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	<title>Hugo Heimann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:23:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Heimann&amp;diff=850074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-01T13:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HeimannHugo.jpg|mini|Hugo Heimann (vor 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Heimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1859]] in [[Chojnice|Konitz]], [[Provinz Preußen]]; † [[23. Februar]] [[1951]] in [[New York City|New York]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000002518|Abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Verleger]], [[Mäzen]] und [[SPD|sozialdemokratischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte von 1890 bis 1900 die [[Verlagsbuchhandlung I. Guttentag|J. Guttentagsche Verlagsbuchhandlung]], war von 1908 bis 1910 Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhauses]], 1919/20 Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]] und von 1920 bis 1932 Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]]. Bekanntheit erlangte er zudem als Mäzen der [[Arbeiterbewegung]], die er mit einer Bibliothek und den „[[Rote Häuser|Roten Häusern]]“ unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heimann war Sohn eines jüdischen Kaufmanns und besuchte das [[Gymnasium zum Grauen Kloster]] in [[Berlin]]. Er ging ohne Abitur ab und machte eine Buchhändlerlehre. Nach einem Aufenthalt als [[Volontär]] im Buch- und Verlagshandel in [[London]] zwischen 1880 und 1884 kehrte er nach Berlin zurück. Zunächst trat er als Juniorpartner in die [[Verlagsbuchhandlung I. Guttentag|J.&amp;amp;nbsp;Guttentagsche Verlagsbuchhandlung]] ein und wurde 1890 ihr Inhaber (bis 1900; 1919 im [[Verlag Walter de Gruyter|de Gruyter-Verlag]] aufgegangen). Der Verkauf des Verlages brachte ihm ein beachtliches Vermögen ein, das es Heimann gestattete, als [[Rentier (Person)|Rentier]] zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als großzügiger Mäzen der [[Arbeiterbewegung]] machte er sich einen Namen. So hat er, nachdem er ausgedehnte Reisen durch Algerien, Ägypten und Indien unternommen hatte, bereits 1899 eine [[Bibliotheksgeschichte#19. Jahrhundert|Volksbibliothek]] („&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Benutzung für jedermann&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament-berlin.de/Das-Haus/Berliner-Ehrenbuerger/hugo-heimann |titel=Hugo Heimann |werk=Berliner Ehrenbürger |hrsg=Abgeordnetenhaus Berlin |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Sperl |Titel=Hugo Heimann (1859 – 1951) |Seiten=109–111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) im Bezirk [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] gestiftet, die er 1919 der Stadt Berlin schenkte. Eine weitere Bibliothek kam später hinzu. Außerdem war er Mitglied des Berliner Asylvereins für Obdachlose. In der [[Prinzenallee]] ließ Heimann 1901 die sogenannten „[[Rote Häuser|Roten Häuser]]“ für Berliner Sozialdemokraten errichten. Mit Übertragung des Besitzes an die Genossen wurden diese zu Hausbesitzern und konnten damit in die [[Berliner Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordnetenversammlung]] gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimann war selbst Mitglied der SPD und Freund und Vertrauter von [[August Bebel]] und [[Paul Singer (Politiker)|Paul Singer]]. Von 1900 bis 1932 war Heimann Stadtverordneter seiner Partei. In den Jahren 1911 bis 1925 war er Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion und von 1919 bis 1932 Stadtverordnetenvorsteher. Dazu kamen zahlreiche weitere kommunalpolitische Tätigkeiten, etwa im Rahmen des Zweckverbandes Groß-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Reichsebene war er zwischen 1906 und 1917 Vorsitzender des Zentralen Bildungsausschuss der Partei. Heimann gehörte 1908 zu den ersten acht Sozialdemokraten, die trotz des [[Dreiklassenwahlrecht]]s in das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußische Abgeordnetenhaus]] einzogen (blieb es bis 1910). Während der [[Novemberrevolution]] war er Volksbeauftragter in Berlin und gehörte 1919/20 der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Anschließend war er von 1920 bis 1932 Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]]. In der Nationalversammlung wie auch im Reichstag war er ohne größere Unterbrechungen Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Heimann blieb zunächst unter [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] in Berlin und emigrierte 1939 zunächst nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und später in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sperl, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg kehrte er nicht mehr nach Deutschland zurück. Ein Sohn Heimanns war der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler [[Eduard Heimann]]. Der Altphilologe [[Eduard Fraenkel]] war der Sohn von Heimanns Schwester Edith.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Prinzenallee 46a (Gesu) Hugo Heimann.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] in [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] (Prinzenallee&amp;amp;nbsp;46a)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Nachleben ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 wurde Heimann zum 56. Ehrenbürger von Berlin ernannt. Da er Jude war, haben die Nationalsozialisten Heimann die Ehrenbürgerwürde aberkannt, die er 1947 wieder erhielt. Am Tag seiner Beisetzung in New York waren die öffentlichen Gebäude Berlins auf halbmast geflaggt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel in der [[Prinzenallee]] in [[Berlin-Gesundbrunnen]], die [[Liste der Brücken in Berlin/H#Hugo-Heimann-Brücke|Hugo-Heimann-Brücke]] über die [[Panke]] an der Grenze zwischen [[Berlin-Reinickendorf|Reinickendorf]], [[Berlin-Pankow|Pankow]] und [[Soldiner Kiez]] sowie die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Gropiusstadt#Hugo-Heimann-Straße*|Hugo-Heimann-Straße]] und die &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Heimann-Schule&amp;#039;&amp;#039; in der [[Berlin-Gropiusstadt|Gropiusstadt]], erinnern in den verschiedenen Ortsteilen Berlins an den verdienstvollen Politiker. Bis 2015 tat dies auch die &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Heimann-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; im ehemaligen [[Oberstufen-Schulzentrum Wedding]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominique Hensel |url=https://weddingweiser.de/der-stille-abschied-der-hugo-heimann-bibliothek/ |titel=Bye bye Bücher: Der stille Abschied der Hugo-Heimann-Bibliothek |werk=Weddingweiser |datum=2015-03-27 |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernest Hamburger]] |Titel=Juden im öffentlichen Leben Deutschlands: Regierungsmitglieder, Beamte und Parlamentarier in der monarchischen Zeit 1848-1918 |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=1968 |ISBN=978-3-16-829292-0 |Seiten=530 ff. |Online=https://books.google.com/books?id=bBIvwqa4cVEC}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Horb: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Heimann und die &amp;quot;Roten Häuser&amp;quot;. Verleger, Mäzen, Sozialdemokrat&amp;#039;&amp;#039;. Wedding-Bücher - Verlag Walter Frey, 2025, ISBN 978-3-946327-44-8 (im Anhang: Hugo Heimanns Erinnerungen &amp;quot;Vom tätigen Leben&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|272|273|Heimann, Hugo|[[Klaus Malettke]]|116657022}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867–1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Droste, Düsseldorf 1995, ISBN 3-7700-5192-0, S. 495.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Sperl]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Heimann (1859–1951)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bewahren Verbreiten Aufklären. Archivare, Bibliothekare und Sammler der Quellen der deutschsprachigen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], Bonn-Bad Godesberg 2009, ISBN 978-3-86872-105-8,  S. 108–116; [https://library.fes.de/pdf-files/adsd/06730/06730-17.pdf fes.de] (PDF; 287&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimann, Hugo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Bd. 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116657022}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116657022}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Heimann, Hugo |Bezirk=Mitte |ID=heimann_hugo |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament-berlin.de/Das-Haus/Berliner-Ehrenbuerger/hugo-heimann Kurzbiografie und Gemälde Heimanns im Berliner Abgeordnetenhaus]&lt;br /&gt;
* [https://vordietuergesetzt.de/ Ausstellung zu verfolgten Berliner Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116657022|VIAF=77073357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heimann, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heimann, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger, Mäzen und Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chojnice|Konitz]], Provinz Preußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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