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	<title>Hugo Gugg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-24T00:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Gugg im Atelier.jpg|mini|hochkant=1.25|Hugo Gugg im Atelier (1935)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Hugo Gugg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1878]] in [[Leipzig]]; † [[25. April]] [[1956]] in [[Weimar]]) war ein deutscher [[Malerei|Kunstmaler]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gugg-hugo-in-hugo-erfurth-atelier-fuer-photographische-bildnisse-dresden-ca1912.jpg|mini|Hugo Gugg, fotografiert von [[Hugo Erfurth]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Gugg kam 1878 in Leipzig als Sohn des [[Maler und Lackierer|Stubenmalers]] Otto Gugg und dessen Ehefrau Henriette, geb. Scheiding, zur Welt. Nach der Volksschule absolvierte er von 1893 bis 1897 bei &amp;#039;&amp;#039;Gollmar&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Franke&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig eine Lehre als [[Dekorationsmaler]]. Nebenher besuchte er Zeichenkurse an der Malerfachschule und an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Königlichen Kunstakademie und Kunstgewerbeschule]] und nahm privaten Unterricht beim Tiermaler [[Fedor Flinzer]]. Sein innigster Wunsch bestand darin, Kunstmaler zu werden. In Justizrat Paul Axhausen fand er einen Liebhaber seiner Bilder, Förderer und lebenslangen Freund. Es folgte ein Jahr als Stipendiat an der Kunstakademie. 1898 stellte er erstmals seine Bilder im [[Museum der bildenden Künste Leipzig]] aus. Während eines einjährigen Studienaufenthalts im [[Erzgebirge]] lernte er in [[Zwönitz]] Milda Thum, Tochter des Mühlenbesitzers und Bäckermeisters Wilhelm Thum, kennen, die er 1900 heiratete und mit der er sieben Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Holz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Hugo Gugg – seine Bilder, seine Gedanken, sein Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Biberacher Verlagsdruckerei 1997, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herrmann A. L. Degener (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Degeners Wer ist’s&amp;#039;&amp;#039;, X. Ausgabe, Berlin 1935, S. 558&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 bis 1902 arbeitete Gugg in Leipzig als Dekorationsmaler. 1902, in Vorbereitung auf eine Ausstellung im [[Leipziger Kunstverein]], machte ihn der Direktor des Museums der bildenden Künste, [[Theodor Schreiber]], mit dem Maler, Architekten, Kunsttheoretiker und späteren NS-Propagandisten [[Paul Schultze-Naumburg]] bekannt. Dieser erkannte sein künstlerisches Potenzial und holte ihn 1902 als Meisterschüler an seine Malschule nach [[Saaleck (Naumburg)|Saaleck]] ([[Saalecker Werkstätten]]) bei [[Naumburg (Saale)|Naumburg]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Schultze-Naumburg |Titel=Der Maler Hugo Gugg |Sammelwerk=Die Kunst im Deutschen Reich, Ausgabe&amp;amp;nbsp;A |Verlag=Franz Eher Verlag |Ort=München |Datum=1941-05 |Seiten=144-151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er bis 1921 lehrte und die Malklasse leitete. Von 1914 bis 1918 diente er als Infanteriesoldat und Kartenzeichner im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Theodor Hagen (Maler)|Theodor Hagen]]s wurde Gugg 1921 als Professor für [[Landschaftsmalerei]] an die [[Bauhaus-Universität#Bauhaus|Staatliche Hochschule für bildende Kunst]] in [[Weimar]] berufen. Zu seinen Schülern zählten u.&amp;amp;nbsp;a. Elisabeth von Heyden, die ihn bis zu seinem Tod pflegend begleitete, [[Hedwig Holtz-Sommer]], Christine von Kalkreuth, [[Lieselotte Klose]], Katharina Meinecke,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Ronge |Titel=Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus |Verlag=LIT Verlag Dr. W. Hopf |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN=978-3-643-10856-2 |Seiten=200, 201}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg Judersleben]], [[Alfred Artur Krauskopf]], Adolf Müller und [[Peter Sandkamm-Möller]]. Eine enge Freundschaft verband ihn mit seinem Meisterschüler und späteren Leiter der Lichtbildnerklasse der Hochschule, [[Walter Hege]], der ihm auch den Umgang mit der Kamera vermittelte. Studienreisen, allein, mit der Familie oder mit seinen Schülern, führten ihn seit 1905 immer wieder nach Italien. In seinem Denken und Handeln war er ein religiöser, naturverbundener und feingeistiger Idealist. Eine enge Verbundenheit gab es zum Dramatiker [[Johannes Schlaf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Ihle |Titel=Hugo Gugg und Johannes Schlaf. Das Bild einer Geistesgemeinschaft |Sammelwerk=Querfurter Tageblatt |Ort=Querfurt |Datum=1943}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum Schriftsteller [[Ludwig Bäte]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Gugg.jpg|mini|hochkant=0.75|Grabstein Milda und Hugo Gugg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gugg trat zum 1. September 1930 – im gleichen Jahr wurde sein Förderer Schultze-Naumburg als Direktor der Kunsthochschule eingesetzt – der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 316.368).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12530401&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Gugg Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. 1938 wurde ihm das Amt des [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbundführer]]s übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Hossfeld: &amp;#039;&amp;#039;Kämpferische Wissenschaft: Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Weimar, 2003, ISBN 3-412-04102-5, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 wurde er anlässlich seines 65.&amp;amp;nbsp;Geburtstags mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] ausgezeichnet. 1945 wurde Gugg aus dem Hochschuldienst entlassen und kurzzeitig inhaftiert. Im Ergebnis seiner [[Entnazifizierung]] wurde er 1948 enteignet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Landesarchiv Thüringen]] – [[Hauptstaatsarchiv Weimar]] |Titel=Landeskommission zur Durchführung der Befehle 124/126 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer=Sign. 3769 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete nun als freischaffender Künstler mit dem Makel der Systemnähe zum Naziregime. Mit Blick auf das Goethejahr 1949 wurde er vorwiegend mit Restaurierungsarbeiten an den Weimarer Kulturstätten der Klassik ([[Goethe-Nationalmuseum (Weimar)|Goethe-Nationalmuseum]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Kahl |Titel=Die Erfindung des Dichterhauses – Das Goethe-Nationalmuseum in Weimar |Verlag=Wallstein Verlag |Ort=Göttingen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8353-1635-5 |Seiten=37, 206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Kahl, Hendrik Kalvelage |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/hitler-und-das-goethehaus-1.18229538 |titel=Hitler und das Goethehaus |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2020-04-07 |abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Römisches Haus (Weimar)|Römisches Haus]], [[Wittumspalais (Weimar)|Wittumspalais]], [[Russisch-Orthodoxe Kapelle (Weimar)|Russisch-Orthodoxe Kapelle]]) beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gugg war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv/archiv.html |titel=Mitglieder ab 1903 |werk= |hrsg=Deutscher Künstlerbund e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin |datum= |abruf=2021-02-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1956 in Weimar und ist zusammen mit seiner Frau Milda auf dem Friedhof (neuerer Teil) in [[Oberweimar (Thüringen)|Oberweimar]] bestattet. Der Grabstein wurde 2017 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Johnsen |Titel=Restaurierter Grabstein ist zurück auf dem Weimarer Friedhof |Sammelwerk=Thüringer Allgemeine, Weimar |Verlag=Mediengruppe Thüringen Verlag GmbH |Ort=Erfurt |Datum=2017-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bäume im Wind.jpg|mini|Bäume im Wind (Öl, vor 1910)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gugg war ein Meister der [[Porträtmalerei]], Landschaftsmalerei und [[Komposition (bildende Kunst)|Komposition]]. Anfangs dem [[Impressionismus (Malerei)|Impressionismus]] (&amp;#039;&amp;#039;Bäume im Wind&amp;#039;&amp;#039; vor 1910) und [[Jugendstil]] (Bilderzyklus für ein Musikzimmer 1912) zugeneigt, fühlte er sich zunehmend vom Stil der Meister der [[Frührenaissance]] (Porträts) und der [[Romantik]] (Landschaften) inspiriert. Bis hin zu seinem Spätwerk entwickelte er so seinen eigenen Stil, bei dem er, stets Perfektion anstrebend, vornehmlich in [[Sepia (Farbstoff)|Sepia]] zeichnete und in [[Tempera|Öltempera]] malte. Neben einer Vielzahl Porträts von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten entstanden solche von Persönlichkeiten seiner Zeit, wie z.&amp;amp;nbsp;B. seinem Mäzen Paul Axhausen 1909, seinem Lehrmeister Oswald Franke 1920, dem Reichsgerichtspräsidenten [[Rudolf von Seckendorff]] 1920, dem Direktor der Universitätsbibliothek Jena [[Karl Georg Brandis]] 1928, dem Pianisten [[Josef Pembaur]] 1930 sowie dem Politiker und Widerstandskämpfer [[Johannes Popitz]] 1936. Landschaftsbilder schuf er auf den Stationen seines beruflichen Wirkens (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei Saaleck&amp;#039;&amp;#039; 1908, &amp;#039;&amp;#039;Römisches Haus&amp;#039;&amp;#039; 1938), in den Ferien mit der Familie (&amp;#039;&amp;#039;Der [[Schatzenstein]] im Erzgebirge&amp;#039;&amp;#039; 1932) oder auf seinen zahlreichen Reisen nach Italien (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Paestum]]&amp;#039;&amp;#039; 1939–1941, &amp;#039;&amp;#039;Abendstimmung in [[Castrovillari]]&amp;#039;&amp;#039; 1943).&lt;br /&gt;
[[Datei:Roxane.jpg|mini|Enkelin Roxane (Öltempera, 1942)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde Guggs Art zu malen auch von den Führenden geschätzt. Aufträge für Porträts und heroische Landschaftsbilder&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; waren die Folge. So malte er ein großformatiges Porträt des thüringischen [[Gauleiter#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gauleiters]] und [[Reichsstatthalter]]s [[Fritz Sauckel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Unter dessen Einfluss erhielt er 1938 vom Architekten [[Hermann Giesler]] den Auftrag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Giesler |Titel=Der Weimarer Maler Hugo Gugg |Sammelwerk=Thüringer Gauzeitung |Verlag=Mitteldeutsche Verlags AG |Ort=Erfurt |Datum=1943-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur künstlerischen Ausgestaltung des neu errichteten &amp;#039;&amp;#039;[[Hotel Elephant|Hotel Elephant Weimar]]&amp;#039;&amp;#039;, den er mit großen, die Jahreszeiten symbolisierenden, Landschaftsbildern erfüllte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Bothe, Thomas Föhl: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Fall der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 1999, ISBN 3-7757-0815-4, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 schuf er für die Privatresidenz von [[Adolf Hitler]], der sich in einer historischen Reihe mit Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] wähnte, das Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Castel del Monte]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vorzeichnungen auf einer Italienreise entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike B. Görtemaker: &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun: Leben mit Hitler.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München, 2010, ISBN 978-3-406-58514-2, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Knaak: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zu einem Corpuswerk der Architektur Friedrichs II. v. Hohenstaufen im Königreich Sizilien (1220–1250).&amp;#039;&amp;#039; Jonas Verlag, Marburg 2001 (= Studien z. Kunst- u. Kulturgeschichte Bd. 16), S. 149 und S. 344, Anm. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr war Gugg auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in [[München]] mit dem Bild &amp;#039;&amp;#039;[[Generaloberst-Beck-Kaserne#NS-Ordensburg Sonthofen|Ordensburg Sonthofen]]&amp;#039;&amp;#039; vertreten. 1944 war ihm ebenda für sein Lebenswerk eine Sonderausstellung mit 21&amp;amp;nbsp;Objekten gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17153). Vollständig überarbeitete Ausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-17153-8, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bilder waren deutschlandweit auf vielen Ausstellungen zu sehen und befinden sich in Museen und öffentlichen Sammlungen (z. B. Museum der bildenden Künste Leipzig, [[Stadtmuseum Weimar]], [[Universitätsbibliothek Jena]], [[Kunsthalle Düsseldorf]], [[Germanisches Nationalmuseum]] Nürnberg (Nachlass),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ais-dka.gnm.de/solr-archivalien/1535052 |titel=Gugg, Hugo im Deutschen Kunstarchiv |werk=Germanisches Nationalmuseum Nürnberg |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bundesgerichtshof]] Karlsruhe, [[Stadtmuseum Eilenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.lvz.de/Region/Eilenburg/Museum-erhaelt-Bilderspende | wayback=20160307151201 | text=Museum erhält Bilderspende}}, Heike Liesaus, Leipziger Volkszeitung (LVZ), 28. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und weit verstreut in Privatbesitz. Besondere Erwähnung verdienen die unzähligen Briefkopfzeichnungen, die er seinen Brieftexten voranstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hugogugg.de/briefkopfzeichnungen.html |titel=Briefkopfzeichnungen |werk=Der Maler Hugo Gugg |hrsg=Thomas Holz, Ronald Gugg |abruf=2024-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese verkörpern eine ganz individuelle Kunstform und können als sein Vermächtnis angesehen werden. In einem Brief an seine Tochter Esther vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 1945 schrieb er: „Ich kann auch einem großen Bilde nicht mehr – kaum soviel – geben. Es täte mir leid, wenn meine Briefe verlorengingen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Römisches Haus.jpg|mini|hochkant=1.25|Römisches Haus (Öltempera, 1938)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelausstellungen und Beteiligungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1898, 1902/06/07/13/22: [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der bildenden Künste]], Leipzig&lt;br /&gt;
* 1902/07/14/22: [[Leipziger Kunstverein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/kunstchronik18unse/page/102/mode/2up |titel=Kunstchronik XVIII. Jahrgang, Nr. 13, Ausstellungen Leipzig |hrsg=Internet Archive |datum=1907-01-25 |seiten=203, 204 |abruf=2021-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907, 1910: Kunstverein Jena&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00172395/1907_Jenaische_1192.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00151523 |titel=Jenaische Zeitung Nr. 155–1907. Die Guggh-Ausstellung im Kunstverein |werk=journals@UrMEL |hrsg=Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) |datum=1907-07-05 |abruf=2021-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00256969/JVB_19100713_161_167758667_B1_002.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00720171 |titel=Jenaer Volksblatt Nr. 161. Im Kunstverein |werk=journals@UrMEL |hrsg=Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) |datum=1910-07-13 |abruf=2021-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914: Februarausstellung der Kunsthalle Darmstadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. Coellen |Titel=Februarausstellung in der Kunsthalle |Sammelwerk=Darmstädter täglicher Anzeiger |Ort=Darmstadt |Datum=1914-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921: [[Neues Museum Weimar|Landesmuseum]] Weimar&lt;br /&gt;
* 1922–1925: Thüringer Kunstausstellung, Landesmuseum Weimar&lt;br /&gt;
* 1925: Jahresausstellung der Professoren der Hochschule für bildende Kunst, Weimar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Justus H. Ulbricht |Titel=Deutsche Religion und Deutsche Kunst – Intellektuelle Sinnsuche... (Dissertation) |Hrsg=Friedrich-Schiller-Universität Jena |Ort=Jena |Datum=2009-06-04 |Seiten=247 |Online=https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00013158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: „Zweite Bildnisausstellung“;  Berlin, Haus der Kunst&lt;br /&gt;
* 1941: „Italienbilder deutscher Künstler“; Berlin, Berliner Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1940, 1942, 1944: [[Große Deutsche Kunstausstellung]], München (1944 mit 20 Arbeiten)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellungen mit posthum gezeigten Werken:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Fall der Moderne&amp;#039;&amp;#039;, Weimar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aufstieg und Fall der Moderne |Hrsg=Rolf Bothe, Kunstsammlungen zu Weimar |Verlag=Hatje Cantz |Ort=Ostfildern-Ruit |Datum=1999 |ISBN=978-3-7757-0815-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Überland – 100 Jahre Kunst in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, Kunstverein [[Schmalkalden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.om-museum.de/ausstellungen/archiv/ueberland/ | wayback=20210304101011 | text=Überland – 100 Jahre Kunst in Thüringen}}, Otto Müller Museum der Moderne, 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Holz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Hugo Gugg – seine Bilder, seine Gedanken, sein Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Biberacher Verlagsdruckerei, 1997, ISBN 3-924489-84-X.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gugg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nur in der Erinnerung ist absolute Ruhe – Briefköpfe und Briefauszüge von Hugo Gugg.&amp;#039;&amp;#039; Hans Christians Verlag, Hamburg 1985, ISBN 3-7672-0934-9.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gugg: &amp;#039;&amp;#039;Briefauszüge.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1971.&lt;br /&gt;
* Adolf Müller (Gugg-Schüler): &amp;#039;&amp;#039;Hugo Gugg – Gedanken, Aussprüche, Bemerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1972.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gugg: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Hugo Gugg: Aus dem Leben meines Vaters.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1988.&lt;br /&gt;
* Thomas Holz: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Gugg – Briefauszüge.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 2006.&lt;br /&gt;
* Walter Weichardt, Hugo Gugg (Illustration): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Liebeslieder vom zwölften bis zum zwanzigsten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Verlag, München 1909.&lt;br /&gt;
* Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Weimar – Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co., Weimar 1993, ISBN 978-3-7400-0807-9, S. 185.&lt;br /&gt;
* Dankmar Trier (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Gugg, Hugo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Künstlerlexikon]]. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL).&amp;#039;&amp;#039; KUE-Nummer: 00077339, 10. Oktober 2014.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hugo Gugg |Titel=Die Kunstschule (Manuskript) |Sammelwerk=Staatliches Bauhaus Weimar, Nr. 165 |Verlag=Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar |Ort=Weimar |Datum=1921 |Seiten=5–10 |Online=https://staatsarchive.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/ThHStAW_derivate_00000377/BH_Weimar_13_1296.jpg}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Meyer |Titel=Hugo Gugg |Sammelwerk=Westermanns Monatshefte, 69.&amp;amp;nbsp;Jahrgang |Band=Band&amp;amp;nbsp;137&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;818 |Verlag=Westermann |Ort=Braunschweig |Datum=1924 |Seiten=18&amp;amp;nbsp;ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Jäger |Titel=Im braunen Romanzenton. Zu Hugo Guggs 75. Geburtstag |Sammelwerk=Thüringer Landeszeitung |Ort=Weimar |Datum=1953-08-21}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Toni Deneke |Titel=Das Testament. Menschenschicksale um das Haus am Frauenplan |TitelErg=Einband, Illustration Hugo Gugg |Verlag=Gustav Kiepenheuer Verlag |Ort=Weimar |Datum=1954}}&lt;br /&gt;
* [[Paul Schultze-Naumburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Hugo Gugg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5 (1941), Folge 5, Mai, S. 144–151.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hugogugg.de/ Der Maler Hugo Gugg], Thomas Holz, Schwendi; Ronald Gugg, Storvreta (Schweden), abgerufen am 5. Februar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119499347|VIAF=281308259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gugg, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bauhaus-Universität Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDDB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gugg, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gugg, Oskar Hugo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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