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	<title>Hugo Friedrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Friedrich&amp;diff=402333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gudrun Meyer: /* Schriften (Auswahl) */ Typo</title>
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		<updated>2026-04-24T21:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Friedrich.jpg|miniatur|Hugo Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Friedrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1904]] in [[Karlsruhe]]; † [[25. Februar]] [[1978]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Romanistik|Romanist]]. Neben seiner Forschung zur klassischen [[Französische Literatur|französischen Literatur]], die in mehrere Buchveröffentlichungen mündete, gilt seine Strukturanalyse der modernen [[Lyrik]] als Meilenstein. Als hervorragender Rhetoriker begeisterte er seine Auditorien in [[Vorlesung]]en durch gleichermaßen ausgefeilte wie verständliche Formulierungen selbst komplizierter Sachverhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach dem am [[Goethe-Gymnasium Karlsruhe]] abgelegten Abitur studierte Friedrich trotz starker musikalischer Neigungen in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] [[Germanistik]], [[Philosophie]], [[Romanistik]] und [[Kunstgeschichte]]. Nach seiner Promotion im Jahr 1928 in Heidelberg, noch im Fach Germanistik, [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1934 in Köln mit der viel beachteten Arbeit über „Das antiromantische Denken in Frankreich“. 1937 wurde er an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]] berufen, wo er trotz mehrerer Rufe anderer Universitäten bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1970 lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Friedrich beantragte am 28. Oktober 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.255.053),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9711631&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Auch eine nationale Wissenschaft? Die deutsche Romanistik unter dem Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 22, 1998, S. 262 (Sonderdrucke aus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) {{Webarchiv|url=http://www.yumpu.com/de/document/view/3989978/frank-rutger-hausmann-freidok-albert-ludwigs-universitat- |wayback=20131214114135 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-07-10 02:11:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl er schon im Zusammenhang mit dem Berufungsverfahren an die Universität Freiburg als „weder fachlich noch weltanschaulich für die Ausübung dieses Amtes geeignet“ bezeichnet wurde und eine Reihe von Alternativen zu ihm ins Feld geführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/361/pdf/krauss.pdf Frank-Rutger Hausmann 1999: &amp;#039;&amp;#039;Werner Krauss und der „Kriegseinsatz“ der Deutschen Romanisten 1940-1941&amp;#039;&amp;#039;, Sonderdrucke aus der Albert-Ludwigs-Universität, S. 28, Anm. 40]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang der Berufung auf den Berliner Romanistik-Lehrstuhl im Jahr 1942, die Friedrich ablehnte, wurde ihm dann wie auch dem ebenfalls auf der Berufungsliste stehenden [[Fritz Schalk]] „übertriebener Intellektualismus und politisches Desinteresse“ attestiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hausmann 1999, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er es strikt ablehnte, eine eigene Schule zu gründen, verbreitete sich seine Lehre über sieben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.romanistik.uni-freiburg.de/geschichte/Friedrich.html Geschichte des Romanischen Seminars der Universität Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Habilitanden und beeinflusst die Romanistik bis heute. Mit seinen Werken wurde er bis weit über die Grenzen seines Faches berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrichs Augenmerk galt der Form und Struktur der Literatur mindestens so sehr wie deren Inhalt. Sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der modernen Lyrik&amp;#039;&amp;#039; erschien 1956 erstmals in [[Rowohlts deutsche Enzyklopädie]], deren Wissenschaftlichem Beirat er seit 1955 angehörte. Mit diesem Werk hatte Friedrich auch die größten Erfolge (14 Auflagen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Dichtung … kannte schon immer Augenblicke, in denen der Vers sich zu einer Eigenmacht des Tönens hob, die zwingender wirkt als sein Gehalt. (…) Doch hat älteres Dichten in solchen Fällen nie den Gehalt preisgegeben, eher danach getrachtet, ihn eben durch die Klangdominante in seiner Bedeutung zu steigern. (…) Seit der europäischen Romantik treten andere Verhältnisse auf. (…) Stärker als bisher schieden sich in der Sprache die Funktion der Mitteilung und die Funktion, ein unabhängiger Organismus musikalischer Kraftfelder zu sein. (…) Die Möglichkeit ist erkannt, ein Gedicht durch eine Kombinatorik entstehen zu lassen, die mit den tönenden und rhythmischen Elementen der Sprache schaltet wie mit magischen Formeln. Aus ihnen, nicht aus der thematischen Planung, kommt dann ein Sinn zustande - ein schwebender unbestimmter Sinn, dessen Rätselhaftigkeit weniger von den Kernbedeutungen der Worte verkörpert wird als vielmehr von ihren Klangkräften und semantischen Randzonen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Friedrich, &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der modernen Lyrik&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage der erweiterten Neuausgabe, Hamburg 1970, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Friedrich war drei Mal verheiratet und hatte zwei Kinder aus der zweiten Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118693573/biografie leo-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1957: Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
* 1958: Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1958: Ehrenmitglied der Modern Language Association of America&lt;br /&gt;
* 1958: Offizier des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstordens der Republik Italien]]&lt;br /&gt;
* 1958: Offizier der [[Ordre des Palmes Académiques|„Palmes Académiques“]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa]]&lt;br /&gt;
* 1969: Friedensklasse des Ordens [[Pour le Mérite]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1973: [[Jacob-Burckhardt-Preis#Jacob-Burckhardt-Preis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung, Basel|Jacob-Burckhardt-Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Antoine-François Prévost|Abbé Prevost]]&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; in Deutschland. Ein Beitrag zur Geschichte der Empfindsamkeit&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur neueren Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft XII). Carl Winter, Heidelberg 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Klassiker des französischen Romans&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1939, ISBN 3-465-01434-0.&lt;br /&gt;
** Neuauflage: &amp;#039;&amp;#039;Drei Klassiker des französischen Romans&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1980, ISBN 978-3-465-01434-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsmetaphysik der Göttlichen Komödie. Francesca da Rimini&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Montaigne&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1949, ISBN 3-7720-1627-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der modernen Lyrik. Von Baudelaire bis zur Gegenwart. (= Rowohlts deutsche Enzyklopädie, Bd. 40).&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1956. ISBN 3-499-55420-8. Vorwort der ersten Ausgabe, Freiburg, Ostern 1956. Übersetzung ins Französische von Michel-François Demet, unter dem vereinfachten Titel &amp;quot;Structure de la poésie moderne&amp;quot;, Littérature, Le Livre de Poche, Librairie générale française, 1999, 316 Seiten. ISBN 978-2253905554&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epochen der italienischen Lyrik&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1964, ISBN 978-3-465-00111-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Köhler (Romanist)|Erich Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Hugo Friedrich (24.12.1904 – 25.2.1978).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für 1979&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1980, S. 60–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klostermann.de/history/hist_8.htm Verlagsgeschichte Romanistik] von Friedrichs Verleger Klostermann&lt;br /&gt;
* [http://www.romanistik.uni-freiburg.de/geschichte/Friedrich.html Geschichte des Romanischen Seminars der Universität Freiburg]&lt;br /&gt;
* [https://videoportal.uni-freiburg.de/audio/Einfuehrende-Gedanken-zur-modernen-Lyrik-1971/0412b406511d6d186a6df928c629b85d Vortrag Einführende Gedanken zur modernen Lyrik. 1971 (Podcast)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118693573}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118693573|LCCN=n/50/24777|VIAF=68929294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedrich, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sigmund-Freud-Preises für wissenschaftliche Prosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedrich, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Romanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gudrun Meyer</name></author>
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