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	<title>Hugo Appelius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Appelius&amp;diff=2653045&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Mitgliedschaft in Burschenschaft.</title>
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		<updated>2025-03-03T19:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft in Burschenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Constantin Cuno Oskar August Appelius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1855]] in [[Hessisch Lichtenau]]; † [[16. August]] [[1907]] in [[Bad Nauheim]]) war ein deutscher [[Jurist]]. Sein Buch über die &amp;#039;&amp;#039;Behandlung jugendlicher Verbrecher und verwahrloster Kinder&amp;#039;&amp;#039; gilt dadurch, dass Appelius dem Erziehungsgedanken Vorrang gegenüber dem Strafrecht einräumte, als bahnbrechend für die Anfänge des [[Jugendstrafrecht]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Schlüchter: &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer für den Erziehungsgedanken.&amp;#039;&amp;#039; W. de Gruyter, Berlin 1994, S. 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Rentamt|Rentereiassistenten]] besuchte das [[Friedrichsgymnasium (Kassel)|Gymnasium in Kassel]] und begann nach dem [[Abitur]] 1875 ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] in [[Marburg]]. Seitdem gehörte er der [[Burschenschaft Arminia Marburg|Marburger Burschenschaft Arminia]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bonnet: &amp;#039;&amp;#039;Die Toten der Marburger Burschenschaft Arminia. Erster Teil&amp;#039;&amp;#039;, H. L. Brönners Druckerei, Frankfurt am Main 1926, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wintersemester 1876/77 studierte er in [[Göttingen]]. Im Juli 1878 bestand er das [[Referendarsexamen]] in [[Kassel]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1878 in [[Jena]]. Nach einer längeren [[Referendariat|Referendarszeit]] in Kassel wurde er im März 1883 [[Assessor]] und blieb bis September 1890 bei der [[Staatsanwaltschaft (Deutschland)|Staatsanwaltschaft]] Kassel. Er wechselte dann zur Staatsanwaltschaft [[Elberfeld]], bis er 1893 Staatsanwalt in Göttingen wurde. Seine weitere Karriere führte ihn zur [[Oberstaatsanwalt]]schaft in [[Celle]]. 1900 wurde er [[Kammergerichtsrat]] am [[Kammergericht]] in [[Berlin]]. Hier versah er das Amt eines „Personalienrates“. 1906 wurde er Mitglied des [[Disziplinargerichtshof für die Schutzgebiete|Disziplinargerichtshofes für die Schutzgebiete]]. Er starb 1907 während eines [[Kur]]aufenthaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appelius machte sich zunächst als [[Strafrecht]]ler und [[Kriminalist]] einen Namen. Er veröffentlichte grundlegende Arbeiten zur Behandlung jugendlicher Krimineller und arbeitete an [[Melchior Stenglein|Stengleins]] [[Gesetzeskommentar|Kommentar]] der strafrechtlichen [[Nebengesetz]]e sowie von [[Hans Rüdorff|Rüdorffs]] Textausgabe des [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|Strafgesetzbuch]]es mit. Später arbeitete er vor allem zum [[Zivilrecht]] und verfasste einen Kommentar zur [[Gewerbeordnung (Deutschland)|Gewerbeordnung]] und eine Einführung in das Studium des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist eine Vermehrung der Rechtsmittel im Strafverfahren erforderlich?&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Eine brennende Frage der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bedingte Verurtheilung und die anderen Ersatzmittel für kurzzeitige Freiheitsstrafen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Cassel 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Beschlüsse der Zweiten Jahresversammlung der Internationalen Criminalistischen Vereinigung Halle 25/26. März 1891 betreffend die Verschärfung der kurzzeitigen Freiheitsstrafe, die Umgestaltung der Geldstrafe und der subsidiären Strafe.&amp;#039;&amp;#039; Guttentag, Berlin 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung jugendlicher Verbrecher und verwahrloster Kinder.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Bericht der von der Internationalen Criminalistischen Vereinigung (Gruppe Deutsches Reich) gewählten Commission.&amp;#039;&amp;#039; Guttentag, Berlin 1892.&lt;br /&gt;
* mit Hans Rüdorff: &amp;#039;&amp;#039;Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Nebst den gebräuchlichsten Reichs-Strafgesetzen (Post, Impfen, Presse … usw.) ; Text-Ausg. mit Anm.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Guttentag, Berlin 1892.&lt;br /&gt;
* mit Melchior Stenglein und Georg Kleinfeller: &amp;#039;&amp;#039;Kommentare zu den strafrechtlichen Nebengesetzen.&amp;#039;&amp;#039; Liebmann, Berlin 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewerbeordnung für das Deutsche Reich in ihrer gegenwärtigen Gestaltung, nebst den für das Reich und für Preussen erlassenen Ausführungsbestimmungen und einem Anhang enthält die wichtigsten bezüglich Gesetze und Verordnungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stenglein, Melchior: Die strafrechtlichen Nebengesetze des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Einführung in das Studium des Bürgerlichen Gesetzbuches und seiner Nebengesetze.&amp;#039;&amp;#039; Nauck, Berlin 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des verantwortlichen Redakteurs und die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039;27 (1907) 1907, S. 657–676.&lt;br /&gt;
* mit Friedrich Oskar von Schwarze und Erich Wulffen: &amp;#039;&amp;#039;Reichs-Pressgesetz.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Schweitzer, München, Berlin &amp;amp; Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juristen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 12 (1907), Sp. 947.&lt;br /&gt;
* Rudolf Bonnet: &amp;#039;&amp;#039;Die Toten der Marburger Burschenschaft Arminia&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1, &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe d. bis zur Herausgabe d. Sammlg verstorbenen 146 Mitglieder, deren Zugehörigkeit zur Arminia in d. Zeit vom S. S. 1860 bis S. S. 1895 fällt&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. M. 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133451291|VIAF=193134193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Appelius, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Appelius, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Appelius, Hugo Constantin Cuno Oskar August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Strafrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hessisch Lichtenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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