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	<title>Huckarde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Huckarde&amp;diff=1198152&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bibliographische Angaben ergänzt und berichtigt</title>
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		<updated>2026-04-28T12:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliographische Angaben ergänzt und berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den [[Dortmund]]er Stadtteil Huckarde; zu dem gleichnamigen Stadtbezirk siehe [[Stadtbezirk Huckarde]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Huckarde&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dortmund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/31/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/24/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 72 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.424&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 16835&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dortmund.de/dortmund/projekte/rathaus/verwaltung/dortmunder-statistik/downloads/02_02_bevoelkerung_nach_geschlecht_und_staatsangehoerigkeit_in_den_statistischen_bezirken_.pdf Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2024 (im 5er-Rundungsverfahren)] (PDF; 135&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1914-06-10&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 44369&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0231&lt;br /&gt;
{{!}}- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}} [[Statistischer Bezirk]]:&lt;br /&gt;
{{!}} 82&lt;br /&gt;
| Bild                   = Alte Kirche Dortmund-Huckarde.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[St. Urbanus (Huckarde)|St.-Urbanus-Kirche]]&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Dortmund Statistischer Bezirk Huckarde.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huckarde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] im [[Stadtbezirk Huckarde|gleichnamigen Stadtbezirk]] im Westen von [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
Er liegt am Zusammenfluss von [[Emscher]] und [[Roßbach (Emscher)|Roßbach]] und grenzt direkt an die beiden Innenstadtbezirke [[Stadtbezirk Innenstadt-West (Dortmund)|Innenstadt-West]] und [[Stadtbezirk Innenstadt-Nord (Dortmund)|Innenstadt-Nord]]. Mit einer Fläche von rund 6,4 km² ist er einer der größten Stadtteile und zählt mit einer Bevölkerungszahl von rd. 17.000 Einwohnern zu den durchschnittlich dicht besiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtbild wird heute rund um das ursprüngliche Dorf Huckarde mitsamt der [[St. Urbanus (Huckarde)|St.-Urbanus-Kirche]] von einigen Fachwerkhäusern, Gebäuden der Gründerzeit und Häusern aus den 1950er und 1960er Jahren geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtbezirk ist mit dem Gelände der [[Kokerei Hansa]] und dem [[Deusenberg]] im Zusammenspiel mit dem [[Unionviertel]] einer der drei Hauptstandorte der [[Internationale Gartenausstellung 2027]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rvr.ruhr/fileadmin/user_upload/01_RVR_Home/02_Themen/Umwelt_Oekologie/Internationale_Gartenausstellung/2016_09_23_IGA2027_Bewerbung.pdf |titel=Konzept IGA 2027 |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-05-03 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zielt also sowohl auf Privatpersonen als auch auf ganze Quartiere oder Stadtteile ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Besiedlungen konnten in Huckarde, nahe der heutigen Oberfeldstraße, bis in die Zeit um Christi Geburt nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde belegen, dass die Gegend bereits vor 1000 v. Chr. in der [[Bronzezeit]] dicht besiedelt gewesen ist. Der Name geht dabei auf das altsächsische Ursprungswort „hucretha“ zurück, was übersetzt „Hügel im Sumpf“ bedeutet. Die ersten Siedler haben sich aller Voraussicht nach an einer kleinen Anhöhe niedergelassen, die nah an der unterschiedlichen Fließgewässern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr. unterlag das Land [[Sachsen (Volk)|sächsischer]] Herrschaft, wobei das „hucrethe“ als das Land, wo der [[Roßbach (Emscher)|Rossbach]] in die [[Emscher]] mündet, zum Hofverband des sächsischen Edelings Ecbert gehörte. Nach der Enteignung sämtlicher sächsischer Besitzungen durch die [[Franken (Volk)|Franken]] unter [[Karl der Große|Karl dem Großen]] – in dieser Zeit fiel auch die Christianisierung des Gebiets – wurde dem Reichshof „Hukretha“ die Sicherung des Hellwegs übertragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:GER DO Kirchplatz 4.JPG|miniatur|Typische Bebauung rund um den Huckarder Kirchplatz]]&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des [[Stift Essen|Stiftes Essen]] wird erwähnt, dass &amp;#039;&amp;#039;Hukretha&amp;#039;&amp;#039; um das Jahr 860 in den Besitz von [[Altfrid]], [[Bistum Hildesheim|Bischof von Hildesheim]] und Gründer des Stiftes, überging. Von dieser Zeit bis zur [[Säkularisation]] und Auflösung des Stifts im Jahr 1803 bildete die &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Huckarde&amp;#039;&amp;#039;, zu der auch das benachbarte [[Dorstfeld]] gehörte, eine Essener [[Exklave]] an der Grenze zwischen der [[Grafschaft Mark]] und der [[Grafschaft Dortmund]]. Im 13. Jahrhundert erfolgte auch die erste Nennung des adeligen Hauses Huckarde. Im Jahr 1214 mit &amp;#039;&amp;#039;Adolphus de Hukirde&amp;#039;&amp;#039; und 1334 mit &amp;#039;&amp;#039;Bernhardus Longus de Hukerde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 16). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2021, ISBN 978-3-7395-1316-4, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adelshaus lag südlich der Roßbachstraße, unmittelbar am Ufer des Rossbaches und wurde schon 1793 abgerissen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts begannen die Huckarder, eine erste Kirche zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Große Dortmunder Fehde|Großen Dortmunder Fehde]] 1388 und 1389 waren das ländlich geprägte Huckarde und [[Dorstfeld]] aufgrund ihrer Nähe zur Stadt Dortmund Hauptstandorte von festen Lagern zur Belagerung der Freien Reichsstadt. Johann [[Ovelacker]] war 1396 Schulte in Huckarde und wurde ab 1415 vom Stift Essen zum obersten [[Schultheiß|Schulten]] und Verwalter des Amtshofes Huckarde bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. F. J. Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch über die ältern und neuern bäuerlichen Rechtsverhältnisse in den ehemals großherzoglich-bergischen, königlich-westphälischen und [...]&amp;#039;&amp;#039;, Hamm 1830, S.&amp;amp;nbsp;242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während die Dortmunder im Zuge der [[Reformation]] im Jahrzehnt von 1562 bis 1572 zumeist [[Protestantismus|protestantisch]] wurden, konnte Huckarde sich als [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] behaupten. 1624 erhielt die Kirche volle [[Pfarrei|Pfarrrechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] war Huckarde einer der Wohnorte jüdischer Familien, die sich als Händler an Markttagen und in Geschäftsangelegenheit tagsüber in Dortmund aufhalten, jedoch nicht dort wohnen durften, sondern die Stadt verlassen und nach Huckarde zurückkehren mussten, bevor abends die Dortmunder Stadttore schlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Brilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Judentums in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Chanoch Meyer]], [[Wilhelm Michaelis]], Franz Lorenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernte der Synagoga Recklinghausen. Zeugnisse jüdischer Geistigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Ner-Tamid-Verlag, Frankfurt am Main 1962, S. 117–131, hier S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kokerei Hansa Dortmund-Huckarde.jpg|miniatur|Blick auf Kokerei Hansa und Huckarde vom Deusenberg]]&lt;br /&gt;
1808 wurde Huckarde dem [[Großherzogtum Berg]] zugeschlagen, Dortmund wurde zur Hauptstadt des [[Département Ruhr]]. Infolge der [[Befreiungskriege]] kam Huckarde 1813 vorläufig zu [[Preußen]]; der [[Wiener Kongress]] bestätigte dies 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau eines Brunnens wurde im Jahr 1810 in dem bis dahin rein landwirtschaftlich geprägten Stadtteil erstmals [[Steinkohle]] gefunden. Mit der Gründung der [[Zeche Hansa]] im Jahr 1855 begann auch in Huckarde das [[Industrielle Revolution in Deutschland|Industriezeitalter]].&lt;br /&gt;
Seit 1878 ist der Ort an die [[Bahnstrecke Duisburg-Ruhrort–Dortmund|Emschertalbahn]] angebunden. 1908 erhielt Huckarde einen repräsentativen [[Bahnhof Dortmund-Huckarde-Nord|Personenbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1914 wurde die Gemeinde in die Stadt Dortmund eingegliedert. Zwei Jahre später am 15. April 1916 nahm die Straßenbahnlinie zwischen Huckarde und der Innenstadt bis Hafenbahnhof den Betrieb auf und wurde wenige Monate später bis zur Dorfmitte verlängert. Im Frühjahr 1928 nahm die Zentralkokerei der [[Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie|Dortmunder Union]] - [[Kokerei Hansa]] ihren Betrieb auf. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Kokerei und Huckarde durch mehrere Großangriffe nahezu vollständig zerstört und am 7. April 1945 durch die [[United States Army|US-Amerikaner]] eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wuchs Huckarde deutlich durch [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlingsströme]] und dem allgemeinen [[Wirtschaftswunder|Wirtschaftsaufschwung]]. Im Westen entlang des [[Rahmer Wald]] entstand mit der St. Barbara- und Erpinghofsiedlung inklusive eines Gemeindezentrums ein neuer Stadtteil im Stil der [[Nachkriegsmoderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1987 || 2003 || 2008 || 2013 || 2016 || 2018 || 2020&lt;br /&gt;
!2022 || 2023 || 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 15.188 || 16.931 || 16.786 || 16.686 || 17.071 || 17.084 || 16.880&lt;br /&gt;
|16.818 || 16.830 || 16.825&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten 16.825 Einwohner in Huckarde (mit [[Wischlingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung Huckardes (mit Wischlingen):&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 17,9 % [Dortmunder Durchschnitt: 16,2 % (2018)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik/pdf_statistik/veroeffentlichungen/statistikatlas/215_-_Statistikatlas_-_2019.pdf |wayback=20210626094819 |text=Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen Statistikatlas 2019 |archiv-bot=2025-07-09 23:58:51 InternetArchiveBot }} (PDF; 9,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 17,9 % [Dortmunder Durchschnitt: 20,2 % (2018)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik/pdf_statistik/veroeffentlichungen/statistikatlas/215_-_Statistikatlas_-_2019.pdf |wayback=20210626094819 |text=Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen Statistikatlas 2019 |archiv-bot=2025-07-09 23:58:51 InternetArchiveBot }} (PDF; 9,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 22,7 % [Dortmunder Durchschnitt: 22,3 % (2024)]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/dortmund/projekte/rathaus/verwaltung/dortmunder-statistik/downloads/02_02_bevoelkerung_nach_geschlecht_und_staatsangehoerigkeit_in_den_statistischen_bezirken_.pdf Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2024] (PDF; 135&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 12,8 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik_3/statistik/wirtschaft_1/06_12_Arbeitslosenquoten_Statistische_Bezirke.pdf |wayback=20180625161337 |text=Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 |archiv-bot=2019-09-11 03:08:26 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GER DO Kirchplatz3.JPG|mini|hochkant|Typische Bebauung am Kirchplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Urbanus ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Urbanus (Huckarde)|Kirche St. Urbanus]] wurde 1272 erstmals erwähnt, und zwar als eine [[Liste von Marienkirchen|Marienkirche]]. Sie gehörte sie bis zu dessen [[Säkularisation]] 1802 dem [[Damenstift Essen]]. 1719 wird ihr heutiges [[Patrozinium]], St. Urbanus, erstmals urkundlich genannt. Der Bau erfolgte während des Übergangs von der [[Romanik]] zur [[Gotik]], Mitte des 13. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit sind nur der Turm, eine Glocke und das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] erhalten. Der spätgotische [[Chor (Architektur)|Chor]] aus dem 15. Jahrhundert wurde 1897 abgebrochen. An seiner Stelle wurde die Kirche bis 1899 nach Plänen des königlichen Baurates Arnold Spanke durch einen großen, [[Neuromanik|neuromanischen]] Neubau nach Osten erweitert. Dieser wurde im Jahre 1906 ausgemalt. Im Innenraum sind die Kanzel, die bei den Sanierungsarbeiten in den Jahren 2003 bis 2005 rekonstruierten Malereien sowie drei Replikate historischer Holzskulpturen zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Ortwald |url=https://www.pastoralverbund-am-revierpark.de/huckarde-deusen/st-urbanus/geschichte0/ |titel=Geschichte |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wittum um die Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Im Dorfkern Huckarde, finden sich zahlreiche [[Liste der Baudenkmale im Stadtbezirk Huckarde|Baudenkmäler]], die meisten davon rund um die Pfarrkirche. Dieses historische Gebäudeensemble, [[Wittum]], Widum oder Widem genannt, besteht heute aus sechs Fachwerkbauten. Der Begriff bezeichnet neben anderen Bedeutungen kirchenrechtlich das Kirchengut, das meist vom Geistlichen zu seinem Unterhalt bewirtschaftet werden konnte. So stehen die Häuser nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich im Bezug zur Kirche in ihrem Zentrum. Es handelt sich überwiegend um zweigeschossige Wohnhäuser, die mehrheitlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen. Dieses schon seit dem [[Mittelalter]] bestehende Gebäudeensemble spiegelt einen Eindruck vom ursprünglichen Siedlungskern des alten Huckarde wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Domschänke und Dieckhof === &lt;br /&gt;
[[Datei:GER DO Kirchplatz 15.JPG|mini|links|Hoppsche Kotten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Gebäude am Kirchplatz ist die sogenannte „Domschänke“. Das Gebäude stammt aus der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s. Allerdings war der Platz schon 1790 bebaut. Die Familie Straeter errichtete damals hier eine kleine [[Brauerei]] mit Ausschank. Gegenüber befindet sich der „Hoppsche Kotten“, die Geschichte des Hauses lässt sich bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts zurückverfolgen. Bis zur Säkularisation nach 1803 gehörte es dem Dortmunder Katharinenkloster und diente höchstwahrscheinlich als Wirtschaftshof für die nördlich der Kirche gelegene ‚Kluse’ (jetzt: Kirchplatz 1). Seit ca. 1640 ist die Familie Hoppe als Bewirtschafterin nachgewiesen, die den Hof bis 1992 bewohnte und ihm seinen Namen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GER DO Am Dieckhof 3.JPG|mini|Hofgebäude Dieckhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dieckhof, auch Dychuve genannt, findet bereits um 1500 urkundliche Erwähnung. Von der einstigen Größe und Bedeutung des Hofes über Jahrhunderte hinweg zeugen zahlreiche Urkunden über Landkäufe und -verkäufe sowie Landzupachtungen unterschiedlicher Arten, unter anderem erwarb man Land von der berühmten Dortmunder Patrizierfamilie [[Berswordt]]. Theodor Heinrich Dieckhöfer wurde vom [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] als vermögend bezeichnet. Im Jahre 1813 fiel sein Hofgebäude einem Feuer zum Opfer. Unmittelbar danach wurde das heutige Wohnhaus erstellt. Es ist als letztes großes, altes Bauernhaus in [[Fachwerk]] im Ortsbild zu sehen. Es handelt sich um ein mächtiges, zweigeschossiges Fachwerkhaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Der Wirtschaftsteil ist in Ankerbalkenkonstruktion errichtet. Als die Bedeutung der Landwirtschaft zugunsten der Schwerindustrie abnahm, baute Ignaz Dieckhöfer nach 1900 die Hofgebäude einschließlich des alten Bauernhauses in Fachwerk zu Wohnungen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coking plant Hansa Dortmund Huckarde Germany.jpg|mini|Luftbild Kokerei Hansa - Hauptstandort IGA 2027]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kokerei Hansa ===&lt;br /&gt;
In Huckarde findet sich das Industriedenkmal [[Kokerei Hansa]]. Sie ist ein Architektur- und [[Industriedenkmal]] in [[Dortmund]]-Huckarde. Sie entstand in den Jahren 1927 bis 1928 als [[Großkokerei]] infolge von [[Rationalisierung (Ökonomie)|Rationalisierungsmaßnahmen]] und löste die abgewirtschafteten kleinen Kokereien der Zechen [[Zeche Hansa|Hansa]], [[Zeche Westhausen|Westhausen]] und [[Zeche Germania|Germania]] im Dortmunder Nordwesten ab. Hansa ist Ankerpunkt der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]]. Im Zuge der [[Internationale Gartenausstellung 2027|IGA 2027]] soll diese in den Zukunftsgarten Emscher nordwärts integriert werden, welcher von [[Dorstfeld]] bis Nette führen und neben Fuß- sowie Radwegen auch (touristisch) durch historische Straßenbahnen des [[Nahverkehrsmuseum Dortmund|Nahverkehrsmuseums Bahnhof Mooskamp]] über die Trasse der [[Hansabahn Dortmund HHW 6141|Hansabahn]] verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind weiterhin noch einige Bauten der [[Zeche Hansa]], unter anderem ein Förderturm und das heutige Kulturzentrum Alte Schmiede, vorhanden. Dort angesiedelt ist ebenfalls das [[BINARIUM. Deutsches Museum der digitalen Kultur]], ein Museum mit einer großen Ausstellung von Videospielkonsolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Huckarde verfügt über drei Grundschulen und eine Gesamtschule:&lt;br /&gt;
* Urbanus Grundschule&lt;br /&gt;
* Hansa Grundschule&lt;br /&gt;
* Gilden Grundschule&lt;br /&gt;
* Gustav-Heinemann Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clp 20240607 6730 Hp Dortmund-Huckarde Bstg.jpg|mini|Haltepunkt Dortmund-Huckarde, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Bahnhof Dortmund-Huckarde Nord]] ist Huckarde durch die [[Emschertal-Bahn|Linie RB43 (Emschertalbahn)]] im Regionalverkehr angebunden. Darüber hinaus erhielt Huckarde mit der Einführung der [[S-Bahn Rhein-Ruhr]] auch den Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Dortmund-Huckarde&amp;#039;&amp;#039; im Westen des Stadtteils. Dieser wird von der Linie S2 bedient, welche im 30-Minuten-Takt von [[Dortmund Hauptbahnhof|Dortmund Hbf]] über [[Bahnhof Herne|Herne]] alternierend nach [[Recklinghausen Hauptbahnhof|Recklinghausen]] oder [[Gelsenkirchen Hauptbahnhof|Gelsenkirchen]]–[[Essen Hauptbahnhof|Essen]] verkehrt. Das Angebot wird in der [[Verkehrszeiten#Hauptverkehrszeit|Hauptverkehrszeit]] bis [[Bahnhof Dortmund-Mengede|Dortmund-Mengede]] auf einen 15-Minuten-Rhythmus verdichtet. Die [[Stadtbahn Dortmund|Stadtbahnlinie]] U47 führt über den [[Hafen Dortmund|Hafen]] und den Hauptbahnhof zum Osten der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 4X|3}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr|S2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Dortmund-Hafen&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 45]] ist Huckarde mit dem Bundesfernstraßennetz verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Wittkamp: &amp;#039;&amp;#039;1100 Jahre Huckarde. Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;LVI. Dortmund 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.huckarde.de/id23.htm Zur Geschichte Huckardes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Dortmund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4091187-1|VIAF=242556822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistischer Bezirk von Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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