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	<title>Hugo Eberlein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TF30001 am 3. April 2026 um 05:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-03T05:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Hugo Eberlein 1932.jpg|mini|Hugo Eberlein um 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Albert Hugo Eberlein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1887]] in [[Saalfeld/Saale]]; † [[16. Oktober]] [[1941]] in [[Moskau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [http://www.baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=0,10&amp;amp;Name~=Eberlein&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=151 ddr-biografien.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker.  Im Zuge des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors in der Sowjetunion]] verhaftet, wurde er 1941 hingerichtet. Er verwendete auch das Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Max Albert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dehmlow.de/index.php/de/database/terroropfer-3/256-eberlein-hugo-auch-albert-max &amp;#039;&amp;#039;Eberlein, Hugo&amp;#039;&amp;#039;] auf dehmlow.de, abgerufen am 17. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Lithograph Eberlein schloss sich 1905 der [[Gewerkschaft]] und 1906 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an, wo er zum linken Flügel gehörte und als Gegner der [[Burgfriedenspolitik]] der Partei während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und den [[Spartakusbund]] mit gründete. Er war Ende 1918 Gründungsmitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und wurde in deren Zentrale gewählt, der er bis 1929 angehörte. Er vertrat den Parteivorstand der KPD an der Stelle der ermordeten [[Rosa Luxemburg]] auf dem Gründungskongress der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] (Komintern) Anfang März 1919, wo er sich zu deren Gründung – wie vorher von Luxemburg und [[Leo Jogiches]] empfohlen – der Stimme enthielt, weil der Zeitpunkt als ein wenig verfrüht eingeschätzt wurde. Trotzdem plädierte er, nachdem die Komintern einmal ins Leben gerufen worden war, nach seiner Rückkehr nach Deutschland (erfolgreich) für den Beitritt der KPD und fungierte in den nächsten Jahren als Vertrauensperson der Kominternführung in Deutschland. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. für die Entgegennahme von an die KPD gerichteten finanziellen Unterstützungsleistungen zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1919 war er nachweislich Geschäftsführer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theeuropeanlibrary.org/tel4/newspapers/issue/3000117727367?hp=7&amp;amp;page=7 III. Beilage der Berliner Börsenzeitung Nr. 226] In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Börsenzeitung.&amp;#039;&amp;#039; am 19. Mai 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne|Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Zentralorgan der KPD. In der KPD der 1920er Jahre unterstützte Eberlein, der von 1921 bis 1933 auch dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] angehörte, zunächst die Parteiführung um [[Heinrich Brandler]] und [[August Thalheimer]] und gehörte dann zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Mittelgruppe&amp;#039;&amp;#039;, ab 1927 zu den &amp;#039;&amp;#039;[[Versöhnler]]n&amp;#039;&amp;#039;, wurde deshalb 1929 nach der [[Wittorf-Affäre]] und der endgültigen Durchsetzung der Richtung um [[Ernst Thälmann]] nicht wieder in die Parteileitung gewählt, und war fortan wie [[Arthur Ewert]] und [[Kurt Sauerland]] unter der Leitung von [[Béla Kun]] im Apparat der Komintern beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 kurz inhaftiert, konnte Eberlein nach Frankreich ins [[Exil]] gehen, wo er sich für das Zustandekommen einer [[Volksfront]] zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten und bürgerlichen Kräften einsetzte. Nachdem er 1935 in [[Straßburg]] verhaftet und zeitweise inhaftiert worden war, reiste er 1936 nach einem Zwischenstopp in der Schweiz in die [[Sowjetunion]] aus. Eberlein geriet hier trotz Fürsprache seines Freundes [[Wilhelm Pieck]] in den [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terror]] und wurde am 26. Juli 1937 inhaftiert. Im April 1937 wurde er im Deutschen Reich ausgebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hepp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1985, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Mai 1939 wurde er in einer geschlossenen Sitzung des Militärkollegiums des [[Oberstes Gericht der UdSSR|Obersten Gerichts der UdSSR]] zu 15 Jahren [[Gulag|Lagerhaft]] verurteilt. Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, im Rahmen des „[[Antikomintern]]-Blocks“ an einer „terroristischen Organisation“ innerhalb des Komintern-Apparats beteiligt zu sein. Am 1. Juni 1939 wurde er nach [[Workuta]] transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;memorial&amp;quot; /&amp;gt; (Anderen Quellen zufolge wurde er 1939/1941 im Lager [[UnschLag]] bei [[Suchobeswodnoje]] inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memorial&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Eberlein&amp;#039;&amp;#039;. Lebenslauf, Portal &amp;#039;&amp;#039;MEMORIAL Deutschland e. V.&amp;#039;&amp;#039; online auf: [http://www.gulag.memorial.de/person.php?pers=242 www.gulag.memorial.de/...]&amp;lt;/ref&amp;gt;) 1941 wurde er in ein Lager 100&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Syktywkar]] in der [[Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Komi|ASSR der Komi]] verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot; /&amp;gt; Von hier aus wurde er zurück nach Moskau transportiert und erneut angeklagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot; /&amp;gt; Am 30. Juli 1941 wurde er vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR zum Tod durch Erschießen verurteilt, dies wurde am 16. Oktober 1941 vollstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Weber, Andreas Herbst |Titel=Deutsche Kommunisten |TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945 |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte |Verlag=Dietz |Ort=Berlin |Datum=2008 |ISBN=978-3-320-02130-6 |Seiten=170 |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hugo-eberlein Online] |Abruf=2020-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lists.memo.ru/d38/f15.htm#n5 &amp;#039;&amp;#039;Schertwy polititscheskogo terrora w Sowetskom sojuse&amp;#039;&amp;#039;]. Datenbank der Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Memorial&amp;#039;&amp;#039; (Opfer des politischen Terrors in der Sowjetunion, russisch). Abgerufen am 18. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Belastungsmaterial gegen Eberlein hatte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Herbert Wehner]] geliefert.--&amp;gt; Bestattungsort ist [[Butowo-Poligon|Butowo-Kommunarka]]. Er wurde am 31. Oktober 1956 rehabilitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulla Plener, Natalia Mussienko (Hrsg.) |url=https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Publ-Texte/Texte_27.pdf |titel=Verurteilt zur Höchststrafe: Tod durch Erschießen. Todesopfer  aus Deutschland und deutscher Nationalität im Großen Terror in der Sowjetunion 1937/1938 |hrsg=Rosa Luxemburg Stiftung |datum=2006 |seiten=31 |sprache=de |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof (VdN-Ehrenhain) - Eberlein, Werner.jpg|mini|hochkant|Grabstein von Hugo und Werner Eberlein (2007)]]&lt;br /&gt;
Erschossen wurde auch sein Bruder. Im Januar 1988 publizierte das SED-Zentralorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; dazu eine auf sowjetischen Veröffentlichungen beruhende Nachricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Eberlein war zweimal verheiratet. Am 3. April 1913 heiratete er Luise Auguste Anna Harms (* 15. Juli 1889, † 11. Januar 1964) in [[Berlin-Charlottenburg]]. Aus dieser Ehe entstammt sein Sohn [[Werner Eberlein]], der als [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär Karriere machte. In zweiter Ehe war er mit Inna Armand getraut, einer Tochter der aus Frankreich stammenden russischen [[Bolschewismus|Bolschewikin]] [[Inessa Armand]]; aus dieser Ehe ging ihre Tochter Ines hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grabstein seines Sohnes Werner in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039;  auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] wird auch Hugo Eberleins gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Eberlein wurde in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] das [[Wachregiment „Hugo Eberlein“]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 168–170 ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hugo-eberlein Online]).&lt;br /&gt;
* [[Ruth Stoljarowa]], [[Wladislaw Hedeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deine Liebe zu unserer Sache hat dir wenig Freude und viel Leid gebracht. Die junge Kommunistin Charlotte Scheckenreuter als Mitarbeiterin und Frau Hugo Eberleins in den 1930er-Jahren, aufgezeichnet nach den Akten in Moskauer Archiven.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft I/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123496764}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004440}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.marxistische-bibliothek.de/eberlein.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Spartakus und die Dritte Internationale&amp;#039;&amp;#039;, Artikel von 1924 |wayback=20070510233815}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gulag.memorial.de/person.php?pers=242 Hugo Eberlein auf gulag.memorial.de]&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: [http://www.baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=0,10&amp;amp;Name~=Eberlein&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=151 &amp;#039;&amp;#039;Hugo Eberlein&amp;#039;&amp;#039;] auf www.ddr-biografien.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123496764|VIAF=77223640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eberlein, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Kommunistischen Internationale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saalfeld/Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eberlein, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Albert, Max (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker, Opfer des Großen Terrors in der Sowjetunion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saalfeld/Saale]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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