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	<title>Hugo Althoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Althoff&amp;diff=1596985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;4tilden am 7. April 2025 um 06:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-07T06:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Althoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1884]] in [[Ostbevern]], [[Kreis Warendorf]];&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=ostbevern&amp;amp;ID=7156&amp;amp;nachname=ALTHOFF&amp;amp;modus=&amp;amp;lang=de Eintrag im Kirchenbuch Nr. 14 der Ambrosiuskirche in Ostbevern.] online-ofb.de; abgerufen am 8. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1960]];&amp;lt;ref&amp;gt;[[Waltraud Voss]]: [http://swbplus.bsz-bw.de/bsz267465971inh.htm &amp;#039;&amp;#039;Von Dresden in die Welt&amp;#039;&amp;#039;.] swbplus.bsz-bw.de; abgerufen am 8. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Bartholomäus Hugo Maria Althoff&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Bauingenieur]], [[Stadtplaner]] und [[Christdemokratie|christlich-demokratischer Politiker]] ([[Zentrumspartei der Freien Stadt Danzig|Deutsche Zentrumspartei]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirtschaft Wilh. Althoff (2020).jpg|mini|Wirtschaft Althoff in Ostbevern (2020), die von Vater Heinrich Wilhelm (Schulze) Althoff betrieben wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirtschaft Wilh. Althoff .jpg|mini|Der Schriftzug Wirtschaft Wilh. Althoff ziert auch 2020 noch den Eingang der Kneipe in Ostbevern]]&lt;br /&gt;
Hugo Althoff wurde als Fünftes der acht Kinder des Landwirts und späteren Gastwirts Heinrich Wilhelm Schulze-Althoff (* 8. Dezember 1840 in Ostbevern, † 27. Mai 1913 in Ostbevern), der einer Schulzenfamilie aus Ostbevern abstammte, und seiner zweiten Ehefrau Maria Theresia Johanna &amp;#039;&amp;#039;Juliana&amp;#039;&amp;#039; (geb. Pöhler, * 25. Dezember 1854 in Glandorf, † 6. Juli 1931 in Ostbevern) geboren. In erster Ehe war sein Vater mit der Wirtstochter Anna &amp;#039;&amp;#039;Sophia&amp;#039;&amp;#039; Plönies (* 20. November 1851 in Ostbevern, † 25. Mai 1877 in Ostbevern) verheiratet, dessen Vater eine Gastwirtschaft in Ostbevern betrieb und Heinrich Wilhelm dann gemeinsam mit seiner Frau führte. Unter dem Namen „Gasthof Althoff“ wurde die Wirtschaft später von dem Sohn Ferdinand &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelm&amp;lt;/u&amp;gt; Franz Althoff, ein Bruder von Hugo Althoff weiterbetrieben, dessen über 100 Jahre altes Wirtsgebäude in Ostbeverns Ortskern stand und von verschiedenen Pächtern als Kneipe fortgeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank eines Stipendiums, das durch den Ortspfarrer gestiftet wurde, besuchte er das [[Gymnasium Laurentianum Warendorf|Warendorfer Gymnasium]]. Nach dem Abitur nahm er ein Bauingenieurstudium an der [[Technische Hochschule Danzig|Technischen Hochschule Danzig]] auf und gehörte dem [[Katholischer Studentenverein Pruthenia|Studentenverein Pruthenia]] an. Nach dem Studienabschluss wohnte er in [[Erfurt]], 1915 promovierte er in [[Dresden]] zum Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/promovenden/listen/liste_a &amp;#039;&amp;#039;Liste der Promovenden der TH Dresden 1900-1945&amp;#039;&amp;#039;.] TU Dresden; abgerufen am 8. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Dissertation über die Kapazität der Straßen wurde 1916 verlegt. Althoff nahm dann am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Von einem [[Schrapnell]] getroffen, wurde seine Nase schwer verletzt und er verlor sein rechtes Auge. Infolgedessen trug er eine [[Augenklappe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1919 und 1923 war Althoff in [[Malbork|Marienburg]] als Stadtbaurat ([[Dezernent|Baudezernent]]) und Zweiter Bürgermeister (unter [[Bernhard Pawelcik]]) tätig. Später wurde er zum Stadtbaurat in [[Frankfurt an der Oder]] berufen. Zwischen 1926 und dem 29. März 1929 bekleidete er ein ähnliches Amt in [[Breslau]]. Anders als sein Vorgänger [[Max Berg (Architekt)|Max Berg]] stand Althoff eher hinter pragmatischen, wenn auch durchaus modernen Lösungen, wie seine Breslauer Bauten beweisen. Zu dieser Zeit war er Mitglied in der Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen e.&amp;amp;nbsp;V., wo er unter anderem mit [[Walter Gropius]] zusammenarbeitete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Oder Hindenburgschule.jpg|mini|Hugo Althoff und Josef Gesing: „Hindenburgschule“ (jetzt „Erich-Kästner-Grundschule“) in Frankfurt an der Oder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SepolnoWroc-szkola.jpg|mini|Hugo Althoff, Max Schirmer, Bruno Buschmann und Wilhelm Anders: „Friedrich-Ebert-Schule“ (jetzt Grundschule Nr. 45) in Breslau]]&lt;br /&gt;
In den folgenden viereinhalb Jahren war er [[Senat der Freien Stadt Danzig|Senator]] der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]]. Zwischen dem 18. Dezember 1928 und dem 9. Januar 1931 war er Senator für Bauwesen im [[Senat Sahm III]] und darauf folgend bis zum 30. Mai 1933 Senator für öffentliche Arbeiten und Handel im [[Senat Ziehm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch den [[Nationalsozialismus]] wurde er zum Rücktritt gezwungen und ließ er sich [[Pension (Altersversorgung)|pensionieren]]. Als Pensionär führte er einen Laden mit Kunstgewerbe. Im Sommer 1944 nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Stauffenbergattentat]] wurde er festgenommen und zum [[KZ Stutthof|Konzentrationslager Stutthof]] gebracht, da er in seiner Amtszeit als Senator im Kontakt zum [[Carl Friedrich Goerdeler]] stand. Nach etwa sechs Wochen wurde er allerdings wieder entlassen. Nach der Einnahme von [[Sopot|Zoppot]] durch die [[Rote Armee]] blieb er noch einige Monate in seinem Haus und wurde später nach [[Berlin]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Althoff heiratete 1912 in der Herz-Jesu-Kirche in [[Langfuhr]]. Er hatte drei Söhne: Klaus (* 1914, † 1988), Wolfgang (* 1917) und Günter (* 20. September 1920, † 30. Mai 1999).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mynetcologne.de/~nc-althoffl2/Memoiren/Memoiren.htm Memoiren von Günter Althoff.] mynetcologne.de; abgerufen am 8. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Danziger Zeit als Senator und dann bis 1945 wohnte er in Zoppot an der Delbrückallee (heute &amp;#039;&amp;#039;ulica Marii Skłodowskiej-Curie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten (unvollständig) ===&lt;br /&gt;
* „Hindenburgschule“ (heute „Erich-Kästner-Grundschule“) in Frankfurt an der Oder, Fertigstellung 1927 (mit [[Josef Gesing]])&lt;br /&gt;
* „Friedrich-Ebert-Schule“ (heute Grundschule Nr. 45) am Kuckucksweg 1 (&amp;#039;&amp;#039;ulica Rafała Krajewskiego 1&amp;#039;&amp;#039;) in Breslau, 1928 (mit Max Schirmer, Bruno Buschmann und Wilhelm Anders)&lt;br /&gt;
* Berufsschule für Mädchen (heute Vereinigte Telekommunikationsschule) an der Clausewitzstraße (&amp;#039;&amp;#039;ulica Józefa Haukego-Bosaka&amp;#039;&amp;#039;) in Breslau, 1929–1930 (mit Carl Zoller)&lt;br /&gt;
* Torbauten des Oswitzer Friedhofs in Breslau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften (unvollständig) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Strassenbreite in ihrer Abhängigkeit vom Verkehr.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuere Ausführungen von Hochbauten in Leichtbeton.&amp;#039;&amp;#039; Charlottenburg 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsarbeit in der Freien Stadt Danzig 1920–1930.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polens Wirtschaftspolitik und Danzig.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 318.&lt;br /&gt;
* Wanda Kononowicz: &amp;#039;&amp;#039;Wrocław. Kierunki rozwoju urbanistycznego w okresie międzywojennym.&amp;#039;&amp;#039; Oficyna Wydawnicza PWr, Wrocław 1997, ISBN 83-7085-288-2.&lt;br /&gt;
* Jerzy Ilkosz, Beate Störtkuhl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wieżowce Wrocławia 1919–1932.&amp;#039;&amp;#039; Archiwum Budowlane miasta Wrocławia, Wrocław 1997, ISBN 83-908067-0-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{DNB-Portal|101522746}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hugo Althoff|Hugo Althoff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=Breslauer Stadtbaurat (Hochbau)&lt;br /&gt;
|ZEIT=1926–1929&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Max Berg (Architekt)|Max Berg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Fritz Behrendt (Architekt)|Fritz Behrendt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101522746|VIAF=305117631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Althoff, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt (Oder))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaurat (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Stutthof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostbevern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Althoff, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Althoff, Bartholomäus Hugo Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur, Stadtplaner und Politiker (Zentrum)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostbevern]], Kreis Warendorf&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;4tilden</name></author>
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