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	<title>Hugo Hantsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Hantsch&amp;diff=600193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-02T11:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Alois Emmanuel Hantsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[15. Januar]] [[1895]] in [[Teplice|Teplitz-Schönau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[6. August]] [[1972]] in [[Wien]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Ordenspriester]] der [[Benediktinerorden|Benediktiner]] und [[Historiker]]. Er lehrte als Professor für Neuere Geschichte an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben  ==&lt;br /&gt;
Hugo Hantsch wurde 1895 als Sohn des Walzwerkbeamten Hugo Heinrich Hantsch und dessen Ehefrau Maria Theresia Hühle geboren. Er wuchs im bürgerlichen Milieu der nordböhmischen Kurstadt Teplitz-Schönau in der Habsburgermonarchie auf und trat 1913 in das Benediktinerkloster [[Stift Melk]] (dem damals sein Onkel [[Amandus John]] als Abt vorstand) in Niederösterreich ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Fellner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung und nationale Identität. Probleme und Leistungen der österreichischen Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Wien 2002, ISBN 320-577-0536, S. 361.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte an der [[Universität Innsbruck]] [[Theologie]] und [[Philosophie]]. Im Jahre 1918 wurde er in [[St. Pölten]] zum [[Priesterweihe|Priester]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität Wien studierte er anschließend Geschichte, Germanistik und Geographie. Mit einer kirchenhistorischen Arbeit über die historischen Voraussetzungen der [[Professurkunde]] bei den Benediktinern wurde er 1921 bei [[Harold Steinacker]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goller&amp;quot;&amp;gt;Peter Goller: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.uibk.ac.at/universitaetsarchiv/hugo-hantsch/ Der Österreich-Historiker Hugo Hantsch als Absolvent der Universität Innsbruck (1914–1923)]&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsarchiv Innsbruck.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst arbeitete er als Archivar in der Bibliothek des Grafen [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Schönborn]] im unterfränkischen [[Schloss Wiesentheid]]. Mit einer Schrift über den Reichsvizekanzler [[Friedrich Karl Graf von Schönborn]] (1674–1746) im Kontext der politischen Geschichte während der Herrschaft der Habsburgerkaiser [[Joseph I. (HRR)|Josef I.]] und [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] (erste Hälfte des 18. Jahrhunderts) [[Habilitation|habilitierte]] sich Hantsch 1930 bei dem großdeutschen Historiker [[Heinrich von Srbik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Hamann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Hantsch, Nachruf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 123 (1973), S. 338–367, hier S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Alfred Francis Přibram]] an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Hantsch war ein Anhänger der 1934 errichteten katholisch-klerikalen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]]-Diktatur unter [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] und [[Kurt Schuschnigg|Schuschnigg]] und betätigte sich als Kulturfunktionär der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goller&amp;quot;/&amp;gt; Er erhielt 1935 einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] als ordentlicher Professor an die [[Karl-Franzens-Universität Graz]]. Kurz nach der Veröffentlichung seines Werkes &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Österreichs&amp;#039;&amp;#039; (1937) erfolgte der [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] an NS-Deutschland und das Buch wurde von den [[Nationalsozialisten]] verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hantsch wurde 1938 von der [[Gestapo]] verhaftet. Bis 1939 war er in verschiedenen [[Konzentrationslager]]n, u.&amp;amp;nbsp;a. im [[KZ Buchenwald]], interniert. Nach seiner Entlassung trat er eine Pfarrstelle im [[Niederösterreich|niederösterreichischen]] [[Ravelsbach]] an, durfte sich aber bis Ende der NS-Zeit nicht mehr wissenschaftlich betätigen. Trotz seiner gegensätzlichen politischen Ausrichtung blieb Hantsch seinen akademischen Lehrern Steinacker und Srbik, die Anhänger des Nationalsozialismus waren, persönlich verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goller&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] konnte er (1946) als Professor und Ordinarius für Neuere Geschichte an der [[Universität Wien]] lehren, wo er Nachfolger von Srbik wurde, der nach dem Krieg entlassen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hantsch war Vorsitzender der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs und gab ab 1953 die &amp;#039;&amp;#039;Wiener historischen Studien&amp;#039;&amp;#039; und 1962 &amp;#039;&amp;#039;Gestalter der Geschicke Österreichs&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die Internationale Stiftung [[Mozarteum]] wählte Hugo Hantsch 1955 zum Präsidenten. Von 1935 bis 1951 war er Mitglied der [[Historische Landeskommission für Steiermark|Historischen Landeskommission für Steiermark]]. 1965 wurde ihm der [[Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweibändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Österreichs&amp;#039;&amp;#039; (Erstauflage Band I, 1937, Band II, 1950) erschien in zahlreichen Auflagen und galt mehreren Generationen von Geschichtsstudenten – bis in die 1980er-Jahre – als Standardwerk, das schlicht als „der Hantsch“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goller&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Bauernkrieg&amp;#039;&amp;#039;, Becker, Würzburg 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jakob Prandtauer]]. Der Klosterarchitekt des österreichischen Barock.&amp;#039;&amp;#039;, Krystall, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung Österreich-Ungarns zur Großmacht&amp;#039;&amp;#039;, Herder, Freiburg 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Styria, Graz 1937/50 (Neuausgabe 1994).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalitätenfrage im alten Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Herold, Wien 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leopold Graf Berchtold. Grandseigneur und Staatsmann&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Styria, Graz 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Österreichische Geschichtsforschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreich und Europa. Festgabe für Hugo Hantsch zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Styria, Graz/Wien 1965.&lt;br /&gt;
* Peter Goller: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20191024093027/https://www.uibk.ac.at/universitaetsarchiv/hugo-hantsch/ Der Österreich-Historiker Hugo Hantsch als Absolvent der Universität Innsbruck (1914–1923)]&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsarchiv Innsbruck.&lt;br /&gt;
* Johannes Holeschofsky: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Hantsch (1895–1972). Ein großösterreichischer Verfechter der Reichsidee?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karel Hruza]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Historiker. Lebensläufe und Karrieren 1900–1945.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Band 2, Wien 2012, ISBN 978-3-205-78764-8, S.&amp;amp;nbsp;451–489.&lt;br /&gt;
* Johannes Holeschofsky: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Hantsch. Eine biografische Studie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Forschungen aus dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 59), Niederösterreichisches Institut für Landeskunde, St. Pölten 2014, ISBN 978-3-901635-73-1 (Zugleich Dissertation, Universität Wien, 2012, [http://othes.univie.ac.at/19734/1/2012-03-21_0048471.pdf univie.ac.at] [PDF, 2 MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118545868}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|277}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hlk.steiermark.at/cms/beitrag/11828652/97168304/ Literatur für/über Hugo Hantsch (Auswahl)] auf der Website der [http://www.hlk.steiermark.at Historischen Landeskommission für Steiermark]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichte in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118545868|LCCN=nr/95/23647|VIAF=88732826}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hantsch, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hantsch, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hantsch, Hugo OSB&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geistlicher und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplice]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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