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	<title>Hubertusorden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubertusorden&amp;diff=863279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manha28 am 26. Februar 2026 um 17:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Versierselen van de Ordevan Sint Hubertus.jpg|mini|hochkant|Die [[Collane]] und verschiedene Bruststerne des Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top scepter Grand Master Order of Saint Hubert Munich Bavaria Germany.jpg|mini|hochkant|Spitze des Großmeisterszepters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Order of Saint Hubert.jpg|mini|Stern und Orden aus Bayern, frühes 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DE-BY Orden des Heiligen Hubertus BAR.svg|mini|Ordensband]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HerzogGerhardIIBerg.jpg|mini|hochkant|Ordensstifter Herzog Gerhard II. von Jülich-Berg auf einer Miniatur aus dem Heroldsbuch des Hubertusordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orden des Heiligen Hubertus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubertusorden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orden vom Horn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein ursprünglich [[Jülich-Berg|jülich-bergischer]], später [[Kurpfalz|kurpfälzischer]] und [[Königreich Bayern|königlich-bayerischer]] [[Ritterorden]] und der [[Protokollarische Rangordnung|protokollarisch höchste]] Orden des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]]. Er wird heute noch als [[Hausorden]] der [[Wittelsbach]]er verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hubertusorden wurde als weltlicher [[Ritterorden]] von Herzog [[Gerhard (Jülich-Berg)|Gerhard II. von Jülich-Berg]] zur Erinnerung an den Sieg in der [[Schlacht bei Linnich]] am [[Hubertustag]] (3. November) 1444 gestiftet. Dieser Sieg bestätigte dem Herzog seinen Besitz gegen die Ansprüche seines Vetters [[Arnold von Egmond|Arnold von Geldern]]. Seinen Hauptsitz hatte der Orden zunächst in der Pfarrkirche zu [[Nideggen]] im [[Herzogtum Jülich-Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Gerhards Sohn Wilhelm gab dem Orden Statuten. Da die Ritter zunächst eine goldene Kette von Jagdhörnern trugen, wurde der Orden auch als &amp;#039;&amp;#039;Orden vom Horn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Als 1609 mit [[Johann Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Johann Wilhelm I. von Jülich-Kleve-Berg]] dieses Geschlecht erlosch und Jülich-Berg an [[Pfalz-Neuburg]] fiel, geriet der Orden in Vergessenheit. Erst am 29. September 1708 rief [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm von Neuburg]], in [[Personalunion]] auch Herzog von Jülich-Berg und [[Kurfürst von der Pfalz]], in der bergischen Hauptstadt [[Düsseldorf]] den Orden feierlich wieder ins Leben zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen]], Abteilung Rheinland, 102.09.01-07 Jülich-Berg II, 2.10 Hofhaltung, 35 Ernennung von Rittern des Hubertusordens, darin: Konzept der Urkunde Johann Wilhelms zur Wiedererrichtung des Hubertusordens, mit Statuten und eigenhändiger Schlusszeichnung des Fürsten am 29. September 1708 ({{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&amp;amp;klassId=79&amp;amp;tektId=0&amp;amp;id=0838&amp;amp;bestcollapseId=63&amp;amp;expandId=48 |wayback=20140203043157 |text=archive.nrw.de |archiv-bot=2025-07-09 23:44:30 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 1. Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass war die Wiedererlangung der [[Erzamt|Erztruchsessenwürde]] (1706)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Filippo Bonanni |Titel=Ordinum equestrium et militarium Catalogus in imaginibus expositus et cum breve narratione |Verlag=Placco |Ort=Rom |Datum=1711 |Sprache=la it |Spalten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der früheren kurpfälzischen Territorien [[Oberpfalz (HRR)|Oberpfalz]] und [[Cham (Oberpfalz)|Cham]] durch die Kurpfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hubertusorden in den ersten Jahren nach der Neugründung im Spiegel der Ordensrechnungen (1708–1712)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv und Geschichte. Festschrift Rudolf Brandts.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag in Kommission beim Rudolf Habelt Verlag, Köln/Bonn 1978, Heft 11, S. 163 ([https://afz.lvr.de/media/archive_im_rheinland/publikationen/archivhefte/LVR_Archivheft11.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Bestätigung und Erweiterung der Statuten durch  Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] wurde er 1744 zu einem kurpfälzischen Orden. König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximillian I.]] von Bayern erhob ihn zum ersten und höchsten Orden des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Stiftung bestand er aus einer Klasse. Zwölf [[Graf]]en und [[Freiherr]]n sollten zu seinen Mitgliedern zählen. [[Souverän]]e, Mitglieder fürstlicher Familien und Ausländer konnten in unbeschränkter Zahl nach Belieben des [[Großmeister (Ritterorden)|Großmeisters]] zusätzlich aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordensdekoration ==&lt;br /&gt;
Das Ordenszeichen besteht aus einem weiß[[email]]lierten, goldgeränderten [[Malteserkreuz]] mit einer goldenen Kugel auf jeder der acht Spitzen. Die Arme sind mit goldenen Flämmchen besät. In den Winkeln sind je drei goldene Strahlen angebracht und über dem Kreuz befindet sich die goldene Königskrone. Auf der [[Avers (Numismatik)|Vorderseite]] zeigt das Medaillon auf grünem Grund die in Gold dargestellte Bekehrungsgeschichte des heiligen Hubertus. Der rote Reif, der das Medaillon einfasst, trägt in Perlen die [[Niederfränkisch|niederfränkische]] Devise &lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
 |Text=In traw vast&lt;br /&gt;
 |Umschrift=[[In Treue fest]]&lt;br /&gt;
 |style=white-space:nowrap}}&lt;br /&gt;
. Die [[Revers (Numismatik)|Rückseite]] zeigt hingegen einen birnenförmigen Schild, in dessen Mitte auf rotem Grund ein goldener [[Reichsapfel]] mit dem Kreuz ruht und dessen weißemaillierte bandartige Einfassung die Inschrift &lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
 |Text=In memoriam recuperatae dignitatis avitae 1708&lt;br /&gt;
 |Umschrift=Zur Erinnerung der wiedererworbenen, angestammten Würde 1708}}&lt;br /&gt;
trägt. Die Rückseite bezieht sich auf die Neustiftung und die „angestammte Würde“ des mit der Goldenen Bulle bestätigten [[Erzamt]]s des Erztruchsess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ordensband ist rot mit je einem grünen Seitenstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatswappen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hubertusorden&amp;#039;&amp;#039; war einer der vier königlich bayerischen Orden, die im [[Königreich Bayern|Staatswappen]] abgebildet waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of Arms of the Kingdom of Bavaria 1835-1918.svg|zentriert|mini|Großes Wappen des Königreichs Bayern mit den Collanen der vier höchsten Orden (von oben nach unten):&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Hubertusorden&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Hausritterorden vom Heiligen Georg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Militär-Max-Joseph-Orden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Verdienstorden der Bayerischen Krone]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf Benrath - Schlosspark - Corps de Logis 05 ies.jpg|mini|Allianzwappen mit Collane des Hubertusordens am Schloß Benrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Stuckrelief ist der Hubertusorden auf der Nordseite des [[Corps de Logis]] von [[Schloss Benrath]] abgebildet. Dort umgibt die Ordenskette das barocke kurfürstliche [[Allianzwappen]] im [[Giebel]]feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso findet sich die Ordenskette am Treppenhauspavillon von [[Schloss Mannheim]] im großen Bronzewappen der [[Kurpfalz|Kurfürsten von der Pfalz]]. Es wurde von [[Gabriel Grupello]] für Kurfürst [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm]] geschaffen und befand sich an der Fassade von [[Schloss Bensberg]], von wo es 1721 nach Mannheim gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hubertusbuch ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hubertusbuch&amp;#039;&amp;#039; verbrannte 1945 bei dem amerikanischen Angriff auf [[Kloster Merten]]. In ihm waren alle Ordensmitglieder verzeichnet. Neben den Herzögen von Jülich-Kleve-Berg und anderem rheinischem Adel waren dort Herzöge aus Bayern und Pommern und ein Kurfürst aus Brandenburg mit Wappen und Unterschrift eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleihungszahlen ==&lt;br /&gt;
Aus den Akten des Ordensarchivs ergeben sich für die Zeit des Bayerischen Königreiches folgende Verleihungszahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verleihung durch&lt;br /&gt;
! Fürstliche&lt;br /&gt;
! Gräfliche und&amp;lt;br /&amp;gt;freiherrliche Ritter&lt;br /&gt;
! Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I. Joseph]] (1806–1825)&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] (1825–1848)&lt;br /&gt;
| 44&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Maximilian II. Joseph]] (1848–1864)&lt;br /&gt;
| 71&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 84&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] (1864–1886)&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold von Bayern]] (1886–1912)&lt;br /&gt;
| 114&lt;br /&gt;
| 48&lt;br /&gt;
| 162&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig III.]] (1912–1918)&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;396&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;151&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;547&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Da der Heilige Hubertus auch der [[Schutzpatron]] der Jagd und der Jäger ist, heißen mehrere [[Jagdorden]] &amp;#039;&amp;#039;Hubertusorden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lahrkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Hubertusordens der Herzöge von Jülich-Berg und verwandter Gründungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 49, 1959, {{ISSN|0342-0019}}, S. 3–49.&lt;br /&gt;
* Heinrich Oidtmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Hubertusschlacht bei Linnich in Dichtung, Sage und Geschichte. Der hohe Orden vom h. Hubertus.&amp;#039;&amp;#039; J. Fischer, Jülich 1904, {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-112156}}.&lt;br /&gt;
* Arnhard Graf Klenau: &amp;#039;&amp;#039;Orden in Deutschland und Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Verlag Graf Klenau GmbH, Offenbach 2008, ISBN 3-937064-13-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Liste der bayerischen Orden und Ehrenzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Order of Saint Hubert|Hubertusorden}}&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00006309/images/index.html?id=00006309&amp;amp;fip=85.150.88.253&amp;amp;no=6&amp;amp;seite=1 Bruderschaftsbuch des jülich-bergischen Hubertusordens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltlicher Ritterorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hubertusordens| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hubertus von Lüttich als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Berg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manha28</name></author>
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