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	<title>Hude-Orte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hude-Orte&amp;diff=2267985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete am 13. April 2026 um 18:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hude-Orte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bilden eine Gruppe von Orten, deren [[Ortsname|Namen]] den Bestandteil &amp;#039;&amp;#039;Hude&amp;#039;&amp;#039; beinhaltet. Bei einigen ist dies der gesamte Name (z. B. [[Hude (Nordfriesland)]], [[Hude (Oldenburg)]]). Sie sind in [[Holstein]] ([[Kayhude]], [[Quarnbek#Flemhude|Flemhude]]), [[Landesteil Schleswig|Schleswig]], [[Hamburg]] ([[Hamburg-Winterhude|Winterhude]], [[Hamburg-Harvestehude|Harvestehude]]), [[Vorpommern]] ([[Tückhude]]), [[Niedersachsen]] ([[Buxtehude]], [[Steinhude]], Elvershude, Huthloh, [[Ritterhude]], [[Fischerhude]]) verbreitet. Gleichbedeutenden Ortsnamen sind in den [[Niederlande]]n mit dem Suffix -&amp;#039;&amp;#039;hijde&amp;#039;&amp;#039; und in [[England]] mit dem Suffx -&amp;#039;&amp;#039;hithe&amp;#039;&amp;#039; ([[Rotherhithe (London)|Rotherhithe]], [[Hythe (Kent)|Hythe]], Erith) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundwort wird zuerst im altenglischen [[Beowulf|Beowulf-Epos]] (8. Jahrhundert) überliefert. Es bezeichnet Stellen, an denen kleine Schiffe durch Auflaufen auf flaches Ufer landeten und aufs Trockene gezogen wurden. Mit derselben Bedeutung wurde das Wort in Holstein noch 1465 für Anlegestellen kleiner Flussboote verwendet, während für die Häfen der inzwischen größeren Seeschiffe andere Bezeichnungen üblich waren. Ende des 15. Jahrhunderts verschwand das Wort aus dem Sprachgebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hude-Orte, die teilweise schon lange [[Wüstung]]en sind, lagen an kleineren Flüssen, soweit diese schiffbar waren, mitunter sogar an Bächen kurz vor deren Einmündung in größere Gewässer. Offenbar spielte die Sicherheit eine Rolle bei der Wahl des Platzes, weshalb sie auf der [[Geest]] lagen. Soweit sie im Laufe ihrer Geschichte nicht städtisch überformt wurden, blieben die Orte kleine Siedlungen mit landwirtschaftlicher Struktur. Huyebrücke (= Hudebrücke), der Anlegeplatz von Wester- und [[Osterwanna]], war beispielsweise noch 1768 nur eine Hofstelle. [[Hude (Oste)|Hude an der Oste]], Gemeinde [[Estorf (Landkreis Stade)|Estorf]] [[Behrste]], hatte damals zwei Höfe. Huthloh bei [[Hechthausen]] an der [[Oste]] ist ein Rittergut. Elfershude am Billerbeck bei [[Adelstedt]]-Stubben, Kreis Wesermünde, hatte 1768 eine Mühle und wenige kleine Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen, relativ gleichartig strukturierten Siedlungen werden in Norddeutschland erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt, sie können aber, wie englische Beispiele zeigen, viel älter sein. Aufschlüsse über den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Schifffahrt an solchen Plätzen ist von einer gezielten Ausgrabung oder der Analyse der Schriftquellen zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stade-Orte ==&lt;br /&gt;
Die weniger häufigen Stade-Orte (&amp;#039;&amp;#039;stade&amp;#039;&amp;#039; = Ufer), u. a. [[Stade]], [[Medemstade]] südlich Ihlienworth in der Samtgemeinde Land Hadeln, [[Warstade]] bei Hemmoor a. d. Oste oder Leitstade, ein Wohnplatz bei [[Hitzacker (Elbe)]], konkurrieren im norddeutschen Verbreitungsgebiet mit den Hude-Orten. Sie lassen nach Lage, Struktur und Art des Landeplatzes jedoch keinen Unterschied zu den Hude-Orten erkennen. [[Buxtehude]] trug im Laufe der Zeit sogar beide Begriffe in seinem Namen: Bei seiner ersten Erwähnung im Jahre 959 wurde es noch „Buochstadon“ genannt, erst 1135 kam der Name „Buchstadihude“ auf, welcher im Laufe der Zeit verschliffen und zu Buxtehude wurde. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass mit der Namenserweiterung eine Änderung der Hafensituation verbunden war, denn die Siedlungsstelle lag nicht im Bereich der Altstadt von Buxtehude, sondern etwa zwei Kilometer aufwärts der [[Este (Fluss)|Este]] im Ortsteil [[Altkloster]], auf der Geest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Detlev Ellmers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hude-Orte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Das Elbe-Weser-Dreieck. II: Forschungsprobleme-Exkursionen Stade Bremervörde Zeven Buxtehude.&amp;#039;&amp;#039; Von Zabern, Mainz am Rhein 1976, ISBN 3-8053-0145-6, S. 143 f.&lt;br /&gt;
* Detlev Ellmers: &amp;#039;&amp;#039;Frühmittelalterliche Handelsschiffahrt in Mittel- und Nordeuropa.&amp;#039;&amp;#039; Offa-Bücher, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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