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	<title>Hugo Bettauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Bettauer&amp;diff=82732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wi-luc-ky: Vorlage:Zitat statt &lt;blockquote&gt;; stil. Änd.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Zitat&quot; title=&quot;Vorlage:Zitat&quot;&gt;Vorlage:Zitat&lt;/a&gt; statt &amp;lt;blockquote&amp;gt;; stil. Änd.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Bettauer-1.jpg|mini|Aufnahme von [[Wilhelm Willinger (Fotograf)|Wilhelm Willinger]] aus den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Hugo Bettauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1872]] in [[Baden bei Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[26. März]] [[1925]] in [[Wien]], [[Österreich]]) war ein österreichischer [[Journalist]], [[Schriftsteller]] und [[Drehbuchautor]]. Seine bekanntesten Romane sind &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039; (1922) und &amp;#039;&amp;#039;Die freudlose Gasse&amp;#039;&amp;#039; (1925), die seinerzeit auch verfilmt wurden. Bettauer starb 1925 an den Folgen eines Mordanschlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maximilian Hugo Bettauer wurde als Sohn des Börsenmaklers Arnold (Samuel Aron) Betthauer aus [[Lemberg]] und dessen Ehefrau Anna geb. Wecker geboren. Er war das jüngste Kind und hatte noch zwei ältere Schwestern, Hermine (Michi) und Mathilde. 1887/88 besuchte er die 4. Klasse des [[Gymnasium Stubenbastei|Franz-Josephs-Gymnasiums auf der Stubenbastei]]. Mit 16 Jahren riss Bettauer von zu Hause aus und reiste nach [[Alexandria]], von wo er wieder zurückgeschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 konvertierte Bettauer vom [[Jüdische Religion|jüdischen]] zum [[Evangelische Kirche H.B. in Österreich|evangelisch-reformierten]] Glauben und änderte seinen Namen von &amp;#039;&amp;#039;Betthauer&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Bettauer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna L. Staudacher: &amp;#039;&amp;#039;„… meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben“. 18000 Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868–1914: Namen – Quellen – Daten.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-631-55832-4, S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr ging er als [[Einjährig-Freiwilliger]] zu den [[k.u.k. Kaiserjäger|Kaiserjägern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiraten und Auswanderungen ===&lt;br /&gt;
Nach fünf Monaten in [[Tirol]] schied er wegen Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten wieder aus dem Militärdienst aus. Gemeinsam mit seiner Mutter zog er nach [[Zürich]] und trat mit 24 Jahren (1896) das beachtliche väterliche Erbe an. In die Zürcher Zeit fallen auch seine ersten journalistischen Versuche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Svenja Keup |url=https://litkult1920er.aau.at/?glossary=bettauer-hugo |titel=Bettauer, Hugo |werk=20er Jahre. Das Projekt [2014–2018] |hrsg=Institut für Germanistik, [[Alpen-Adria-Universität Klagenfurt]] |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zürich heiratete er seine Jugendliebe Olga Steiner und wanderte mit ihr nach dem Tod seiner Mutter in die USA aus. Noch während der Überfahrt verlor Bettauer durch eine Spekulation sein gesamtes Vermögen. Die beiden blieben bis 1899 in [[New York City|New York]], wo Bettauers Frau als Schauspielerin auftrat. Da er selbst keine Arbeit fand, zogen beide nach Berlin, wo ihr Sohn Heinrich Gustav Hellmuth zur Welt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin arbeitete Bettauer als Journalist mit amerikanischer Staatsbürgerschaft und wurde durch die Enthüllung einiger Skandale bekannt. Auf einem davon basiert der 20 Jahre später erschienene Roman &amp;#039;&amp;#039;Bobbie,&amp;#039;&amp;#039; in dem ein reicher und mächtiger [[Kindesentführung|Kindesentführer]] beschrieben wird. 1901 wurde Bettauer, nachdem der von ihm der Korruption bezichtigte Direktor des [[Berliner Hoftheater]]s sich das Leben genommen hatte, aus [[Preußen]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bettauer zog nach München, arbeitete im Kabarett &amp;#039;&amp;#039;[[Die Elf Scharfrichter]]&amp;#039;&amp;#039; und ging im Herbst 1901 nach Hamburg, um dort Leiter des Fachblattes &amp;#039;&amp;#039;Küche und Keller&amp;#039;&amp;#039; zu werden. Nach der Scheidung von seiner Frau Olga lernte er in Hamburg seine zweite Frau, die damals 16-jährige Helene Müller, kennen. 1904 brannte Bettauer mit Helene durch und emigrierte erneut in die Vereinigten Staaten. Auf der Überfahrt heiratete das Paar. Helene brachte am 23. August desselben Jahres den Sohn Reginald Parker Bettauer zur Welt, der später seinen zweiten Vornamen zu seinem Nachnamen machte. In New York arbeitete Bettauer als Journalist für Zeitungen und fing im Zuge dessen an, [[Feuilletonroman|Fortsetzungsromane]] zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 kehrte er nach Wien zurück und begann für die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse#Die „Neue Freie Presse“ (1864–1939)|Neue Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039; zu schreiben. Als er zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in die Armee eintreten wollte, wurde ihm dies mit Hinweis auf seine [[US-Staatsbürgerschaft]] verwehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kriegsberichterstatter]] wurde ihm von der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Freien Presse&amp;#039;&amp;#039; nur eine reparierte Schreibmaschine zugestanden, die der aufgebrachte Redakteur kurzerhand wegwarf. Die fristlose Entlassung folgte umgehend (1918).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klemens Kaps |url=http://www.datum.at/artikel/skrofuloses-wildschwein/ |titel=„Skrofuloses Wildschwein“ |werk=Datum – Seiten der Zeit |datum=2005-03-01 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141221200732/http://www.datum.at/artikel/skrofuloses-wildschwein/ |archiv-datum=2014-12-21 |abruf=2020-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bettauer, Er und Sie, erstes Titelblatt, 1924.png|mini|Erstes Titelblatt von &amp;#039;&amp;#039;Er und Sie&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Krieg arbeitete Bettauer als [[Korrespondent]] für New Yorker Zeitungen und etablierte in den USA ein Hilfsprogramm für die Wiener Bevölkerung. Ab 1920 schrieb er Romane in großer Produktion; jährlich erschienen vier bis fünf Titel. Bettauer spezialisierte sich auf [[Kriminalroman]]e mit sozialem Engagement. Populär wurden seine Romane auch dadurch, dass ihre Schauplätze nicht allein Wien, sondern auch New York und Berlin waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein bekanntester Roman wurde &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1922, in dem er schildert, wie sich Wien entwickeln würde, wenn alle Juden auswandern müssten. Er greift darin den in Wien immer offensiver zutage tretenden [[Antisemitismus]] auf, stellt aber ein friedliches Zusammenleben der Religionen als möglich dar und lässt seinen Roman mit der Einsicht der Christen enden, dass die Juden zum Wohle der Stadt zurückgeholt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 gab er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Er und Sie. Wochenschrift für Lebenskultur und Erotik&amp;#039;&amp;#039; heraus, die später unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bettauers Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt wurde. Immer wieder rief sie durch ihre enthüllenden und teilweise reißerischen Inhalte Skandale hervor. Bettauer trat unter anderem für ein modernes [[Scheidungsrecht]], [[Schwangerschaftsabbruch]] und Straffreiheit für [[Homosexualität]] unter Erwachsenen ein. Wie in den USA setzte er auch hier das Konzept des Fortsetzungsromans um. Nach und nach verdiente er auch an seinen Buchrechten für Bühnen- und [[Literaturverfilmung|Filmversionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dadurch nicht nur zu den umstrittensten, sondern auch zu den erfolgreichsten Schriftstellern seiner Zeit. In der Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Die freudlose Gasse]]&amp;#039;&amp;#039; ([[G. W. Pabst]], 1925) gab [[Greta Garbo]] ihr internationales Leinwanddebüt. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Stadt ohne Juden]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1924 von [[Hans Karl Breslauer]] mit [[Hans Moser]] und [[Ferdinand Maierhofer]] in den Rollen der Räte Bernart und Volbert verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein „[[Investigativer Journalismus|Entdeckungsjournalismus]]“ und sein Engagement für [[sexuelle Aufklärung]] und [[Libertinage|Freizügigkeit]] machten Bettauer immer wieder zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Seine Gegner versuchten ihn als „[[Asphaltliteratur|Asphaltliteraten]]“ zu disqualifizieren. Nach einer öffentlichen Eskalation des Streits und der Beschlagnahme der Zeitschrift wurde ein Prozess gegen ihn angestrengt, begleitet von öffentlichen Drohungen und Mordaufrufen. Bettauer wurde überraschend freigesprochen, und die Nachfolgezeitschrift erreichte mit 60.000 Exemplaren die höchste Auflage unter den damaligen Wochenzeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung und Gerichtsverfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Bettauer (1872–1925) Totenmaske von Alexander Jaray (1870–1943) Photo von Wilhelm Willinger (1879–1943).jpg|mini|Die [[Totenmaske]] Bettauers, abgenommen vom Bildhauer [[Alexander Sándor Járay]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerhalle Simmering - Arkadenhof - Hugo Bettauer 01.jpg|mini|Das Urnengrab Bettauers an der [[Feuerhalle Simmering]]]]&lt;br /&gt;
Nach einer wochenlangen Presseschlacht gegen ihn wurde Bettauer von dem 21-jährigen Zahntechniker Otto Rothstock am 10. März 1925 in seiner Redaktion mit fünf Schüssen&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|11|03|1925|4|Revolveranschlag auf den Schriftsteller Hugo Bettauer. Durch fünf Schüsse lebensgefährlich verletzt. – Ein Kampf auf Leben und Tod. Der jugendliche Attentäter verhaftet. Kaltblütig und ohne Reue. Er behauptet, keine Mitwisser zu haben|NAME=[[Kronen Zeitung|Illustrierte Kronen-Zeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Brust und Arme niedergestreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrb|15|03|1925|1|Attentat auf den Schriftsteller Hugo Bettauer|NAME=[[Wiener Bilder]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gebäude befand sich in der Langen Gasse 5–7 ([[Josefstadt (Wien)|Josefstadt]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|11|03|1925|1|Mordanschlag gegen den Schriftsteller Hugo Bettauer|NAME=[[Die Presse|Neue Freie Presse]]|HERVORHEBUNG=Zilordaulchlaa&amp;amp;#32;argen&amp;amp;#32;den}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--- O R I G I N A L Z I T A T !!!. S c h r e i b w e i s e bitte NICHT korrigieren, D A N K E! ---&amp;gt;„In den Redaktionsräumen der von ihm geleiteten Wochenschrift wurde der Schriftsteller Hugo Bettauer gestern nachmittag das Opfer eines Revolverattentats, das der 21-jährige Zahntechniker Otto Rothstock vollführt hatte, um, wie er beim polizeilichen Verhör gestand, „seine Altersgenossen vor weiterem moralischen Verderben zu schützen“. Der Attentäter bestreitet, einer politischen Partei anzugehören. Er hat fünf Revolverschüsse auf Bettauer abgefeuert, von denen zwei den oberen rechten Lungenlappen, einer die Leber und die Bauchspeicheldrüse durchbohrten. Trotz der sofort vorgenommenen Operation wird der Zustand des Verletzten von den behandelnden Aerzten als sehr ernst bezeichnet. Rothstock konnte, ohne daß er den geringsten Fluchtversuch unternommen hatte, verhaftet werden.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. März starb Hugo Bettauer im Alter von 52 Jahren an den Folgen des Attentats.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|26|03|1925|18|Der Tod Hugo Bettauers|NAME=[[Die Presse|Neue Freie Presse]]|ZUSATZ=Abendblatt|ALTSEITE=2|HERVORHEBUNG=Gegen&amp;amp;#32;6&amp;amp;#32;Uhr&amp;amp;#32;früh}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--- O R I G I N A L Z I T A T !!!. S c h r e i b w e i s e bitte NICHT korrigieren, D A N K E! ---&amp;gt;„Gegen 6 Uhr früh trat jedoch eine Herzschwäche ein, man berief den Inspektionsarzt aus dem Dienstzimmer, der aber den Patienten bereits schwer atmend und bewußtlos antraf. Rasch wurden Injektionen gemacht, um eine raschere Herztätigkeit zu erzielen, doch vergebens.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Kraus]] schrieb im Mai desselben Jahres:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich habe Bettauers eigentliche Produktion, die ihm den Haß der sicher Minderwertigen zuzog, wenig gekannt, aber ich möchte bezweifeln, daß selbst die stupideste Moralheuchelei ihn für einen annähernd so wirksamen Pornographen halten konnte wie den Autor der unerreichten ‚[[Josefine&amp;amp;nbsp;Mutzenbacher]]‘, also den Hauptmitarbeiter der Neuen Freien Presse, die es anläßlich des verruchten Attentats verstanden hat, allen Abscheu, der da noch übrig war, opfermutig auf ihr jüdisches Herz zu lenken.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Kraus |url=https://fackel.oeaw.ac.at/index.html?q=686,007 |titel=Shakespeare hat alles vorausgewußt |werk=AAC-Fackel |hrsg=Österreichische Akademie der Wissenschaften |sprache=de |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während Bettauer im Krankenhaus lag, kam es im Wiener Gemeinderat zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Über die Motive des Attentäters herrschte lange keine volle Klarheit. Dieser behauptete, er habe ein [[Fanal]] gegen die [[Sitte]]nlosigkeit eines Autors setzen wollen, der mit seinen sexuell freizügigen Schriften berühmt geworden war. Fest steht, dass Rothstock vor dem Anschlag Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war, allerdings nach kurzer Zeit wieder austrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rpt|11|03|1925|7|Revolverattentat auf Bettauer|HERVORHEBUNG=wurde&amp;amp;#32;in&amp;amp;#32;den&amp;amp;#32;letzten&amp;amp;#32;Jahren|NAME=[[Reichspost (Zeitung)|Reichspost]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Tat wurde er von Anwälten und Freunden unterstützt, die dem [[Nationalsozialismus]] nahestanden. In der Gerichtsverhandlung verteidigte ihn [[Walter Riehl]], der ehemalige Vorsitzende der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Österreich)|Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei]] in Österreich und ein Mitglied des [[Deutscher Klub (Verein)|Deutschen Klubs]], dem auch Staatsanwalt Franz Bucek angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Taschwer]], Linda Erker, Andreas Huber: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Klub. Austro-Nazis in der Hofburg.&amp;#039;&amp;#039; Czernin, Wien 2020, ISBN 978-3-7076-0651-5, S. 72 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Geschworenengericht#Österreich|Geschworenengericht]] sprach Rothstock von der Anklage des Mordes frei und veranlasste seine Einweisung in eine [[psychiatrische Klinik]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|06|10|1925|9|Die Ermordung des Schriftstellers Hugo Bettauer. Otto Rothstock als Geisteskranker freigesprochen|NAME=[[Die Presse|Neue Freie Presse]]|HERVORHEBUNG=Die&amp;amp;#32;Beratung&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;Geschwornen&amp;amp;#32;währte}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--- Originalzitat. Schreibweise bitte NICHT korrigieren, danke! ---&amp;gt;„Die Beratung der Geschwornen währte eine Stunde. Eben erscheinen die Geschwornen im Saale. Die Frage auf Mord wurde einstimmig bejaht. Die Zusatzfrage, ob der Angeklagte der Vernunft beraubt gewesen sei, als er den Mord beging, wurde mit sechs Stimmen Ja und sechs Stimmen Nein beantwortet. Das bedeutete Freispruch&amp;lt;br /&amp;gt; Der Gerichtshof beschloss jedoch auf Antrag des Staatsanwaltes, auf Grund des Verdikts den Angeklagten als geisteskrank zu internieren.“&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der er nach 18 Monaten, Ende Mai 1927, entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|31|05|1927|6|Entlassung Otto Rothstocks aus der Irrenanstalt|HERVORHEBUNG=Entlastung&amp;amp;#32;Otto&amp;amp;#32;Rothstocks&amp;amp;#32;aus&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;Irrenanstalt|NAME=[[Wiener Zeitung]]|ALTSEITE=6, Sp. 1}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--- Originalzitat. Schreibweise bitte NICHT korrigieren, danke! ---&amp;gt;„In nichtöffentlicher Sitzung hat der Oberste Gerichtshof in der Internierungsangelegenheit des Otto Rothstock, der bekanntlich den Schriftsteller Hugo Bettauer getötet hat, beschlossen, dem vom Verteidiger Rothstocks [[Walter Riehl|Doktor Riehl]] eingebrachten Rekurs gegen den Beschluß des Wiener Zivillandesgerichtes, der die Internierung Rothstocks als zulässig erklärte, Folge gegeben.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grundlage des psychiatrischen Gutachtens wurde dem „Zahntechniker Otto Rothstock […] vom Bundesministerium für soziale Verwaltung die Befugnis zur selbständigen Ausübung der Zahntechnik mangels der hiezu notwendigen Verläßlichkeit verweigert“. Hiergegen klagte er im Jahre 1935 erfolglos vor dem [[Bundesgerichtshof (Österreich)|Bundesgerichtshof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|03|12|1935|4|Der Mörder Bettauers|NAME=[[Salzburger Volksblatt]]|HERVORHEBUNG=Der&amp;amp;#32;Mörder&amp;amp;#32;Bettauels}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurde Rothstock zu einem glühenden Anhänger des [[Nationalsozialismus]] und brüstete sich öffentlich mit seiner Tat:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Auch die ehemaligen marxistischen, jüdischen und christlichen Volksführer Deutschlands und Oesterreichs kannten den Wert der Jugend und wußten in ihr den Kern der Volkskraft zu treffen und zu zersetzen. Das war es auch, was mich am 10. März 1925 bewog, dem prominentesten jüdischen Jugendverführer Wiens, Hugo Bettauer, mit der Waffe entgegenzutreten. […] Wir alle wußten, daß auch über Wien noch die Hakenkreuzfahnen wehen werden und daß das deutsch-österreichische Volk ihnen zujubeln wird, wie im Reich! Großdeutschland, ein Reich, das alle Deutschen Europas umfaßt, ist unser Ziel und Ideal gewesen. Es ist erfüllt.&lt;br /&gt;
 |Autor=Otto Rothstock&lt;br /&gt;
 |Quelle=Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Kronen Zeitung|Illustrierten Kronen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. August 1938&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|07|08|1938|18|Junge Gefolgschaft|NAME=[[Kronen Zeitung|Illustrierte Kronen-Zeitung]]|HERVORHEBUNG=Das&amp;amp;#32;war&amp;amp;#32;es&amp;amp;#32;auch,&amp;amp;#32;was&amp;amp;#32;mich&amp;amp;#32;am}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Otto Rothstock vom österreichischen Journalisten [[Peter Huemer (Journalist)|Peter Huemer]] in Hannover ausfindig gemacht und zum Mord an Bettauer interviewt. In der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Teleobjektiv&amp;#039;&amp;#039; des [[Österreichischer Rundfunk|Österreichischen Rundfunks]] rühmte er sich erneut der „Auslöschung“ Bettauers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://topos.orf.at/der-fall-bettauer100 |autor=Silvia Heimader |titel=Hugo Bettauers „erotische Revolution“. Medienhetze mit Todesfolge |werk=topos.orf.at |datum=2024-02-14 | zugriff=2025-03-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Brunner, Barbara Staudinger, Hannes Sulzenbacher, Miriam Zadoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne. Juden, Ausländer, Muslime, Flüchtlinge.&amp;#039;&amp;#039; NS-Dokumentationszentrum München; Jüdisches Museum Augsburg Schwaben. München (Hirmer Verlag) 2019, ISBN 978-3-7774-3337-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller Valentin Fuchs ermittelte für sein 2022 erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung Hugo Bettauers – Zur Aufarbeitung eines rechtsextremen politischen Attentats&amp;#039;&amp;#039; [[Indiz]]ien für ein [[Verschwörung|Mordkomplott]].&amp;lt;ref&amp;gt;Valentin Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung Hugo Bettauers. Zur Aufarbeitung eines rechtsextremen politischen Attentats&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition kritische Forschung&amp;#039;&amp;#039;). Promedia Verlag, Wien 2022, ISBN 978-3-85371-510-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption ===&lt;br /&gt;
Bettauers Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039; und seine Ermordung regten [[Artur Landsberger]] zur Romangroteske &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin ohne Juden]]&amp;#039;&amp;#039; (1925) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde im 8. Wiener Gemeindebezirk [[Josefstadt (Wien)|Josefstadt]] eine Verkehrsfläche nahe den ehemaligen Redaktionsräumen in &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Bettauer-Platz&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Hugo-Bettauer-Platz|Hugo-Bettauer-Platz}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo bettauer gedenken.jpg|mini|Gedenkveranstaltung am Ort des Attentats (Lange Gasse) mit [[Otto Lechner]] und [[Erwin Steinhauer]] (2025)]]&lt;br /&gt;
Zwischen 2009 und 2014 erschienen im [[Milena Verlag]] (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Revisited&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;–&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Klassiker neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;) Bettauers Romane &amp;#039;&amp;#039;Hemmunglos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die freudlose Gasse&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um Wien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Herr auf der Galgenleiter&amp;#039;&amp;#039; (ergänzt um die [[Miniatur (Literatur)|Miniaturen]] &amp;#039;&amp;#039;7 Geschichten aus dem Alltag&amp;#039;&amp;#039;), jeweils mit einem Nachwort von [[Murray G. Hall]]. Diese Neuausgaben in einem Publikumsverlag und ihre Aufnahme in den Feuilletons&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Haas |url=https://www.nzz.ch/boeses-wiener-blut-1.16380853?reduced=true |titel=Böses Wiener Blut |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2021-04-11 |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; machten Hugo Bettauer einem breiteren Lesepublikum zugänglich&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z. B. {{Internetquelle |autor=Ralf Leonhard |url=https://taz.de/Schriftsteller-Hugo-Bettauer/!5074390/ |titel=Kuppler und Pornograf: Hugo Bettauer war das erste berühmte Opfer der Nazis in Österreich. Heute erlebt der 1925 ermordete Wiener Freigeist eine überraschende Renaissance |werk=[[taz|taz. Die Tageszeitung]] |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – sei es trotz oder wegen Hugo Bettauers „anhaltend schlechten Ruf[s] in der Literaturgeschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=kmg. |url=https://www.nzz.ch/sensationsroman_und_aufklaerung-1.4146342?reduced=true |titel=Sensationsroman und Aufklärung |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2009-12-10 |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Banne von New York&amp;#039;&amp;#039;, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kampf ums Glück&amp;#039;&amp;#039;, 1907 (Nachdruck 1926)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf heißem Boden&amp;#039;&amp;#039;, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Todes&amp;#039;&amp;#039;, 1907 (Nachdruck 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus den Tiefen der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Faustrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1920 (2. Auflage: R. Löwit Verlag, Wien / Leipzig 1926, {{PGDW|bettauer/faustrec/faustrec|Faustrecht|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hemmungslos&amp;#039;&amp;#039;, 1920 (Nachdrucke 1988, 2009, ISBN 978-3-85286-184-5, 2011, 2013)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bobbie auf der Fährte&amp;#039;&amp;#039;, 1921 (2. Auflage: R. Löwit Verlag, Wien / Leipzig 1926 unter dem Titel {{PGDW|bettauer/bobbie/bobbie|Bobbie oder die Liebe eines Knaben|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}; weiterer Nachdruck 2012)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Ehestunden der Elizabeth Lehndorff&amp;#039;&amp;#039;, 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Frauenmörder&amp;#039;&amp;#039;, 1922 (&amp;lt;!-- 2. Auflage: ? --&amp;gt;R. Löwit Verlag, Wien / Leipzig 1926, {{PGDW|bettauer/blauemal/blauemal|Das blaue Mal|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}; weitere Nachdrucke 2008, 2012)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Herr auf der Galgenleiter&amp;#039;&amp;#039;, 1922 (Nachdruck 2014)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das blaue Mal&amp;#039;&amp;#039;, 1922 (2. Auflage: R. Löwit Verlag, Wien / Leipzig 1925, {{PGDW|bettauer/frauenmo/frauenmo|Das blaue Mal|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}; weiterer Nachdruck 2012)&lt;br /&gt;
* {{PGIW|35569|Die Stadt ohne Juden. Ein Roman von übermorgen|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}. Gloriette-Verlag, 1922 (lässt einige Textstellen, die in der Ausgabe vom R. Löwit Verlag, 1924, enthalten sind; weitere Nachdrucke 1988, 1996, 2013, ISBN 978-3-942378-43-7)&lt;br /&gt;
* {{PGDW|bettauer/kampfwie/kampfwie|Der Kampf um Wien|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}. 1922/23 (gekürzter Nachdruck unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ralph und Hilde&amp;#039;&amp;#039;, 1926; weiterer Nachdruck 2012, ISBN 978-3-85286-229-3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die lustigen Weiber von Wien&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gekurbeltes Schicksal&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* {{PGDW|bettauer/gasse/gasse|Die freudlose Gasse|&amp;lt;!-- Hugo Bettauer --&amp;gt;}}. R. Löwit Verlag, Wien / Leipzig 1924; weitere Nachdrucke 1988, 2011: ISBN 978-3-85286-216-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das entfesselte Wien&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schönste Frau der Welt&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Memorien eines Hochstaplers&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke in sechs Bänden&amp;#039;&amp;#039;, Hannibal, Salzburg 1980, {{DNB|206499906}}, enthält:&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Wien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Das entfesselte Wien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 3: &amp;#039;&amp;#039;Die freudlose Gasse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 5: &amp;#039;&amp;#039;Faustrecht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 6: &amp;#039;&amp;#039;Hemmungslos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Beiheft: [[Murray G. Hall]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bettauer. Ein literatursoziologisches Kapitel der Zwischenkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der [[Grillparzer-Gesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Folge 3, S. 141–158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novellen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tod einer Grete und andere Novellen&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Alltag&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterstücke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039; (mit Hans Sassmann), 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die blaue Liebe&amp;#039;&amp;#039; (mit Klemens Weiß-Clewe), 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitschriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er und Sie&amp;#039;&amp;#039;, 14. Februar – 13. März 1924&lt;br /&gt;
* {{ANNO|bet|NAME=Bettauers Wochenschrift|anno-plus=ja}} 15. Mai 1924 – 26. August 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bettauer Almanach für 1925&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1922: [[Faustrecht (1922)|Faustrecht]], Regie: [[Karl Ehmann (Schauspieler)|Karl Ehmann]]&lt;br /&gt;
* 1924: [[Die schönste Frau der Welt]], Regie: [[Richard Eichberg]]&lt;br /&gt;
* 1924: [[Die Stadt ohne Juden]], Regie: [[Hans Karl Breslauer]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Das Abenteuer der Sybille Brant]], Regie: [[Carl Froelich]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Die freudlose Gasse]], Regie: [[Georg Wilhelm Pabst]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Der Bankkrach Unter den Linden]], Regie: [[Paul Merzbach]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Andere Frauen]], Regie: [[Heinz Hanus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|78||Bettauer Hugo|}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Hugo Bettauer|Hugo Bettauer}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Bettauer%2C_Hugo_Maximilian|Bettauer, Hugo Maximilian}}&lt;br /&gt;
* [[Murray G. Hall]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bettauer.&amp;#039;&amp;#039; Löcker Verlag, Wien 1978, ISBN 3-85409-002-1.&lt;br /&gt;
* Werner Koch: &amp;#039;&amp;#039;„Hinaus mit den Juden!“ Hugo Bettauer und die unberechenbaren Folgen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]].&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, 35. 1981, S. 254–265.&lt;br /&gt;
* Melanie Hacker: &amp;#039;&amp;#039;„Er und Sie. Wochenschrift für Lebenskultur und Erotik“. Hugo Bettauers Zeitschrift und die Sexualmoral der 1920er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; VDM Verlag, Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-639-14195-5.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=14344865 |Autor= |Titel=Über Leichen |Jahr=1982 |Nr=7 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bettauer, Hugo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bend–Bins.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München 1993, ISBN 3-598-22682-9, S. 353–360.&lt;br /&gt;
* Valentin Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung Hugo Bettauers. Zur Aufarbeitung eines rechtsextremen politischen Attentats&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition kritische Forschung&amp;#039;&amp;#039;). Promedia Verlag, Wien 2022, ISBN 978-3-85371-510-9.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|bet|13|01|1926|363|ALTSEITE=3|In memoriam Hugo Bettauer|AUTOR=Die Schriftleitung von „Bettauers Wochenschrift“|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|bet|13|01|1926|364|ALTSEITE=4|Kleine Geschichten aus dem Leben Hugo Bettauers|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11851038X}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|50}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0079278}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|bet|NAME=Bettauers Wochenschrift|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://bruemmer.staatsbibliothek-berlin.de/nlbruemmer/autorenregister/transkription.php?id=184 |titel=Hugo Bettauer. Autobiographie |werk=Nachlass Franz Brümmer |hrsg=[[Staatsbibliothek zu Berlin]] |datum=2007-06-11 |abruf=2025-03-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Svenja Keup |url=https://litkult1920er.aau.at/?glossary=bettauer-hugo |titel=Bettauer, Hugo |werk=litkult1920er.aau.at |abruf=2025-03-10 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Projekt der Universität Klagenfurt}}&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/artikel/718043/Das-Attentat-auf-Hugo-Bettauer &amp;#039;&amp;#039;Chronik eines Journalistenmordes: Das Attentat auf Hugo Bettauer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORF.at]].&amp;#039;&amp;#039; 9. März 2025 (mit Podcastlink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11851038X|LCCN=n90644199|VIAF=25393409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bettauer, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Österreich (Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bettauer, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bettauer, Maximilian Hugo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baden bei Wien]], Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wi-luc-ky</name></author>
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