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	<title>Hugo Chanoch Fuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:40:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Ergänze Kategorie:Person, für die in Sachsen ein Stolperstein verlegt wurde</title>
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		<updated>2025-04-27T13:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person,_f%C3%BCr_die_in_Sachsen_ein_Stolperstein_verlegt_wurde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person, für die in Sachsen ein Stolperstein verlegt wurde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person, für die in Sachsen ein Stolperstein verlegt wurde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Chanoch Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[3. Januar]] [[1878]] in [[Stadtlengsfeld]], [[Sachsen-Weimar]]; gestorben am [[7. Oktober]] [[1949]] in [[Córdoba (Argentinien)]]) war ein deutscher [[Rabbiner]] und jüdischer [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo-Fuchs-Straße.JPG|mini|Nach Hugo Fuchs wurde eine Straße im [[Chemnitz]]er Stadtteil [[Chemnitz-Kapellenberg|Kapellenberg]] benannt.]]&lt;br /&gt;
Hugo Chanoch Fuchs war der Sohn des Volksschullehrers Sandel Fuchs und seiner Ehefrau Jeanette, geb. Goldschmidt. 1896 bestand er das Abitur am Gymnasium in [[Braunschweig]], danach erhielt er Talmudunterricht in [[Halberstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Geschichts- und Philologiestudium an den Universitäten in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] wurde Fuchs 1907 in [[Universität Leipzig|Leipzig]] zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] Von 1897 bis 1900 besuchte er das [[Rabbinerseminar]] und von 1901 bis 1904 die [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums|Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums]] in Berlin und war nach seiner [[Semicha|Ordination]] von 1907 bis 1938 Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft in [[Chemnitz]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Seelsorger im Kriegsgefangenen-Lazarett [[Chemnitz-Ebersdorf|Ebersdorf]] bei Chemnitz. Er war 1917 Mitbegründer und anfangs Leiter einer [[Talmud-Tora-Schule]] in Chemnitz. Er war Mitglied der sächsischen Rabbinervereinigung. 1912 war er Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“. Er war seit zeitweise Vorsitzender der Zentralstelle für jüdische Wohlfahrtspflege in Chemnitz und engagierte sich im [[Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens]] und dem Palästina-Grundfonds [[Keren Hajessod]]. 1929/30 war er Präsident der Loge „Saxonia“ im [[B’nai B’rith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Henoch Fuchs war verheiratet mit Rahel Philipps (1880–1938). Sie war Gründerin und Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe Chemnitz, Leiterin des jüdischen Kindergartens, der jüdischen Bahnhofsmission und der Tuberkulosefürsorge und Präsidentin der Schwestern-Vereinigung der Saxonia-Loge. Gemeinsam waren sie in städtischen Wohlfahrtsorganisationen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Dr. Hugo Fuchs, Agricolastrasse 15, Chemnitz (1).JPG|120px|right|Stolperstein für Dr. Hugo Fuchs in Agricolastraße 15 (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] am 9./10. November 1938, in der auch die [[Alte Synagoge (Chemnitz)|Chemnitzer Synagoge]] zerstört wurde, wurde Fuchs verhaftet und kam in ein [[Konzentrationslager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 erhielt er die Erlaubnis zur Ausreise und emigrierte nach [[Buenos Aires]]. Hier war er bis zu seinem Tode Rabbiner der deutsch-jüdischen Flüchtlingsgemeinde. Sein Sohn Theodor ([[Teodoro Fuchs]]), der bereits seit März 1938 mit seiner Frau Liselotte in Argentinien lebte und ihm die Ausreise ermöglicht hatte, war als Dirigent und Musikpädagoge bekannt. Sein zweiter Sohn, Nathan Walter (gestorben 1998), lebte von 1934 bis 1958 in Palästina/Israel. Er wurde 1940 Soldat in der British Army und kehrte 1958 nach Deutschland (Westberlin) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war Fuchs mit Else Flieg verheiratet, deren Sohn Helmut aus erster Ehe unter dem Namen [[Stefan Heym]] als Schriftsteller bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchs veröffentlichte neben Aufsätzen und Beiträgen für das [[Jüdisches Lexikon|Jüdische Lexikon]] mehrere Monographien. Sein wichtigstes Werk war das &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der jüdischen Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; das zwischen 1922 und 1936 (ab der zweiten Auflage unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;) in sechs Auflagen in [[Frankfurt am Main]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Chemnitz ist eine Straße nach ihm benannt&amp;lt;ref&amp;gt;(micm): {{Webarchiv |url=https://www.freiepresse.de/chemnitz/hugo-fuchs-strasse-erneut-schilder-abgerissen-artikel10459413 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hugo-Fuchs-Straße – Erneut Schilder abgerissen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190304132041}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Presse]].&amp;#039;&amp;#039; 4. März 2019, abgerufen am 5. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 30. August 2018 wurde ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus Agricolastraße 15 für ihn verlegt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemnitz.de/chemnitz/de/unsere-stadt/geschichte/stolpersteine/verlegung_20180830.html &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteinverlegung am 30. August 2018 in Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;chemnitz.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 7. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pesiq, ein Glossenzeichen.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Altschüler: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrsschrift für Bibelkunde. Talmudische und patristische Studien.&amp;#039;&amp;#039; 3. Jg. (1907), H. 1, H. Fleischmann, Breslau, {{ZDB|547939-3}} (zugleich: [[Inaugural-Dissertation]], Universität Leipzig, 1906);&lt;br /&gt;
** Separat-Abdruck bei Lumen, Leipzig/Wien 1908, {{OCLC|457462946}}, {{URN|nbn:de:hebis:30:1-114138}} ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/1014225.pdf ub.uni-frankfurt.de] [PDF; 67,8&amp;amp;nbsp;MB] – Text deutsch und teilw. hebräisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religions-Judentum.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; J.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;F. Pickenham &amp;amp; Sohn, Chemnitz 1919, {{OCLC|970847161}} (anonym)&amp;lt;ref&amp;gt;Redaktions-Sekretariat: &amp;#039;&amp;#039;Fuchs, Hugo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;D–H.&amp;#039;&amp;#039; Jüdischer Verlag, Berlin 1928, Sp. 843, {{URN|nbn:de:hebis:30-180015078008}} ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/363626?query=Gyges%20%E2%80%93%20die%20Judenheit uni-frankfurt.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;!-- 2017-09-08: nicht in archive.org, openlibrary.com --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gyges – die Judenheit.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Engel, Leipzig 1921, {{OCLC|234357679}}, {{URN|nbn:de:hebis:30-180014435009}} ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/260006 ub.uni-frankfurt.de] [PDF; 12,5&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der jüdischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sechs Auflagen: Frankfurt am Main 1922–1936;&lt;br /&gt;
**  unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 6., verb. Auflage. J. Kauffmann, Frankfurt am Main 1936, {{DNB|992383757}}, {{URN|nbn:de:101:1-201310015833}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630011044/http://www.bautz.de/bbkl/f/fuchs_h.shtml |band=19|spalten=487-492|autor=Jeannette Strauss Almstad, [[Matthias Wolfes]]}}&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;FUCHS, Hugo Henoch, Dr.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Herausgeber), bearbeitet von Katrin Nele Jansen unter Mitwirkung von Jörg H. Fehrs und Valentina Wiedner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner im Deutschen Reich, 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; K·G·Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-24874-0, Nr. 2168, S. 209–211.&lt;br /&gt;
* Esriel Hildesheimer&amp;lt;!-- nicht jener [[Esriel Hildesheimer]] --&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Die Studenten am Berliner Rabbinerseminar&amp;#039;&amp;#039; (Ergänzt von Jana Caroline Reimer). In: Esriel Hildesheimer, Mordechai Eliav: &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Rabbinerseminar 1873–1938. Seine Gründungsgeschichte – seine Studenten&amp;#039;&amp;#039; (= [[Neue Synagoge (Berlin)#Centrum Judaicum|Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Iudaicum]]: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Centrum Judaicum.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Hrsg. von Chana Schütz und [[Hermann Simon (Historiker)|Hermann Simon]]. Aus dem Hebräischen übers., überarb. und mit Ergänzungen versehen von Jana Caroline Reimer. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Teetz/Berlin 2008, ISBN 978-3-938485-46-0, S. 49–272, hier: S. 119 (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Bêt ham-midrāš lě-rabbānîm bê-Berlîn&amp;#039;&amp;#039;) ({{Google Buch |BuchID=1q8RAQAAIAAJ |Seite=119 |Hervorhebung=Religions-Judentum}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139531750|LCCN=n87897761|VIAF=294988852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fuchs, Hugo Chanoch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Student des Rabbinerseminars zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Sachsen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fuchs, Hugo Chanoch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner und jüdischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadtlengsfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Córdoba (Argentinien)|Cordoba]], [[Argentinien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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