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	<title>Hubertus Czernin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:00:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hubertus_Czernin&amp;diff=652484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oshakati City: /* Publikationen */Korrektur einer Literaturangabe</title>
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		<updated>2026-02-01T20:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen: &lt;/span&gt;Korrektur einer Literaturangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubertus Czernin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar|17. Jänner]] [[1956]] in [[Wien]]; † [[10. Juni]] [[2006]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Journalist]] und [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hubertus Czernin war der jüngste von fünf Söhnen von Felix [[Czernin von und zu Chudenitz]] (1902–1968) und dessen zweiter Frau Franziska, geborene Mayer-Gunthof (1926–1987). Czernins Halbbruder Paul (*&amp;amp;nbsp;1934) entstammt der ersten Ehe (1933–1950) seines Vaters mit der [[Italien]]erin Anna Leopoldina, geborene Contessa Ceschi a Santa Croce (*&amp;amp;nbsp;1914; geschieden 1950&amp;lt;ref&amp;gt;{{thepeerage|p6434.htm#i64339|Countess Anna Leopoldina Ceschi a Santa Croce|Kommentar=|Zugriff=2015-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), die über ihre Mutter dem ehemaligen deutschen Fürstenhaus [[Ysenburg-Büdingen|Ysenburg und Büdingen]] entstammt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ehemals adeligen Industriellenfamilie entstammend, fühlte er sich selbst „politisch von [[Prager Frühling|Prag]] und [[Mai-Unruhen|Paris 1968]]“ geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften arbeitete er ab 1979 als Journalist, zunächst als freier Mitarbeiter für die &amp;#039;&amp;#039;[[Wochenpresse]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1984 beim Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Profil (Zeitschrift)|profil]].&amp;#039;&amp;#039; Hier war er 1986 maßgeblich an der Aufdeckung der Kriegsvergangenheit des für das Amt des [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsidenten]] kandidierenden [[Kurt Waldheim]] („[[Waldheim-Affäre]]“) beteiligt. 1992 wurde er &amp;#039;&amp;#039;profil&amp;#039;&amp;#039;-Herausgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 standen Czernin und sein Kollege [[Josef Votzi]] knapp vor der Kündigung, weil der Eigentümervertreter [[Christian Konrad]] von der Veröffentlichung der Missbrauchsanschuldigungen gegen [[Hans Hermann Groër|Hans Hermann Kardinal Groër]] nicht vorab informiert worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitterecker&amp;quot;&amp;gt;Ingrid und Christian Mitterecker: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Ein Gespräch mit Hubertus Czernin – Wie man eine Geschichte sozusagen mutwillig missverstehen will&amp;#039;&amp;#039;  |url=http://www.ingridundchristian.at/mitterecker_czernin_leseprobe.pdf |wayback=20120131203825 |format=PDF; 159&amp;amp;nbsp;KB }}. Leseprobe, E-Book 2011&amp;lt;br /&amp;gt; [http://www.falter.at/falter/2011/05/24/schoenborn-wusste-dass-alles-stimmt/ &amp;#039;&amp;#039;„Schönborn wusste, dass alles stimmt“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]],&amp;#039;&amp;#039; Heft 21/2011 vom 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2011. (Gekürzter und leicht redigierter Auszug aus dem Gespräch, „das die Mittereckers als E-Book anlässlich des fünften Todestages Czernins veröffentlichen&amp;amp;nbsp;[…].“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Erscheinen einer &amp;#039;&amp;#039;profil&amp;#039;&amp;#039;-Ausgabe, deren Titelseite eine Bildmontage mit dem Kopf des damaligen [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzlers]] [[Franz Vranitzky]] auf einem nackten Körper zeigte, wurde Czernin 1996 trotz Protesten der Redaktion und auch politischer Parteien wie der [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grünen]], des [[Liberales Forum|Liberalen Forums]] und der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 1999 war er geschäftsführender Gesellschafter des &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz Molden]] Verlages.&amp;#039;&amp;#039; 1999 gründete er den [[Czernin Verlag]], in dem er sich ansonsten vernachlässigten und kontroversiellen Themen widmete, ausgehend von der österreichischen Kultur- und Geistesgeschichte. Im Rahmen dieser Tätigkeit galt seine Arbeit insbesondere dem Kunstraub durch die Nationalsozialisten in der Zeit der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich]] und der Restitution von Kunstgütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 brachte er dabei die Frage ins Rollen, warum mehrere Bilder [[Gustav Klimt]]s aus der staatlichen [[Österreichische Galerie Belvedere|Österreichischen Galerie Belvedere]] Jahrzehnte nach dem Ende der NS-Herrschaft noch immer nicht an [[Maria Altmann]] und die anderen Erben der nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“]] enteigneten ursprünglichen Besitzer zurückgestellt waren. Im 2015 zu diesem Thema herausgebrachten britisch-US-amerikanischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in Gold (2015)|Die Frau in Gold]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Czernin, einer der wenigen österreichischen Unterstützer von Altmanns letztlich erfolgreicher Rückgabeforderung, von [[Daniel Brühl]] verkörpert; wie Olga Kronsteiner schrieb, wurde Czernins tatsächliche Bedeutung in der Causa aber im Film zugunsten der Rolle des Anwalts Schoenberg reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt; Olga Kronsteiner: [http://derstandard.at/2000016549464/Die-Frau-in-Gold-Faktentreue-ist-eine-schlechte-Dramaturgin &amp;#039;&amp;#039;Faktentreue ist eine schlechte Dramaturgin.&amp;#039;&amp;#039;] In: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 29. Mai 2015, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubertus Czernin litt an einer chronischen [[Mastozytose]], die schließlich zum Tod führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Trenkler: &amp;#039;&amp;#039;[http://derstandard.at/2476512 Lehrmeister und Kämpfer für Gerechtigkeit.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard.&amp;#039;&amp;#039; 4. Juli 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Czernin war in erster, kinderloser Ehe von 1979 bis 1981 mit Christina (Teresa), geborene Szapáry&amp;lt;!--Österreicherin geb. in Wien--&amp;gt; (*&amp;amp;nbsp;1958) verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe seit 1984 mit Valerie, geborene Baratta-Dragono&amp;lt;!--Österreicherin geb. in Wien--&amp;gt; (*&amp;amp;nbsp;1961), war er Vater dreier Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütterlicherseits war Czernin ein Enkel von [[Franz Josef Mayer-Gunthof]]. Kardinal [[Christoph Schönborn]] bezeichnete Czernin als seinen Cousin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Schönborn: „Hier hat sich Czernin geirrt“.&amp;#039;&amp;#039; In: Wochenzeitung&amp;#039;&amp;#039;Falter,&amp;#039;&amp;#039; Wien, Heft 22 / 2011 vom 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitterecker&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Haider-Macher. [[Franz Vranitzky]] und das Ende der alten Republik.&amp;#039;&amp;#039; Ibera-und-Molden-Verlag, Wien 1997, ISBN 978-3-900436-41-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch [[Hans Hermann Groër|Groër]]. Eine Kirchenchronik.&amp;#039;&amp;#039;   Wieser Verlag, Klagenfurt 1998, ISBN 9783851292558.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Auslöschung. Der Fall [[Alfons Thorsch|Thorsch]].&amp;#039;&amp;#039; Molden, Wien 1998, ISBN 978-3-85485-019-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fälschung.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 1999.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bloch-Bauer. [[Adele Bloch-Bauer]].&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Bloch-Bauer und das Werk [[Gustav Klimt]]s.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahr des Erwachens. Eine jüdische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2000, ISBN 978-3-7076-0001-8.&lt;br /&gt;
* (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wofür ich mich meinetwegen entschuldige. Haider, beim Wort genommen.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2000, ISBN 3707600408.&lt;br /&gt;
* (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Westentaschen-Haider.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2000, ISBN 9783707600438.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was von [[Jörg Haider]] bleibt. Notizen.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2003, ISBN 978-3-7076-0163-3.&lt;br /&gt;
* Sophie Czernin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über Totschweigen und Schönreden. Gesammelte journalistische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Aufsatzsammlung, 5 Bände, Czernin Verlag, Wien 2007.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Österreich in der Geschichte; Der Fall [[Kurt Waldheim]]; Gestohlene Kunst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Innenpolitik 1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Innenpolitik 2&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Innenpolitik 3; Bagdad und anderswo 1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Bagdad und anderswo 2; Medienwelt Österreich; Land und Leute; Porträts; Gesamtinhalt; Namensregister&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sophie Czernin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Interviews.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-7076-0577-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1996: [[Preis der Stadt Wien für Publizistik]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Friedrich Torberg-Medaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20001124_OTS0080/israelitische-kultusgemeinde-wien-verleiht-am-27-november-die-friedrich-torberg-medaille Israelitische Kultusgemeinde Wien verleiht am 27. November die Friedrich Torberg-Medaille] APA/OTS, 24. November 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120934361}}&lt;br /&gt;
* [https://www.czernin-verlag.com/autor/hubertus-czernin Biografie zu Hubertus Czernin im Webauftritt des Czernin Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120934361|LCCN=n/97/98885|VIAF=97754988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Czernin, Hubertus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marietta und Friedrich Torberg-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Czernin von und zu Chudenitz|Hubertus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Profil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Czernin, Hubertus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oshakati City</name></author>
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