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	<title>Hubwald Altlußheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubwald Altlußheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ca. 210 ha großer gemeinschaftlich verwalteter Privatwald auf [[Altlußheim]]er Gemarkung, im [[Rhein-Neckar-Kreis]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]] zwischen den Gemeinden [[Neulußheim]], [[Reilingen]] und [[Waghäusel]] gelegen. Er wird vom [[Kriegbach]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nutzwald besteht überwiegend aus Kiefernwald, mit Anteilen von Douglasien, Eichen, Buchen und Linden. Seit 2011 ist der Wald [[Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes|PEFC-zertifiziert]], seit 2003 ist er als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] ausgewiesen. Teile des Hubwaldes sind Vogel- bzw. Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung und Organisationsform ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Hube“ (alth. „huoba“ = kleines Gut, Bauernhof) bezeichnet einen Anteil an einer Feldgemeinschaft, also einer gemeinschaftlich genutzten land- oder forstwirtschaftlichen Fläche. Der Hubwald selbst ist dabei ein [[Waldgenossenschaft|Genossenschaftswald]], der in 29 Huben aufgeteilt ist, zurückgehend auf ursprünglich 29 Hübner (Anteilseigner). Diese Form des gemeinschaftlichen Waldbesitzes lässt sich im Falle des Hubwaldes bis in frühmittelalterliche Zeit zurückverfolgen. Durch die Vererbbarkeit der Anteile ist die Anzahl der Hübner heute wesentlich größer; es wird in der Regel in Anteilen von 1/8 Hub gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Areal des heutigen Hubwaldes weist eine lange Besiedlungsgeschichte auf, die bis in die Römerzeit zurück reicht. Eine alte [[Römische Rheintalstraße|Römerstraße]]&amp;amp;nbsp;mit noch heute sichtbarem Damm durchläuft den Hubwald in Nord-Süd-Richtung zum heutigen Ladenburg (römisch &amp;#039;&amp;#039;[[Lopodunum]]&amp;#039;&amp;#039;) und schneidet den Kriegbach. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1956–1960 wurden im Waldareal ein römisches Gräberfeld sowie die Fundamente eines beheizbaren Gebäudes aus römischer Zeit zu Tage gefördert. Bei dem Gebäude könnte es sich möglicherweise um eine Getreidedarre handeln und sie lag etwa 150 m südlich des Gräberfeldes. Insgesamt wurden 146 Gräber freigelegt, die von der [[Vespasian|vespasianischer Zeit]] bis Ende des [[2. Jahrhundert]]s / Anfang des [[3. Jahrhundert]]s angelegt wurden. Das Areal des römischen Friedhofs wird auf etwa 30 × 50 m geschätzt. Die Siedlung dürfte südlich und westlich an der Römerstraße gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Waldgenossenschaft, in deren Besitz der Hubwald noch heute ist, reichen vermutlich zurück bis ins frühe Mittelalter und begründen sich auf das alte germanische Besitzrecht der [[Markgenossenschaft|Markgenossen]]. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts hatte das [[Kloster Maulbronn]] mit der Inbesitznahme der Lußheimer Gemarkung die Rolle eines Obermärkers inne&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundliche Erwähnung von Waldrechten des Klosters Maulbronn in Altlußheim aus dem 12. Jahrhundert (aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg) {{Toter Link |datum=2025-07 |url=http://www.vdu.uni-koeln.de/vdu/LABW/A502/A_502_U_14/charter?q=lu%C3%9Fheim |text= |archivebot=2025-07-09 23:54:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, jedoch ohne eigenen Besitzanspruch auf den Hubwald, der weiterhin im erblichen Besitz der ursprünglichen Hübner blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1769 war das Nutzungsrecht des Genossenschaftswaldes Gegenstand eines Streites mit der 1710 gegründeten Gemeinde Neulußheim, der nach einem gescheiterten Vergleichsversuch des [[Carl Eugen (Württemberg)|Herzogs von Württemberg]] auf dem Rechtsweg zugunsten der Altlußheimer Hübner entschieden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Fuchs, Robert, Gemeinde Neulußheim (Hrsg.): &amp;quot;275 Jahre Neulußheim 1711–1986&amp;quot;, Weinmann, Hockenheim 1986, S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 erregte der Altlußheimer Hubwald als Tatort überregional Aufmerksamkeit, als dort der Obdachlose [[Johann Babies]] von einer Gruppe Jugendlicher misshandelt wurde und letztlich zu Tode kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Morgenweb.de-Artikel vom 18. Oktober 2003: &amp;quot;Obdachloser am Waldrand mit Holzstück erschlagen&amp;quot; [http://www.hilfe-hd.de/gewalt2003-1.htm Neulussheim: Acht 12 bis 19jährige töten Johann Babies im Wald am 15.10.2003 Dokumentation und Archiv Informationen ab 12.12.2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;WDR Dokumentation über diesen Fall: War doch nur ein Obdachloser - Wenn Kinder töten [https://www.youtube.com/watch?v=gZdokGnTATI]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute markiert ein Gedenkstein den Ort des Verbrechens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dreisbusch, Gabriele&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landesdenkmalamt Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Titel=Das römische Gräberfeld von Altlußheim-Hubwald : Rhein-Neckar-Kreis. Mit Beitr. v. F. Parsche, U. Maurer u. a.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Konrad Theiss&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8062-1154-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.283333|EW=8.533333|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altlußheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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