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	<title>Hugo Güldner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:51:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_G%C3%BCldner&amp;diff=532845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge, Kommas</title>
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		<updated>2024-07-09T13:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge, Kommas&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Julius Gustav Hugo Güldner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1866]] in [[Herdecke]]; † [[12. März]] [[1926]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Ingenieur]], [[Erfinder]] und [[Motorenbau]]er, dessen Name heute vor allem mit Pionierleistungen im [[Dieselmotor]]enbau und mit dem Markennamen der [[Güldner]]-Ackerschlepper verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Güldner wuchs als Sohn des Fabrikarbeiters und Bahnwärters Gustav Güldner und dessen Frau Ida, geb. Erdmann, in der westfälischen Kleinstadt [[Herdecke]] auf und wurde dort am 23. September 1866 auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Carl Julius Gustav Hugo&amp;#039;&amp;#039; getauft. Sein Vater verstarb bereits 1869 bei einem Eisenbahnunfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo besuchte die &amp;#039;&amp;#039;Königliche Gewerbeschule&amp;#039;&amp;#039; in der Nachbarstadt [[Hagen]], die in die heutige [[Fachhochschule Südwestfalen]] aufgegangen ist. Als Ingenieur beschäftigte er sich vor allem mit [[Verbrennungsmotor]]en und ihrer Weiterentwicklung. Anschließend übersiedelte Güldner nach [[Magdeburg]], gründete dort eine eigene Fabrikation, baute verschiedene Verbrennungsmotoren und meldete insgesamt zwölf Gebrauchsmuster und [[Patent]]e an; das bekannteste trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;„[[Zweitaktmotor|Zweitakt-Gasluft-Motor]] mit Verbrennung des Zündgemisches in besonderem Raume und Einführung der heißen Gase in den luftgefüllten Arbeits-Zylinder“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 heiratete er in Witten Adele Benecken (1873–1927), die Tochter des Kaufmanns Karl Benecken und dessen Ehefrau Karoline, geb. Kautworm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren wirtschaftlich wenig erfolgreichen Produktionen wechselte er 1899 für fast drei Jahre als Oberingenieur und Chefkonstrukteur zu [[Rudolf Diesel]] an die Maschinenbaufabrik [[Augsburg]], aus der die heutige [[MAN|MAN AG]] hervorging. Dort konstruierte er unter anderem einen [[Viertaktmotor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 veröffentlichte Güldner sein umfangreiches Praxishandbuch zum Motorenbau. Im Jahr darauf ging Güldner nach [[München]] und gründete im Februar 1904 gemeinsam mit [[Carl von Linde]] und [[Georg Krauß (Industrieller)|Georg von Krauß]] die [[Güldner|Güldner Motoren-Gesellschaft]] [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|mbH]]; das Patent für einen modernen Verbrennungsmotor brachte der Namensgeber Güldner in die neue Firma ein. Die Fertigung wurde 1907 hin nach [[Aschaffenburg]] in dort neu errichtete Gebäude verlegt, nicht zuletzt, um den [[Main]] als günstigen Transportweg nutzen zu können. Hergestellt wurden anfangs Zweizylinder-Dieselmaschinen bis zu 300 PS, [[Gleichdruckölmotor]]en, Gaskraftanlagen und teilweise sogar [[Motorrad|Motorräder]]. Ein Hauptabnehmer für die Motoren war damals schon die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Linde&amp;#039;s Eismaschinen&amp;#039;&amp;#039; (die heutige [[Linde AG]]), die Antriebsaggregate für ihre Kältemaschinen benötigte und 1908 erste Anteile an der Güldner Motoren GmbH erwarb. Ab 1912 wurden auch Drei- und Vierzylindermotoren bis zu 600 PS verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kam die zivile Produktion zum Stillstand und es wurden [[Kraftfahrzeug|Kraftwagen]] und Flugzeug[[rotor]]en sowie [[Gusseisen|Grauguss]]-Geschosse, Granaten, Spreng- und Wurfminen, sowie Minenwerfer hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güldner war 1917 Leutnant der Reserve und Lehrer an der Kgl. bayr. Minenwerfer-Schule in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erwarb Güldner die Berliner &amp;#039;&amp;#039;Moorkultur Kraftpflug GmbH&amp;#039;&amp;#039; und produzierte vermehrt Kraftpflüge zur [[Moorkultivierung]], daneben Motoren für [[Binnenschifffahrt|Binnenschiffe]] und Kleindieselmotoren. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten erhöhte Linde 1925 seine Anteile an der Unternehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 starb der [[Geheimer Kommerzienrat|Geheime Kommerzienrat]] [[Doktor|Dr. Ing.]] [[Ehrendoktor|e.&amp;amp;nbsp;h.]] Hugo Güldner nach einer Operation im Alter von 59 Jahren in Frankfurt. Beerdigt wurde er auf dem [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg]]; die Grabstätte steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.altstadtfriedhof.de/gueldner.htm |wayback=20090103063542 |archiv-bot=2018-04-15 10:15:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Adele, geb. Benecken, verstarb im darauf folgenden Jahr in [[Oberstdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Aschaffenburg hat beiden eine Straße gewidmet: Güldnerweg (Stadtteil Schweinheim), Adelenstraße (Obernauer Kolonie)&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Pollnick: &amp;#039;&amp;#039;Aschaffenburger Straßennamen - Personen und Persönlichkeiten und ihre lokalgeschichtliche Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; I. Stadtgeschichtliche Beiträge Band I, Aschaffenburg: Stadt Aschaffenburg - Stadt- und Stiftsarchiv 1990, ISBN 2-227-72155-3&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre nach Hugo Güldners Tod – zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen der Firma – wurde die GmbH auf Bestreben von Carl von Linde hin vollständig von &amp;#039;&amp;#039;Linde&amp;#039;&amp;#039; übernommen. Die Produktion konzentrierte sich ab den 1930er Jahren zunehmend auf [[Traktor]]en und der insbesondere im Bereich der [[Landwirtschaft]]smaschinen erfolgreich eingeführte Markenname [[Güldner]] wurde noch bis Ende der 1960er Jahre weitergeführt. Von 1934 bis 1969 wurden rund 100.000 Güldner-Ackerschlepper auf den Markt gebracht. Erst 1991 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Güldner&amp;#039;&amp;#039; aus dem Handelsregister gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leutnant der Reserve Karl Hugo Güldner, Lehrer a. d. Kgl. bayr. Minenwerfer-Schule, München: &amp;#039;&amp;#039;681 Ballistisch-kritische Untersuchungen der durch den Drall bewirkten konstanten Seitenabweichungen der Wurfminen&amp;#039;&amp;#039; in: Rudolph Gaertner (Hrsg.): Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, Bd. 61, Teil 2 1917, S. 665&lt;br /&gt;
Güldner hat neben einigen Aufsätzen, Fachartikeln und den Patentschriften auch ein [[Technikgeschichte|technikgeschichtlich]] bedeutendes Buch geschrieben. Es erschien nach der Erstveröffentlichung 1903 in mehreren, überarbeiteten und erweiterten Auflagen bis in die 1920er Jahre und galt damals als Standardwerk im [[Motorenbau]]. Es hat in der 3. Auflage von 1914, die mehrfach unverändert nachgedruckt wurde, 1282 Abbildungen und über 800 Seiten Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hugo Güldner: &amp;#039;&amp;#039;Das Entwerfen und Berechnen der Verbrennungskraftmaschinen und Kraftgas-Anlagen. Handbuch für Konstrukteure und Erbauer von Gas- und Ölkraftmaschinen.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin 1903.&lt;br /&gt;
* H. Gueldner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Minenwerfer&amp;#039;&amp;#039;, München 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Güldner: &amp;#039;&amp;#039;Gegenwind. Erinnerungen an ein Leben zwischen Wirtschaft und Universität, Sattel und Segel&amp;#039;&amp;#039;. (mit Illustrationen von Werner Schrenk) Siering Verlag, Bonn 1994, ISBN 3-923154-18-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|255||Güldner, Hugo|Hans Wolfram von Hentig|13760310X}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kessler, Gerhard Schmücker: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Güldner - Ein hier unbekannter, aber bedeutender Sohn der Stadt Herdecke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Herdecker Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Heft 23 (Januar 2006), S. 8–10.&lt;br /&gt;
* Walter Sack: &amp;#039;&amp;#039;Alle Traktoren von Fahr und Güldner&amp;#039;&amp;#039;. O. O. 1991, ISBN 3-926071-05-2.&lt;br /&gt;
* Walter Sack: &amp;#039;&amp;#039;Güldner Traktoren &amp;amp; Motoren&amp;#039;&amp;#039;. Podszun Verlag, Brilon 2006, ISBN 3-86133-190-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.aschaffenburg.de/de/Kultur__Tourismus/Stadtportrait/Aschaffenburger_Persoenlichkeiten/normal/chf/index_1649.html aschaffenburg.de - Porträt]&lt;br /&gt;
* https://www.gateway-bayern.de/TouchPoint_touchpoint/search.do?methodToCall=submitButtonCall&amp;amp;CSId=442947N2793S21e02671b911a3700f1201be0abf77d37282ff8a&amp;amp;methodToCallParameter=submitSearch&amp;amp;refine=false&amp;amp;searchCategories%5B0%5D=-1&amp;amp;speedy=on&amp;amp;searchString%5B0%5D=Handbuch+f%C3%BCr+den+Minenwerfer&lt;br /&gt;
* [http://www.altstadtfriedhof.de/personen-detail/items/13.html Grab auf dem Altstadtfriedhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13760310X|LCCN=n/87/825804|VIAF=118264648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guldner, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herdecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Güldner, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Motorenbauer und Technikpionier, Gründer der Güldner-Motoren-Gesellschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herdecke]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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