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	<title>Hubinsel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:49:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubinsel&amp;diff=1965421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NewCarissa dismantled by KarlissaA and B July 2008 panorama merge.jpg|mini|Hubinsel im Einsatz zur Wrackbergung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hubinsel Thor.jpg|mini|Hubinsel &amp;#039;&amp;#039;Thor&amp;#039;&amp;#039; von [[Hochtief]] beim Transport]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubinsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mobile Plattform im Wasser, die mit Hilfe von absenkbaren Standbeinen auf dem [[Meeresboden]] stehen kann. Sie hat im Gegensatz zu den [[Errichterschiff]]en keinen eigenen Antrieb, sondern wird mit Hilfe von [[Schlepper (Schiffstyp)|Schleppern]] an neue Standorte gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung der Hubinsel stellt die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schreitinsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dar, die durch einen speziellen Schreitmechanismus auch in flachen Gewässern und an Land eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Eine Hubinsel wird mit gehobenen Standbeinen von Schleppern auf die gewünschte Position verfahren, wo dann die Beine abgesenkt werden. Durch Aufnahme von Ballastwasser und durch Anheben der Plattform über die Meeresoberfläche wird Druck auf die Beine ausgeübt, so dass diese sich fest im Meeresboden verankern. So entsteht eine fest mit dem Meeresboden verbundene Plattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubinseln sind nur in relativ flachem Wasser einsetzbar, je nach Typ maximal bis 130&amp;amp;nbsp;m Wassertiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Hafenbau ===&lt;br /&gt;
Im Hafenbau kommen Hubinseln insbesondere bei der [[Spundwand]]-Rammung vom Wasser aus (z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Kaimauer]]n) zum Einsatz. Sie dienen dabei als Arbeitsebene für die Rammgeräte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.hochtief-construction.de/construction/data/pdf/RefBlatt_Hubinsel_Odin_300_d.pdf |text=www.hochtief-construction.de |archivebot=2018-04-15 09:41:11 InternetArchiveBot}} (PDF; 409&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden vor allem in Bereichen eingesetzt, in denen trotz hohem Seegang und [[Tidenhub]] eine hohe Rammgenauigkeit erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohrplattformen ===&lt;br /&gt;
Für Erdöl- oder Erdgasbohrungen sind Hubinseln als [[Bohrplattform]]en ein sehr verbreitetes Arbeitsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau von Offshore-Windparks ===&lt;br /&gt;
Die Hubinsel &amp;#039;&amp;#039;[[JB 119|Odin]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 2004 gebaut und 2009 für Einsätze im Offshore-Bereich umgebaut. Dabei erhielt sie einen 300-Tonnen-Kran. Nach diesem Umbau war die Odin an der Errichtung von sechs der zwölf [[Windkraftanlage]]n für den ersten [[Offshore-Windpark]] in der deutschen [[Ausschließliche Wirtschaftszone|AWZ]] „[[alpha ventus]]“ beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Thor (Schiff, 2010)|Hubinsel &amp;#039;&amp;#039;Thor&amp;#039;&amp;#039;]] ist die erste Hubinsel, die speziell für das Aufstellen von Windkraftanlagen konstruiert wurde. Sie war zunächst für den Bau des Windparks [[BARD Offshore&amp;amp;nbsp;1]] verchartert. Jedes Standbein ist 82&amp;amp;nbsp;Meter lang und wiegt 530&amp;amp;nbsp;Tonnen. An jedem Fuß befindet sich ein Teller mit über acht Metern Durchmesser. Bei voller Beladung kann die Thor bis zu 10.000&amp;amp;nbsp;Tonnen schwer sein. Tiefer als zwei Meter soll die Hubinsel nicht ins [[Sediment]] einsinken. Drei Stunden dauert es, die Beine schrittweise auszufahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2011/23/T-Thor-Plattform Der Schwimmkran mit den Riesenbeinen], abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Errichtung von Offshore-Windparks werden vermehrt [[Errichterschiff]]e (Hubinsel mit eigenem Antrieb, stärkerem Kran und mehr Platz zum Transport von Bauteilen) eingesetzt. Durch das häufige Umsetzen bei der Aufstellung der einzelnen Windenergieanlagen ist ein eigener Antrieb von Vorteil. Außerdem sind speziell dafür vorgesehene Errichterschiffe dafür ausgelegt, mehrere komplette Windenergieanlagen (oder Teile davon) vom Verladehafen zu den Windpark-Projektflächen zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anlieferung und das Aufstellen von [[Umspannplattform]]en werden auch Hubinseln eingesetzt.&lt;br /&gt;
== Sonderform Schreitinsel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAVEWALKER 1 (02).JPG|mini|Schreitinsel &amp;#039;&amp;#039;Wavewalker&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Schreitinsel stellt eine Weiterentwicklung der klassischen Hubinsel dar und wurde speziell entwickelt, um deren Mobilitätsgrenzen zu überwinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Der maschinelle Wasserbau.&amp;#039;&amp;#039; B. G. Teubner, Stuttgart, 1997, ISBN 3-519-05259-8, S. 146 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herkömmliche Hubinseln müssen ihre Stützen einfahren, sich auf das Wasser absenken und anschließend schwimmend verholt werden – was ihren Aktionsradius stark einschränkt. Besonders im flachen Ufer- und Strandbereich sind sie kaum einsetzbar, da dort die notwendige Wassertiefe fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreitinsel löst dieses Problem durch einen sogenannten Schreitmechanismus, der ein langsames, aber kontrolliertes Vorankommen sowohl im Wasser als auch an Land ermöglicht. Technisch besteht sie aus zwei miteinander verbundenen Hubinseln, die sich abwechselnd bewegen: Während eine Einheit fest auf dem Untergrund steht, bewegt sich die zweite über eine integrierte Gleitbahn nach vorne. Anschließend setzt die bewegte Einheit ihre Stützen ab, die erste hebt ihre Stützen an und wird nachgezogen. Dieser zyklische Bewegungsablauf ähnelt einem langsamen Schreiten und erlaubt präzises Positionieren entlang von Bauabschnitten, die sich über wechselnde Tiefen erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* HOCHTIEF Construction AG &amp;#039;&amp;#039;Hubinsel Thor&amp;#039;&amp;#039; Beschreibung und technische Daten, Civil Engineering and Marine Works, (PDF-Datei [http://www.hochtief-construction.de/construction/data/pdf/RefBlatt_Hubinsel_Thor_d.pdf online einsehbar]; PDF; 117&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jackup rigs|Hubinseln}}&lt;br /&gt;
* Verkehrsrundschau, 10. Mai 2010 [http://www.verkehrsrundschau.de/sixcms/detail.php?id=941120 Hubinsel Thor]&lt;br /&gt;
* Die Zeit, 7. Juni 2011: [https://www.zeit.de/2011/23/T-Thor-Plattform Engpass: Es gibt zu wenige Plattformen, um die Windräder aufzustellen. Ein Besuch auf „Thor“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerestechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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