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	<title>Hugo Ferdinand Simon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nico308: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2024-08-10T14:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Ferdinand Simon.jpg|mini|Hugo Ferdinand Simon, 1931]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Ferdinand Simon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1877]] in [[Słotwina (Świdnica)|Schönbrunn]] bei [[Świdnica|Schweidnitz]]; † [[20. August]] [[1958]] in [[Evanston (Illinois)]], [[Vereinigte Staaten]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://archives.chicagotribune.com/1958/08/21/page/95/article/hugo-simon-81-consul-fired-by-hitler-dies Hugo Simon, 81, Consul Fired by Hitler, dies]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[The Chicago Tribune]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21. August 1958,&lt;br /&gt;
 S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Offizier]], Sekretär des Außenministers [[Walther Rathenau|Rathenau]], Leiter des Reparationsreferats im Auswärtigen Amt, [[Deutsche Auslandsvertretungen#Amerika|Generalkonsul in Chicago]] und Professor des Staatsrechts an der [[Northwestern University|Northwestern University in Chicago-Evanston]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Hugo Ferdinand war der Sohn des [[Major]]s Felix Simon. Er war verheiratet mit Hanna, geborene Riehl. Nach dem Abitur, welches er 1896 in [[Glogau]] absolviert hatte, begann er im Sommersemester desselben Jahres das Jurastudium an der [[Université de Lausanne]]. Dort wurde er Mitglied der [[Société d’Étudiants Germania Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium in [[Lausanne]] folgte von 1897 bis 1921 seine Zeit beim Militär. Simon trat als [[Fahnenjunker#Streitkräfte des Deutschen Kaiserreichs|Avantageur]] in den Militärdienst ein, wurde 1897 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und kam in das [[Thüringisches Ulanen-Regiment Nr. 6|Thüringische Ulanen-Regiment Nr. 6]] in [[Hanau]], danach in das [[Regiment Königs-Jäger zu Pferde Nr. 1]]. 1908 wurde er zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert und am 22. März 1910 mit der Beförderung zum [[Rittmeister]] hierher versetzt. Ab 1913 war er [[Eskadronchef|Chef]] der 4. [[Eskadron]] im [[Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 10]] in [[Angerburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1914, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] folgte seine Versetzung in den [[Generalstab]] des [[Höheres Kavallerie-Kommando|Höheren Kavallerie-Kommandos Nr. 1]], später war Simon [[Erster Generalstabsoffizier]] der [[6. Kavallerie-Division (Deutsches Kaiserreich)|6. Kavallerie-Division]]. Von 1915 bis 1916 war er als Major (seit 22. März 1915)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1917&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Offiziere der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergisches) Armeekorps 1917.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Kriegsministerium, Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1917, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Stabe des [[Generalgouvernement Warschau (1915–1918)|Generalgouvernements Warschau]], dann im [[Großes Hauptquartier|Großen Hauptquartier]], von 1916 bis 1918 beim Oberkommando der [[Bugarmee (Deutsches Kaiserreich)|Bug-Armee]] und später bei der [[Heeresgruppe]] [[Hermann von Eichhorn (Generalfeldmarschall)| Eichhorn]]. 1918 wurde er [[Chef des Stabes]] der Etappen-Inspektion Nr. 16. Im Februar 1921 wurde er mit der Uniform des Generalstabes als [[Oberstleutnant]] aus dem Militärdienst verabschiedet. Parallel studierte er von 1919 bis 1921 Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften und wurde, nachdem er seine [[Dissertation]] geschrieben hatte, an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (der heutigen [[Humboldt-Universität]]) im Juli 1921 zum [[Dr. rer. pol.#Deutschland 2|Dr. rer. pol.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf wurde er im Juni 1921 persönlicher Mitarbeiter des Reichsministers [[Walther Rathenau|Rathenau]] im [[Reichsministerium für Wiederaufbau]] auf Grund eines Privatdienstvertrages mit Minister Rathenau, dann Chef des Ministerbüros. Er wurde Rathenaus Reisebegleiter nach [[London]], [[Paris]] und [[Cannes]]. Im Januar 1922 wurde Rathenau zum Außenminister ernannt. Simon verließ das Ministerbüro im April 1922 - 2 Monate vor dem Attentat auf Rathenau – und wechselte in den [[Diplomatischer Dienst|diplomatischen Dienst]] des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]es. Dort wurde er zum [[Legationsrat|Vortragenden Legationsrat]] befördert und war ab September 1922 Leiter des Reparationsreferates im Auswärtigen Amt. Im Jahre 1924 wurde er durch den Reichspräsidenten [[Friedrich Ebert]] neben [[Arnold Brecht]] und [[Edwin Redslob]] in den Vorstand der [[Walther Rathenau|Walther-Rathenau-Stiftung]] beim [[Reichsministerium des Innern]] berufen. Von 1925 bis 1926 war er an der [[Deutsche Botschaft London|Deutschen Botschaft in London]] beschäftigt. Er war einer der Mitbegründer der Walther Rathenau Gesellschaft im Jahre 1927. Ab März 1927 wurde er als  deutscher [[Deutsche Auslandsvertretungen#Amerika|Generalkonsul in Chicago]] eingesetzt, dessen Amt er sechs Jahre lang innehatte. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] in Deutschland wurde er im September 1933 zur Disposition gestellt und 1934 im Alter von 57 Jahren aus dem diplomatischen Dienst verabschiedet. Seitdem war er bis 1946 Professor des Staatsrechts an der [[Northwestern University]] in [[Evanston (Illinois)|Evanston]]. Nach seiner Emeritierung war er an seinem Wohnort in Chicago im Stadtteil „Belmont Cragin“ schriftstellerisch tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Simon hatte aufgrund seiner Tätigkeit als persönlicher Mitarbeiter im unmittelbaren Ministerbereich [[Walther Rathenau|Rathenaus]] interne Kenntnisse über praktisch alle Vorhaben des Ministers und kannte seinen gesamten Briefwechsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Rathenau Gesellschaft e.V., Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Mitteilungen der Walther Rathenau Gesellschaft Nr. 15, S. 25.&amp;#039;&amp;#039; AVA – Akademische Verlagsanstalt Leipzig, Berlin 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wintersemester 1924/25 hielt er an der Verwaltungsakademie Berlin Vorträge über Rathenaus [[Reparationen|Reparationspolitik]] und lieferte damit erstmals eine ausführliche Analyse der Politik Rathenaus. Die Vortragsreihe verarbeitete er in dem Buch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;«Reparation und Wiederaufbau»&amp;#039;&amp;#039;, welches 1925 erschienen ist. Darin stellte Simon historisch zurückgreifend, seine Überlegungen zu Rathenaus Tätigkeit in größere internationale Zusammenhänge. Seine Arbeit kann auch heute noch als sachlich fundierte, kenntnisreiche Schrift gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Rathenau Gesellschaft e.V., Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Mitteilungen der Walther Rathenau Gesellschaft Nr. 15, S. 34.&amp;#039;&amp;#039; AVA – Akademische Verlagsanstalt Leipzig, Berlin 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Ritterkreuz I. Klasse des Albrechts-Ordens]]&lt;br /&gt;
* [[Militär-Verdienstmedaille (Österreich)|Österreichische Militär-Verdienstmedaille]]&lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution whither bound?&amp;#039;&amp;#039; New York, Farrar &amp;amp; Rinehart, inc., 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus [[Walther Rathenau]]s Leben.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reparation und Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom polnischen Gewerbe – Charakteristik der gewerblichen Entwicklung im alten Polen.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation) Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* mit Georg Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Walther Rathenau, 24. Juni 1922: Erinnerungsblätter, neugedr. f. Harry Graf Kessler im Dez.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}} (mit Porträt).&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist&amp;#039;s 1935.&amp;#039;&amp;#039; 10. Ausgabe, Degener, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hugo F. Simon Gives Dinner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 1933, S. 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133756637}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0010/adr/adrsz/kap1_1/para2_347.html Simon, Hugo Ferdinand] im Bundesarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133756637|LCCN=n/82/80144|VIAF=20883099}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simon, Hugo Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Northwestern University, Evanston)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simon, Hugo Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Diplomat, Hochschullehrer in den USA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Słotwina (Świdnica)|Schönbrunn]] bei [[Świdnica|Schweidnitz]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Evanston (Illinois)]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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