<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hugo_Abbas</id>
	<title>Hugo Abbas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hugo_Abbas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Abbas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T20:21:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Abbas&amp;diff=372046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: GND Check.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Abbas&amp;diff=372046&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-06T21:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GND Check.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den welfischen Abt Hugo Abbas, zum ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Hugo Abbas&amp;#039;&amp;#039; genannten Sohn Karls des Großen siehe [[Hugo (Sohn Karls des Großen)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Abbas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo der Abt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugues l&amp;#039;Abbé&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[12. Mai]] [[886]] in [[Orléans]]) gehörte zu den führenden Persönlichkeiten des [[Westfränkisches Reich|Westfränkischen Reiches]]. Zeitweilig hatte er den &amp;#039;&amp;#039;ducatus regni&amp;#039;&amp;#039; inne, war also faktisch Reichsstatthalter (ein entsprechender Titel ist allerdings urkundlich nicht bezeugt). Seinen Beinamen verdankte er dem Umstand, dass er als „[[Kommende|Laienabt]]“ bedeutende Klöster als [[Pfründe]]n besaß und deren Einkünfte bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hugo stammte aus der Familie der burgundischen [[Welfen]]. Er war der jüngere Sohn des Grafen [[Konrad I. (Welfen)|Konrad I. des Älteren]] von [[Grafschaft Paris|Paris]] und [[Grafschaft Auxerre|Auxerre]] und der [[Adelheid von Tours]] aus der Familie der [[Etichonen]]. Über seine Tante, die Kaiserin [[Judith (Kaiserin)|Judith]], war er ein Vetter von deren Sohn, Kaiser [[Karl der Kahle|Karl II. dem Kahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo wurde 853 als Nachfolger seines Vaters Laienabt von [[Saint-Germain d’Auxerre]]. Damals erhielt er auch das Amt eines Königsboten ([[Missus Regius]]) für die Region, in der er begütert war (Nivernais, Gegend von Avallon und Auxerre). Von 859 bis 861 war er auch Laienabt von [[Abtei Saint-Bertin|Saint-Bertin]]. Außerdem war er bis 861 [[Abtei Saint-Riquier|Laienabt von Saint-Riquier]]. 861 fiel er offenbar bei Karl dem Kahlen in Ungnade und büßte seine Ämter ein. Darauf begab er sich in den Dienst des Königs [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]] von [[Lotharii Regnum|Lotharingien]], der ihn im März 864 zum Erzbischof von [[Erzbistum Köln|Köln]] machen wollte, obwohl er in der geistlichen Hierarchie nur den Rang eines [[Subdiakon]]s hatte; das Vorhaben scheint an örtlichem Widerstand gescheitert zu sein. Nach einiger Zeit versöhnte sich Karl der Kahle mit Hugo. 865 wurde Hugo Graf von Auxerre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
864 hatte seine Mutter in zweiter Ehe den [[Robertiner]] [[Robert der Tapfere|Robert den Tapferen]] geheiratet, den Markgrafen von [[Neustrien]], der 866 in der [[Schlacht von Brissarthe]] gegen die alliierten [[Bretagne|Bretonen]] und [[Normannen]] fiel. Nach Roberts Tod wurde Hugo Abbas von Karl dem Kahlen zum Nachfolger des Gefallenen als Befehlshaber im Gebiet zwischen [[Seine]] und [[Loire]] eingesetzt, war somit Markgraf der bretonischen Mark und erhielt überdies Roberts Ämter eines [[Graf von Tours|Grafen von Tours]] und [[Angers]] sowie die [[Pfründe]] eines Laienabtes von [[Saint-Martin de Tours]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod König Karls waren er, [[Gauzlin (Erzkanzler)|Gauzlin]] und wohl auch [[Hinkmar von Reims|Hinkmar]] diejenigen Vertreter des Adels, die die Bedingungen für die Thronbesteigung [[Ludwig II. (Frankreich)|Ludwigs II.]] stellten. Beim Tod Ludwigs wiederum (879) versuchte Hugo die Teilung des Reiches zwischen Ludwigs Söhnen [[Ludwig III. (Frankreich)|Ludwig III.]] und [[Karlmann (Frankreich)|Karlmann]] zu verhindern, ließ sie dann aber (880) angesichts der drohenden Intervention aus dem [[Ostfrankenreich]] beide krönen; auch gelang es ihm, für beide Könige die Regentschaft zu übernehmen. In diese Zeit fallen der Verlust der [[Provence]] an [[Boso von Vienne]] und der Verlust [[Lotharingien]]s nach dem [[Vertrag von Ribemont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Abbas blieb der Vormund Karlmanns in [[Aquitanien]] und [[Burgund]], Gauzlin wurde es in [[Neustrien]], und kämpfte in dieser Aufgabe weiter um die Zugehörigkeit der Provence zum Westfrankenreich. Als nach dem plötzlichen Tod Ludwigs III. (882) das Königreich unter Karlmann wiedervereinigt wurde, gewann Hugo zwar wieder an Macht, konnte diese jedoch gegenüber Gauzlin, der kurz darauf zum Erzkanzler ernannt wurde, nicht behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Jahren erhielt er noch die Ämter eines [[Abtei Saint-Vaast|Abtes von Saint-Vaast]] (um 874), eines Abtes von [[St-Aignan (Orléans)|Saint-Aignan in Orléans]] (vor 876), eines Abtes von Saint-Julien in Auxerre (877), sowie von [[Abtei Sainte-Colombe|Sainte-Colombe]] in [[Sens]]. Um 880 wurde er schließlich Erzkaplan der königlichen Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod gingen Hugos Besitzungen an der Loire an [[Odo von Paris]], den Sohn Roberts des Tapferen, über, der damit schließlich das Erbe seines Vaters antrat. Hugo Abbas wurde in der Kirche der Abtei Saint-Germain d&amp;#039;Auxerre begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Frankenreich zur Entfaltung Deutschlands und Frankreichs&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1984, S. 165ff. ISBN 3-7995-7027-6.&lt;br /&gt;
* Karl Ferdinand Werner: Les Robertiens, In: [[Michel Parisse]], Xavier Barral i Altet (Hgg.), Le Roi de France et son Royaume autour de l&amp;#039;an mil, Paris 1992, S. 15–26.&lt;br /&gt;
* Jacques Pycke: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hugues l&amp;#039;Abbé&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Dictionnaire d’histoire et de géographie ecclésiastiques]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25 (1995) Sp. 179–186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=217273769|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Auxerre)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Tours)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der älteren Welfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Orléans)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hugo Abbas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hugues l’Abbé&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt in mehreren französischen Klöstern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Orléans]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
	</entry>
</feed>