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	<title>Hugo Baum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Baum&amp;diff=2037789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo Baum.jpg|miniatur|Hugo Baum im Jahre 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Baum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1867]] in [[Forst (Lausitz)]]; † [[15. April]] [[1950]] in [[Rostock]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Botaniker]]. Sein offizielles botanisches Kürzel lautet {{Person|Baum}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo Baum wurde am 17. Januar 1867 als Sohn eines Eisenbahners in [[Forst (Lausitz)]] im Haus der Großeltern geboren. Seine Kindheit verlebte er in [[Guben]] an der [[Lausitzer Neiße|Neiße]]. Sehr früh interessierte er sich für Blumen, Bäume und Insekten. Der Strand an der Neiße, der große Garten am Haus seiner Eltern und die waldreiche Umgebung von Guben boten dazu viele Möglichkeiten. Nach Abschluss des Realgymnasiums in Guben lernte er in der Gräflichen Schlossgärtnerei von Rothenbusch in Nettkow (Schlesien) den Beruf des Gärtners. Seinem besonderen Geschick im Umgang mit den Pflanzen war es zu verdanken, dass Baum seine Ausbildung durch ein Studium der [[Pomologie]] an der [[Landwirtschaftliche Akademie Proskau#Königlich pomologisches Institut Proskau|Preußisch-staatlichen Gärtnerlehranstalt]] in [[Proskau]] fortsetzte. Er beendete das Examen nach zwei Jahren in allen 34 Fächern mit sehr gut. Während dieser Studienzeit beschäftigte sich Baum in der Freizeit vorzugsweise mit der Chemie und entdeckte gleichzeitig seine Vorliebe für [[Aquaristik]]. Der sehr gute Abschluss in Proskau war zugleich die Voraussetzung für eine erste Anstellung in [[Crossen an der Elster|Crossen]]. Wegen einer Liebesaffäre mit der Tochter des Bürgermeisters schickte ihn dieser zum Militär nach [[Magdeburg]]. Hier diente er bei den Pionieren. Während dieser Zeit heiratete seine einzige Schwester Grete einen Alfred Kern. Nach seiner Militärzeit ging Baum für zehn Jahre an den alten [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanischen Garten]] nach [[Berlin]]. Zunächst musste er sich intensiv mit den [[Palmengewächse|Palmen]] beschäftigen; später mit den [[Sukkulenten]] und den [[Wasserpflanze]]n. Ganz besonders die Vertreter der Wasserpflanzen hatten es ihm angetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des [[Kolonialwirtschaftliches Komitee|Kolonialwirtschaftlichen Komitees]] in Berlin, der [[Companhia de Mossamedes]], und der [[South West Africa Company]], [[London]], brach Hugo Baum gemeinsam mit dem Expeditionsführer Pieter van der Kellen am 11. August 1899 zur Kunene-Sambesi-Expedition auf. Kein Botaniker vorher war so weit ins Innere Afrikas vorgestoßen wie Baum, der somit auch zugleich Pionierarbeit beim Einblick in die [[Flora]] des südlich-tropischen Innerafrika leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Anstellung als Gartenmeister in Rostock heiratete er am 19. Juli 1901 die ihm schon seit seinem 31. Lebensjahr bekannte Tochter eines Zuchthausangestellten, Auguste Tank aus [[Federow]] (Mecklenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 58 Jahren machte sich Baum erneut auf Reisen. Diesmal sollte es über den Atlantischen Ozean nach [[Mexiko]] gehen. [[Hans Wilhelm Viereck]] aus Schorrentin bei [[Neukalen]] in [[Mecklenburg]], den Baum seit seiner Jugend her kannte, war 1920 mit viel Hoffnungen nach Mexiko gegangen und hatte sich als Farmer und Nachkriegssiedler in der Gegend von [[Jaumave]] im mexikanischen Staat [[Tamaulipas]] niedergelassen. Baums Interesse war schon durch die Berliner Zeit immer wieder auch auf sukkulente Pflanzen und auch ganz speziell auf die Vertreter aus der Familie der [[Cactaceae]] gerichtet. In der Korrespondenz zwischen beiden bat Baum um einige Standortpflanzen, die Viereck 1924 nach Rostock verschickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereck hatte sich vorher nicht besonders für [[Kakteen]] interessiert, lud aber gleichzeitig Baum zu sich nach Mexiko ein. Bereits unter den gesandten Pflanzen waren Neuheiten, die heute nicht mehr mit Sicherheit zu identifizieren sind. Mit großer Wahrscheinlichkeit hingegen kann angenommen werden, dass die 1926 von [[Friedrich Bödeker]] zu Ehren Baums als &amp;#039;&amp;#039;[[Mammillaria baumii]]&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Art bereits zu diesen Pflanzen gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bekam Baum vom Kernen Verlag Stuttgart ein Angebot, als Gegenstück zu dem Werk von Holly, Meinken und Rachow über die [[Aquarienfische]], ein Buch in gleicher Weise über die [[Aquarienpflanzen]], zu schreiben. Der 73-Jährige lehnte ab und gab seinem Freund Albert Wendt das Angebot weiter. Der Verlag willigte ein, und Wendt beendete nach 12 bis 15 Jahren eine Arbeit, die noch heute zu den Besten ihrer Art gehört. Der Beginn des Krieges 1939 wurde für Familie Baum der Anfang von einem entbehrungsreichen Ende. Vorgänge wie in der grauenhaften Brandnacht 1942 waren für die beiden alten Leute eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Ein Flugblatt der Alliierten mit der Aufschrift „Wir kommen wieder!“ ließ sie wochenlang nicht mehr aus dem Keller kommen: Sie erlebten am 1. Mai 1945 den Einmarsch der russischen Besatzungstruppen in Rostock und waren misstrauisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1950 starb Hugo Baum kurz nach Vollendung seines 83. Lebensjahres in völliger Armut. Seine Frau Auguste starb ein Jahr darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Baum benannte Taxa ==&lt;br /&gt;
Siebzig Pflanzen darunter zwei Gattungen nämlich &amp;#039;&amp;#039;Baumiella&amp;#039;&amp;#039; (ein Pilz) und &amp;#039;&amp;#039;Baumia&amp;#039;&amp;#039; (Familie der [[Braunwurzgewächse|Rachenblütengewächse]]), eine Schmetterlingsart und zwei Ameisenarten sind nach ihm benannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://baum.petermansfeld.de/doku.php?id=tag:hb_ehrentaxa | archive-is=20130701032246 | text=Komplette Liste online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Hugo Baum| Herausgeber=Otto Warburg| Titel=Kunene-Sambesi-Expedition| Verlag=Kolonial-Wirtschaftliches Komitee| Ort=Berlin| Jahr=1903|Seiten=1–153| Online=[http://www.biodiversitylibrary.org/page/25787818 online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Hugo Baum| Herausgeber=Walter Allendorff| Titel=Allendorffs Kulturpraxis der Kalt- und Warmhauspflanzen| Verlag=Parey| Ort=Berlin| Jahr=1925}}&lt;br /&gt;
* [http://www.petermansfeld.de/dokuwiki/lib/exe/fetch.php?media=tag:dokumente:schriften_des_autors_hb.pdf (Komplette Aufstellung als PDF-Download online; 162&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter A. Mansfeld: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Baum – eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt des Arbeitskreises für Mammillarienfreunde&amp;#039;&amp;#039;. Osnabrück 1983–1984.&lt;br /&gt;
* Peter A. Mansfeld: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Baum und die nach ihm benannte Dolichothele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Informationsbrief der ZAG Mammillarien&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* Peter A. Mansfeld: &amp;#039;&amp;#039;Mammillaria (Dolichothele) baumii Bödeker en haar ontdekker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Succulenta, Maandblad van de nederlands-belgische Vereniging van Liefhebbers van Cactussen en andere Vetplanten&amp;#039;&amp;#039;. 1986, Nr. 6/7 ([https://www.cactuspro.com/lecture/Succulenta/Succulenta-1986/page-165.en.html online]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Peter A. Mansfeld| Titel=Hugo Baum - Die Lebensgeschichte eines deutschen Botanikers| Verlag=BoD| Auflage=2| Ort=Hamburg| Jahr=2012| ISBN=978-3-8448-1463-7 }}&lt;br /&gt;
* E. Figueiredo, M. Soares, G. Seibert, G. F. Smith, R. B. Faden: &amp;#039;&amp;#039;The botany of the Cunene-Zambezi Expedition with notes on Hugo Baum (1867–1950)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bothalia&amp;#039;&amp;#039;. Band 39, Nummer 2, 2009, S. 185–212. ([https://abcjournal.org/index.php/abc/article/download/244/191 PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Baum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.petermansfeld.de/dokuwiki/doku.php?id=blog:hugo_baum_biografie Hugo Baum - eine Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116087609|VIAF=280534408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baum, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Pflanzengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baum, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Forst (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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