriferwerk Hugo Junkers&amp;#039;&amp;#039; in Dessau&lt;br /&gt;
* 1915 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Forschungsanstalt Prof. Junkers&amp;#039;&amp;#039; in Dessau und Übernahme der Aachener Versuchsanstalt 1919&lt;br /&gt;
* 1915 Entwicklung des ersten Ganzmetallflugzeugs ([[Junkers J 1|J1]])&lt;br /&gt;
* 1916 Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Hauptbüro Junkers Werke&amp;#039;&amp;#039; in Dessau&lt;br /&gt;
* 1917 Firmenzusammenschluss zur &amp;#039;&amp;#039;Junkers-Fokkerwerke AG&amp;#039;&amp;#039;, 1919 wieder aufgelöst&lt;br /&gt;
* 1919 Gründung &amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeugwerke AG&amp;#039;&amp;#039; (Ifa) in Dessau&lt;br /&gt;
* 1919 Bau des ersten zivilen Ganzmetallflugzeugs [[Junkers F 13|F13]]&lt;br /&gt;
* 1919 Bildung der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Lamellen Kalorifer&amp;#039;&amp;#039; innerhalb Junkers &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
* 1921 Bildung &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Stahlbau&amp;#039;&amp;#039; innerhalb Kaloriferwerk Hugo Junkers&lt;br /&gt;
* 1921 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Luftverkehr&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Ifa (ab 1926 Bestandteil der Luft Hansa) und einer untergeordneten Sektion Luftbild&lt;br /&gt;
* 1923 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Junkers Motorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Jumo) in Dessau&lt;br /&gt;
* 1924 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Junkers Luftverkehr AG&amp;#039;&amp;#039; (Ila; ehemals Abteilung Luftverkehr der Ifa)&lt;br /&gt;
* 1924 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Junkers Luftbild-Zentrale]]&amp;#039;&amp;#039; als Tochter der Ila, ab 1926 der Ifa untergeordnet&lt;br /&gt;
* 1925 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeugführerschule&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1925 Bildung der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Schädlingsbekämpfung&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Ifa&lt;br /&gt;
* 1927 Bildung der &amp;#039;&amp;#039;Zentralen Lehrwerkstatt&amp;#039;&amp;#039; in Dessau&lt;br /&gt;
* 1927 Auszeichnung mit der [[Wilhelm-Exner-Medaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wilhelmexner.org/medalists/hugo-junkers/ &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 1. Juli 2020 in Wilhelmexner.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927 Auszeichnung mit der [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]] des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-06220, Aachen, Ernennung Hugo Junkers zum Ehrenbürger.jpg|mini|Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Aachen]]&lt;br /&gt;
* 1928&lt;br /&gt;
** Erste Ost-West-Überquerung des [[Atlantischer Ozean|Atlantiks]] mit einer [[Junkers W 33]] durch [[Hermann Köhl]], [[Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld]] und [[James Fitzmaurice]]&lt;br /&gt;
** Verleihung der [[Ehrenbürger]]schaft der Stadt [[Rheydt]]&lt;br /&gt;
** Verleihung der Ehrenbürgerschaft der [[Aachen|Stadt Aachen]]&lt;br /&gt;
** Ernennung zum Ehrenbürger der [[RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
** Ernennung zum Ehrensenator der RWTH Aachen&lt;br /&gt;
* 1930 Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Junkers Diesel-Kraftmaschinen mbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* 1930 Junkers erhält den [[Siemens-Ring]]&lt;br /&gt;
* 1930 Bildung der Holding &amp;#039;&amp;#039;Junkers Betriebs GmbH&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1930 Fertigstellung der [[Junkers Ju 52/1m|Ju 52/1m]] (ein Motor)&lt;br /&gt;
* 1932 Fertigstellung der [[Junkers G 38|G 38]]&lt;br /&gt;
* 1932 Fertigstellung der [[Junkers Ju 60|Ju 60]]&lt;br /&gt;
* 1933 Bau der [[Junkers Ju 52/3m|Ju 52/3m]] (drei Motoren)&lt;br /&gt;
* 1933 Junkers muss seine [[Patent]]e und die [[Majorität]] von 51 % der [[Aktie]]n an der &amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeugwerke AG&amp;#039;&amp;#039; entschädigungslos an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] abgeben und Dessau verlassen&lt;br /&gt;
* 1933 Junkers zieht nach Bayrischzell auf den Feriensitz der Familie und steht dort unter Arrest und Beobachtung der Behörden&lt;br /&gt;
* 1933–1935 Hugo Junkers beschäftigt sich mit dem Metallhausbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Tod Junkers’ ==&lt;br /&gt;
Junkers Witwe verkaufte die verbliebenen 49 Prozent der stillen Anteile an den &amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeugwerke AG&amp;#039;&amp;#039; einschließlich der verbundenen Betriebe kurz nach seinem Tode für 30&amp;amp;nbsp;Millionen Reichsmark an das Deutsche Reich. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entwickelten sie sich zu einem der wichtigsten deutschen Produzenten von Militärflugzeugen. Die Betriebe wurden 1936 zur [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|&amp;#039;&amp;#039;Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG&amp;#039;&amp;#039;]] vereinigt. Die später ab 1939 im Krieg von der deutschen Luftwaffe eingesetzten Flugzeuge –&amp;amp;nbsp;wie beispielsweise die [[Junkers Ju 87|Ju&amp;amp;nbsp;87]] oder [[Junkers Ju 88|Ju&amp;amp;nbsp;88]]&amp;amp;nbsp;– hatten mit ihrer Glattrumpfbauweise nichts mehr mit der von Junkers geprägten Bauweise gemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Junkers lebt fort in den [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk#Junkers Flugzeugwerke AG, Widnau (Schweiz)|Junkers Flugzeugwerken]], die 2015 in [[Dübendorf]] ([[Schweiz]]) als [[Aktiengesellschaft]] neugegründet wurden und Flugzeuge in Hugo Junkers’ Design in Kleinserien herstellen. Der Firmensitz wurde zwischenzeitlich nach [[Widnau]] (Schweiz) und schließlich nach [[Oberndorf am Neckar|Hochmössingen]] im [[Schwarzwald]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Besitz von Hugo Junkers’ Nachkommen ist weiterhin eine gleichnamige [[Armbanduhr|Uhrenmarke]], die sich designmäßig an seinen Flugzeugen sowie dem Bauhaus orientiert, das er seinerzeit von Anfang an gefördert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antje Heepmann |url=https://de.watchpro.com/irritationen-uber-lizenz-wechsel-haben-der-marke-junkers-nicht-geschadet/ |titel=Irritationen über Lizenz-Wechsel haben der Marke Junkers nicht geschadet |datum=2019-11-01 |sprache= |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.junkers.de/ |titel=Junkers und das Bauhaus |hrsg=Junkers Uhren |sprache=de-DE |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Einstellung ==&lt;br /&gt;
Politisch war Junkers eher linksliberal eingestellt. In seinem Tagebuch notierte er: „Das Kapital, die Fabrik, den gesamten geschäftlichen Organismus sehe ich nicht als mein Privateigentum an, sondern als das aller Beteiligten, vom Leiter bis zum letzten Lehrjungen und Tagelöhner.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dessau-Roßlau, Hugo-Junkers-Denkmal.jpg|mini|Hugo-Junkers-Denkmal in Dessau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Junkers wird heute in Dessau, der Stadt seines Wirkens, mit dem [[Technikmuseum Hugo Junkers]] gewürdigt. Exponate des Museums sind unter anderem eine restaurierte Ju&amp;amp;nbsp;52 (auch bekannt als „Tante&amp;amp;nbsp;Ju“), ein Junkers-Stahlhaus sowie viele weitere Exponate aus dem umfangreichen Schaffensfeld Junkers’. Auch der Dessauer Flugplatz trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 100. Jahrestag des Erstflugs der &amp;#039;&amp;#039;Junkers F 13&amp;#039;&amp;#039; wurde in Dessau zu Ehren von Hugo Junkers ein neun Meter hohes Denkmal eingeweiht. Es handelt sich um eine überdimensionale Darstellung des [[Logo (Zeichen)|Firmenlogos]], des „Fliegenden Menschen“. Weder Junkers selbst, noch der Designer des Firmenlogos, Friedrich Drömmer, bezeichneten es jemals als Ikarus. Finanziert wurde das Denkmal vom Neugründer der Junkers Flugzeugwerke, Dieter Morszeck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Detmar Oppenkowski und Danny Gitter |url=https://www.mz.de/lokal/dessau-rosslau/hugo-junkers-denkmal-fur-dessau-wer-ist-der-anonyme-mazen-der-es-finanziert-hat-1569529 |titel=Hugo-Junkers-Denkmal für Dessau: Wer ist der anonyme Mäzen, der es finanziert hat? |sprache=de |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zahlreichen deutschen Städten sind Straßen nach Hugo Junkers benannt, so unter anderem in [[Magdeburg]], [[Dresden]], [[Leipzig]], [[Nürnberg]], [[Frankfurt am Main]], [[Berlin]], [[Köln]] und [[Taufkirchen (bei München)|Taufkirchen]] (bei München).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 erhielt er den [[Werner-von-Siemens-Ring]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siemens-ring.de/preistraeger/ring1930-junkers/ |titel=Hugo Junkers erhält den Werner-von-Siemens-Ring 1933 |werk=Stiftung Werner-von-Siemens-Ring |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Land (Deutschland)|Land]] [[Sachsen-Anhalt]] benannte seinen seit den 1993 verliehenen Hugo-Junkers Preis für Forschung und Innovation nach dem Unternehmer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hugo-junkers-preis.de/startseite |titel=Hugo Junkers Preis |hrsg=Land Sachsen-Anhalt |abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anhaltinische Berufsschulzentrum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://moodle.bildung-lsa.de/bsz-dessau/ |titel=Anhaltisches Berufsschulzentrum &amp;quot;Hugo Junkers&amp;quot; Dessau-Roßlau |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Dessau-Roßlau trägt ebenso den Namen von Hugo Junkers wie eine [[Grundschule]] in [[Köthen (Anhalt)|Köthen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem Geburtsort Mönchengladbach-Rheydt wurde das [[Hugo-Junkers-Gymnasium|städtische Gymnasium]], das er selbst seinerzeit besucht hatte, 1959 nach Hugo Junkers benannt. Des Weiteren gibt es dort auch einen Park, der seinen Namen trägt. Darüber hinaus ist im nahegelegenen internationalen Flughafen Düsseldorf eine Lounge nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Junkers Hangar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Larissa Reissner]]: [https://archive.org/details/DieWeltbhne22-11926/page/n928/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Junkers&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltbühne&amp;#039;&amp;#039; 22.1 (1926), S. 921–929.&lt;br /&gt;
* Hugo Junkers: &amp;#039;&amp;#039;Abgasleitungen nach Junkers. Anleitung zur richtigen Ausführung der Abgasleitung für Gasgeräte – Zum Gebrauch für Gasfachleute, Installateure und Architekten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Selbstverlag, Dessau 1931, {{DNB|574181318}}.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|695|697|Junkers, Hugo|Gert Behrsing|118776525}}&lt;br /&gt;
* [[Armin Fuhrer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin gekommen, um mich in den Dienst der großen Aufgaben zu stellen“. Hugo Junkers’ ambivalentes Verhältnis zu den Nationalsozialisten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 72. (2024), Heft 1, S. 5–24; &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers : das Leben ist Kampf : eine Biografie&amp;#039;&amp;#039;, Reinbek : Lau-Verlag, 2024, ISBN 978-3-95768-247-5&lt;br /&gt;
* [[Olaf Groehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers – Legende und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Sellenthin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkalender der DDR 1985.&amp;#039;&amp;#039; Militärverlag der DDR, Berlin 1984, S. 88–99.&lt;br /&gt;
* Olaf Groehler, Helmut Erfurth: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers. Ein politisches Essay.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichtliche Skizzen&amp;#039;&amp;#039;). Militärverlag der DDR, Berlin 1989, ISBN 3-327-00677-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Haus, Hans Sarkowicz: &amp;#039;&amp;#039;Energie effizienter nutzen. 75 Jahre Thermotechnik von Bosch.&amp;#039;&amp;#039; Produktinformation. Piper Verlag, München/Zürich 2007, ISBN 978-3-492-05084-5.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Hiller von Gaertringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junkers Dessau. Fotografie und Werbegrafik 1892–1933.&amp;#039;&amp;#039; Steidl Verlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-86521-887-2.&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt, Thomas Hofmann, Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Junkers und seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1986, ISBN 3-344-00192-2. (westdeutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers und seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-613-01111-5)&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers – Ein Leben für die Technik.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic, Planegg 1991, ISBN 3-925505-18-0.&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt, Werner Schwipps: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der frühen Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.&lt;br /&gt;
* Manfred Sundermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junkers. Dessau – Mechanische Stadt?&amp;#039;&amp;#039; Anhalt Edition, Dessau 2002, ISBN 3-936383-06-5.&lt;br /&gt;
* Andreas Tank, Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers – Pionier der Technik. Geniale Forschung für den Fortschritt der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Frederking &amp;amp; Thaler, München 2025, ISBN 978-3-95416-442-4.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers: Pionier der Luftfahrt – seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Band 24). Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Bonn 1996, ISBN 3-7637-6112-8.&lt;br /&gt;
* Brian Walters (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junkers: ein Pionier der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;). Sutton, Erfurt 2000, ISBN 3-89702-235-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Junkers, Hugo.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 863.&lt;br /&gt;
* Walter Scheiffele: &amp;#039;&amp;#039;Das leichte Haus. Utopie und Realität der Membranarchitektur.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2016, ISBN 978-3-944669-45-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://hugo.junkers.de/ junkers.de] – Leben und Werk von Hugo Junkers (von Bernd Junkers, Enkel von Hugo Junkers)&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=hugo-junkers|Autor=Ulrike Triebs}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118776525}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/008959}}&lt;br /&gt;
* [http://www.technikmuseum-dessau.de/ Technikmuseum „Hugo Junkers“ Dessau]&lt;br /&gt;
* [https://knerger.de/html/junkersherfinder_4.html Grab von Hugo Junkers auf dem Waldfriedhof München]&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Hugo Junkers}}&lt;br /&gt;
* Sven Preger: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/junkers104.html &amp;#039;&amp;#039;03.02.1935 - Todestag des Ingenieurs Hugo Junkers.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 3. Februar 2015 (Podcast, 14:44 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118776525|LCCN=n/86/113076|VIAF=15565666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Junkers, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Flugzeugindustrie (Erster Weltkrieg)|Junkers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Dessau-Roßlau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Werner-von-Siemens-Rings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lufthansa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Junkers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gauting)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junkers, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Junkers, Heinrich Hugo (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheydt]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gauting]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-41362-52</name></author>
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