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	<title>Hugo Ilberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb am 9. Januar 2026 um 19:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Theodor Hugo Ilberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1828]] in [[Hohenmölsen]]; † [[30. November]] [[1883]] in [[Dresden]]) war ein deutscher Gymnasialdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ilberg war der Sohn eines Gerichtsamtmanns, der später Kreisrichter in [[Kölleda]] und [[Belgern]] wurde. Nachdem er von einem Hauslehrer vorbereitet worden war, besuchte er von 1843 bis 1849 die [[Landesschule Pforta]]. Seine hiesigen Lehrer [[Karl Kirchner (Pädagoge, 1787)|Karl Kirchner]], [[Karl Steinhart (Philologe)|Karl Steinhart]], [[August Koberstein]] und [[Karl Keil (Epigraphiker)|Karl Keil]] beeinflussten ihn maßgeblich, so dass sich Ilberg nach dem Examen entschloss, [[Klassische Philologie]] zu studieren. Er bezog die nahe gelegene [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Hallenser Universität]], wo er besonders [[Gottfried Bernhardy]] und den damaligen Privatdozenten [[Heinrich Keil]] hörte. Nach drei Semestern wechselte er im Herbst 1850 an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]], wo seine akademischen Lehrer [[Friedrich Ritschl]], [[Friedrich Gottlieb Welcker]], [[Christian August Brandis]], [[Friedrich Christoph Dahlmann]], [[Karl Schaarschmidt]] und [[Jacob Bernays]] waren. In Bonn machte er auch seine ersten wissenschaftlichen Gehversuche: Gemeinsam mit seinem Kommilitonen [[Theodor Hug]] reichte er eine Lösung der Preisaufgabe ein, bei der die Fragmente des [[Quintus Ennius]] samt Untersuchung zum Lebenslauf und zur schriftstellerischen Technik des Dichters erklärt werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Preisschrift reichte er 1852 als Dissertation ein: &amp;#039;&amp;#039;Q. Ennii Annalium libri primi fragmenta emendata disposita illustrata&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Arbeit erhielt allerdings nur den zweiten Preis; Sieger war der spätere Ennius-Spezialist [[Johannes Vahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberlehrerprüfung im Herbst 1852 zog Ilberg nach Berlin, wo er am [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasium]] unter dem Rektor [[Karl Ferdinand Ranke]] sein Probejahr antrat. Aber schon nach drei Monaten erhielt er einen Ruf an das [[Marienstiftsgymnasium]] in [[Stettin]], wo er vier Jahre lang unter den Rektoren [[Karl Hasselbach]] und [[Karl Ludwig Peter]] arbeitete. Zu seinen Lehrerkollegen gehörten [[Hermann Rassow]], [[Gustav Wendt (Philologe)|Gustav Wendt]], [[Franz Kern (Philologe)|Franz Kern]] und [[Richard Volkmann (Philologe)|Richard Volkmann]]. In seiner Stettiner Zeit heiratete Ilberg Klara Weißwang, die Tochter eines verstorbenen Gerichtsamtmannes zu [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg im Erzgebirge]]. Sie zogen 1857 nach [[Magdeburg]] um, wo Ilberg eine Lehrerstelle am Gymnasium und Konvikt des [[Kloster Unser Lieben Frauen|Klosters Unserer Lieben Frauen]] erhalten hatte. 1861 wechselte Ilberg nach [[Weimar]] an das [[Wilhelm-Ernst-Gymnasium Weimar|Wilhelm-Ernst-Gymnasium]], dessen Gymnasialdirektor, sein ehemaliger Stettiner Kollege Hermann Rassow, ihn zum Konrektor bestellte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Paulifriedhof Grab Ilberg.jpg|mini|Grab von Ilberg auf dem [[St.-Pauli-Friedhof]] in Dresden]]&lt;br /&gt;
Ilbergs Ruf als Pädagoge hatte sich trotz häufiger Ortswechsel derart verbreitet, dass er schon 1862 eine Direktorenstelle in [[Zwickau]] erhielt. Hier erlebte er den [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] (1866) und den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] (1870/1871). 1871 wechselte er als Direktor an das Gymnasium [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|St.&amp;amp;nbsp;Afra]] in [[Meißen]], 1874 an das [[Königliches Gymnasium Dresden-Neustadt|Königliche Gymnasium]] der [[Dresden]]er Neustadt. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn das Sächsische Kultusministerium 1879 zum Geheimen Schulrat. In den folgenden Jahren nahm seine Gesundheit, auch bedingt durch die berufliche Überlastung, rapide ab. Neben rheumatischen Gelenkschmerzen traf ihn am 24. März 1883 ein schwerer Gehirnschlag, von dem er sich kaum erholte. Er bat um Versetzung in den Ruhestand und suchte den Kurort [[St.&amp;amp;nbsp;Blasien]] im [[Schwarzwald]] auf, wo ihn im Juli ein erneuter Anfall traf. Am 30. November 1883 starb er infolge eines dritten Gehirnschlags. Ilberg wurde auf dem [[St.-Pauli-Friedhof]] in Dresden bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Ilberg ist weniger als Wissenschaftler denn als Gymnasiallehrer bedeutend. Sein Ruf, sein pädagogisches Können und sein Einsatz für sein Amt machten ihn über die Grenzen seines jeweiligen Wirkungskreises hinaus bekannt. Sein Sohn, der spätere klassische Philologe [[Johannes Ilberg]], veröffentlichte 1885 den Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Theodor Hugo Ilberg: Erinnerungen an sein Leben und Wirken, für seine Freunde und Schüler&amp;#039;&amp;#039;, dem auch ausgewählte lateinische und deutsche Schulreden sowie lateinische Gedichte seines Vaters beigegeben waren. Ein weiterer Sohn war der Psychiater [[Georg Ilberg]] (1862–1942).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Bursian]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Ilberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Alterthumskunde.&amp;#039;&amp;#039; 6. Jg., 1881, S. 29–31 ([https://archive.org/details/jahresberichtb33leipuoft/page/28/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|743|745|Ilberg, Friedrich Theodor Hugo|[[Ferdinand Sander (Pädagoge)|Ferdinand Sander]]|ADB:Ilberg, Hugo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11712866X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11712866X|VIAF=32765789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ilberg, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Schulrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ilberg, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ilberg, Friedrich Theodor Hugo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe und Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohenmölsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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