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	<title>Hugo Gill - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:04:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Gill&amp;diff=2313489&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ linkfix</title>
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		<updated>2025-10-24T19:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Gill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1897]] in [[Berlin]]; † [[4. Mai]] [[1972]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Politiker ([[KPD]]).&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gill war ursprünglich Arbeiter. Er gehörte bereits in der [[Weimarer Republik]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an, für die er 1932/33 Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] war, und nahm 1923 aktiv am [[Hamburger Aufstand]] teil. 1932 übernahm er die Leitung der Roten Sporteinheit in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Diercks]]: Hamburger Fußball im Nationalsozialismus, herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 2016, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ging er in die Illegalität. Am 23. Oktober 1933 wurde er verhaftet und zum Verhör in das Stadthaus, das damals als [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Zentrale diente, verbracht. Nach schweren Misshandlungen wurde er in das [[Konzentrationslager Fuhlsbüttel]] eingeliefert. Nach weiteren Misshandlungen wurde er in das Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis und danach in das [[Haftkrankenhaus]] eingeliefert. Nach Haft im KZ und der [[Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel|Strafanstalt Fuhlsbüttel]] wurde er im Dezember 1937 vorübergehend aus der Haft entlassen. Im Februar 1938 wurde Gill jedoch erneut verhaftet und im Juni des Jahres zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt, die er im Torflager der Strafanstalt in [[Schülp b. Nortorf|Schülp]] verbüßen musste. 1939 freigelassen und zur Arbeit auf dem [[Flughafen Hamburg]] und ab 1940 in [[Aalborg]] in Dänemark verpflichtet. 1944 wurde er zum Kriegsdienst bei der Luftwaffe eingezogen und diente auf dem Flugplatz [[Köthen (Anhalt)]], wo er im Mai in amerikanische Gefangenschaft geriet, aus der er Ende August 1945 entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Geschehnisse zwischen 1933 und 1945, siehe den Bericht seiner Tochter Erna Mayer in der [[ver.di]]-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Impuls&amp;#039;&amp;#039;, Heft Juli 2008 ({{Toter Link|url=http://bund-laender.hamburg.verdi.de/aktuell/fachbereichsinformationen/data/Impuls_Juli_08.pdf|text=bund-laender.hamburg.verdi.de}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 beteiligte Gill sich an der Wiedergründung der KPD in Hamburg und war bis zum [[KPD-Verbot]] 1956 hauptamtlicher Mitarbeiter der Partei in Hamburg und Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Alster-Druck GmbH&amp;#039;&amp;#039;, in der das KPD-Blatt [[Hamburger Volkszeitung]] hergestellt wurde. Am 2. Januar 1953 war er für seinen Parteifreund [[Alfred Wahl (Politiker, 1900)|Alfred Wahl]], der sein Mandat niedergelegt hatte, in die Bürgerschaft nachgerückt, aus der er aber bereits bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1953|Bürgerschaftswahl]] im selben Jahr wieder ausschied, da die KPD an der [[Fünf-Prozent-Hürde]] scheiterte. Nach dem KPD-Verbot zunächst arbeitslos, war Gill später als Bote tätig. Obwohl in [[Hamburg-Langenhorn]] wohnend, gehörte er der illegalen Landesleitung der KPD in [[Schleswig-Holstein]] an. 1968 war Gill Gründungsmitglied der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Erna Mayer (1925–2022),&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Diercks: Trauerrede für Erna Mayer (1925–2022). in Rundbrief 2023 Willi-Bredel-Gesellschaft, S. 58–61&amp;lt;/ref&amp;gt; frühere Leiterin der Internationalen Buchhandlung in Hamburg, war als Zeitzeugin aktiv und setzte sich für einen würdigen Gedenkort im Hamburger [[Stadthaus (Hamburg)|Stadthaus]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Stadthaus in Hamburg – Zentrum von Terror und Unterdrückung 1933 bis 1943, Herausgeber: Initiative Gedenkort Stadthaus, Hamburg 2019, S. 98, ISBN 978-3-00-063221-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Gerhard (1923–2011) war Journalist und 1974 DKP-Kandidat für die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte.&amp;lt;ref&amp;gt;Horner Echo, Stadtteilzeitung der DKP Nr. 17/1974, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hugo-gill?ID=4350 Gill, Hugo]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Gerhard Gill: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zum Schiffbeker Prozess 1925&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1999, Eigenverlag, 2. Auflage 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Gill, Hugo |Fundstelle=G |Seiten=373 |KBytes=297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015113222|VIAF=183770260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gill, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hamburger Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gill, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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