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	<title>Hugo Efferoth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Efferoth&amp;diff=2104687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 31. Mai 2025 um 14:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-31T14:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Efferoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1889]] in [[Köln]]; † [[4. April]] [[1946]] in [[La Paz]]) war ein deutscher [[Autor]], [[Journalist]], [[Zeitungsredakteur]] und [[Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo Efferoth stammt aus einer bürgerlich-katholischen Familie. Er war sechstes Kind des Vorstehers des Postamtes in der Samariterstraße. Nach dem Abitur am [[Apostelgymnasium|Kaiser-Wilhelm-Gymnasium]] im Jahr 1908 studierte er in [[Universität Köln|Köln]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] [[Philologie]], [[Geschichte]] und [[Volkswirtschaft]]. Er war Freiwilliger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er unter anderem für die [[Leipziger Volkszeitung]] (1919–20), die [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Schaffende Frau (1920–21), für die [[Unabhängige Volkszeitung]] ([[Dresden]], 1920–21), 1924–1927 für die [[Volkszeitung für die Oberlausitz]] in [[Löbau]] und 1929 für Leopold Schwarzschilds [[Das Tage-Buch|Tagebuch]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. seinen Beitrag über den Nürburgring in Heft 33 vom 17. August 1929, S. 1474–1375.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er war inzwischen Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und wurde im Jahr 1927 Leiter der [[Lokalredaktion]] der [[Rheinische Zeitung (SPD-Organ)|Rheinischen Zeitung]] (RZ). Arbeitskollegen waren dort unter anderen [[Heinz Kühn]], der spätere [[Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen]], und der Chefredakteur und [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordnete]] [[Wilhelm Sollmann]], mit dem er ab dieser Zeit eng befreundet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde die Redaktion der RZ am 9.&amp;amp;nbsp;März 1933 von einer [[Sturmabteilung|SA]]-Staffel überfallen, Efferoth und Sollmann wurden in das NSDAP-Haus in der Mozartstraße verbracht und gefoltert, wobei Efferoth nur knapp überlebte. Danach folgte die [[Schutzhaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://bg-ukk.koeln.verdi.de/themen/data/1933_05_02_zerschlagung_der_gewerkschaften.pdf |titel=Zerschlagung der Gewerkschaften |titelerg=Überfall auf die Redaktion |hrsg= |werk=bg-ukk.koeln.verdi.de |datum= |abruf=2024-04-15 |sprache= |format=PDF |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Entlassung musste er untertauchen; Unterschlupf fand er bei den rarer werdenden Freunden unter anderem bei der Verlobten des späteren Kölner Oberbürgermeisters [[Theo Burauen]].&lt;br /&gt;
Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Ketzerbibel&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu den [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|verbrannten Büchern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.buecherlesung.de/liste.htm#E |wayback=20141227062320 |text=Liste der Bücher aus dem Feuer – Liste der „verbrannten“ Autoren }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gelang die [[Emigration]] nach [[Prag]], wo er weiterhin in der Untergrundpresse unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;F. E. Roth&amp;#039;&amp;#039; Artikel veröffentlichte, vor allem für die Exilzeitung [[Neuer Vorwärts]]. Im Jahr 1938 gelang ihm über Österreich und Italien die Flucht nach [[La Paz]] in [[Bolivien]]. Dort wurde er zeitweise Landesvertreter der [[Otto Strasser|Frei-Deutschland-Bewegung]] und er war Mitarbeiter bei Ernst Schumachers Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Rundschau vom Illimani&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius H. Krizsan: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtziel Bolivien 1933–1945. Eine Materialsammlung.&amp;#039;&amp;#039; Grin Verlag 2009, S. 56 f. ({{Google Buch |BuchID=nRJRGGgLJ5wC |Seite=56 |Hervorhebung=„Hugo Efferoth“}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Efferoth und seine Frau wurden im Juli 1940 vom Deutschen Reich ausgebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hepp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1985, S. 366&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
In Köln ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Ebert]] Vom Sattlergehilfen zum ersten deutschen Präsidenten&amp;#039;&amp;#039; 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmel-Fimmel. Eine Studie zur Sektenseuche der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Dresden: Verlagsanstalt für proletarische Freidenker Deutschlands 1923, 2. Aufl.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ketzerbibel. Waffensammlung für den kämpfenden Freidenker&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Nonne wurde sehend&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Geudtner: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Efferoth – ein Kölner Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer&amp;#039;&amp;#039; in Politische Informationen. Analysen – Berichte – Meinungen. Heft Nr. 3, September 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Efferoth, Hugo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133041697}}&lt;br /&gt;
* [http://www.manfred-gebhard.de/Efferoth.htm Zum Buch „Himmel Fimmel“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133041697|LCCN=no/2012/124809|VIAF=57791227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Efferoth, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Efferoth, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roth, F. E. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor, Journalist, Redakteur und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[La Paz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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