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	<title>Hufeisensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hufeisensee&amp;diff=999452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hamsteraner: /* Weblinks */ siehe Kartenlink rechts oben</title>
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		<updated>2025-12-13T13:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; siehe Kartenlink rechts oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Hufeisensee in Halle (Saale); zu dem Hufeisensee in Isernhagen siehe [[Wietzepark#Hufeisensee]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Hufeisensee&lt;br /&gt;
|BILD = Hufeisensee3.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Hufeisensee von Nordosten&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51.468980&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12.023506&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|LAGE = in [[Halle (Saale)]], [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Grundwasser&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Überlauf in die [[Reide (Weiße Elster)|Reide]]&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|HÖHE = 92&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.7&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 26&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 9&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 6600000&lt;br /&gt;
|UMFANG = 6.6&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = ehemaliger Braunkohletagebau und Kiesgrube&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hufeisensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[anthropogen]]er [[See]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Er liegt im Stadtgebiet von [[Halle (Saale)]] und ist eine [[Bergbaufolgelandschaft]] im ehemaligen [[Ammendorfer Revier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Hufeisensee liegt im Ortsteil Kanena des Stadtteils [[Kanena/Bruckdorf]] im Stadtbezirk Ost von Halle. Er ist der größte See in der Umgebung von Halle. Der See, früher auch als Hufeisenteich benannt, verdankt seinen Namen der Form, die an ein [[Hufeisen]] erinnert. Er erstreckt sich etwa 1200 Meter in Nord-Süd- und 1300 Meter in Ost-West-Richtung. Er ist bis zu 400 Meter breit und der See hat eine Fläche von ca. 71–72 [[Hektar]]. Die Tiefe beträgt circa 9 Meter und 28 Meter an der tiefsten Stelle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verwaltung.uni-halle.de/DEZERN1/PRESSE/aktuellemeldungen/morigarn.htm |wayback=20090223101759 |text=verwaltung.uni-halle.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Sichtweite im See erreicht bis zu 6 Meter. Er ist einer der größten und mit seinen 28 Metern auch einer der tiefsten Seen im Umkreis von Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Ammendorfer Revier]] wurde ab 1832 erstmals industriell [[Braunkohle]] abgebaut. 1926 erfolgte zwischen Büschdorf und Bruckdorf der [[Aufschluss (Bergbau)|Aufschluss]] der &amp;#039;&amp;#039;Grube von der Heydt&amp;#039;&amp;#039; als größter Tagebau im Stadtgebiet von Halle. Nachdem die Braunkohlevorkommen im Jahr 1942 abgebaut waren, wurde bis zur Stilllegung des Tagebaus in den 1960er Jahren [[Kies]] gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kanena.de/Ansichten/Hufeisensee/Tagebau/tagebau.html |text=Archivlink |wayback=20090319001408}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mitteldeutscheseen.de/3_1.html |text=Archivlink |wayback=20080607014107}} siehe Abschnitt Hufeisensee&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine [[Pumpe|Pumpstation]] der ehemaligen „[[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] ‚Ernst Thälmann‘ Halle-Saale-Gemüse“ am nördlichen Rand des Sees wurde regelmäßig Wasser entnommen. Zum einen diente es der [[Bewässerung]] der Felder in der Umgebung und zum anderen sollte der Wasserspiegel gehalten werden, da nachfließendes [[Grundwasser]] den Pegel immer wieder ansteigen ließ. Der Wasserspiegel wurde dadurch zeitweilig zu weit gesenkt. Als Ende der 1970er Jahre das Pumpen aufgegeben wurde verfiel das Pumpenhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Pumpe wurde am nordöstlichen Rand des Sees errichtet, die jedoch mit geringerer Förderleistung für eine Beregnung der Felder genutzt wurde. Der Pumpbetrieb wurde 1989 nach der Wende und dem Ende des Bestehens der LPG eingestellt. Eine Pumpstation zur Pegelhaltung gab es auch an der südlichsten Stelle bei [[Kanena/Bruckdorf]]. Hier wurde die Druckleitung auf ca. 8 Meter Höhe in ein offenes Gerinne mit drei Feldwegüberfahrten geleitet. Dieser Wassergraben verlief parallel zur jetzigen Schkeuditzer Straße und endete an der Kreuzung Schkeuditzer Straße/Wallendorfer Straße in der örtlichen Kanalisation. Der Betrieb erfolgte bis um 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 gibt es eine 800 Meter lange Verbindung mit einem Überlauf zur [[Reide (Weiße Elster)|Reide]] mit dem der Wasserspiegel gesenkt und ein [[Biotop]] geschaffen wird, in dem zahlreiche [[Amphibien]] leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hufeisen-Schkopau.jpg|mini|links|Blick vom Hufeisensee zum [[Kraftwerk Schkopau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hufeisensee wird zur Naherholung, also zum Schwimmen, Tauchen, Angeln und für Wasserski genutzt. Schon Ende der 1950er Jahre wurden die inneren Ufer der Hufeisenform aufgeforstet. Die Bepflanzung wurde 1991 intensiviert. Heute sind die Ufer zum Teil auch befestigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Eintrags von Giftstoffen wie [[Vinylchlorid]] aus den nahe gelegenen Industriegebieten des Halleschen Ostens galt für den &amp;quot;Hufi&amp;quot; bis Juni 2025 eigentlich ein Badeverbot.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Skrzypczak: &amp;#039;&amp;#039;Giftige Gefahr am „Hufi“ Wird das Schadstoffproblem von der Stadt verharmlost?&amp;#039;&amp;#039; Online veröffentlicht auf [https://www.mz.de/lokal/halle-saale/giftige-gefahr-am-hufeisensee-in-halle-wird-das-schadstoffproblem-von-der-stadt-verharmlost-1450755 www.mz.de] am 21. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Vinylchlorid-Gehalt von bis zu 13 Mikrogramm pro Liter Seewasser lag der Hufeisensee dauerhaft über dem Grenzwert für Trinkwasser. Dort sind nur 0,5 Mikrogramm pro Liter erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Briest: &amp;#039;&amp;#039;Dauerzustand am Hufeisensee? Bundesamt rät vom Bad ab.&amp;#039;&amp;#039; Online veröffentlicht auf [https://www.mz-web.de/halle-saale/dauerzustand-am-hufeisensee--bundesamt-raet-vom-bad-ab-24342368 https://mz-web.de/] am 21. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Halle (Saale) ließ prüfen, inwieweit dieser Grenzwert auch für Badegewässer anzuwenden ist. Bei einer [[Kleine Anfrage (Deutschland)|Kleinen Anfrage]] im Landtag von Sachsen-Anhalt wurde festgestellt, dass im Falle des Hufeisensees die Grenzwerte für Trinkwasser anzuwenden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Andreas Schmidt (MdL.): Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung. KA 7/269. 11.11.2016. Verfügbar [https://andreas-schmidt-spd.de/files/2016/11/KA_Belastung_Hufeisensee.pdf online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz des Badeverbots und der stark [[Karzinogen|krebserregenden Wirkung]] der Giftstoffe ist der Hufeisensee im Sommer ein beliebtes Badegewässer. 2022 wurde eine Frau bei einem Sprung ins Wasser durch eine herausragende Metallstange tödlich verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/reaktionen-toedlicher-unfall-hufeisensee-100.html |titel=Reaktionen auf Badeunfall: Baden im Hufeisensee soll verboten bleiben |abruf=2023-06-20 |autor= |werk=[[MDR.de|mdr.de]] |datum=2022-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer erneuten Prüfung im Jahr 2025 hob die Stadt das Verbot auf, d.&amp;amp;nbsp;h. man wird rechtlich nicht mehr für das Baden darin belangt. Der See erfülle mittlerweile an den meisten Tagen die Anforderungen an Trinkwasser, die für das Verbot ausschlaggebend gewesen sind. Es kann aber trotzdem jederzeit einen größeren Eintrag von Giftstoffen geben, sodass die Stadt vom Baden abrät.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=MDR Sachsen-Anhalt |titel=Weiter Belastung durch Grundwasser - Badeverbot für Hufeisensee aufgehoben |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/hufeisensee-baden-wieder-erlaubt-100.html |abruf=2025-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Fischarten im Gewässer ist in den letzten Jahren trotzdem gestiegen, im Jahr 2005 entdeckten Taucher auch eine Garnelenart. Die schwarmbildenden [[Schwebegarnelen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hemimysis anomala)&amp;#039;&amp;#039; wurden erstmals in einem mitteldeutschen Binnensee entdeckt, Biologen der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] bezeichneten das Auftauchen als eine biologische Sensation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verwaltung.uni-halle.de/DEZERN1/PRESSE/aktuellemeldungen/morigarn.htm |wayback=20090223101759 |text=verwaltung.uni-halle.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls für zahlreiche Wasservögel ist der See mit seiner Umgebung geeigneter Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der See aus der [[Bergamt|Bergaufsicht]] entlassen worden war, plante die Stadt Halle als Rechtsnachfolger im Jahr 2003 den Bau eines Freizeit- und Sportzentrums, das entsprechende Ausschreibungsverfahren steht jedoch bis heute aus. Darin war geplant, ein Golfplatz, Fußballstadion, Wasserskianlage, Campingplatz, Seebad und vieles mehr. Ein geplantes Fußballstadion wurde nicht errichtet, stattdessen innerhalb der Grundmauern des alten Kurt-Wabbel-Stadions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 2015 ist im Bereich des Hufeisensees der Bebauungsplan Nr. 158 - &amp;quot;Freizeit- und Erholungsraum Hufeisensee&amp;quot; rechtsverbindlich geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Golfplatz wurde 2017 offiziell eröffnet. Weiterhin wurden auf der Westuferseite einige Sandstreifen aufgeschüttet und ein 3&amp;amp;nbsp;m breiter Rundweg errichtet. Es gibt Pläne die Wasserskianlage die bisher mit Motorbooten betrieben wird, auszubauen. Eine Wasserskianlage auf Basis von Masten und Seilzug ist beantragt, ausgeschrieben und ein Investor (von zwei Bewerbern) hat den Zuschlag bekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hufeisensee.de/349/wasserskianlage-am-hufeisensee-kommt/ |titel=Wasserskianlage am Hufeisensee kommt. › Hufeisensee Halle Saale |sprache=de-DE |abruf=2019-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Ideen zur Einrichtung eines Naturbades auf der Nordseite.&lt;br /&gt;
Es soll sich an den vorhandenen Gegebenheiten orientieren und mit geringstmöglichen Eingriff in die Natur errichtet werden, mit mobilen&lt;br /&gt;
Anlagen, statt den stationär geplanten.&lt;br /&gt;
Die Stadt plant mittlerweile diesen Bereich ungenutzt der Natur zu überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Gewässer in Halle (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hufeisensee (Halle/Saale)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hufeisensee.de/ Hufeisensee.de]&lt;br /&gt;
* [https://webcam-hufeisensee.de/ Webcam mit Wetterstation am Hufeisensee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mitteldeutscheseen.de/download/seenprofile/hufeneisensee.pdf |text=Profil des Sees, herausgegeben von der Stadt Halle (Saale) |wayback=20110516150950}} (PDF-Datei; 578&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.aha-halle.de/projekte/RahmenplanKonzeptionHufeisensee.pdf Konzeptpapier zum Hufeisensee] (PDF-Datei; 74&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://halle.de/verwaltung-stadtrat/presseportal/amtsblatt/amtsblatt/amtsblatt-nr-5-vom-12-maerz-2003 Amtsblatt der Stadt Halle (Saale) vom 12. März 2003] (PDF-Datei; 2,22&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gewässer in Halle (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Weiße Elster|SHufeisensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Mitteldeutschen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Halle (Saale)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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